Wiedereinsteiger sucht kleines Teleskop für Stadt

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Hallo Günther,

vielen Dank für den Hinweis, dass das Stativ nicht geeignet für Astronomie mit dem 20x60 ist. Die Ausleger-Lösungen gefallen mir aber schon gar nicht. Vielleicht sollte ich doch auf ein (gebrauchtes) Canon 18x50 IS sparen (da passt die Öffnung auch für den Stadthimmel, oder?), und für höhere Vergrößerungen ein Skywatcher Heriatge nehmen. 130mm Öffnung hat das auch, und auf eine Goto möchte ich gerne verzichten.

Grüße aus dem stark verregneten Köln,

Christof
 
Zitat von Tento2060:
Vielleicht sollte ich doch auf ein (gebrauchtes) Canon 18x50 IS sparen ...

Sparen kannst du schon mal auf so ein Glas oder auch ein 15x50. Ja.
Aber der Gebrauchtmarkt ist seeeehhhhr übersichtlich (was für das Glas spricht) und die Preise sind reichlich nahe am Neupreis.


Grüße
Alex
 
Hallo Werner,

Zitat von werner48:
Hallo Christian,
was schlägst Du denn hier vor:
Zitat von copernicus:

hast Du obiges Posting von Christof:
Zitat von Tento2060:
...
Auch wegen der Aufbewahrungsproblematik und dem inneren Schweinehund tendiere ich zu einem kleineren Gerät, allen voran immer noch zum Heritage 130. Ich kenne mich, ein dickeres Gerät nehme ich wegen der Schlepperei (2. Etage, kein Aufzug) sowieso kaum mit an einen anderen Ort. Und es muss schnell betriebsbereit sein, alles andere macht für mich als Schnellspechtler keinen Sinn. Ein Dobson 6" oder 8" nimmt mir außerdem viel zu viel Platz in der Bude weg...
nicht gelesen?

Fazit: Abgesehen davon, wenn, wie Er schreibt, der Himmel so stark aufgehellt ist, nützt Ihm auch ein kleineres Teleskop nichts. Da bleibt der Wunsch Vater des Gedanken..

leider komme ich erst jetzt zum Antworten. Die Gitterrohr-Konstruktionen, die ich bisher kennenlernte, sind leichter zu transportieren als Volltuben. Also kann man den Schweinehund, um bei der Metapher zu bleiben, meines Erachtens nach leichter überwinden.

Und zerlegt nehmen sie auch weniger Platz weg als Volltuben.

VG Christian
 
Zitat von alexfra:
Aber der Gebrauchtmarkt ist seeeehhhhr übersichtlich (was für das Glas spricht) und die Preise sind reichlich nahe am Neupreis.
Das ist leider wahr. Und ich habe gerade erst ein Sofortkauf-Angebot für ein Canon 18x50 IS um wenige Minuten verpasst, es ist für knapp 600 Euro weggegangen. Und das war auch noch ein Händler-Angebot mit Rückgaberecht ;(

Aber Fernglas ist ein eigenes Thema, ich möchte das hier nicht weiter vertiefen, zumal die Idee eines Universalstativs für Teleskop und Fernglas gestorben ist.

Grüße,

Christof
 
Hallo Christof,

ich sehe generell den Weg nicht. Ich sehe auch den Feldstecher nicht als Instrument der Wahl in der Großstadt, so dass man über Fernglas-Öffnung und Stadthimmel überhaupt nachdenken müsste! Das, was mit dem Feldstecher an Himmelsbeobachtung überhaupt Spaß macht, ist unter Stadthimmel auf vernichtende Weise eingeschränkt.
Milchstraßenspaziergang: Es mangelt an Grenzgröße, Sterne heben sich nur schwach ab. Gläser mit großer AP zeigen alles in Grau. Dunkelwolken gehen völlig unter.
Typische Feldstecherobjekte: Durch schlechten Himmel werden sie alle auf Fleckchen reduziert, selbst die Andromeda-Galaxie.
Feldstecher Highlights: Zirrus, Nordamerika-Nebel, Antares-Region, M24-Region, das geht alles unter. Bleiben Objekte wie Kleiderbügel, H&Chi, Praesepe oder M35. Ich befürchte, dass die Feldstecher-Beobachtungen aus der Stadt eher kurz als kurzweilig sind.

Bezüglich Teleskopwahl sehe ich den Weg noch nicht. Müsste da nicht ein Instrument beschaffen, das ruhig seinen Dienst tut und keinen Ärger macht durch mechanische Unzulänglichkeiten und womöglich optische Schwächen? Rein für den Stadthimmel würde ich anstelle eines 130er f/5 Newtons eher den typischen 5" China-Mak einwerfen. Da der Stadthimmel ohnehin auf kleine AP zwingt, darf ruhig f/10 bis f/15 beschafft werden. Für gelegentliche Ausflüge unter guten Himmel ist man damit aber absolut nicht gerüstet. Aber hier kann man wirklich zweigleisig fahren und eine Montierung beschaffen, auf der auch ein 150/750 Newton Dienst tun kann. Das kann eine azimutale Montierung wie Ayo oder Giro sein, oder komfortabler eine gebrauchte GP, vielleicht mit Motorisierung, oder eben ein GP-Clone.
Ein Mittelweg für alles mag hingegen einfach der 150/1200 Dobson sein. Ggf. gebraucht, jedoch in jedem Fall mit 2" Okularauszug. Das ergibt ein sehr reizvolles Leistungsspektrum. Sollte aber für Planetenbeobachtungen mit einem Lüfter nachgerüstet werden. Das Gerät ist unkritisch bezüglich der Okulare, bietet 6" Planeten-Leistung, schafft problemlos 5mm AP und einen 2° großen Himmelsausschnitt. Einzig in den Rucksack geht es nicht hinein - aber das ist bei fast allen anderen Optionen, auch bei einem 130er Newton, ohnehin eher unrealistisch. Was gerade noch in einen Rucksack geht ist ein ETX 125 - allerdings beobachtet man dann in Bauchlage auf der Iso-Matte, jedenfalls wenn man außer dem Rucksack wirklich nichts dabei hat...

Vielleicht wird somit doch wieder der Gedanke attraktiv, einen 200/1000 Reisedobson als gangbaren Weg ins Auge zu fassen.

Das sind jedenfalls Lösungen, die ich sehe und mit denen ich selbst auch etwas anfangen würde - bzw. es schon getan habe.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

ich habe mir kürzlich das Heritage 130p zugelegt, aus ähnlichen Gründen wie du.

Einsatz: Grab-and-Go und Balkon mit eingeschränkter Westblick und Straßenlaterne auf Augenhöhe im Süd-Westen.

Das first-light hatte das kleine auf dem Balkon mit einem paar Tage neuem Mond.
Der Anblick war richtig schön. Spazierengehen auf dem Mond, schöne Schatten und hinterm Mond waren noch Sterne sichtbar.
Das Bild wirkte richtig plastisch.

Der zweite Einsatz war auf dem Dach der Sternwarte Paderborn. Dort stand der kleine auf einem billigen Alu-Campigtisch.
Die Konstruktion war erstaunlich stabil.
Dort konnte ich einen knackscharfen Jupiter beobachten.

Die Justage ist auch nach dem Transport noch in Ordnung, trotz Schiebekonstruktion.

Der OAZ ist wacklig und gewöhnungsbedürftig. Hier muss man selber etwas tunen. Ideal wäre ein Umbau auf einen KineOptics HC-1 oder so. :-)

Für einen Ausflug aufs Feld fehlt mir nun noch ein Transportabler Mini-Tisch.
Das Ziel: Beim losgehen muss alles mit einer Hand tragbar sein.

Vg, cs
Sebastian
 
Hallo Sebastian,

ich habe mir für meine kleinen Dobsons (114/660er und 150/900er eine höhenverstellbare Zubehörkiste aus Sperrholz gebaut. Das Ding ist sowohl als Sitz, als auch als Unterbau für die Teleskope tauglich und hat eine Schublade fürs Zubhör.

Ich kenne die Maße der Heritage nicht genau, aber 35x35x50 aus 4-6 mm Sperrholz mit zwei Aussteifungs-/Einteilungsbrettchen drin, mit nem Deckel und nen Griff dran dürfte reichen.

Was auch sehr gut geht ist ein Stummelstativ mit sehr kurzen Beinen. Da muss man halt sehen, wie man das Standdreieck des Dobsons an der Grundplatte festschraubt.

Gruß
*entfernt*


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther!
Höhenverstellbare Zubehörkiste? Da werde ich hellhörig! Hast du event. Bilder oder Maßangaben? Das würde mich wirklich sehr interessieren!
Gruß und CS Christoph
 
Zitat von Reverend_Coyote:
Hallo Tento,
Hier kann man durch Selbstbau viel Geld sparen, Stichworte Pipe Mount oder Rockerbox, das geht auch mit einem Refraktor.
Grüße, Coyote

Hallo Canis latrans ;)

Das mit der Pipemount wuerde funktionieren aber
eine Rockerbox mit einem Refraktor auf einem Balkon?
das vermag ich mir -bei bequemer Beobachtungsposition-
nur schwer vorstellen.

LG Arno



Moin Christoph,

habe mal irgendwann eine Bastelei mit einem
6", Regalstangen und einer Reisekiste mit
Okularschublade, umwandelbar in eine höhen-
verstellbare Rockerbox gemacht. Das hat wunderbar
funktioniert, hat wenig Geld gekostet und vor allem:
die Bastelei hat Spass gemacht. Vielleicht geben Dir die
Bilder weitere Inspiration für Dein Vorhaben. Das
gesparte Geld investiere in gute Okulare: die behält
man nämlich meist; Teleskope kommen und gehen ;)

Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-23.jpg Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-27.jpg
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-38.jpg

das gleiche Gerät auf einer Selbstbau Az-Montierung
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-7.jpg

das gleiche Gerät auf einer Tischgelagerten Az-Montierung
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-8.jpg

die gleiche Kiste, der 6" als Gitterrohr
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-26.jpg

das gleiche Gerät als Gitterrohr, parallaktisch montiert
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-40.jpg

das gleiche Gitterrohr etwas anders montiert.
Selbst das würde auf einem Balkon gehen wenn man nur will ;);)
Link zur Grafik: http://siebenimc.de/download/basteleien/abb-43.jpg






LG Arno
 
Wahnsinn, hier sind ja begnadete Bastler unterwegs, Respekt! Gerade Holzbearbeitung ist aber nichts für mich, denn es mangelt mir an Zeit und einer eigenen Werkstatt. Obwohl ich keine 2 linken Hände habe, bin ich sooo geschickt auch wieder nicht.

Tausend Dank für euer Engagement, die überwältigende Resonanz auf meine Fragen, und für eure vielen guten Vorschläge!

Ich will es klein angehen und habe mich deshalb für das 130er Heritage entschieden. Und "nebenbei" in der Buch noch ein bildstabilisiertes Canon 18x50 erstanden (gebraucht vom Händler mit Garantie und Umtauschrecht), das soll aber nicht ausschließlich astronomischen Zwecken dienen. Ich werde über meine Erfahrungen berichten.

Für das Heritage suche ich jetzt noch Okulare. Ich habe an ein 5mm Planetary gedacht, und eventuell an ein 20mm Goldkante als Übersichtsokular und für dunkleren Himmel. Die beiliegenden 25mm und 10mm Einfachokulare sind ja nur zum Ausprobieren gut, denke ich mal.

Grüße aus dem verregneten Köln,

Christof
 
Hallo Christoph,

gestern konnte ich die "Skywatcher-Standard-Okulare" Super 25mm und Super 10mm direkt mit einem Planetary 9mm am 80/400er, also auch f/5, vergleichen. Zwar nur an einem terrestrischen Objekt, aber dennoch war der Test sehr aussagefähig:

Die beiden Supers liefern an f/5 zwar kein ganz randscharfes, aber dennoch insgesamt akzeptables und im Bereich der Bildmitte ein gutes bis sehr gutes Bild.

Das Planetary hat ein größeres Gesichtsfeld, aber ein angenehmeres Einblickverhalten und eine bessere Bildschärfe im Feld und am Rand.

Was mir besonders auffiel: Während ich mit dem 10mm mehrfach hin- und herfokussieren musste, bis ich den besten Fokus fand, erkannte ich ihn mit dem Planetary sofort. Man wird mit dem Planetary vom exakten Fokus beim Scharfstellen regelrecht "angesprungen". Das liegt wohl an der besseren Schärfe- und Kontrastleistung.

Während ich das 10er Super bald durch das 9mm Planetary ersetzen werde, hat sich das 25er Super bereits seit Jahren einen festen Platz in meinem Okularkoffer erarbeitet.

VG Christian
 
Hallo Christian,

vielen Dank für deine Informationen zu den Okularen. Dann kann ich mir mit dem Übersichtsokular noch Zeit lassen. Für Mond und Planeten will ich sowieso ein kurzbrennweitigeres Okular kaufen. Welches Planetary empfiehlst du: 4, 5 oder 6mm? Eigentlich müsste man es vor dem Kauf ausprobieren, denn die Spielgelqualität begrenzt ja die maximal sinnvolle Vergrößerung, oder?

Grüße aus der Mittagspause,

Christof
 
Hallo Christof,

für Mond/Planeten würde ich das 4mm bzw. 3,5mm empfehlen:

Meiner Erfahrung nach hat sich bei Planeten und entsprechendem Seeing eine Vergrößerung bewährt, die dem 1,5-fachen Optikdurchmesser in mm entspricht, also beim Heritage ca. 195-fach. Das ergibt dann eine 203-fache Vergrößerung mit dem 3,2mm-Okular.

Da aber das Seeing solche Vergrößerung oft nicht zulässt, würde ich das 5mm nehmen. Damit hat man eine 130-fache Vergrößerung und damit die förderliche Vergrößerung, die alle theoretisch erkennbaren Details auflöst.

Hierbei sind Planeten jedoch sehr hell, so dass feine Details überstrahlt werden. Daher würde ich zusätzlich einen Graufilter anschaffen.

Edit: Mit dem Übersichtsokular würde ich auf jeden Fall warten, bis du einige Male mit dem 25er Super beobachtet hast und es bezüglich deiner Ansprüche einschätzen kannst. Es ist meines Erachtens nach in dieser Brennweitenklasse im Preis-Leistungs-Verhältnis ungeschlagen. Wenn ich meins irgendwann mal ersetze, dann nur wegen des Gesichtsfeldes und nicht wegen der optischen Qualität.

Viele Grüße,
Christian

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,

zu
Zitat von copernicus:
Mit dem Übersichtsokular würde ich auf jeden Fall warten, bis du einige Male mit dem 25er Super beobachtet hast und es bezüglich deiner Ansprüche einschätzen kannst. Es ist meines Erachtens nach in dieser Brennweitenklasse im Preis-Leistungs-Verhältnis ungeschlagen. Wenn ich meins irgendwann mal ersetze, dann nur wegen des Gesichtsfeldes und nicht wegen der optischen Qualität.
wäre noch zu sagen, daß das 25-mm-Super einen Vorteil hat, der zwar nur bei zwei Objekten relevant ist, dort aber sehr hilft: Man sieht kaum Staub auf irgendwelchen Linsenflächen. Bei Sternhaufen und Planeten ist das wenig interessant, aber an Sonne und Mond sehr angenehm.

Von Nachteil sehe ich eher die geringere Randschärfe am 90/1250, aber die ist zum Teil auch durch die Bildfeldkrümmungen von Teleskop und Okular verursacht. Ein Nachfokussieren hilft jedenfalls.

Grüße

fquadrat
 
So, das Heritage ist angekommen. Leider ist die eigentlich recht massive Fangspiegelaufhängung verbogen und der Fangspiegel ist verdreht. Die Verdrehung zu richten war kein Problem, aber ich bin noch unschlüssig, ob ich das Gerät an TS zurückschicken soll oder den Fangspiegelhalter selber wieder geradebiege. Sonst ist nichts beschädigt.

Um eine komplette Neujustage werde ich dann natürlich nicht herumkommen. Glücklicherweise habe ich gleich eine Justierkappe mitbestellt, aber das Loch darin misst nur etwa 1 mm, da kann ich kaum was durch erkennen. Ob ich das Loch mal aufbohre? Etwas positives hätte die Neujustage in Eigenregie ja, denn so lerne ich das Gerät mal richtig kennen.

Ist es eigentlich normal, dass aktuelle Haritage-Teleskope in einem Karton mit dem Aufdruck "International Year of Astronomy 2009 Special Edition" daherkommen? Hat es 7 Jahre im Lager gelegen?

Das 25mm-Okular macht äußerlich gar keinen schlechten Eindruck. Gut, die Vergütung ist einfach gehalten, aber es hat offenbar kein kleines Gesichtsfeld, ich schätze mal gut 60°. Wie viel davon scharf sind, muss sich noch zeigen. Das 10mm-Okular hat dagegen deutlich weniger Gesichtsfeld, aber immer noch keinen Tunnelblick. Brillenträgertauglich sind beide nicht.

Gruß,

Christof
 
Hallo Christof,

sende das Teleskop SOFORT zurück, ohne eigene Reparaturversuche zu unternehmen! Die verbogene FS-Halterung ist ein massiver (Transport-)Schaden und ein klarer Reklamationsgrund! Wenn du da rumwerkelst, verwehrst du dir die Gewährleistung.

Ich habe schon mehrere Berichte im www (mindestens drei) gesehen, die von einem solchen Schaden mit Foto berichten. In der breiten Masse scheint es jedoch die Ausnahme zu sein, und du hattest wohl einfach Pech. Gottfried kennt z.B. sieben Exemplare, und keins hatte diesen Schaden.

Das war übrigens einer der Hauptgründe, weshalb ich mich als transportablen Richfielder für das 80/400 und NICHT für das Heritage entschieden habe. Das Risiko, es umtauschen zu müssen, war mir zu groß.

Schaut man sich an, wie es verpackt ist, kann die Verbiegung eigentlich nur beim Zusammenbau entstehen.

Zum Aufdruck: Der ist nach wie vor identisch, wohl deshalb, weil das Gerät zum IYA heraus gegeben wurde.

Edit: Ich empfinde das 25er Super sehr wohl als brillenträgertauglich. Zwar grenzwertig, aber machbar.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,

danke, ich habe den Umtausch per Mail gerade angestoßen, denn du hast natürlich recht. Außerdem ist es sicher nicht leicht, die verbogene Stange hundertprozentig gerade zu bekommen. Wenn man daran herumbiegen würde, geht noch was kaputt, und das war es dann.

Grüße,

Christof
 
Hallo Christof,

ganz meiner Meinung. Ich frage mich natürlich, wie eine 6 mm starke Eisenstange so verbiegen kann.

Es wäre mal interessant zu wissen, ob das wirklich seltene Einzelfälle sind, oder ob das öfters vorkommt.

Eine Zeitlang hatte ich mir auch überlegt, mir ein Heritage als Balkon-Schnellstspechtler zuzulegen, aber jetzt ist dieses Teleskop für mich endgültig gestorben. Ich bin auch ernsthaft am überlegen, ob ich die Empfehlung für das Heritage von meiner Website nehme.

VG Christian
 
Hallo Christian,

ob das Eintelfälle sind und wie es passieren konnte, werden wir wohl nie erfahren. Vielleicht sollten die Händler, die das Teleskop verkaufen, schon im eigenen Interesse eine kurze Sichtprüfung vor der Auslieferung machen. Der Fehler ist schnell erkannt und für einen Fachmann mit eigener Werkstatt sicher auch behebbar.

Das Teleskop an sich ist deshalb ja nicht schlecht. Ich halte es für falsch, es deshalb nicht mehr zu empfehlen. Zumal bei einem seriösen Händler die Rücksendung bzw. der Umtausch problemlos sein sollte.

Die Halterung selber ist übrigens nicht verbogen, vielmehr sitzt sie schief im Kranz, der aus Kunststoff ist. Leider ist mir nicht klar, wie die Stange daran befestigt ist, und ich will da auch nicht herumschrauben. Möglicherweise wurde eine Gewindebuchse schief eingesetzt.

Grüße,

Christof
 
Hallo Christof,
Zitat von Tento2060:
...ob das Eintelfälle sind und wie es passieren konnte, werden wir wohl nie erfahren. Vielleicht sollten die Händler, die das Teleskop verkaufen, schon im eigenen Interesse eine kurze Sichtprüfung vor der Auslieferung machen. Der Fehler ist schnell erkannt ...
bevor Du hier so einen Hype lostrittst, hast Du den schon mal TS kontaktiert? Was sagen Die denn dazu, evtl. mal ein Foto mit schicken?
Das wäre meine erste und wie ich glaube auch die vernünftigste Reaktion auf so einen Fauxpas..

Wie mir scheint, kannst Du das Ganze gar nicht so recht beurteilen (siehe auch "..aufbohren der Kollimationshilfe..").
 
Der TS-Kundenservice hat schnell und vorbildlich reagiert. Den Rücksendeschein habe ich schon, und ich werde ein geprüftes Gerät als Ersatz bekommen. Ich bin sicher, dass alles gut wird. Einen Hype wollte ich ganz bestimmt nicht lostreten.

Was die Kollimationshilfe betrifft, mache ich mich bei Gelegenheit noch mal schlau. Ich hatte etwas von 5mm-Loch gelesen (i Zusammenhang mit der Filmdose) und wundere mich, dass die Kollimationshilfe nur ein 1mm-Loch hat. Ich muss mal eine Anleitung raussuchen, leider war keine dabei. Mit dem 1mm-Loch komme ich jedenfalls nicht auf Anhieb klar, denn wenn ich da versuche durchzuschauen, sehe ich fast nichts.

Gruß,

Christof
 
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