Wieder eine Säule

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mischemartin

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Hallo zusammen

Ich möchte noch bevor es kalt ist eine Betonsäule für meine NEQ5 bauen.

Was die Säule selbst angeht ist eigentlich alles klar. (ein herzliches dankeschön für die ausfürlichen Beiträge über eure Säulen)

Meine Frage gilt dem Anschluß Monti --> Säule.

Ich weiß das es da gedrehte Teile im Netz zu bestellen gibt aber würde es auch sowas tun: http://www.teleskop-express.de/shop...0cm-weiss---fuer-EQ5--HEQ5--Vixen-GP----.html

?

da ich (wie wohl jeder) etwas aufs Geld achten muss ist das die günstigste alternative, welche ich finden konnte.

Müsste halt nur genau sein beim einbetonieren, das das teil auch in Wage steht.

LG Martin
 
Hallo Martin,

muss die Adapter-Platte rund sein?
Messe den Adapter an Deinem Stativ aus und kombiniere in Sandwich-Bauweise die entsprechende Stärken der Aluplatten mit z.B. 200 mm Kantenlänge (ca. 60 € im Netz). Die großen Löcher kannst Du selber bohren (und nachfeilen), die Gewindestangen und den Rest gibt es im Baumarkt. Ich denke Du kommst dann auf max. 100 € + Arbeitszeit.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Robert

jetzt wo ich mir den Adapter vom Stativ so ansehe.... könnt ich doch auch einfach die Beine des Stativs abbauen und durch 3 Stahlstangen ersetzen,die dann grade nach unten zeigen?! Zugegeben, die müssten dann ziemlich massiv sein, aber dürfte auch funktionieren.

Als kleine Ergänzung, das das Stativ dabei drauf geht ist nicht schlimm, für unterwegs bzw zur visuellen Beobachtung auf dem Feld nehme ich eh lieber meinen Dobson.
 
Hallo Martin,

wenn Du das Stativ definitiv nicht mehr benötigst - einen Versuch wäre es wert statt der Stativbeine z.B. Aluvierkantrohr zu verwenden. Man könnte dann das am Kopf befestigtes Vierkantstück mit einem größeren (einbetonierten) zu kombinieren und damit auch eine Höhenverstellung zu erreichen (Längstnut im einbetonierten Profil).

Wäre halt unpraktisch, wenn Du später doch eine andere Montie verwenden möchtest. Mit dem Alu-Sandwich wärest Du flexibler.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Martin,

so einen Säulenaufsatz für das "Serienstativ" würde ich auf keinen Fall nehmen, da du dich damit quasi final festlegst, welche Montierung auf der Säule betrieben werden kann. Wenn du irgendwann, sagen wir in 5 Jahren, z.B. eine AZ-EQ6 oder was noch größeres verwenden willst, kannst du die Säule direkt abreißen und neu bauen.

Aus diesem Grund würde ich immer wieder einen der fertigen "Ankerkörbe" mit Abschlussplatte nehmen, oder halt ein Alu-Sandwich selber machen.

Darüber hinaus, ein lackiertes Teil einbetonieren, ist auch nicht das Gelbe vom Ei bezüglich der Verbindung Beton->Einbauteil.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn Du etwas ohne Möglichkeit zur Ausrichtung einbetonierst und sich der Sockel setzt, hast Du ein Problem.

Nimm besser wirklich einen richtigen Betonsäulenadapter. Wenn Du drauf achtest, das ein exakter Lochkreis gebohrt wird (soll ja nicht bei allen Herstellern der Fall sein), kannst Du später bei Montierungswechsel einfach die Platte gegen eine andere tauschen. Oder Du nimmst gleich eine Lösung mit Zwischenadapter.

Wie auch immer, im Vergleich zu einer mehr oder weniger provisorischen "Bastellösung" spart sowas letztendlich mindestens Zeit und Nerven.
 
Hallo Martin,

auch ich habe meine Montierung auf einer Säule mittels Stativadapter eines vorhandenen Stativs befestigt.
Nicht direkt in die Säule, sondern mit einem Zwischenblech,
dass mittels Gewindestangen nach unten an der Säule befestigt ist und nach oben die Montierungsaufnahme/den Stativkopf aufnimmt.
Prinzipiell ist dadurch die Montierungsaufnahme im Falle eines Falles einfach an andere Montierungen anzupassen.
Außerdem kann ich die Montierung von unten/wie beim Stativ nochmals zentral fixieren.

Bei mir wurde ein AL130 (Vixen-Standard-Stativ) dafür geschlachtet. Die Beine hat ein Sternfreund gerne übernommen und ich kann/konnte bisher
eine SP, GP, GP2D, Ayo, Skytee, GIAZ, Parallelogramm-Montierung daran befestigen.

Bilder gerne per Mail.

Grüße, Bernd
Bernd
 

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Erst ein mal danke an alle die mir hier geantwortet haben!

@Ossgut: Das sieht sehr gut aus! Hast du deinen Stativadapter noch irgentwie zusätzlich auf dem Blech fixiert? Oder reicht die mittige Fixierschraube,damit das Teil nich "hin und her rutschen" kann?

Ich denke das ich mir deine Idee "klauen" werde, vor allem weil,so scheint es mir, es nicht ganz so wichtig ist das die Löcher in den Blechen genau auf Maß eingebracht warden müssen?!

LG Martin
 
Ja Martin,
das mit dem Hin- u. Herrutschen habe ich zumindest befürchtet.

Ich habe in der Tat den Adapter auf dem Blech fixiert.
Am Kreisring des Adapters habe ich 3 Löcher gebohrt.
Durch die führen 3 versenkte Schrauben zum Blech mit den entsprechend gebohrten und mit Gewinde versehenen Löchern.
Diese sind nicht durchgängig und somit von unten nicht sichtbar.

Die Gewindestangen von der Säule gehen übrigens durchs Blech
durch und münden im Adapterinnern.
So hätte ich im Falle eines Falles noch ein paar cm mehr
Gewindeweg.

Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden;
war alles mit Heimwerkermitteln zu bewerkstelligen (kl. Säulenbohrmaschine oder Bohrständer sollte es schon sein).
Habe beim Bohren mich vom Mindestdurchmesser an den optimalen Durchmesser herangearbeitet; ist bei mir alles Alu und somit kein großes Ding.
Die Alublechscheiben habe ich im Schrott gefunden.


Ein bisschen über die Ausrichtung des Adapters (Zapfen grob gen N) und die Position der Löcher nachdenken hat sich zumindest bei mir bewährt ;-)

Die untere, dünne Blechscheibe ist eigentlich nur Kosmetik.
Sieht aber ganz nett aus.
Die Säule ist übrigens nicht mit KG-Rohr angefertigt.
Der Maurer meines Vertrauens hatte eine "Betoplan"- (oder so)
Säulenschalung übrig. Ist ein beschichtetes Kartonrohr, welches
mit "Reissleine" für´s Ausschalen versehen ist.
Betonfarbe ´drauf -fertig. Vielleicht klebe ich noch Fliesenmosaikreste ´dran; dann gefällt´s auch der Damenwelt ...

Viel Erfolg + Grüße,
Bernd

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Bernd,

gefällt mir ausgesprochen gut - vor allem weil der nicht mehr benötigte Stativkopf verwendet wird, drei Gewindestangen ausreichend sind und die Materialkosten Deiner Lösung im unteren Bereich bleiben. Da meine Hütte langsam fertig wird, widme ich mich der Montage der Montierung zu:

- Die Aluplatten hast Du selber "rund" geschnitten ?
- Welches M-Gewinde haben die Stangen?
- Wie tief hast Du diese einbetoniert?

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hei Robert,

schön, dass Dir meine Ausführung gefällt.

Nein, die Aluplatten lagen fix und fertig (ohne Bohrungen) im Schrott.
Absoluter Glücksfall.
Hatte zuvor eine quadratische Eisenplatte verwendet.
Habe ich dann, wie zu sehen, getauscht.

Zum Einsatz kamen M12er Gewindestangen; sie sind ca. 20cm tief einbetoniert.
Sie bilden ein gleichseitiges Dreieck mit einer
Seitenlänge von 10cm.

Schöne Grüße vom Bernd

 
Hallo Bernd,

danke für die Info - trifft sich gut, dass ich noch vom Bau der Terassenüberdachung zwei ein Meter lange M16 Stangen übrig habe.
Wegen der Alu-Platten scheue ich bei einem der örtlichen Betriebe vorbei bzw. bestelle diese zur Not im Netz.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo in die Runde,

ich habe eine ganz einfache Lösung für einen Säulenadapter.
Ich habe eine Bremsscheibe genommen (vom Schrott, von einem
Mercedes, man gönnt sich ja sonst nichts) Habe 4 Löcher
rein gebohrt für die Gewindestangen. In der Mitte im Loch
eine große Kotflügelunterlegscheibe mit passendem Loch
rein geschweißt, und gut iss.
Geht mit Sicherheit auch für andere Montierungen.

Gruß Anton.
 

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Hallo,

gute Idee mit der Bremsscheibe!

Ich hab noch 2 Bremsscheiben in meiner Garage liegen, allerdings nicht von einem "Stern".
Mal sehen, ob ich mir eine davon bei Seite lege um mir irgendwann mal daraus eine Säulenadapter baue, falls ich mir
mal in meinem Garten eine Säule baue (da muss ich aber noch Überzeugungsarbeit leisten).

Gruß
Uwe
 
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