Siebengestirn
Aktives Mitglied
Liebe Kometen-Freunde,
bisher habe ich mich wenn überhaupt nur nebenher mit Kometenbeobachtung befasst. Umso mehr interessiert mich jetzt als begeisterten "Fernglasianer" die im Betreff angesprochene Frage: Wie viele Kometen kann man im Durchschnitt pro Jahr mit einem guten Fernglas der 50- bis 60 Millimeter-Klasse eindeutig erkennen?
Ich beziehe mich hierbei auf optimale Beobachtungsbedingungen: Klarer, dunkler und mondloser Himmel mit einer visuellen Grenzgröße von 6 bis 6,5 mag, einwandfreie Optik, solides Stativ, dunkeladaptiertes Auge und entspannte Beobachtungshaltung.
Unter "eindeutig erkennbar" verstehe ich, dass der Komet im Fernglas mindestens als verwaschener Stern, also nicht mehr punktförmig, erscheint und sich nicht nur anhand seiner Position von Sternen zu unterscheiden ist.
Ich nenne hier bewusst keine Vergrößerungen (z.B. 8*50. 10*60 etc.), da die optimale Austrittspupille bei Kometen mit gegebener Helligkeit ja auch vom Kondensationsgrad und der Ausdehnung, sprich seiner Flächenhelligkeit, abhängt.
Vielen Dank!
CS, Christian
bisher habe ich mich wenn überhaupt nur nebenher mit Kometenbeobachtung befasst. Umso mehr interessiert mich jetzt als begeisterten "Fernglasianer" die im Betreff angesprochene Frage: Wie viele Kometen kann man im Durchschnitt pro Jahr mit einem guten Fernglas der 50- bis 60 Millimeter-Klasse eindeutig erkennen?
Ich beziehe mich hierbei auf optimale Beobachtungsbedingungen: Klarer, dunkler und mondloser Himmel mit einer visuellen Grenzgröße von 6 bis 6,5 mag, einwandfreie Optik, solides Stativ, dunkeladaptiertes Auge und entspannte Beobachtungshaltung.
Unter "eindeutig erkennbar" verstehe ich, dass der Komet im Fernglas mindestens als verwaschener Stern, also nicht mehr punktförmig, erscheint und sich nicht nur anhand seiner Position von Sternen zu unterscheiden ist.
Ich nenne hier bewusst keine Vergrößerungen (z.B. 8*50. 10*60 etc.), da die optimale Austrittspupille bei Kometen mit gegebener Helligkeit ja auch vom Kondensationsgrad und der Ausdehnung, sprich seiner Flächenhelligkeit, abhängt.
Vielen Dank!
CS, Christian