Wie wär’s 102mm Universalteleskop für 259 Euro.

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Hey Felix,

Zitat von Felix42:

nicht ganz so philosophisch wie Gerrit, aber ungemein effektiv:

Linksklick auf den Usernamen
-> Zeige Profil
-> Diesen Benutzer ignorieren

Diese 3 Schritte beliebig oft auf unterschiedliche Profile anwenden und man kann interessanten Diskussionen wieder "ungestört" folgen...

In manchen Fäden führt das zwar zu einigem "gescrolle" zwischen lesbaren Beiträgen, aber grundsätzlich fühlt man sich auch nicht mehr genötigt...
 
Hallo Markus,
aber der Kontrast anderer Beiträge steigt bei der unweigerlichen Monotonie ungemein!
Wenn man jetzt noch ein "Dark" abziehen könnte, hätte mans doch geschafft.
CS,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

so quasi als zusätzliche Option: "Ignorierte Beiträge gar niemals nicht anzeigen!", wer sich dann unsicher ist, könnte es ja so lassen wie es derzeit ist... und bei Bedarf mal einen vorsichtigen Blick riskieren.


Aber ganz ehrlich, beim lesen dieses Fadens tut es mir vor allem Leid, dass Tommy´s Mühen hier in diesem unsäglichen Gezänk drohen unterzugehen und gerade seine Messungen und Beiträge tragen viel zur Substanz dieses eigentlich sehr interessanten Fadens bei!
 
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Hallo Zusammen,

Gerd zu ignorieren fällt immer schwer, weil er kann ja auch anders. Er hat z.B. meine Lieblingsbarlow gerechnet.

Auch hier startet er ja mit der Aussicht und Hoffnung auf einen großen Wurf und das ist nun mal ein bezahlbarer 4" f/6 ED nach wie vor. (Bitte den Startbeitrag lesen)

Damit hat er ein paar Leute angelockt, wie Bären mit einem Honigtopf. Sven und mich z.B. auch Felix.
Ein bezahlbarer und guter (Preis/Leistung) 4" f/6 ED würde uns allen endlich in dieser Öffnungsklasse ein empfehlenswertes Einsteigergerät für DS und Beobachtungen im Sonnensystem gleichermaßen bescheren.
Was in der Klasse an Newtons geboten wird ist Schrott, anderes weniger allroungtauglich, wir fangen dann, wie Tommy schon ausführte, beim 130/650er PDS so langsam an was Brauchbares als Spiegel zu besprechen.
So ein 4" f/6 ED wäre also ein genialer Wurf und den anzugehen kündigt er an. Wir hätten einen sehr empfehlenswerten allroundtauglichen 4" Refraktor als ganz vorzügliche Alternative in der Preisklasse zu einem Haufen nicht empfehlenswerten Plunder in Linse und Spiegel gleichermaßen.

Dass er nur den 4" f/4,5 ED promoten will den es schon gibt fällt dann erst wirklich auf, als er beginnt, zu zanken.
Schon als ED ist das nicht so allroundtauglich wie der von ihm missbrauchte Aufhänger mit f/6 und als der einfache Achromat den er letztlich im Test abgibt erst recht nicht.

Dass nun auch der Achromant, das Objektiv, nicht ab Werk das Gelbe vom Ei ist stellt Tommy auch schon fest und er nimmt deutliche Eingriffe vor die verbessern aber nicht heilen.
Das wird auch am langen Bruder bestätigt und da der Thread ja vom Starter absolut gewollt von Anfang an sein Thema verfehlt, ist der Hinweis darauf ganz sicher keine Verfehlung des Themas, wenn auch für Manchen ebenso unpassend wie das unpassende Zubehör.
Damit ist das auch ohne die Allroundanforderung genau so wenig was für Einsteiger wie die Bastelnewtons in der Öffnungs- und Preisklasse auch.

So weit die Lage der Fakten, auch z.B. von Tommy größtenteils so vorgetragen und stichhaltig belegt.

Halt, nicht ganz, denn kaum wahrnehmbar zwischen all dem Stuss hat Gerd doch noch was zu diesem Schlabberring gesagt, der seinen Teil zur schlechten Leistung beiträgt.
Wenn da viel Potenzial steckt, eventuell sogar für die ganze Serie, wäre das ja durch eine Nachrüstung leicht und extrem kostengünstig freizusetzen.
Das sollte man doch mal den zur Verbesserung entschlossenen Leuten von Bresser mitteilen.

Wie schon gesagt, man kann ihn schlecht ignorieren, denn 90% Ignoranz geht nicht und die 10% sind halt doch ab und zu wichtig.

Gruß
*entfernt*


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

Aber ganz ehrlich, beim lesen dieses Fadens tut es mir vor allem Leid, dass Tommy´s Mühen hier in diesem unsäglichen Gezänk drohen unterzugehen und gerade seine Messungen und Beiträge tragen viel zur Substanz dieses eigentlich sehr interessanten Fadens bei!

ja ich hatte ja eine hoch interessante und sehr fruchtbare Diskussion mit Tommy hier und wir haben Beide sehr gut zusammengearbeitet und es ist dann auch etwas Ordentliches dabei rausgekommen. Ich hab den theoretischen Teil der Arbeit erledigt und Tommy den praktischen Teil.
Es ist natürlich sehr schade das all das in dem unsäglichen Gegeifer der Fraktion und hier allem voran des letzte Wort Günthers untergegangen ist.
Ich fürchte das holt auch kein Filter so schnell wieder hervor.
Und die Frage stellt sich natürlich auch wenn man wie ich so eine hoch interessante Diskussion anstößt wie bewahrt man sie vor dem Kapern durch die Fraktion die dann wieder alles verdreht und versucht ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Da werden wertvolle und durchaus mit einiger Mühe erstellte Informationen in den Dreck gezogen als Märchen tituliert, nicht weil sie falsch wären sondern weil sie von einer Person kommen die der letzte Wort Günther nicht leiden kann und die er in den Dreck ziehen möchte.
Dagegen gibt es ja leider keinen Filter, das ist denke ich das eigentliche Problem.

Grüße Gerd
 
Ach Gerd,

warum kannst gerade Du nicht einfach mal respektieren, dass wir, die ganze Fraktion, schon immer gern durch gute Refraktoren geschaut hat, und dass wir das gerne weiter tun möchten? Nein, wir machen das nicht die ganze Nacht, denn andere gute Teleskope gefallen uns genauso gut.


Hallo Gerrit,
ich nehme zur Kenntnis, dass Du mein Urteil grundsätzlich ablehnst. Das erklärt mir Dein Verhalten seit einiger Zeit. Ich akzeptiere allerdings jene Fälle nicht, in denen Du dies über die Sachebene stellst. Du kannst natürlich auch die Sichtweise "Refraktorhasser" pflegen. Prüfe, was Dich weiter bringt. Nun gut, mit wachen Augen durschschauen reicht mir auch. Nicht als Urteil gemeint.

Clear Skies
Sven
 
Na Gerd,

da haben wir doch nochmal alles was wichtig ist

Zitat von tommy_nawratil:
hallo,

ich bereite mich grad auf einen Vortrag über "Optiktests mit einfachsten Mitteln" vor (Workshop beim AAS Gahberg) - habe das gleich zum Anlass genommen die 3 Achromate mit K-Stern und Ronchigitter unter gleichen Bedingungen anzutesten.

1. Bresser AR102xs

Link zur Grafik: https://farm3.staticflickr.com/2888/34160190461_99a8d8870d_o_d.jpg
Rechtsklick und anzeigen für grösser

2. Skywatcher 102/500 (der seit 10 Jahren bei uns im Geschäft ausgestellt ist, hat schon viel mitgemacht)

Link zur Grafik: https://farm3.staticflickr.com/2829/34160191631_68444561df_o_d.jpg

3. Skywatcher 102/660 (mein erster, habe ihm beim Tunen 3 Abstandsplättchen verpasst)

Link zur Grafik: https://farm3.staticflickr.com/2838/34160193491_0300be1516_o_d.jpg

Am besten alle 3 im Browser aufmachen und hin und her blinken.

Wer mehr über die Farbkorrektur im Einzelnen wissen will, kann das Flickr Album aufmachen:
https://www.flickr.com/photos/109613429@N08/albums/72157679939576743/with/34160193491/

Dort habe ich die 3 Bilder jeweils in die Rot, Grün und Blaukanäle zerlegt mit abgelegt. So sieht man gut die Sphärochromasie in der Biegung der Ronchilinien, und den Längsfehler im unterschiedlichen Abstand der Linien. Grün ist in jedem Fall am Kürzesten - je weiter die Linien auseinander sid, desto näher ist der Brennpunkt der Farbe dem Fokus. Da könnt ihr euch nun ein Bild machen und gerne weiter Vorschläge bringen - aber erst ab nächster Woche kann ich wieder.

Ich sehe, dass alle drei Achromate unterkorrigiert sind, der Bresser und der 102/660 sogar deutlich . Der Bresser 102xs ist IMHO in der Farbe dem 102/500 recht ähnlich, nur hat er zum Blausaum zusätzlich einen kleinen Purpursaum. Der 102/500 dafür etwas Astigmatismus. Der 102/660 hat interessanterweise keinen ausgeprägten Blausaum, hier hat die Farbe Blau den Fokus gemeinsam mit Rot. Welche Gläser da dabei sind ist, weiss ich nicht, aber es war auch ein sehr günstiger Achro. Ist farblich der beste, tanzt aber etwas aus der reihe.

Meine Meinung ist ja, dass ein 130/650 Newton mehr Licht, mehr Auflösung und gar keinen Farbfehler zu einem noch kleineren Preis bringt. Würde zu einem dieser farbenfrohen Achros wirklich nur für Widefield spezial, Gebirgstouren, für Kids und für schnelles Grab&Go raten. Universalgerät, Fotografie - sicher nicht. Gut korrigiert sind sie halt leider auch nicht immer, die günstigen.

Kollege Ivan Eder hat für unsere Einsteiger als Anschauungsmaterial das Budapester Parlament mit verschiedenen Instrumenten fotografiert - das hat vielen bei der Entscheidung geholfen:
https://teleskop-austria.at/support/testphotos/Parlament_test/Parlament_test.html

lg Tommy

und bis da hin war Dein größter Beitrag zum Ergebnis, dass Du mit Fantastrei über die sagenhaften Möglichkeiten dieses ED den Tommy gereizt hast, seine Möglichkeiten zu einem beweiskräftigen Test zu nutzen.
Einige kleinere Beiträge theoretischer Natur von Dir:

Zitat von Gerd_Duering:
..
danke erst mal für den Test.
Der Bresser ist auch wirklich der ED?......
Da der Farbfehler bei Blau aber wesentlich steiler ansteigt und üblicherweise bei DSLRs der Filter erst bei etwa 410nm zu macht wird ein dominanter Fehler bei Blau wesentlich intensiver dargestellt als ein dominanter Fehler bei Rot denn da beginnt der Filter einer DSLR schon sehr zeitig langsam zu zumachen so das zb. H alpha also 656nm schon sehr stark gedämpft wird und man daher für Astro den Originalfilter entfernen sollte.....
Kurzum während der dominante Fehler bei Blau der beiden anderen Optiken von der DSLR voll dargestellt wird wird der dominante Fehler bei Rot der Optik mit 660mm Brennweite schlicht und ergreifend vom Filter unterdrückt und so erscheint diese Optik unterm Strich wesentlich farbreiner.......
Nun wäre noch zu klären ob Tommy überhaupt den ED getestet hat....

Zitat von Gerd_Duering:
.....
also für mich ist nach wie vor nicht wirklich klar was der Tommy da für einen Bresser getestet hat.
Es gibt ja schließlich von Bresser ganz offiziell 2 Versionen.
Eine mit Standartgläsern die es in den USA schon seit 2014 gibt und nun den ED der ganz neu ist.
Welches Objektiv sich nun in das von Tommy getestete Exemplar verirrt hat ist nun die große Frage.......

Zitat von Gerd_Duering:
....
wie gerade erwähnt passt dein Testergebnis nicht zum oben gezeigtem Foto selbst wenn man bedenkt das es nur recht klein ist.

Der 102/660 hat Rot und Blau etwa gleiche Brennweite, Rot fällt nicht weiter als Blau. Schau dir die RGB Bilder auf Flickr an, man sieht es am Abstand der Linien. Er tanzt damit etwas aus der Reihe, hat aber keine Sondergläser verbaut.

Ja stimmt deine DSLR stellt das so dar......

und der Tommy macht auch klar, was er von dieser Art Mitarbeit hält.

Zitat von tommy_nawratil:
hallo,

ich hatte dezidiert den ED Achro bestellt (heisst ja nur in diesem Blog Beitrag Apo), und auf diesen Thread hier verwiesen. Und dazu Gerds Anregung weitergegeben, einen wirklich günstigen ED anzudenken.

Das mini Bild im Blog ist ja nahezu völlig entfärbt, weder in der M101 noch in den Sternen ein erkennbarer Farbunterschied. Messt das ruhig mal nach mit Photoshop. Wie durch einen Monochromator, da kann man mit Sicherheit gar nichts über Farbkorrektur erkennen. Es ist auf keinen Fall ein unbearbeitetes Rohbild - und ausschliesslich das sollte man für eine Beurteilung hernehmen. Das darf ich als langjähriger Astrofotograf hier mal ausdrücklich festnageln.

Übers Splitten der Farbbilder des Ronchitests in RGB kann man natürlich keine Schnittweiten für bestimmte Wellenlängen rausbekommen, nur für die Bereiche. Das ist aber immerhin genau das, was man dann auch im Foto sieht. Die sphärische Korrektur ist im Blauen übrigens gut, im Grünen halt unterkorrigiert. Für einen Richfilder ist das ja kein Problem.

Nachdem Gerd aber eh bezweifelt, dass in meinem Exemplar das ED Objektiv steckt, werde ich keine weitere Test Arbeit reinstecken. Am besten wenn weitere Exemplare angetestet werden, von Leuten die ein bissl Erfahrung haben - Zitat aus dem Blog: "ED Glas heißt, sehr gute Bildgüte mit einem minimalen Farbfehler."
......
Besser, der Thread konzentriert sich jetzt auf den von Gerd gewünschten 100mm f/6 ED.

lg Tommy

Hier

http://interferometrie.blogspot.de/

hat ers dann nochmal völlig störungslos.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo Gerd,
lass Dich nicht ärgern. Es gibt hier viele Sternfreunde, die Deine kompetenten Beiträge gerne lesen!!!
Bei den Plastefassungen muss ich Dir aber widersprechen. Plaste ist kein ideales Material für Linsenfassungen. Das beste Material unterscheidet sich im Ausadehnungskoeffizienten möglichst wenig von Glas. Deshalb hat Zeiss seine AS ja auch in Stahl gefasst (o.k., AS sind angespanntere Radien als gewöhnliche Achromate, aber auch bei diesen sollte die Fassung schon möglichst optimal sein).
Die Lidl 70/700, die ich bisher gesehen habe, waren ziemlich mausetod. Für einige habe ich eine ordentliche Alufassung gedreht, dann waren die tatsächlich sehr gut. Ich frage mich, warum die das Objektiv nicht verkittet haben. Bei einer Kittgruppe fällt zwar der Korrekturfreiheitsgrad der unterschiedlichen inneren Radien weg, mit der verbleibenden Koma im Feld kann man aber bei visuellen Instrumenten leben (kann man durch Glasauswahl etwas verbessern, wie beim Telementor, der Telementor wird ja als sehr gut angesehen). Früher hieß es, dass man problemlos bis 80mm verkitten kann. Wie das heute ist, weiß ich nicht, meine Zeit in der optischen Industrie ist seit etwa 30 Jahren vorbei. Lichtenknecker hat damals auch größere Objektive verkittet, da gibt es aber Kittprobleme. Ein verkittetes Objektiv könnte man tatsächlich gut in Plaste fassen.
Es gibt sicher auch gute Fernrohre mit Plastefassung. Ich habe selbst einen TS 127/820 (http://www.stern-freund.de/index.php?id=123), der ist ganz leidlich (obwohl ich das Ding noch nicht bei extremen Temperaturen gestestet habe, man wird ja älter).
Vielleicht haben die chinesen einen guten Weg gefunden, indem sie die Linsen einzeln über 3 Schrauben justierbar machen. Da gibt es auch keine großen Anforderungen an die Fassung. Ich habe den Bresser 127/1200, bei dem die Linsen so gefasst sind. Ein einigermaßen eingearbeiteter Justierer dürfte die Objektive ohne Probleme in kürzester Zeit am Kollimator justieren können. An dem Ding gibt es auch nix zu meckern. Mit Fringe Killer oder Booster ist das ein schönes Fernrohr für Planeten und Mond. Das ist ja auch ein Billiggerät.

C.S. Frank (Fraktionslos)
 
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Hallo Frank,

Bei den Plastefassungen muss ich Dir aber widersprechen. Plaste ist kein ideales Material für Linsenfassungen.

das ist dock klar und ich denke ich habe auch nirgends geschrieben das Plastik nun ein ideales Material für Linsenfassungen wäre.
Ich will nur nicht das rein aus Prinzip nun so getan wird das alles mit Plastikfassung grundsätzlich Schrott ist.
Das stimmt so eben auch nicht.
Eine etwas differenzierterer und unvoreingenommenere Herangehensweise ist hier wünschenswert.
Natürlich ist es immer die bequemste Haltung das Material zu fordern das am Optimalsten ist. Dann ist man immer auf der Sicheren Seite und kann ausschließen das einem jemand vorwürft etwas empfohlen zu haben das Mist ist.
So einfach und bequem will ich es mir aber nicht machen.
Ich gebe auch Plastik eine Changs auch wenn ich sehr gut weiß das dies alles Andere als optimal ist.
Denn es ist eben gut möglich das es dennoch schlicht ausreichend ist und darauf kommt es letztlich an.


Das beste Material unterscheidet sich im Ausadehnungskoeffizienten möglichst wenig von Glas. Deshalb hat Zeiss seine AS ja auch in Stahl gefasst (o.k., AS sind angespanntere Radien als gewöhnliche Achromate, aber auch bei diesen sollte die Fassung schon möglichst optimal sein).

Natürlich wäre es optimal wenn der Ausadehnungskoeffizient der Fassung dem der Gläser möglich nahe ist.
Die AS sind hier wie du ja auch schon erwähnt hast aufgrund des relativ angespannten Design das aus der sehr geringen Abbe zahl Differenz beider Gläser herrührt deutlich anspruchsvoller an die Fassung.
Die Lidl 70/700, die ich bisher gesehen habe, waren ziemlich mausetod. Für einige habe ich eine ordentliche Alufassung gedreht, dann waren die tatsächlich sehr gut.
Also ich hatte da etliche begeisterte Berichte gelesen, etwas Tuning war bisweilen nötig.
Ja eine zu enge Plastikfassung die zu Verspannungen führte kann hier vorkommen. Wobei hier eher von der Taukappe als Ursache berichtet wurde.
Also gar nicht mal die Fassung selbst.
Etwas Schleifpapier bringt da aber schnell Abhilfe.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung vom 60mm Kosmos Refraktor reden den ich Anfang der 90ger gekauft hatte.
An dessen Objektiv mit Plastik Fassung hab ich bis heute noch nicht Hand angelegt und wüsste auch nicht warum ich das tun sollte, das ist so wie es ist nach wie vor ok.

Grüße Gerd.
 
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Hallo Gerd,
wir sind uns ja eigentlich einig. Eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass es bessere Lösungen gibt, als Plastefassungen, ohne Zeiss-Fassungsqualität zu fordern (das könnte heute sicher niemad bezahlen). Wenn Plaste, dann verkitten, sonst Alu, Einzellinsen justierbar (Einzellinsen justierbar halte ich für ne pfiffige Lösung, genau wie einen O-Ring, statt Federring, das habe ich bei einem China 6" f/10 gesehen).
Die Lidl, die ich gesehen habe, waren tatsächlich gräuslich (meiner Meinung nach, ist natürlich subjektiv, manch ein Sternfreund mag zufrieden sein). Das lag auch nicht an der Taukappe. Die Linsen klapperten in der Fassung, der Abstandsring musste entgratet werden, einfach scheusliche Qualität!!! Eigentlich schade, denn die Linsen waren gut. Als Optikdesigner kannst Du ja selbst rechnen, welche Fassungstoleranzen selbst einfache Achros haben.
Das war aber nicht der Ausgangspunkt dieses Freddis. Du hattest ja gezeigt, dass es preisgünstige Lösungen für Apochromate mit kostengünstigen, neuen Gläsern (vielleicht besser, Optiken mit verbesserten Farbfehler, um hier keinen Streit um Definitionen hervorzurufen) gibt. Das war für mich die eigentliche Erkenntnis.

C.S. Frank (Fraktionslos)

 
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Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Gerrit,
ich nehme zur Kenntnis, dass Du mein Urteil grundsätzlich ablehnst. Das erklärt mir Dein Verhalten seit einiger Zeit. Ich akzeptiere allerdings jene Fälle nicht, in denen Du dies über die Sachebene stellst. Du kannst natürlich auch die Sichtweise "Refraktorhasser" pflegen. Prüfe, was Dich weiter bringt. Nun gut, mit wachen Augen durschschauen reicht mir auch. Nicht als Urteil gemeint.

Clear Skies
Sven

Ach Sven, wenn so ein "Nichts" wie ich, Deinen Hintern in Bewegung setzt, dann muß nicht immer etwas Gutes dabei rauskommen. Wenn man doch grundsätzlich schon längst wissen müßte, daß es nicht nur das Urteil ist, sondern auch die Charaktere. Dann hätte man den Weg in die Ignoranz doch längst gewählt. Manch einer ist selbst dazu zu träge. Obs einen weiter bringt?



 
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Vorweg:

Das Forum ist groß genug, dass man einzelne Geräte auch mal separat beurteilen (zerfleischen, kritisieren) kann.

Dann muß man sich halt das Objekt selbst auf den Teller legen.

Anstatt es sich in einer Einleitung servieren zu lassen. Ging hier Gerd um einen 100 F/6 oder um All-You-Can-Eat?

Aber vielleicht ist das auch beabsichtigt, damit die eigene Publicity keinen Schaden nimmt. Auch eine angenehme Taktik. Aber offensichtlch nicht für jeden und Freunde macht man sich damit leider offensichtlich auch nicht.

Einfach mal die Perspektive wechseln? Und: Nachdenken?

Nun denn….







 
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Hallo Gerd, Hallo Frank,

wir haben hier auch schon Threads erlebt, wo eben aus Gerds Design Betrachtungen dann tatsächlich auch Produkte entstanden sind.
Die auch gerne genutzt werden.
Ich brauche es eigentilch nicht aufzuzählen:
1. Die Dührung-Barlow
2. Der 152 ED-Refraktor
3. Der 140 ED-Refraktor

Meist hat sich APM-Telescopes dann auch konstruktiv an den Themen beteiligt und so ermöglicht, daß daraus auch Produkte entstehen können. Weil aus der Diskussion ersichtlich wurde, dass durchaus ein Interesse beim Astroamateuer vorhanden ist.

Auf Astrotreff.de liest man, daß Berechnungen auch dediziert für den ambitionierten Astroamateur von besonderen Teleskopen vorgenommen werden. Und somit auch den Weg in die praktische Anwendung finden.

Referenzen für den der es gerechnet hat, Referenzen für den der es umzusetzen versteht. Referenzen für jemanden, der auch bereit ist, daß Risiko zu übernehmen.

Aber vor allem auch Referenzen dafür, dass im Dialog mit Amateurastronomen Produkte entstehen können, die erschwinglich und anwendbar sind.

Ist es nochmal möglich, dass man sich auf das Anliegen des initialen Post zurück besinnt, und nochmal einen 4" F/6 ED-Refraktor in den Mittelpunkt der Diskussion rückt? Ich finde eigentlich die Einleitung auf dieses Gerät ziemlich gelungen und deshalb auch lesenswert. Es wurde eigentlich klar, was die Intention hinter der Einleitung war. Wenn es wirklich so wäre, daß man einen günstigen, schnellen ED-Refraktor bauen könnte, dann wird dieser noch seine Grenzen haben, und deshalb seinen dedizierten Einsatzbereich finden. Klar wurde: Dieses Gerät ist nicht das Universalteleskop.

Nebenspur: Mittlerweile hat sich zwar gezeigt, dass dem euphorischen Marketing-Gedanken Ernüchterung folgte: Hier hat sich jemand im Marketing wohl selbst keinen Gefallen getan; ist der eigenen Euphorie erlegen. Das kann durchaus schmerzhaftere Konsequenzen haben. Während man sich woanders noch sagt, "kann passieren" und ein Auge zudrückt?

Den 4" F/6 ED-Refraktor wieder im Fokus der Diskussion:

Die Interpretation von Gerds Gedanken versuche ich hier mal zusammen zu fassen:
Wenn wir aber einen Refraktor als Universalteleskop verwenden wollen, dann wäre es empfehlenswert, wenn man sich auf einen ED-Refraktor 102 F/6 oder langsamer konzentriert. Und: Wenn es tatsächlich möglich ist ein schnelles Gerät im unterem Preissegment anzubieten, daß hält was es können kann. Wie sieht es dann für ein Gerät mit einem entspannteren Öffnungsverhältnis mit der entsprechenden Glasauswahl aus?

Was kann da heute getan werden? Ist die Zeit da, um so etwas auf die Beine zu stellen?
Was bietet der Markt heute?
* http://www.longperng.com.tw/goods.php?act=view&no=9
Derivate:
* https://www.cloudynights.com/topic/561238-omegon-ap-100600-ed-first-light/
* https://www.teleskop-express.de/sho...-Aperture-100-mm--f-6---2-7-Inch-Fokuser.html
* http://olivonmanufacturing.com/astronomy/100mm-f6-ed-apo-doublet-refractor

Was wurde durch den Verlauf des Threads verhindert?

Durch die Forcierung auf den schnellen AR102 ist eines sicherlich verhindert worden:
Das für einen Hersteller der Bedarf nach einem Universalteleskop mit besserer Farbkorrektur hier nicht mehr hinreichend feststellbar ist. Was bei den ersten 3 Produkten der Auflistung noch geglückt ist, wurde hier verhindert oder mindestens von weiterem Diskussionsteilnehmern unversucht gelassen. Genauer: Wenn man einen ED-Refraktor 4" F/6 zur Diskussion stellt, jemand anderes aber auf die Diskussion eines 4" F/4.5 behaart, steht letzterer dem Thema durchaus im Wege.

Und dieser Thread wird daran nichts mehr ändern. Sofern Gerd gewillt ist einen neuen Thread zu eröffnen, würde ich mich freuen. Ebenso würde ich mich darüber freuen, wenn Interessenten an solch einem Gerät Anregungen geben würden.

CS
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
genau so ist es, das eigentliche Thema ist zerredet worden. Eigentlich schade, da ich die Anregung von Gerd für sehr wichtig halte. Aufgrund der jetzt zur Verfügung stehenden Gläser wären eben andere Lösungen kostengünstig möglich, als einfache Achromate. Darauf hat Gerd hingewiesen!
Vielleicht sollte man versuchen hier zukünftig etwas weniger aufgeregt zu diskutieren. Das hier ist Freizeitbeschäftigung, und sollte nicht zur Selbstdarstellung benutzt werden. Außerdem sind Wahrheiten immer relativ.

C.S. Frank
 
Hallo Gerrit, Frank,

Sofern Gerd gewillt ist einen neuen Thread zu eröffnen, würde ich mich freuen. Ebenso würde ich mich darüber freuen, wenn Interessenten an solch einem Gerät Anregungen geben würden.

genau so ist es, das eigentliche Thema ist zerredet worden. Eigentlich schade, da ich die Anregung von Gerd für sehr wichtig halte.

ja es ist sehr schade das das ursprüngliche Thema von der Fraktion hier derart in den Dreck gezogen und zugemüllt wurde.
Ich sehe daher keinen Sinn einen weiteren Thread aufzumachen nur damit die Fraktion auch diesen wieder zumüllt.
Solange diese Fanatiker hier ihr Unwesen treiben ist doch jegliche konstruktive Argumentation vergebliche Mühe.
Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust hier viel Zeit und Energie in ein Projekt zu stecken das von diesen Leuten dann doch eh wieder zerschossen wird.
Ich werde mir nicht mehr die Mühe machen etwas zu rechen nur um mir von diesen Spinnern dann dumm kommen zu lassen und mich in den Dreck ziehen zu lassen.
Da hab ich wirklich besseres zu tun.
Nichts für ungut.
Wenn ich noch mal einen Thread zu so einem Thema aufmache dann in einem Forum wo man noch zivilisiert miteinander diskutieren kann, aber ganz bestimmt nicht hier in diesem Forum das fest im Würgegriff der Fraktion steckt.

Grüße Gerd
 
Hallo Frank,

da

Zitat von FrankZ:
Außerdem sind Wahrheiten immer relativ.
C.S. Frank

ist sehr viel dran.

Der Threadstarter selbst hat sein Thema zerschossen und sei es nur, weil zur Argumentation für den von ihm im Startbeitrag genannen 4" f/6 ED nun mal der von ihm selbst verlinkte f/4,5 hergenommen wurde, was ja durchaus naheliegend ist.
Aus den genannten Vorteilen des f/6 Geräts konstruierte er sich den Verriss des f/4,5ers anstatt die Vorteile anzunehmen und schon hatte er sein Vergnügen.

Wir hätten eventuell einen 114er KatNewton oder einen anderen Bastel-Plastiknewton gegenüberstellen sollen, das hätte die Lage entspannt, hat aber niemand dran gedacht.

Alle Versuche zum f/6er zurückzukehren scheiterten und die gab es immer wieder.
Man braucht dazu z.B. nur den Strang zwischen mir und Holger (Nasus)zu folgen.

Z.B. nachdem Tommy die ED-Seifenblase platzen ließ war wieder einen Chance da und es wurde auch versucht:

Zitat von Gerd_Duering:
.....
Du willst Dich also unbedingt weiter mit dem 4! f/4,5 Halb-ED beschäftigen und dann noch mit Glaubensfragen.
Aber selbstverständlich!!!

Ein anderes Beispiel:

Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Gerrit,

also los, wir brauchen gute Gründe, auch fürs Marketing.
Immerhin wäre so ein f/6 FH ein ziemlich eiserner Besen beim Lagerkehraus.

Ich habe ja schon angerissen, dass der f/6 ED die einzige ernstzunehmende Variante gegenüber den drei Erstgenannten und vorhandenen Teleskopen sein könnte.
Ob das stimmt, dazu kannst Du doch viel mehr sagen, denn ich habe von Foto nun mal gaaaaanz viel Ahnung. :/

Gerd könnte sicher besser beurteilen und verargumentieren als ich, ob f/6 gegenüber f/4,5 signifikant besser für die Einhaltung einer Qualitätsvorgabe unter gleichen Produktionsbedingungen ist.

Da gibt es sicher noch mehr Ansätze für Leute die in harten Euros rechnen.
Dass so ein Ding für uns praktisch ein Traum wäre, spielt da doch eher keine Rolle.

Direkte Antwort:

Zitat von MountyPython:
Hallo *entfernt*,

ich glaube, man muß einfach mal die Perspektive wechseln um zu verstehen, daß man das garnicht möchte. Am Ende des Tages verdient man am Einsteiger auch Geld. Und erfreut sich damit an der Diverstität im Lagerbestand.
Wenn jemand mit einem kurze FH einsteigt und dann mit der Forderung nach mehr Farbreinheit kommt, verweißt Bresser auf den F/13.... Wenn das noch nicht reicht, verweißt Bresser auf ES Geräte.....

Das wären dann über 510 Euro im Umsatz.

Wenn wir alle mal davon leben müßten, was wir hier schreiben, sähe die Diskussion auch anders aus.

*entfernt*: Da bauen wir uns doch auch unsere Teleskope so, wie wir sie gerne hätten.

Grüße,
Gerrit

Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Gerrit,

du missverstehst meine Perspektive, wohl weil Du eine Andere hast.
Ich sehe im ganzen Thread nur dann einen Sinn, wenn wir den Marketingleuten eine Perspektive geben können die

FÜR SIE

den f/6 ED lohnenswert und damit profitabel machbar erscheinen lässt.

Gruß
*entfernt*

Nun gut.

Bezahlbar muss er sein, der 4" f/6 ED, die 300 Euro Marke sollte nicht fallen, maximal 350 Euro, also schon den Threadtitel angemessen.
Da hier kein ED Glas im f/4,5er steckt wäre die Frage an Gerd, ob das mit den von ihm im Eingangspost erwähnten Gläsern zu halten ist.
Da wir in einer solchen Diskussion dann auch keinen noch kürzeren ED zu verteidigen haben darf man sicher nochmals auf die 600 mm Brennweite eingehen, die von den erreichbaren Vergrößerungen bei großer AP her genügend Abstand zu Ferngläsern bieten und bei f/6 die Ausnutzung der vollen Feldblende vonm 2" Okularen erlauben.
Auch die bereits erwähnte Okularverträglichkeit sei als gutes Arbument erlaubt, kann man doch auch mit einfachen aber guten Erfles, Plössl oder Orthos ohne Brimborium zu tollen An- und Einsichten kommen.

Man hat hier wirklich von Weitfeld bis zu Mond und Planeten sehr vielfältige Moglichkeiten und wenn man mal von 4" Feld für Weitfeld spricht, wäre sogar ein 100/660er oder auch ein 110/590er Design noch drin.
Ich komme auf 4°, weil man damit unter sehr gutem Himmel die Andromeda-GX noch komplett packt und es gibt noch einige weitere sehr nette Sachen die dann einfach genial gehen.
Wieder die Frage an den diesbezüglichen Fachman Gerd, was denn da in dem Rahmen sinnvoll ist.
Eine frühere, sehr angenehme Diskussion ging mal um einen von Gerd angedachten 4" f/10 Planeten-ED und da habe ich mitgenommen, dass er auf f/10 bestand um faule Kompromisse schon bei f/9 zu vermeiden.

Das kann hier m.E. darauf hindeuten, dass 4" f/6,6 besser und eventuell sogar günstiger ist als 4" f/6.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

ich möchte nicht für Frank antworten. Aber meine Wahrnehmung: Ich glaube nicht, daß dein durchaus konstruktiver Ansatz jetzt noch irgendwelche Früchte trägt. Die Show ist einfach durch. Gerd hat sich quasi aus der Diskussion verabschiedet. Bleibt er selbst auf eine weitere Provokation konsequent, dann wird man wohl kaum noch antworten bekommen. Und für mich ist das Projekt auch vorerst vertagt. Komme jetzt, was noch wolle.

Gelegenheit für den ein oder anderen von Euch nochmal gehörig nach zu treten.

CS,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerrit,


Zitat von Gerd_Duering:
ja es ist sehr schade das das ursprüngliche Thema von der Fraktion hier derart in den Dreck gezogen und zugemüllt wurde.
Ich sehe daher keinen Sinn einen weiteren Thread aufzumachen nur damit die Fraktion auch diesen wieder zumüllt.
Solange diese Fanatiker hier ihr Unwesen treiben ist doch jegliche konstruktive Argumentation vergebliche Mühe.
Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust hier viel Zeit und Energie in ein Projekt zu stecken das von diesen Leuten dann doch eh wieder zerschossen wird.
Ich werde mir nicht mehr die Mühe machen etwas zu rechen nur um mir von diesen Spinnern dann dumm kommen zu lassen und mich in den Dreck ziehen zu lassen.
Da hab ich wirklich besseres zu tun.
Nichts für ungut.
Wenn ich noch mal einen Thread zu so einem Thema aufmache dann in einem Forum wo man noch zivilisiert miteinander diskutieren kann, aber ganz bestimmt nicht hier in diesem Forum das fest im Würgegriff der Fraktion steckt.

Grüße Gerd

Nachtreten tut hier nur einer. Auch drüben. So langsam wird es zuviel denke ich.


Viele Grüße Felix

 
Tja Gerrit,

das hast du gut erkannt. Gerd hat für sich das Nachtreten um ein paar Minuten verpasst, er bleibt in seinen Provokationen konsequent. Naja hat er halt vorgetreten und wenn man das dann thematisiert tritt man nach.
Wie interessant ist es doch, dass mein Beitrag, ohne Kenntnis seines Ergusses geschrieben, auch dafür die perfekte und höchst sachliche Antwort ist.

Da liegt Euer Problem. Ihr könnt zugunsten der Sache einfach die Uhr nicht auf Null und persönliche Anfeindungen abstellen. Das auch nicht oder gerade dann nicht, wenn ihr Euch mit euren eigenen Tritten gegen Andere ständig selbst trefft.

Meine Uhr steht auf Null, wieder mal.

Gruß
Gerrit
 
Hallo.

... immerzu andere abwerten und dann die eigene Niedertracht mit lächerlicher Selbstüberhöhung rechtfertigen - was für ein mieser, dummer und grotesker Narzissmus...

Könnte auch glatt aus dem Weißen Haus stammen... :gutefrage:

Nevi






 
Ah ja, der Berufsbeleidiger Nevi.
Mit Deinem Niveau passt Du aufrecht stehend unter jeden Hundeteppich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ganz frei von Ironie. Der Gerd hat ja ein Durchhaltevermögen weit über dem Durchschnitt und jedenfalls jenseits von meinem. Das wahre Stehaufmännchem. Wenn ich mal so denke, was dem schon alles vergällt worden ist: Kommt ein neuer ED-Refraktor und bei Gerd springt gleich die Rechenmaschine an, welches Partnerglas wohl drin ist, und wie sich das korrigieren lässt, so dass ein Top-Polystrehl... und am Ende ist es doch wieder dieselbe Müllpaarung wie letztes Jahr aber diesmal ohne Einrechnung der Schmelzdaten. Und dann kommt der schnelle ED, saugünstig, aber vielleicht ging's ja doch, muss man halt etwas Restfarbfehler hinnehmen. Und schon wieder nich: Aus versehen hat jemand die falschen Buchstaben auf den Achromaten geklebt. Aber gut, wir könnten doch mal träumen, 90mm Öffnung, nein 100, ein leichtes Dublett, f/8, aber farbrein, wär' das nich was? Doch, das wäre was, zart rankt sich erst ein Traum, dann ein Pflänzchen in die Höhe, bis: Wir haben schon den letzten 90mm f/8 abverkauft wie sauerbier, hätte gar nicht produziert werden sollen und war auch gar nicht für den europäischen Markt gedacht. Und so lässt sich das fortführen, aber Gerd kommt immer nochmal zurück, romantisch verklärt als wäre das B-Objektiv noch nicht erfunden oder gar überholt.
Muss man sich darum zanken? Eigentlich nicht, aber ein Universalteleskop, natürlich ein Refraktor, mit 102mm Öffnung für 259,- Euro, das ist von vornherein so derart unrealistisch gewesen, dass außer Zoff zwischen Raytracer und Wiese nichts dabei herauskommen konnte.

Ich bin da anders. Ich glaube einfach nicht mehr daran, dass der nächste Low Budget Cat-Newton zufällig mal abbildet, wie im Rutten vorgerechnet. Das habe ich mal um 1990. Ich weiß heute, dass noch der allermanuellste Spar-Dobson-5-Zöller eine fotografisch hoch über dem Tubus liegende Fokalebene hat. Das mag für Besitzer schmerzhaft sein, aber ich brauche mir einfach keinen Traum zu beschützen, wenn ich bei einem Gerät die Mängelliste durchgehe. Ich mach's mir da einfach: Wenn etwas daneben geraten ist, dann gibt's ne Ansage. Weiterhin.
 
Zwischen der letzten Darstellung und dem Eingangspost gibts doch erhebliche Diskrepanzen in der Wiedergabe des Vorgehens. Da kann sich jeder selbst ein Bild machen. Man kanns jetzt noch weitere 100 mal verdrehen, da unten steht nochmal was gemeint ist.

Zitat von Gerd_Duering:
Hallo zusammen,

ich hatte ja schon mal einen Anlauf unternommen einen preisgünstigen ED auf APO Level wie den 90mm ACUTER anzuregen den es mal für unter 400€ gab.
Leider wurde daraus nichts.
Einige meinten zu langsam und zu lang.
Na ja gut, verabschieden wir uns daher mal vom APO Level und probieren etwas sehr preisgünstiges bei dennoch akzeptabler Farbkorrektur das gleichzeitig auch noch recht schnell ist und neben Planeten auch bestens für Großfeld und sogar für Foto geeignet ist.
Damals hatte schon der ein oder Anderer gelacht bei der Preisvorgabe von 400 € für einen ED90.
Nun gib es einen ED102 für sensationelle 259€ :o

https://www.bresser.de/Astronomie/Teleskope/Bresser-Messier-AR-102xs-460-Hexafoc-Optischer-Tubus.html

Es ist also prinzipiell möglich einen derart preisgünstigen ED herzustellen.
Selbstverständlich darf man bei diesem Preis kein APO Level erwarten!
Aber eine Farbkorrektur die spürbar über dem Level eines vergleichbaren Achromaten liegt durchaus.
Und wenn man das dann praktisch zum gleichen Preis des Achromaten bekommt ist das in jedem Fall eine feine Sache.

Allerdings hat man sich hier beim Öffnungsverhältnis des oben verlinkten EDs mit f/4,5 für ein derartiges Extrem entschieden das selbst mit einem preiswerten ED Glas bei maximal Vergrößerung keine wirklich zufriedenstellende Farbkorrektur mehr möglich sein dürfte.
Für Großfeld bei größerer AP sollte dieser ED aber natürlich bestens geeignet sein.
Ich kann hier natürlich nur spekulieren da ich weder das ED Glas noch das Partnerglas kenne!

Aufgrund des für einen 102mm ED außerordentlich günstigen Preises von lediglich 259 € liegt die Vermutung nahe das hier das FK 61 verwendet wurde.
Auch zum Partnerglas und damit letztlich zur erwartenden Farbkorrektur kann ich nur spekulieren aber auch da dürfte ein preiswertes Glas Verwendung finden.
Bei den Eckdaten gibt es da nicht viel Auswahl.
Meine Vermutung wäre daher das hier die Glaskombination BAF6/FK61 beides von CFDGM oder Ähnliches Verwendung findet.
Zumindest sollte man sich an dieser Kombi orientieren können was die mögliche Farbkorrektur bei so einem preisgünstigen ED mit diesen Eckdaten betrifft. Auch wenn vielleicht ein anderes Partnerglas verwendet wurde.

Es nutzt wenig sich hier allein am sekundären Spektrum der Glaspaarung bzw. am darauf basierenden RC Wert zu orientieren da bei diesen Eckdaten der Gaußfehler sehr ausgeprägt sein muss und der ist im RC Wert nicht berücksichtigt.
Das sekundäre Spektrum der Paarung BAF6/FK61 ist etwa 2,7 mal kleiner als das von Achromaten.
Dennoch erreicht so ein ED 102/460 wegen des hier sehr ausgeprägten Gaußfehlers nicht eine 2,7 mal bessere Farbkorrektur als ein vergleichbarer Achromat.
Berücksichtigt man auch den Gaußfehler dann kommt man bei einem ED102 f/4,5 mit der Glaskombination BAF6/FK61 etwa auf eine Farbkorrektur die auf dem Level eines 102 f/7,5 Achromaten liegt.
Wenn man so einem ED102 f/4,5 mithilfe meiner Grafik mit Achromaten vergleichen möchte kann man für so einen ED also etwa die Farbkorrektur eines 102 f/7,5 Achromaten annehmen.

Link zur Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/rcwertk2ya2gjb3xqm.jpg

Das ist natürlich kein sensationelles Ergebnis aber immerhin doch spürbar besser als es bei einem 102 f/4,5 Achromaten der Fall wäre.
Und das ist ja immerhin auch schon was und wenn man diese Optik zum Preis eines Achromaten bekommt dann ist das denke ich trotzdem eine feine Sache.

Der Wermutstropfen ist aber der Umstand das so ein ED bei Hochvergrößerung dann doch an seine Grenzen stößt.
Ein Universalteleskop ist er daher nicht sondern eher für Großfeldbeobachtungen bei größerer AP geeignet.
Dort aber natürlich eine ganz feine Sache.

Mein Vorschlag wäre daher ein echtes Universalteleskop das auch bei Hochvergrößerung noch eine gute Figur macht zum gleichen Preis.
Dazu müsste man bei so einem ED auf etwa f/6 gehen.

Bei einem ED 102 f/6 mit der Glaskombination BAF6/FK61 könnte man wegen des hier dann deutlich reduzierten Gaußfehlers etwa die Farbkorrektur eines 102 f/12,5 Achromaten erreichen.
Fraunhofer währe also mit der der Farbkorrektur dieser f/6 ED Optik auf jedem Fall zufrieden!
Damit wäre man in jedem Fall auch bei höchst Vergrößerung im grünen Bereich und diese Optik wäre wirklich ein sehr universelles Einsteigerteleskop das uneingeschränkt auch für hochvergrößernde Planetenbeobachtungen zu empfehlen wäre aber gleichzeitig auch für Großfeldbeobachtungen bestens geeignet ist und selbst Foto wäre möglich.
Wenn man sowas für die 259€ realisieren könnte die man für den ED 102 f/4,5 haben will wäre das doch wirklich der Knaller.
Gerade für Einsteiger mit schmalem Geldbeutel wäre das ne unbedingte Empfehlung zumal sowas ja auch noch auf einer NEQ3 bestens aufgehoben wäre.

Aber vielleicht wäre sowas ja mal eine interessante Anregung für Bresser.
Der Preis des ED102 f/4,5 ist jedenfalls sensationell und es wäre sehr schön wenn auch etwas langsamere EDs zu einen so günstigen Preis zu bekommen wären.
Das man bei so einem Preis keinen super APO erwarten darf sollte jedem klar sein aber eine solide Optik mit akzeptabler Farbkorrektur etwa auf dem Level langsamer Achromate wie dem AR-102L/1350 oder je nach Öffnungsverhältnis des EDs auch etwas besser und dann auch zum gleichen Preis nur eben deutlich kürzer bauend wäre doch ein sehr attraktives Angebot.

Grüße Gerd
 
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Zitat von Felix42:
Hallo Günther,


Gerd hat den 102f4,5 doch nur als Beispiel angeführt wie günstig ein ED Refraktor sein kann und dann selber alternativ eine Auslegung in Richtung f6 vorgeschlagen - also genau was Du möchtest. Das ergäbe etwa die Farbkorrektur eines 102f13 FHs und wäre schon recht brauchbar. Jetzt könnte man sagen daß an Planeten, gerade Jupiter ein noch geringerer Farbfehler wünschenswert wäre aber das ließe sich ja durch ein noch etwas langsameres Öffnungsverhältnis realisieren.

Und er hats verstanden.
 
Was den Gerd aber auch nicht zur Vernunft brachte.
Der f 4,5 ist der ideale Aufhänger um die Vorteile eines f 6 ED zu besprechen. Das durfte nicht sein.

Immerhin wäre ohne diesen klamauk Tommy nie auf die Idee zum Test gekommen.
Das Ergebnis ist wichtig und wird die hiesigen Dummheiten überdauern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von *entfernt*GMS:
Was den Gerd aber auch nicht zur Vernunft brachte.
Der f 4,5 ist der ideale Aufhänger um die Vorteile eines f 6 ED zu besprechen. Das durfte nicht sein.

Immerhin wäre ohne diesen klamauk Tommy nie auf die Idee zum Test gekommen.
Das Ergebnis ist wichtig und wird die hiesigen Dummheiten überdauern.

Grundsätzliche Frage an die Forenmoderation:

Hier verstehen sich wohl manche als zentrale Instanz (neben der Forenmoderation), was sein darf und was nicht sein darf. Wird das wirklich von zwei einzelnen Antagonisten hier in A.de entschieden, wie ein Verfasser eines Themas seine Intention aufzubauen hat?


 
Mal als Unbeteiligter dieses streites. Was ist denn nun die Quintessenz zum AR-102xs/460 ? Ich hatte eigentlich vor mir dieses kleine Gerät einmal anzuschaffen. Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass es einem Apo gleich kommt. Mit Farbfehlern komme ich klar. Gut wären mal eins zwei unbearbeitete Fotos vom Mond oder ähnlich hellen Objekten. Ich möchte das gute Stück eigentlich nur für die Schnelle Mondbeobachtung haben. Mein Intes ist dafür viel zu unhandlich und benötigt recht lange zum Auskühlen. Die 600mm Geräte sind mir dann schon wieder zu groß.
 
Hallo glücklicher Unbeteiligter :huhu:

Die Quintessenz ist, dass dieses Gerät nachweislich leider keine Korrektur auf ED-Niveau hat, wie es der Hersteller nach wie vor auf seiner Homepage behauptet, sondern ein ganz normaler Achromat ist. Die haben einen umso größeren Farbfehler, je größer das Öffnungsverhältnis ist, und f/4,5 wie in diesem Fall, d.h. die Öffnungszahl 4,5, bedeutet ein sehr großes Öffnungsverhältnis. Also hat dieses Gerät auch einen großen Farbfehler und ist für höhere Vergrößerungen ungeeignet.

Du fragst Dich, ab welcher Vergrößerung sich der Farbfehler zunehmend störend bemerkbar macht? Der hier zu Unrecht so viel gescholtene Optikrechner G. Düring, der ein exzellenter Kenner der Materie ist, was ihm von den Mitgliedern einer gewissen Fraktion aber geneidet wird, hat dazu mal eine ganz einfache Faustformel hergeleitet, mit der man das Pi mal Daumen sehr gut überschlagen kann. Sie beruht auf plausiblen Überlegungen zur Schärfentiefe, und lohnt sich zu merken:

Bei einem einfachen Achromaten liegt die höchste noch ohne großen Farbfehler gut nutzbare Vergrößerung etwa beim 8-10fachen der Öffnungszahl.

Das wären bei diesem Gerät dann also irgendwas um 36 - 45fache Vergößerung. Das bezeichnet natürlich keine scharfe Grenze, ab der das Bild dann schlagartig ins Schlechte umkippen würde, sondern einen kontinuierlichen Verlauf. Je nach Objekt und individuellem Empfinden wird vielleicht auch noch ein kleines bisschen mehr gehen (aber nicht viel) oder auch eher weniger. Aber 40f oder allenfalls 50ach, um den Dreh herum, mehr sollte man von diesem Bressergerät nicht erwarten. Vielleicht geht am Mond mit seinen harten Kontrasten noch ein kelines bisschen mehr, aber irgendwann wird der Blausaum unweigerlich das Bild aufweichen.

(Interessanterweise ist es dann aber oft so, dass im Höchstvergrößerungsbereich (sagen wir unterhalb von ca. AP 0,8) der Blausaum irgendwann so diffus und lichtschwach wird, dass man dann wieder ein subjektiv schärferes, aber dafür farbverschobenes Bild sieht: der Mond erscheint gelb. Auch ist das Bild natürlich weniger knackig, weil das blaue Licht im Fokus fehlt. Aber völlig unbrauchbar ist es nicht, sofern die sog. Sphärochromasie einigermaßen korrigiert ist. Wenn man also mit einer Barlow in diesen Vergrößerungsbereich geht, kommt manchem der Farbfehler dort wieder erträglicher vor, als zwischen sagen wir 60-100fach, wo der Blausaum einfach zu stark stört. Aber das nur am Rande.)

Was man sich dann auch noch merken kann, ist, dass ein ED-System je nach Korrekturqualität diesen Wert um ca. das 2-fache verbessern kann. Hätte der kurze Bresser also das, was draufsteht auch tatsächlich drin, gingen damit ca. um die 80-fach.

Ein echte Apo-Konstruktion kann den Wert dann sogar um ca. das 4-5fache verbessern, wobei bei einem so großen Öffnungsverhältnis dann aber hoher teurer Aufwand getrieben werden muss, und man preislich schnell im Mehrtausendfachen Eurobereich landet. (siehe z.B. den Vixen VSD 100 F3,8)


CS Nevi
 
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