Wie sollte mein "Erstes" sein?

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MikePro36

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Hallo Sternfreunde,

ich bin Michael und komme aus Tirol.

Nachdem ich mich nun seit einigen Monaten mit der Astronomie beschäftige, seit mehreren Wochen intensiv, hab ich mich dazu entschlossen nun auch praktisch erste Erfahrungen zu sammeln. Dazu ist natürlich ein Teleskop nötig. :help:

Da nun wiederum die Einsteiger Sets, was die Montierung, Okulare usw. betrifft, eher wenig taugen, hab ich mich dazu entschlossen mal selber ein Set zusammen zu basteln und würde gern eure Meinung dazu hören. Für alternativen bin ich offen.

Hier nun die Eckdaten:
Einmal gleich vorweg, es soll ein montiertes Teleskop, haupsächlich zur Planeten Beoabachtung werden.

Meine Auswahl, Newton Teleskop:


Optischer Tubus 114/900, 130/900 oder 130/920
Omegon, Celestron Powerseeker, Bresser Galaxia, oder ähnliches. Sind in dieser Preisklasse eh alle aus der selben Fabrik.

Montierung:
Skywatcher NEQ3

Okulare:
Omegon SP 20mm, Bresser SP 9,5mm

Mondfilter:
Omegon Premium

Barlowlinse:
Teleskop Service 2* auch 1,5*

Sucher:
Orion 6*30 oder Leuchtpunktsucher

Hab ich was wichtiges vergessen?
Das Teleskop sollte ja ab einer Öffnung über 114 einen parabolisch geschliffenen Spiegel haben. Gibt es ein 130/900er mit solch einem Spiegel?

Danke schon mal für eure Unterstützung
G Michael
 
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Hallo Michael,

direkt aus den Erfahrungen eines (Wieder)Einsteigers: die parallaktische Montierung zusammen mit einem Newton zur rein visuellen Beobachtung (da Du nichts von Fotografie schreibst) ist eher frustrierend, weil die zur guten Funktion relativ penibel auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden muß und beim Nachführen der Tubus in den Rohrschellen für den Erhalt des komfortablen Einblicks gedreht werden muß.
Deshalb stelle ich meinen Newton gerade auf azimutale Montierung um... *

Zum Aufsuchen würde ich noch eine drehbare Sternkarte kaufen.

E.

*: Ich habe eine gebrauchte parallaktische Montierung gekauft (Vixen NP), bei der sich die Polachse auf den Zenit einstellen läßt. ;)
 
weil die zur guten Funktion relativ penibel auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden
was heisst bei der visuellen Beobachtung penibel? Ungefähr mit dem Kompass oder pi mal daumen mit dem Polsucher reicht doch normalerweise aus. Parallaktisch ist halt nicht so intuitiv per Starhopping was zu finden, mit etwas Übung klappt das aber auch.
Zur Tubusrotation: diese kann man minimieren, wenn man den Tubus so in die Rohrschellen legt, dass der OAZ senkrecht nach oben zeigt, wenn man auf Polaris schaut. Gut - mit alt.az. muss man gar nicht rotieren.

Empfehlen würde ich, und da kommt viel eher Frust auf, ein Rigel Quickfinder oder Telrad und einen seitenrichtigen, aufrichtenden Winkelsucher an den Newton zu montieren, damit man auch was findet. Ich weiss nicht was Deine Wunschkandidaten da vorinstalliert haben, aber da solltest Du dich auf jeden Fall schlau machen.

Nachtrag: Ich seh gerade 6x30 oder Leuchtpunktsucher ist bei deinem Paket dabei. hm, den 6x30 kannst wahscheinlich nicht so gut gebrauchen, zum Leuchtpunktsucher kann ich nix sagen, vielleicht gibt der der Händler ja einen Rigel dazu, wenn Du auf den opt sucher verzichtest.

Grüße
Matthias
 
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Hallo Matthias,
Zitat von Feldstecher:
weil die zur guten Funktion relativ penibel auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden
was heisst bei der visuellen Beobachtung penibel? Ungefähr mit dem Kompass oder pi mal daumen mit dem Polsucher reicht doch normalerweise aus.
darum schrieb ich ja "relativ".
Hintergrund ist: bei nicht genügend genauer Einstellung muß man zur Nachführung dann doch wieder über alle beiden Achsen nachführen - damit ist DER Vorteil der parallaktischen Montierung hinfällig.

E.
 
Hallo Michael,

hier mein "Senf":
Zitat von MikePro36:
Optischer Tubus 114/900, 130/900 oder 130/920
Alle drei dürften einen sphärischen Spiegel haben, aber nur bei dem 114/900er macht das nichts aus.

Gute Wahl. Polsucher und Nachführung kann man später hinzukaufen.

Okulare:
Omegon SP 20mm, Bresser SP 9,5mm
Damit kann man wenig falschmachen.

Zur Qualität kann ich nichts sagen, aber die Dämpfung wäre mir zu gering. Ich habe einen Baader mit ND 0,9 im Einsatz (statt 0,5) und hätte gerne auch noch einen ND 1,2, eventuell sogar einen ND 1,5.

Barlowlinse:
Teleskop Service 2* auch 1,5*
Da gibt es zwei. Ich persönlich würde aus Qualitätsgründen in der Preisklasse auf die Barlow verzichten und weitere zwei Plössl kaufen. Als Übersichtsokular wäre ein 32-mm-Plössl nicht schlecht, dann wären ein 15-17er statt des 20ers sinnvoller, und ein 6- bis 6,5-mm für hohe Vergrößerung.

Plössl bekommt man bei einigen Händlern im preisgünstigen Doppel- oder Dreifachpack, bei noch mehr Okularen könnte man weiter verhandeln. Bei geringen Vergrößerungen kann die Staffelung grob sein, bei hohen sollte sie feiner ausfallen.

Sucher:
Orion 6*30 oder Leuchtpunktsucher
Den Orion kenne ich nicht, der von Skywatcher ist gut und vermutlich optisch baugleich. Der bei einigen 114/900er Newtons mitgelieferte 6x30 taugt nicht unbedingt etwas.

Das Teleskop sollte ja ab einer Öffnung über 114 einen parabolisch geschliffenen Spiegel haben. Gibt es ein 130/900er mit solch einem Spiegel?
Das ist die Frage!

Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 
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Hi!

Zitat von EckyH:
Hintergrund ist: bei nicht genügend genauer Einstellung muß man zur Nachführung dann doch wieder über alle beiden Achsen nachführen - damit ist DER Vorteil der parallaktischen Montierung hinfällig.
Allerdings kann ich meine Pseudo-Astro-3 dadurch ausreichend ausrichten, daß ich entlang des Polachsgehäuses entlangpeile. Die Deklinationsachse muß dann nur selten verstellt werden.

Zur NEQ-3 kann man einen Polsucher hinzukaufen, damit kann man recht zügig sehr genau einnorden.

Grüße

fquadrat
 
Erstmal Danke,

das die Barlow eher nichts ist hab ich mir fast gedacht,
also werd ich da noch bei den Okularen investieren.
Danke für den und die anderen Tipps, fquadrat.

Der 130/650er Tubus hat ja, so sagt man zumindest, einen parabolischen Spiegel, Kann dieses Teil bei der Planetenbeobachtung mit einem 114/900er mithalten?

Fragen über Fragen

Grüße

Michael
 
Hallo Michael,

Meine Erfahrung als Neuling:
Ich habe mir auch lange überlegt was ich kaufen werde. Es handelt sich ja schließlich um eine große Investition.

Auf jeden Fall spar nicht bei den Okularen bzw der Barlow.
Auch bei der Montierung. Wenn du dich sehr dafür interessierst, dann ist es besser mehr auszugeben als doppelt zu kaufen.
Ich bin gleich mit EQ6PRO eingestiegen und derweil rein optisch unterwegs, kann aber immer mit Fotografie beginnen ;)
Zum Sucher: Telrad oder Sucher 9*30 - zum schnellen auffinden ist ein Telrad super
Man kommt aber mit Übung auch mit einem Sucherfernrohr super zurecht ;)
 
Hallo Michael,

ich habe zwar nicht den direkten Vergleich, aber ich hatte früher mal ein 114/900 und jetzt habe ich den 130/650 Heritage. Aus der Erinnerung herhaus würde ich sagen, dass der 130/650 deutlich mehr zeigt, als damals der 114/900er. Allerdings war der auch noch mit 0,96"-OAZ.
Man hat mit dem 5"er auch mehr Gesichtsfeld, allerdings ist das hochvergrößern etwas weniger leicht, man braucht kürzerbrennweitige Okulare. Durch f/5 ist der Randbereich bei günstigen Okularen auch schon nicht mehr ganz topp, aber so wirklich gestört hat es mich bei meinen Goldkanten bisher nicht.
Vom Preisleistungsverhältnis her gesehen ist mein 5"-Heritage das beste Teleskop, das ich besitze. Unheimlich transportabel und superschnell einsatzbereit (kleiner Nachteil: man braucht nen stabilen Tisch oder Mauer oder ähnliches, sonst muss man sich ins Gras bücken - aber Du willst ja eh eine Montierung drunter schnallen, dann fällt das im Gras Kriechen schon mal weg ;) ) und man sieht schon ganz oderntlich was (im Vergleich zu meinem 8"er stinkt es aber natürlich trotzdem ganz schön ab, ist meinen 100ern aber dafür deutlich überlegen).
Man braucht aber wohl auch etwas Glück mit dem Spiegel, wenn ich die Berichte hier und im Netz anschaue.

CS

Carlo

PS: hier noch ein paar Beobachtungseindrücke:
Die großen Bänder bei Jupiter sind kein Problem, auch den Roten Fleck kann man bequem ausmachen. An Mars kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, aber ich glaube, da waren die Polkappen und ein paar dunklere Bereiche schon sichtbar. Bei Venus kann man die Sichelform - natürlich - sehr gut sehen. Mehr sieht man bei ihr eh nicht ;). Bei Saturn konnte ich unter gutem Himmel und mit indirektem Sehen 4 (oder waren es sogar 5?!) Monde identifizieren, der Ring war deutlich abgesetzt, mit guten Willen auch die Cassini-Teilung wahrzunehmen. Und bei M13 sieht man auch schon mehr als ein Wattebäuschchen: der Randbereich ist schon schön aufgelöst. Der Ringnebel und der Cirrusnebel (mit Nebelfilter) kamen auch sehr hübsch, h & chi passen gemeinsam locker ins Gesichtsfeld, Andromeda auch fast, zeigt aber z.B. noch keine wirkliche Struktur.
Uranus und Neptun habe ich mit dem Heritage noch nicht angepeilt, das dürfte aber eh nicht sonderlich spektakulär aussehen ;)
 
Danke für die gegenüberstellung Carlo,

ich werde mir wohl den 130/650 holen, da er im gegensatz zum 130/900 oder zum 114/900 einen Parapolischen Spiegel hat.
Den Brennweitenverlust werde ich dann mit einem guten 4mm Okular ausgleichen.

Gibt es durch die kürzere Brennweite sonst noch Nachteile?

Danke und Grüsse
Michael
 
Hallo Michael,

um welchen 130/650mm Newton handelt es sich?

Ich bin mir nicht sicher, ob dieser recht kurzbrennweitige Newton so optimal für Planetenbeobachtung ist. Das wolltest du ja hauptsächlich tun. Die Obstruktion wird schon sehr groß sein, sodass ein gutes 114/900 Newton da locker mitkommen sollte. Ich würde auf 6Zoll (150mm) rauf gehen, wenn es die Montierung zulässt. Du könntest z.B. Auf das GSO Planeten Newton warten oder über einen Skywatcher 150/1000mm nachdenken. damit sieht man dann schon wesentlich mehr als mit den kleineren Newtons.

Die Beobachtungen, die Carlo beschreibt, kann man auch mit einem 50mm Refraktor machen. ;) Das ist das, was man immer und regelmäßig sehen kann, wenn man eine kleine und gute Optik hat. Das reicht aber für den Anfang natürlich locker aus, wobei man mit etwas mehr Reserve dann mehr Überraschungen erleben kann und man ist vielleicht nicht zu schnell gelangweilt. Das kommt aber auf jeden selbst an.


Viel Spaß mit dem neuen Scope dann,

Gruß, Christian
 
... da muss ich mich anschließen. Der 130/650 ist sicher kein Planetenspezialist, wo es auf Kontrast im Hochvergrößerungsbereich ankommt. Besser Du greifst zum Bsp. zum GSO 6" f/6 mit kleinem Fangspiegel (Wolfi fragen). Eine EQ-5 reicht dafür visuell locker aus. So kleine Newtons sind nicht unbedingt Planetengeräte, da würde ich ein kleineres Öffnungsverhältnis vorziehen.

Matthias
 
Hi,
stimmt schon das ich haupsächlich Planeten beobachten möchte.
Welche Marke spielt doch eher eine untegeordnete Rolle in der Preisklasse oder? Ich dachte an den Skywatcher oder Orion.

Ich dachte nur, dass der parabolische Spiegel (gegnüber dem sphärischen Spiegel des 114/900 oder 130/900) das Manko der kurzen Brennweite zumindest teilweise wieder ausgleicht.


Da Liege ich wohl falsch und werde alles nochmal überdenken.
Der 6" Newton ist sicher auch interessant und ist eine Überlegung wert.

Noch eine Frage:
wie Feldstecher schon Schreibt - besser ein kleineres Öffnungsverhältnis als ein parabolischer Spiegel für Planeten, bei gleicher Öffnung.
Denn der 130/650 hat einen parabolischer Spiegel der 130/900 aber nur einen sphärischen. Ist dieser 130/900 gerade wegen diesem Spiegel nicht zu empfehlen?

Danke
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hm, also ich hab jetzt nicht
wie Feldstecher schon Schreibt - besser ein kleineres Öffnungsverhältnis als ein parabolischer Spiegel für Planeten, bei gleicher Öffnung.
geschrieben, sondern für Planeten brauchst du ein kontrasteiches Bild bei hohen Vergrößerungen, welches Du erreichst wenn Du eine geringe Obstruktion (also kleinen Fangspiegel) hast und kein so sehr großes Öffnungsverhältnis. Deswegen ist z.B. ein 114/900 (4.5" f/8) Newton durchaus, in dem von Dir genannten Trio, ein planetentaugliches Gerät. Beim Newton gilt außerdem, je größer die Öffnung umso geringer kann die Obstruktion gehalten werden, (d.h. um so konstrasteicher dein Bild), damit man noch eine anständige Ausleuchtung von ca. 10mm hat. Deswegen ist die Überlegung mit dem 6" f/6 mit kleinem Fangspiegel z.b. 35mm nicht so schlecht. Wie gesagt Wolfi (teleskop-service) bastelt an so einem Newton für bezahlbares Geld. Also wenns mir um Planeten ginge, würde ich zwischen dem 114/900 und dem 150/900 (von Wolfi visuell optimiert) entscheiden. Nein ich mache hier keine Werbung, aber ich kenne keinen anderen Anbieter der einen solchen 6" Newton baut.

Matthias
 
Hallo alle,

Christian hat zwar nicht ganz unrecht wenn er sagt, dass man das meiste meiner Punkte im (wirklich guten) 50 mm Refraktor auch schon sehen kann, aber da sehr nahe an der Wahrnehmungsgrenze (ziemlich unspektakulär im Anblick) - in meinem Heritage dagegen schön komfortabel und an der Grenze zum "Wow-Faktor". Wobei der Vorteil des Heritage durch die relativ hohe Obstruktion von ca. 30 % bei dafür großem Gesichtsfeld klar bei Deep-Sky-Objekten liegt und Planeten nur so "mit" gehen. Aber auch Planeten gehen schon ziemlich gut, deutlich besser als bei meinen 4"-Geräten. Ich schätze mal, dass Planeten genauso gut/schlecht aussehen, wie in einem guten 114/900 mit kleinem Fangspiegel. Mein "schlechter" Kaufhaus-114/900er war aber ziemlich sicher schlechter in der Abbildung (sofern meine Erinnerung nicht deutlich trügt).

Für deinen speziellen Zweck "Planetengucken" und unabhängig von deinen erstgenannten Vorschlägen würde ich auf den schon mehrfach vorgeschlagenen "Planeten"-6-Zöller von Wolfi setzen. Damit hast du auf jeden Fall Reserven und für Planeten wird der bestimmt spitze (viel mehr ist am Planeten durch das beschränkende Seeing auch an größeren Geräten angeblich eh nicht zu sehen ;)). Kleiner Nachteil: das Rohr ist nicht mehr ganz so kompakt und transportabel wie ein 130/650er. Aber egal, ich werde mir den auch gönnen, sobald er rauskommt und auf meine Polaris schnallen bzw. eine kompakte Rucksackrockerbox basteln. :)

Viel Spass bei der Entscheidung und vor allem mit dem Ergebnis! :)

CS

Carlo
 
Hallo Michael,

ja, nimm den 6" f/6 den Wolfi demnächst herausbringt.

Ein Newton beim beobachten in den Rohrschellen zu drehen macht kein Spaß. Denk ernsthaft über eine alt-azimutale Montierung nach. Ist außerdem schneller aufgebaut und erspart dir das Gegengewicht. Hab keine Angst vor dem händischen Nachführen, radfahren hast Du auch nicht an einem Tag gelernt. Aber genauso wie Du´s jetzt kannst wird das auch mit dem Nachführen klappen.

Gruß Uwe
 
Hallo Gleichgesinnte,

hab mir mal den GSO 150/900 und den SW 150/1000 angesehen.
Die würden mich auch sehr reizen.

Bleiben die Fragen:
Wann soll der F/6 von Wolfi rauskommen
und was ist eine alt-azimutale Montierung?
Azimutal weis ich, aber Alt?

Gruß Michael

 
alt kommt nicht von alt im Sinne von altmodisch. azimutal und altazimutal sind das selbe - denke ich. alt ist die abkürzung für altitude (Höhe-) und azimut (horizontalwinkel), also links und rechts und rauf und runter. Aber wie gesagt ob azimutal oder parallaktisch ist Geschmacksfrage und eine Frage der Anforderung. Falls Du irgendwann photographieren willst, kommst an einer parallaktischen Montierung nicht vorbei. Visuell tuts da eine Eq-5. Azimutal wird die AYO empfohlen ist aber auch teuer. Günther (*entfernt*) bietet auch Rockerboxen für 6" an. Wär vielleicht auch was. Keine Ahnung, nur so als Idee.

Hier der Link zu Wolfis 6" Newton Thread. Den unmodifizierten Newton hat er schon.

Durch die Modifikationen, die er anbieten wird, wird das Gerät aber teurer.

Matthias


 
Hallo Carlo!

Zitat von Canzi75:
Mein "schlechter" Kaufhaus-114/900er war aber ziemlich sicher schlechter in der Abbildung (sofern meine Erinnerung nicht deutlich trügt).
Vermutlich lag das dann an den mitgelieferten Okularen. Mein 114/900er war mechanisch hundsmieserabel (inkl. Montierung und Stativ), aber die Optik ist gut. Das war freilich erst festzustellen, nachdem ich mit ordentlichen Plössls beobachtet hatte. Die mitgelieferten Kellner-Okulare waren nicht sonderlich gut, besonders das 9-mm.

Grüße

fquadrat
 
Hallo f²,

das kann durchaus sein, die Okus waren sicher nicht weit von Schrott entfernt. ;)
Noch schlimmer fand ich aber die Montierung! Die brauchte man nur schief angucken, da hat die schon gewackelt. ;(

Deswegen weiss ich nicht, wie gut letztendlich der Spiegel selbst wirklich war, das Gesamtbild würde ich aber aus der Erinnerung heraus allerhöchstens mit der Leistung meines KSON 102/640 mit Goldkanten gleichsetzen.

Aber wie dem auch sei, selbst wenn ein gutes 114/900er meinem Heritage gleichwertig oder bei Planeten vielleicht sogar leicht überlegen sein sollte, würde ich doch jederzeit das Heritage vorziehen: deutlich mehr Lichtsammelfläche und vor allem sehr transportabel und in der kleinsten Ecke verstaubar, wenn mal wieder eine Wolkenfront die Sicht verhagelt. ;)

CS

Carlo
 
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