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Deringhouse

Neues Mitglied
Hallo Leute

Ich hab nun schon seit 10 Jahren nichts mehr (Zeitmässig) in der Hobbyastronomie machen können, doch ich will jetzt wieder einsteigen. Ich habe mich nach der lektüre und empfehlungen dieses Forums auf 2 Teleskope fixiert, doch wollte ich erstmal nachfragen welcher wohl der bessere ist. Einerseits der Dobson 153/1200 von GSO oder der TS Maksutov 102/1400 auf Astro 3, beide vom Teleskop Service. Ich wollte ohnehin erstmal nicht mehr als 400€ ausgeben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> man muss ja nicht gleich übertreiben ... außerdem hat man als Studi nicht gaaanz so viel Geld <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.
Ich wäre dankbar für euren Rat.

Greets aus Bochum

Mark

 
Ach so <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> ganz vergessen
Will damit Planeten und Deep Sky beobachtungen machen.
 
Hi Mark,

für 400 Euro kannst du dir auch ein 200er Dobosn von Intercon Spacetec kaufen. Da bekommst du am meisten Licht fürs Geld.

Von den beiden genannten ist das 150er Dobson wohl von der optischen Leistung das bessere. Aber überlege dir ob duch auf eine Montierung verzichten willst. Wo wohnst du? Land oder Stadt? Wenn du in der Stadt wohnst, wird es wohl auf Planeten hinaus laufen, dann wärst du mit einem Teleskop auf einer Montierung wohl besser beraten.

Vergesse einfach mal die Versprechungen, die bei Dobsons gemacht werden. Mit einer Vergrößerung >150 wirst du bei einem Dobson wohl keine Spaß haben. Es ist einfach nervig den Dobson über den Himmel zu schubsen.

Ich würde dir empfelen ein wenig mehr zu invenstieren und eine recht soldide EQ-5 zu kaufen. Darauf kannst du einen 150er Newton schnallen. Das sollte dann so um die 500 Euros kosten.

Torsten

 
Hallo Mark,

für dein Geld ist wohl ein Dobson das beste.
Du brauchst ja auch noch VERNÜNFTIGE Okulare.
Da ist dann der 150er Dob plus Okus schon mit 400,- Euro knapp.

Also da gibt´s Heerscharen von Dobson-Besitzern und ich habe bis dato noch nie gehört, daß bei 150facher Vergrößerung "Schluss" ist.
Ich schubse bei 350facher Vergrößerung noch problemlos.
Klar ist ´ne Monti mit Nachführung reizvoll, aber für 400,- Euro vergiss das mal!

Um nicht so oft schubsen zu müssen, sind für einen Dob Weitwinkelokulare zu bevorzugen.
 
Also Ich wohn hier mitten im Ruhrgebiet (Bochum) an der Stadtgrenze zu Hattingen, da ist nicht ganz so viel Lichtverschmutzung. Ich habe allerdings auch vor den mitzunehmen wenn ich in die Schweiz fahre, da unten sind wir ziemlich weit weg von größeren Städten (Lugano) und liegen mitten in einem Golfplatz. Also da unten hat man schon bei sehr klarem Himmel einen sehr guten Beobachtungsplatz. Da unten steht auch mein alter Refraktor noch, 70/700 wenn ich mich nicht irre, da ist allerdings die Montierung schrott, und dvon der Qualität der Okulare reden wir nicht.
 
Hi Mark,

also wenn du das Teleskop mit in die Schweiz nehmen willst, ist der MAK auf einer kleinen
Tischmontierung vielleicht die bessere Wahl. Mit dem Dobson brauchst du schon einen recht
geräumigen Kombi, wenn du noch mehr als eine Zahnbürste mitnehmen willst.

Antares hat sich so einen kleinen 90mm MAK als Reise-Teleskop getüftelt:
Link zur Grafik: http://www.deepsky-brothers.de/Bilder/armin/PICT0706_kl.JPG

Link zur Grafik: http://www.deepsky-brothers.de/Bilder/armin/PICT0702_kl.JPG

Die Montierung ist glaub ich eine umgebaute EQ-1, bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Auf jeden Fall ist der kleine am Planeten echt riesig. Ich war positiv überrascht,
was mit so einer kleinen Röhre geht. Und das ganze passt komplett in einen Baumarkt-Koffer.
 
Gut, das mit den Dobsons ist ja die alte Geschichte... Wir wissen wie viele unterschiedliche Meinungen es hier gibt.

Ich hatte einen 6" Dobson von Meade, keine Ahnung wie die Qualität der Box war. Jedenfalls hat es mich schon sehr genervt. Das die Beobachtung bei 350x noch Spaß macht, kann ich mir kaum vorstellen.
Was fürn Modell hast du denn?

Torsten
 
Na der Mak hat schon was aufgrund der kompakten abmessungen, für den Fall müsste ich mir einfach hier noch eine Montierung holen, damit ich nur das Teleskop selber transportieren muss.
Also dafür wäre von Teleskop Service der Skywatcher Travelmax 102 schon OK oder ? der läge auch mit 398 Euro auch genau in meinem Rahmen. Ihr habt mir schon gewaltig geholfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Danke schonmal ... bin außerdem gerade dabei zu überlegen ob ich mir das direkt in die Schweiz liefern lasse, das mit nach Bochum zu nehmen ist dann nicht das Problem. Nach Hause ist das Auto meistens leer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Mark
 
ich denke, daß Du trotz der größeren Abmessungen in dem Dobson das bessere Teleskop finden wirst. Zunächst mal ist der Dobson in allen optischen Belangen der Mak-Alternative überlegen. Das bedeutet deutlich mehr sichtbare Planetendetails und deutlich mehr beobachtbare Deepsky-Objekte.
Die Mehrleistung bei Deepsky könnte durchaus beachtbar sein, auch wenn Dein Hauptinteresse den Planeten gilt. Davon ausgehend, daß Du bisher Deepsky nur mit 70/700 kennst, würde der Dobson Dir eine ganz neue Welt eröffnen, während der Mak mit seinen 100mm Öffnung noch nicht sehr weit vom 70er Refraktor entfernt ist. Ich möchte hier einfach mal Kugelsternhaufen und die grösseren planetarischen Nebel nennen. In der Schweiz allerdings würde die Sache nochmal einen Boost bekommen durch die Beobachtungsmöglichkeiten in der südlichen Milchstrasse, die hier oben einfach zu tief steht. Der Schütze ist eine sehr interessante Region.
Womit ich gleich beim Thema Reise wäre. Der 150mm Dobson dürfte einen 175mm Tubus haben - üblicherweise ein Zoll größerer Durchmesser. Der ist ungefähr so lang wie eine Autorückbank breit ist. Je nach Auto passt das Gerät auch noch in den Fußraum der Rückbank.
Ich würde aber das Teleskop nicht mit zuviel Augenmerk auf größere Urlaubsreisen auswählen, denn meistens beobachtet man ja doch aus heimischen Regionen. Wer das Teleskop dann absolut nicht mitsamt Urlaubsgepäck ins Auto bekommt, der kann dann immer noch nach einem Reiseteleskop ausschau halten, ich würd's aber erstmal versuchen.
Auch der Preisvorteil zum Mak sollte beachtet werden, denn Okulare braucht man ja auch noch.
Ich würde dazu raten, daß gern beigelegte Plössl um 25mm gegen eines mit 30 bis 32mm auszutauschen. Damit erzielt man das maximal mögliche wahre Gesichtsfeld mit dem 1,25" Okularauszug, und daher eignet sich das typische 32mm Plössl besser zum aufsuchen von Objekten. (Beim 40mm Plössl in 1,25" kommt kein weiterer Himmel mehr dazu, es wird nur alles kleiner.)
Für die Planetenbeobachtung ist dann ein Plössl um 9mm ein guter "Einstiegswert", der auch bei unruhiger Luft noch gute Bilder liefert. Für die besseren Tage sollte dann ein Okular für Vergrößerung von 180x bis 200x angeschafft werden. Ein 6mm würde diese Position gut besetzen. Mit 3 Okularen ist man schon recht nett ausgestattet. Für den Einstieg wäre es noch empfehlenswert, eine Barlow Linse zu kaufen, die sowohl 2-fach als auch 1,5-fach als Verlängerungsfaktor bietet. Dadurch bekommt man mit dem 32mm Plössl und der Barlow 21mm und 16mm "Effektiv" hinzu, was für die Deepsky-Beobachtung interessant ist. Das 9mm liefert kombiniert mit der Barlow 4,5mm und 6mm - eine gute Barlow könnte so das 6mm Okular ersetzen, würde ich mich aber nicht 100% drauf verlassen, daß die Kombination so gut ist. Die 267x die am Dobs mit 9mm und 2x Barlow erzielbar sind, würde ich auch als wirkliche Obergrenze für die Vergrößerung sehen.
Ordentliche Plössl-Okulare werden am 150/1200 gute Dienste leisten. Es ergibt sich damit ein Paket. welches mit Barlow und dem zusätzlichen Okular günstiger ist, als der Mak. Für mich klingt das überzeugend.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,
Ich werde ende diese Monat ein Teleskop kaufen. Ich habe ein Buch gekauft "Sternbeobachtung in der Stadt".
Da steht:

---Das Newton-Teleskop muss sich vor der Beobachtung lange an die Außentemparatur anpassen, es ist SEHR ANFÄLLIG GEGENÜBER LUFTTURBULENZEN...

---Zu viel Öffnung schadet...
In der Stadt bevorzugt man besser ein kompaktes Gerät mit MAX. 150MM. ÖFFNUNG. Ein größerer Objektivdurchmesser wird nur den hellen Himmel verstärken, was für den Kontrast von Nachteil ist.

---Je nach der Größe Ihres Budgets oder der Leidenschaft, die Sie diesem Hobby entgegenbringen, ist ein Refraktor - sei es nun ein normaler Achromat oder ein teuer Apochromat - mit 70-100mm Objektivdurchmesser für die Beobachtung in der Stadt eine gute Wahl.

Und ich habe immer empfehlung für ein 6"Dobson oder 8"Dobson von GSO bekommen. Jetzt bin ich wieder durcheinander. Könnt ihr mir was erkären? Also Refraktor oder Dobson für die Stadt?
Vielen Dank
 
Hi Salamango,

das Problem ist bei vielen Büchern (und vielleicht auch bei meinen eigenen Texten), daß man die Bewertung solcher Fakten nicht richtig rüberbringt. Man muß das sehr differenziert sehen. Die Obstruktionsphobie ist ein Beispiel dafür (aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andernmal erzählt werden).
---Das Newton-Teleskop muss sich vor der Beobachtung lange an die Außentemparatur anpassen, es ist SEHR ANFÄLLIG GEGENÜBER LUFTTURBULENZEN...
Was ist "lange"? Beim 150mm Newton mit offenem Tubus und der modernen Bauart ohne Rückwand, also freier Spiegelrückseite ist ein 150mm Spiegel nach gut 30 Minuten prima einsetzbar und nach einer Stunde ist der selbst beim Sturz von +20°C auf -5°C ausgekühlt. Für Deepsky spielt das kaum eine Rolle, da ist das Gerät sofort einsatzbereit, und man kann auch schon nach 10 Minuten die ersten Planetenblicke wagen.
Das ist kein Problem der Stadt! Das ist ein allgemeines Problem. Es ist auch nicht Newton-Spezifisch, auch Teleskope mit geschlossenem Tubus haben diese Probleme, Linsenteleskope eingeschlossen. Nur sieht man hier anhand der genannten Zeiten, daß beim meist deutlich kleineren Linsenteleskop die Auskühlung während des Aufbaus schon weit fortschreitet.

---Zu viel Öffnung schadet...
In der Stadt bevorzugt man besser ein kompaktes Gerät mit MAX. 150MM. ÖFFNUNG. Ein größerer Objektivdurchmesser wird nur den hellen Himmel verstärken, was für den Kontrast von Nachteil ist.
Nun, 150mm sehe ich für den Planetenfreund in der Stadt als guten Wert, weniger wäre aber auch schädlich. Nur ist Stadt nicht gleich Stadt - im Stadtpark ist das Seeing gleich ganz anders, als auf dem Balkon oder im Hinterhof, wo beheizte Mauern lauern.
Die Helligkeit des Himmels hier anzuführen ist schlicht falsch, denn da man mit größerer Öffnung auch mehr vergrößerung einsetzt, erhält man die gleiche Flächenhelligkeit des Himmels im Okular. Da tut sich nichts... Bei der Planetenbeobachtung ist dieser Effekt nun völlig unerheblich, weil Planeten so hell sind, daß selbst stark aufgehellter Himmelshintergrund schwarz wirkt - es sei denn Staub und Wasserdampf streuen das Licht des Planeten ("Hof am Mond").
In meinem Artikel Stadtastronomie habe ich weiterhin veranschaulicht, wie man diversen Deepsky-Objekten mit Filtern zu Leibe rücken kann. Meine Erfahrung ist, daß sich selbst ein 12-Zöller auf dem Balkon lohnt - wenn man nicht aus Platzmangel vom Balkon fällt...

---Je nach der Größe Ihres Budgets oder der Leidenschaft, die Sie diesem Hobby entgegenbringen, ist ein Refraktor - sei es nun ein normaler Achromat oder ein teuer Apochromat - mit 70-100mm Objektivdurchmesser für die Beobachtung in der Stadt eine gute Wahl.
Diese Aussage ist jedenfalls undifferenziert und mindestens diskussionswürdig. Meine Einstellung dazu ist, daß ein Achromat mit entsprechend langer Brennweite (zum Beispiel 90/1000) ein sehr schönes Gerät ist. Nur ich kann den Achromaten wegen des dennoch sichtbaren Farbfehlers nicht als Planetenspezialisten bezeichnen, und mangels Öffnung auch nicht als Deepsky-Spezialisten. Hinzu kommt die unhandliche Baulänge kombiniert mit niedrigem Einblick.
Ganz ausser Frage stehen für mich die kurzbrennweitigen Achromaten, f/5 oder f/6. "Chromaten" möchte ich sagen. Diese Geräte sind ausgesprochene spezialisten für kleine Vergrößerungen, also Deepsky mit Widefield. In der Praxis haben diese Geräte dann auch Probleme mit der Optikkorrektur, so daß zum extrem deutlichen Farbfehler dann noch diverse Bildfehler kommen, die zum Beispiel beim 100/500 in vielen Fällen die maximal nutzbare Vergrößerung auf nur 100x zurücksetzen. Die Qualitätsstreuung ist hoch.
Hier ist ein 114/900 Newton für mich einfach das praktischere Gerät. Es ist preisgünstiger und mit seinem seitlichen Einblick ist es auf einem entsprechend niedrigen Stativ gut im Sitzen verwendbar. Der Newton hat keinen Farbfehler und bei sauberer Justage und guter Optik ist das Gerät dem Refraktor überlegen. Zumindest dann, wenn man den heute leider üblichen Billig-Geräten mit einer verbesserten Innenschwärzung (Velourfolie) auf die Sprünge geholfen hat.
Der Apochromat als Edeloptik ist natürlich von den genannten Problemen nicht betroffen. Man erhält ein Gerät, welches Obstruktionsfrei mit gut korrigierter Optik hervorragend zur Planetenbeobachtung geeignet ist. Dem müssen aber entsprechend hochwertige Okulre zur Seite stehen. Der Preis ist exorbitant hoch, so daß genügend Öffnung für Deepsky einfach unattraktiv teuer ist.

Tja, soweit jedenfalls meine Einstellung dazu. Ich halte den Dobson auf jeden Fall für den richtigen Rat. Für den Planetenbeobachter, der aus der Stadt viel erreichen will, ist der 150mm Dobs sicher die bessere Wahl, denn der 200mm Dobs braucht schon einen Lüfter und wird durch das "Balkonseeing" wohl ohnehin auf das Niveau einer 150mm Optik zurückgeworfen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,
danke für die Antworten.
Kann man 6"GSO Dobson mit einem 2"OAZ aufrüsten? Ist es viel besser wenn man 2"OAZ hat?
Danke
 
Hallo Sven,

von mir ein großes Kompliment für diesen Beitrag!

Prägnanter und treffsicherer kann man die ganze Teleskopdiskussion für Anfänger nicht auf den Punkt bringen!

Das sollte sich jeder Einsteiger kopieren und auf seinen Wunschzettel kleben.

Das wollte ich nur loswerden, damit Dein Wochenende schon mal gut anfängt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

carpe noctem
Matthias
 
Hi,

man kann sicher, ich weiss nicht, welcher Händler es anbietet. Es gehört aber auf jeden Fall dazu, daß man sich überlegt, welches Bildfeld der Fangspiegel noch beleuchtet, denn unter Umständen ist eine Vergrößerung des Fangspiegels sinnvoll bzw. schlicht notwendig.
Vorteile hat man vom 2" Auszug nur in dem größeren wahren Gesichtsfeld, welches ein 2" Okular dann nutzen kann. (Wohlgemerkt: Kann, muß nicht...)
Das heisst also es erfreut den Deepsky-Beobachter, der nun mehr übersicht hat bei ausgedehnten Objekten, als da wären:
Plejaden, Andromedagalaxie, H&Chi, M35, Nordamerika-Nebel, California-Nebel... Für Sternhaufen lohnt es auf jeden Fall, für die genannten Nebel und die Andromeda-Galaxie muß der Himmel schon gut genug sein, bzw. man muß einen Nebelfilter an den Start bringen (nicht für Galaxien!), um diese Objekte zu sehen.
Ein Vorteil von 2" ist in der Praxis, daß auch 50mm Okulare gut erhältlich sind, mit denen dann ein helleres Bild erzielbar ist. Bei f/8 hat man mit 50mm schon eine AP von über 6mm, was für die genannten schwachen Nebeln besonders gut ist.

Würde ich das Gerät als "Hauptgerät" nutzen, würde ich die 2" Adaption machen lassen, auch mit vergrössertem Fangspiegel. Würde ich das Gerät nur als Planetenteleskop nutzen, würde ich es nur machen, wenn der Fangspiegel nicht vergrößert werden muß. Für Planetenbeobachtung hat man keine Vorteile davon.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,
ein weiterer Einsteiger (bzw. Wiedereinsteiger) hat noch eine Frage bezüglich der Dobsons:
Gibt es bedeutende Unterschiede zwischen folgenden Dobsons: Galaxy D8 (bei intercon-spacetac), GSO 680 und Skywatcher Dob-8 (beide bei TS)? Denn preislich liegen alle im gleichen Bereich.
Hat jemand vielleicht Erfahrungen im direkten Vergleich gemacht?

Viele Grüße aus dem Saarland
boemund
 
Hi,

die Galaxy-Dobs bekommen wohl Spiegel von GSO und diese haben in der Szene einen besseren Ruf als die Skywatcher-Spiegel. Allerdings bekommt man eben immer ein "Einzelstück" und allein dessen Qualität zählt. Es gibt eben immer eine gewisse Streuung.
Was die Spiegelmaterialien angeht, so reicht das BK-7 aus. Die Unterschiede bestehen nur in der Auskühlzeit und in der Formverzerrung währenddessen. Pyrex-Spiegel kühlen etwas schneller aus, als BK-7-Spiegel, wenn sie aus der warmen Wohnung in die Nachtkühle kommen. Während dieser Auskühlzeit steigen warme Luftschwaden über dem Spiegel auf und ziehen durch das Teleskop - das stört das Bild ganz erheblich.
Gegen diese Luftschwaden selbst, die eben die Hauptstörung ausmachen, hilft auch kein teurer Zero-Expansion-Spiegel. Ein solch teuerer Spiegel ist nur dann sinnvoll, wenn man mit Lüftern ganz geschickt die warme Luft absaugt.
In erster Linie ist aber ein ordentlicher Spiegelschliff wichtig, das heisst, Du solltest Dir um das Spiegelmaterial weniger Gedanken machen, als um die optische Qualität des Spiegels.

Clear Skies
Sven
 
So ich hab mich jetzt durch eure Hilfe für den Dobson 153/1200 entschieden ! Aufgrund der tatsache das es hier in der Schweiz momentan wieder sehr dunstig ist werd ich mir den erst richtung Herbst zulegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> aber vielen vielen Dank für eure anregungen !!! Vielleicht hole ich mir auch die nächstgrößere Variante, aber das muss ich dann sehen.

Grüße

Mark
 
Hallo bruce!

Ich nenne auch einen Dobson mein Eigen, und ich muss dir widersprechen, das es jenseits von 150x keinen Spaß mehr macht ihn Nachzuführen. Ehrlichgesagt geschieht das so intuitiv, das ich fast gar nichts davon merke. Aber das ist wohl auch bei jedem unterschiedlich!

Gruß, astromann!
 
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