Wie und womit bearbeitet ihr eure Bilder? Bin Anfänger und weiß nicht wo ich anfangen soll

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TaurusM45

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Hallo an die Profis,

ist stehe was Deep Sky Fotografie angeht noch ziemlich in den Kinderschuhen.
WIe ich etwas aufnehme ist schon klar nur mit der Bildbearbeitung stehe ich noch auf Kriegsfuß.
Womit und wie bearbeitet ihr eure Bilder?

Nur als Beispiel:
Ich habe im Oktober ein paar schöne Milchstraßenfotos auf La Palma gemacht. Leider nur als JPG (erster Anfängerfehler) Nun gut aber damit muss ich jetzt leben, denn ich hab nur die.
Wie kann ich nun das beste dort rausholen? Ich hab hier so ne alte Version von Photoshop. Ich glaube Photoshop 7.0.
Jetzt hab ich da mal ein bisschen mit den Tonwertkorrekturen und Graditionskurven gearbeitet aber irgendwie mache ich die Bilder nur schlimmer statt schöner.
Ihr seht schon ich brauche Hilfe.

Ich bin noch auf folgendes gestoßen:

Wäre das was oder ist zu gebrauchen?
Ich wünsche nun einen schönen Heiligabend und ruhige Weihnachtstage
 
Hallo Andreas,

schau doch mal auf youtube nach dem Kanal von Frank Sackenheim (Astrophotocologne ) oder Astrohardy oder... Da werden sie geholfen?.

Ich wünsche Dir auch ein frohes Weihnachtsfest.

Viele Grüße
Volker
 
Hallo Andreas,

ich bearbeite meine Bilder mit fitswork und gimp. Ich finde auch die Youtube-Videos von astrohardy sehr hilfreich.

Gruß,
Holger
 
Hallo Andreas,
die Video-Reihe ist bestimmt ein guter Anfang. Bedenke aber, dass sich bei Erscheinungsdatum Mai 2012 zwischenzeitlich eine Menge getan haben dürfte. Bearbeitungsprogramme, Kameras (und damit Rohbilder),
Rechner (Rechenleistung) .......
Verständnis für das Ganze lässt sich aber damit sicher gut entwickeln.
Auch Dir schöne Weihnachten!

CS

Dietmar
 
und die sauge ich auch regelrecht auf.
Nur bei der Umsetzung hapert es bei mir.
Ich habe leider aktuell nicht viel Zeit.......

FW (Frohe Weihnachten!)

Dietmar
 
Der Pferdefuß ist hier tatsächlichdas JPG format.
Da kann man nicht mehr viel herrausholen, da die ganzen Bildinformationen weg sind.
JPG ist nun mal schon komprimiert.

Gruß
Markus
 
Hey Andreas,
Fitswork ist ein kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm, was jeder für den Anfang haben sollte.
Wenn man mehr Rafinessen benötigt, kommt das kostenlose GIMP ins Spiel (heute 2019 viel besser als früher). Bei den Super-Profies geht es dann eher mit Adobe Photoshop weiter (kostet aber).
N.B. Mit JPEG kommt man nicht weit, 16 Bit TIFF oder so muss es schon sein - also erst mal RAW.
Youtube ist eine Fundgrube - Frank Sackenheim und Astrohardy bieten 'ne ganze Menge - aber jeder muss irgendwie selber ausprobieren, wie die ersten Schritte gehen...
Clear Skies
Dietrich
 
Hi Andreas

kostenlose Programme für Raw Dateien:
IrvanView, kann sehr viele Dateiformate. Damit arbeite ich hauptsächlich.
AvisFV ist ein Fits Viewer,

LG Franz
Guten Rutsch ins 2020
 
RAW Theraphie ist kostenlos
zum stacken der Bilder Deepskystacker oder Sequator
Darktabel ist ein Adobe Lightroom Ersatz kostenlos

Ich mach außer stacken alles in Photoshop und zwar mit dem RAW Modul!
und zwar unter Filter Camera RAW Filter, damit kann man auch Jpegs verarbeiten!
Bild öffnen dann auf Filter gehn und Camera RAW auswählen...müßte bei deiner Version auch gehn...
aber wichtig bei Astro immer RAW !!

Günstig wäre Affinity Photo ist ein Photoshop Ersatz ist kein Abo !
gab es vor kuzem wieder um die 34euro ,Weihnachtsaktion!

und als Betrachter Super gut ist FastStone Image viewer


Gruß Franz
 
Andreas,
Im ersten Schritt nehme ich Deep Sky Stacker "DSS"; der kann alle RAW-Formate stacken und betrachten.
Danach nehme ich Fitswork zum Weiterbearbeiten.
Wenn man nur mal so gucken will, ist FastStone Image Viewer auch meine beliebteste Wahl.
Clear Skies
Dietrich
 
...also wenn ich in RAW aufnehme kann ich es dann in Fitswork öffnen und bearbeiten und danach z. B. als TIF speichern oder wie geht man mit den RAW Bildern um?
 
Das kommt auf deine Kamera an. Fitswork wird nicht mehr weiterentwickelt und verwendet so viel ich weiß dcraw, dass auch nicht weiterentwickelt wird. Je älter deine Kamera, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie unterstützt wird. Tendenziell brauchen die kostenlosen Programme länger, bis sie neue Kameras unterstützen.

DSS und Siril unterstützen aber neuere Kameras. Siril wandelt die RAWs im Batch Modus in FITs um, sodass auch das kein Problem sein sollte.
 
Andreas
Du solltest schon eine Serie von RAW´s aufnehmen. Je mehr Gesamtbelichtungszeit umso besser.
Danach Kontrolle der einzelnen RAW´s auf Schärfe, Guidingfehler und dergleichen.
Nach der Vorsortierung stackt man den ganzen BilderStapel (Lights, Darks, Flats usw) in DSS oder Fitswork.
Dann hast du ein, solltest du mit DSS stacken, ein sogenanntes "Autosave.tif"
Dieses wiederum in Fitswork stretchen und schärfen, glätten ebnen............

Aber dazu gibt es auf YouTube einige gute Anleitungen in deutsch.

lG
Franz
 
Andreas,
ich öffne die RAW-Bilder in Deep Sky Stacker. Wenn sie gestackt sind speichere sie als FITS oder als TIFF.
So wie es Franz auch schon beschieben hat.
Clear Skies
Dietrich
P.S. so machen es die "Alten"
 
entschuldigt bitte wenn ich so blöd frage aber ich habe noch nie ein RAW Bild aufgenommen und verwendet. Bisher immer in JPG.
Also ich nehme eine Bild im RAW mit meiner EOS760D auf. Was dann? Ich öffne es mit einem Programm das es öffnen kann (geht ja auch nicht mit jedem) und speichere es z. B. als TIF bevor ich Dinge wie Graditionskurven, Tonwertkorrektur etc. mache oder wie?
Oder bearbeite ich das RAW und speichere es erst wenn ich mit allem fertig bin als TIF?
 
Du wirst bei Astrofotos NICHT um mehrere Aufnahmen des gleichen Objekts herrum kommen.
Diese machst du im RAW Modus deiner Kamera.
Egal ob Kurzbelichtung mit kleiner Brennweite und Fotostativ (Milchstraßenfotos/Landscape),
oder nachgeführte Aufnahmen von Nebeln/Galaxien.

Diese Aufnahmenserie sichtets du erst mal vor. Das kannst du auch mit der Canon eigenen Software
"Digital Photo Professional".
dort schaust du nach so genannten "Ausreißern" (Wölkchen im Bild, Eiersterne durch Nachführfehler oder zu lange Belichtung).
Diese schmeisst du weg ^^.

Den Rest verarbeiten z.B. Programme wie Sequator (z.B.Milchstraße) oder DeepSkyStacker kurz DSS.
Diese Programme verrechnen alle Raws miteinander zu einem Bild (meist .tiff).
Sinn dieser verrechnung ist es ein LANG belichtetes Bild zu bekommen, obwohl die einzelnen Bilder kurz belichtet sind.
Bei Milchstraßenfotos mit Stativ und kurzer Brennweite z.B. 100x 14sek = 1400sek = 23min (grob ausgedrückt).

Ist dieses programm dann fertig, kann man in Photoshop (anfangs auch mit 7.0) und Co die Bilddetails rauskitzeln.
All das findest du in Tutorials im Netz zu Hauf.

Bleiben wir bei der Milchstraßensache zum Anfang, solltest du dich mit folgendem beschäftigen:
- Die unterschiedlichen benötigten Aufnahmen
Lights (die eigentlichen Aufnahmen)
Darks (Dunkelbildaufnahmen) dienen unter anderem zum herrausrechnen von Kamerrauschen
Bias (ähnlich wie Darks, nur mit kürzester Belichtungszeit)
Dann gibt es noch Flats, aber dafür brauchst spezialzubehör. Geht zum aber Anfang auch ohne.
- Stacken der bilder mit Sequator
- Strechen und weitere Bearbeitung der Bilder mit Photoshop oder Fitswork (Freeware)
Fitswork bietet ein paar tolle features die bei FPhotoshop fehlen, die recht zügig ein Bild aufbessern können.

Lese dich in diese Sachen mal ein.
Dann wird vieles von allein klarer ^^

Gruß
Markus
 
Hey Andreas,
genau wie Markus es beschreibt ist es.
Du machst nicht eine Aufnahme, sondern viele Einzelaufnahmen immer vom gleichen Ausschnitt.
Und dann gehts los...
Viel Erfolg
Dietrich
@Markus: Rauschen kann man nicht "herausrechnen"
 
Im Grunde gilt eigentlich die Kernaussage.
Im vorfeld informieren. Lesen. Planen. Fotografieren. Bearbeiten/Üben.

Alles andere wäre unötiger/unmôglicher Fehlerausgleich und somit Frustfaktor. ^^

Gruß Markus
 
Danke für eure Antworten. Aber nochmal - vielleicht hab ich mich nicht ganz richtig ausgedrückt.
Was mache ich mit RAW? kann ich diese bearbeiten (ich meine damit nicht Stacken) oder müssen sie vorher in ein anderes Format wie TIF etc. umgewandelt werden und wenn ja in welches?
 
Was meinst du mit bearbeiten bzw. was möchtest du machen?
Vielleicht dann besser zu verstehen, was deine Zielsetzung ist.

Das bearbeiten von astro. Einzelbildern macht nicht sehr viel Sinn (offen gesprochen keinen).

Aber du kannst RAW Bilder in z.b. Photoshop (Zusatz CameraRAW) laden oder dem bereits genannten Programmen Fitworks, etc. und in tiff umwandeln und mit jedem beliebigen Programm weiterbearbeiten.
 
Ja klar kann man RAW bearbeiten mit DPP dem Canon Programm, oder in Photoshop das Camera RAW Modul !
oder eben RAW Theraphie kostenlos... oder Darktabel ,hatte ich gestern schon geschrieben!
und nach dem bearbeiten in Jpeg oder Tiff abspeichern! oder oder.... es gibt zig Formate!
Und Achtung 32-16-8 Bit ist auch noch ein Problem! Autosave bei DSS ist 32Bit damit kann Photoshop
nicht wirklich umgehn,bzw. der RAW Konverter darum unter Modus auf 16 Bit klicken!

Und RAW kann man Natürlich auch stacken müßen keine Jpegs sein!
 
Due RAWs sind wirklich in der Hauptsache zum Stacken da.
 
Hallo Andreas,

noch mal im Klartext: Du musst die RAWs nicht bearbeiten. Du machst da gar nichts mit, außer sie zu sammeln und dann in das Stackingprogramm rein zu werfen, zusammen mit Darks, Flats und Bias (auch alle als RAWs). Und die Software macht dann ein einzelnes Bild daraus, das dann in einem anderen Format vorliegt (in der Regel FITS oder TIFF) und das Du dann mit der Software Deiner Wahl weiterbearbeitest. Das kann Fitswork sein, aber auch Photoshop, Astroart, oder anderes.
Programme wie Pixinsight, die Stacking und Bearbeitung in einem sind, nehmen die RAWs direkt.

Fazit: für Astrofotografie musst Du mit den RAWs nichts machen. Für Tageslicht sieht das anders aus, aber auch da können alle relevanten Programme die RAWs öffnen. Auf jeden Fall können es die Programme, die einer Kamera beiliegen oder vom Hersteller bereitgestellt oder empfohlen werden.

Übrigens: RAW ist die Bezeichnung für einen allgemeinen Dateityp. Die RAW-Dateien unterschiedlicher Hersteller haben unterschiedliche Dateiendungen, sind aber dennoch RAWs. Bei Canon heißen sie CR2.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Leute,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich habe es nun endlich verstanden wie die Theorie aussieht. Jetzt gehts an die Praxis. Leider habe ich vor zwei Monaten das letzte Mal einen Stern am Himmel gesehen.
 
Also, wenn dein Milchstraßenbild ausreichend belichtet ist, reicht in der Regel ein Bild. Bearbeiten kannst Du das Bild mit Gimp, einem sehr guten kostenlosen Bildprogramm. Du kannst das Bild auch in jpg. Speichern, dann ist die Bearbeitung einfacher.

Wenn Du das Bild geladen hast, erfolgt als erstes eine Tonwertkorrektur, in der Du eien Grafik mit Deinen Tonwerten erhälst. Die Kurve wir am Anfang und Ende mit Pfeilen beschnitten, soweit bis das sie ein Signal hat.
Dann verschiebst Du noch den mittleren Pfeil für die Helligkeit.

Danach erfolgt das Entrauschen und das schärfen. Dann ist das erste Bild fertig. Natürlich werden die Milchstraßen in lichtverschmutzten Gebieten nicht sehr schön, dann wird die Bildbearbeitung aufwendiger. Ich habe sehr viele Milchstraßenbilder gemacht und noch nie die Bilder addiert, wenn ich mit dem Sativ arbeite. Bei Addition der Bilder sollte man eine Montierung einsetzen, sonst wird es sehr viel schwerer.

Die Bilder solĺtest Du mit einem Weitwinkelobjektiv machen, bei 30 mm kannst Du ungefähr 20 s belichten.
1600 Asa kannst Du für die Kamera nehmen.

Gruss

Andreas
 
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