Wieso kauft keiner?

Woher weißt Du das so genau?
Und warum verdächtigst du Händler, das diese Ladenhüter zum aktuellen Neupreis verkaufen. Hast du schlechte Erfahrungen gemacht?
Keine schlechten Erfahrungen!

Anhand von Seriennummern speziell bei Ferngläsern kann man aber manchmal sehen wann die hergestellt wurden, ich sehe kein Problem darin ein 4-5 Jahre altes Fernglas zu kaufen das sachgemäß gelagert wurde und praktisch neu aus der Verpackung kommt und allen Anforderungen entspricht sowohl auch die 10 Jahre Garantiezeit enthält, wo ist das Problem?

Andreas
 
Ok, so meinte ich das nicht ganz, aber grundsätzlich stimmt das. Wenn ich nicht den Blick Richtung Sternenhimmel richten kann, fange ich an am Zubehör zu schrauben auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten :)

Aber einen Metallokukarauszug für einen 70er Tubus (Refraktor) finde ich sicher nicht bei "Biete". Da muss ich "geziehlter" anfragen.

So, genug :)
Ich denke ich hab so ein Teil rumliegen :).
Wenn er passt kannst ihn zum Preis des Versandes 10-12 Euro haben.

VG und frohe Weihnachten an alle Forumsmitglieder.
Ernst-Christian
 

Anhänge

  • OkularauszugX.jpg
    OkularauszugX.jpg
    117,5 KB · Aufrufe: 124
Warum sollte sich jemand also ein TeleVue Zoom gebraucht kaufen (Beispielhaft), wenn doch SVBONY eine deutlich günstigere Variante -neu- anbietet?
Weil das "alte Zeugs" oftmals deutlich besser ist, als ein Großteil der neuen Produkte.

Außerdem: warum soll ich etwas Neues kaufen, wenn es den Artikel bereits gibt? Man muss doch nicht alles nochmal und nochmal und nochmal produzieren mit dem ganzen Ressourcenverbrauch, der damit einhergeht. Jedes Mal aufs Neue.
Klar, jetzt wird gleich die "Garantie"-Karte ausgespielt. Aber ich investiere lieber in gute Qualität, anstatt in einen guten Kundenservice, den ich in meinem ganze Leben noch nie gebraucht habe (tatsächlich).

Euch allen fröhliche Weihnachten,
Urs
 
Zuletzt bearbeitet:
Manchmal liegt es aber auch an den Preisvorstellungen des Verkäufers.


Immerhin ist er von seinem ursprünglichen Preis (6800.- Euro) schon ein wenig runter gegangen.
Da hat sich jemand keine Mühe gegeben zu recherchieren, was solch ein Teleskop auf dem
Gebrauchtmarkt bringen kann.

Hatte angefragt, ist rund. 8 Jahre alt - Lieferumfang ist den Bildern zu entnehmen.

Gruß Tom
 
Vielleicht liegt's auch an solchen Hinweisen: Wer so ausdrücklich auf die Nichtrücknahme besteht und das gesamte Risiko auf den Käufer überträgt, muss sich nicht wundern, wenn man lieber direkt beim Händler kauft.

"Da es sich um einen Privatverkauf handelt, weise ich darauf hin,
dass die gesetzliche Gewährleistung ausgeschlossen ist.

Keine Rücknahme!"
 
Hallo Rolf,

na, ich glaube nicht, dass Du als privater Verkäufer auf Deine Sachen grundsätzlich
eine 2-jährige Gewährleistung gibst.

Das macht nicht einmal ein Händler auf Gebrauchtware, da ist es dann 1 Jahr.

Insofern muss man dies als privater Verkäufer in Deutschland ausschließen, aber
klar bleibt es jedem überlassen auch Gebrauchtware nur über einen Händler zu beziehen.

Gruß Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
na, ich glaube nicht, dass Du als privater Verkäufer auf Deine Sachen grundsätzlich
eine 2-jährige Gewährleistung gibst.
Richtig. Der Gewährleistungsausschluss würde ich auch formulieren. Als privater Verkäufer bin ich verpflichtet, den Artikel korrekt zu beschreiben. Wenn ich das getan habe, finde ich es auch richtig, dass ich nach dem Verkauf die Angelegenheit dann endgültig abschließen kann. Das ist fair.
Nun könnte man (und findet dies gelegentlich auch) eine Rücknahme der Sache anbieten, wenn der Käufer direkt nach dem Erhalt feststellt, dass die Ware doch nicht passt. Damit wäre ich schon wieder vorsichtig. Am Ende wird es einem dann doch so ausgelegt, dass man die Gewährleistung angeboten hat. Darum würde ich das lassen. Wenn der Käufer nach dem Kauf noch einmal auf mich zukommt, kann man das vielleicht auch so noch regeln.

Aber Rolf meinte sicherlich auch den Ton, in dem diese Ausschlussformeln manchmal geschrieben sind.
Da wird einem oft mit vielen Ausrufezeichen und in fetten Großbuchstaben mitgeteilt, dass man nach dem Kauf die Klappe halten soll. Das ist mindestens unhöflich.
Einerseits gilt das ohnehin nicht, wenn man z.B. als Verkäufer offensichtliche Mängel verschwiegen hat, andererseits wurden Formulierungen wie "Keine Rücknahme", "Keine Garantie" und derlei kurz hingeworfene Halbsätze schon vor Jahren gerichtlich als zu unpräzise verworfen.
Man kann man das auch sachlich und ohne unterschwellige Drohung machen.

"Dies ist ein privates Angebot. Ich verkaufe die Ware unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung."

Also lieber freundlich bleiben, Standard-Ausschlussformel drunter setzen und gut.

Gruß
Sebastian
 
Als privater Verkäufer bin ich verpflichtet, den Artikel korrekt zu beschreiben.
Natürlich. Aber was ist schon "korrekt" und was bedeutet "wie neu"? Und wenn der Verkäufer guten Glaubens etwas anbietet und sich herausstellt, dass doch etwas nicht stimmt wie bei meinem Okular mit etwas Staub im Inneren, was ich vor dem Verkauf nicht bemerkt hatte? Natürlich hatte ich es dann zurückgenommen (übrigens kam das Okular ursprünglich gebraucht von einem Händler und ich hatte es dann quasi nicht benutzt ...). Oder wenn der Käufer feststellt, dass das Teil doch nicht passt. Unter Astrokollegen sollte so eine Rücknahme für meine Begriffe selbstverständlich sein.
Das meinte ich nicht.
 
Natürlich. Aber was ist schon "korrekt" und was bedeutet "wie neu"? Und wenn der Verkäufer guten Glaubens etwas anbietet und sich herausstellt, dass doch etwas nicht stimmt wie bei meinem Okular mit etwas Staub im Inneren, was ich vor dem Verkauf nicht bemerkt hatte?
"Korrekt" bedeutet, dass man das Produkt wahrheitsgemäß beschreibt und nicht lügt oder weglässt. Also nicht die Stelle mit dem Kratzer auf den Fotos auslassen und nicht den Sprung im Okularglas in der Beschreibung verschweigen. Das kann man sich selber vermutlich ganz gut denken.
Die Aussage "wie neu" ist bedeutungslos. Das ist höchstens ein Indiz für die Auffassung des Verkäufers, dass die Ware sich äußerlich und in ihrer Funktion nicht (nennenswert) von Neuware unterscheidet.
Wenn du einen Mangel nicht erkennen konntest, handelt es sich um einen sogenannten "verdeckten" Mangel, für den du als privater Verkäufer nicht haftest. Bei Staub im Okular könnte das grenzwertig sein, denn du bist natürlich schon verpflichtet, dir das so genau wie möglich anzusehen. Da kann es zu Streit kommen.
Wenn man selber die Kaufsache nicht (oft) benutzt hat, gehört das in die Beschreibung. Da weiß dann der Käufer, dass die Ware unter Umständen größere Mängel aufweist. Liest man ja manchmal bei alten Computern, die der Verkäufer nicht testen "konnte". Das schlägt sich dann natürlich heftig im Preis nieder.

Wenn eine Rücknahme für dich selbstverständlich ist, ist das ja eine schöne Sache. Man muss halt nur unter Umständen damit rechnen, dass der Käufer das vielleicht ausnutzt.

Gruß
Sebastian
 
Ich kenne genug die es einmal anfassen , dann ist es zu häßlich oder zu unhandlich und dann wird es zurückgeschickt weil sie sowas noch nie in Natura gesehen haben.

Gruß Frank
 
Hallo,
Verkauf hin oder her, für wieviel hätte ich meinem 12.5" Dobson verscherbeln können (neue Rockerbox von TS geordert), der mir unzählige Beob. beschert hat. Die Röhre ist mir mit 25 kg einfach zu schwer geworden, und jedesmal die eigene Frau um Mithilfe zu bitten, das wollte ich nicht mehr.
So habe ich in der Reichweite einige Abstriche gemacht und komme halt mit dem C 8 (orangene Farbe, Modell aus den 80igern) rund +1mag weniger ans Ziel.
Erleichterung: Sucher mit Amici, 90° und Amici-Vorsatz 1x mit 45° und 1x mit 90° zugelegt. Händler war TS und außerdem von ihm ein Reducer gekauft. (Jetzt fehlt nur noch, daß ich mir die 1 1/4" Plössl in 2" zulege). Das geht dann echt ins Geld.....

Gruß Günther
 
Das Risiko liegt also auch hier komplett beim Käufer.
Na ja - "auch" klingt so, als hätte man als Käufer alle Risiken. Wie ich vorher dargelegt habe, treffen auch den Verkäufer einige Pflichten. Verdeckte Mängel sind nun nicht eben häufig, wenn man gebrauchte Waren von jemandem kauft, der die in der Regel ja häufiger schon benutzt hat. Daneben trägt der Käufer in der Regel auch das Risiko des Versandweges, wobei man dem durch versicherten Versand begegnen kann.
Das alles hat auch irgendwo seinen Sinn, denn wenn man ein Teleskop für vielleicht 4000,- Euro verkauft, muss man auch irgendwann das Geld wieder ausgeben können. Wenn einer nach 6 Wochen die Ware wegen irgendetwas, was keinem vorher aufgefallen ist zurückgeben will, dann schuldet der Verkäufer ihm unter Umständen den Kaufpreis, den er vielleicht gar nicht mehr hat. Es wäre unfair, wenn der Verkäufer den Kaufpreis als Sicherheit zurücklegen müsste, während der Käufer die gekaufte Sache nutzen kann, wie er möchte. Dann lieber mit dem Verkauf klare Verhältnisse schaffen, meine ich.

Aber es steht dir frei, da andere Wege zu gehen. Du kannst mit dem Käufer individuell vereinbaren, was du möchtest. Die Verabredungen zwischen dir und dem Käufer gehen vor. Das könnte sogar ganz vernünftig sein, denn wenn mir jemand ein tatsächlich funktionierendes Produkt verspricht, wäre ich wohl auch bereit etwas mehr auszugeben. Und du hast eventuell recht damit, dass so mancher Käufer dann doch abgeschreckt ist, wenn da was von Gewährleistungsausschluss steht. Solche Formeln habe ich allerdings schon 1999 bei meinem ersten Kauf bei Ebay gelesen.
Ich wollte ja nur sagen, dass man als Käufer nicht so völlig entrechtet dasteht, sondern dass die Risiken zwar vorhanden, aber doch irgendwo kalkulierbar sind. Wenn man die Ware vielleicht sogar abholen und den Verkäufer und das Produkt vor dem Kauf kennenlernen kann, dann ist der Gebrauchtkauf schon ne reelle Sache. Beim Versand muss man eben schauen, ob man irgendwie Vertrauen schaffen kann.

Gruß
Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant.
Das betrifft wohl weniger denjenigen "wo so dämlich fragt" ... und gibt mehr Auskunft über denjenigen, der sich solche Bemerkungen erlaubt.
Ne, ich gehe davon aus das jeder Fehler beschrieben ist und nicht wie der Fragesteller das etwas verheimlicht wird.
Im übrigen ist Gebrauchtkauf immer etwas wo beide Seiten einen Gewinn haben sollten.
Wenn etwas 10Jahre unbenutzt im Schrank stand damit man es als Neuwertig verkaufen kann stimmt was nicht.
Es gibt auch Leute die immer nur auf ihren Vorteil achten
 
Zuletzt bearbeitet:
wie der Fragesteller das etwas verheimlicht wird.
Hab ich nirgendwo hier gelesen, aber ich hab wohl wieder zuviel intus ... .
Und wenn ein Teil jahrelang quasi unbenutzt ist und aussieht wie neu, dann darf man das wohl so benennen.
Mein TSC 225 mit EM 200 wurde mir von einem Geschäft als zweite Hand wie neu verkauft, es stand ein paar Jahre unbenutzt bei seinem Erstbesitzer und hatte keinerlei Gebrauchsspuren.
 
Zuletzt bearbeitet:
N`abend.

Ich habe ein haufen Zeug zum verscheppern, aber hier im Forum mangels meines Standorts mache ich das nicht, ist ein bissl weit weg.

So die Sachen die ich sehe bei meinen Einkäufen hier im Forum war schon so ne Sache.....
Gut jetzt möchte ich mal klar ausnehmen mit denen es geklappt hat. Diese wissen schon.

So aber andere, haben mir Sachen zugeschickt, verkratzt ohne anzugeben, und das verzeihe ich nicht.

Wenn ich meinen Kram verkaufe, angemessener Preis und Detailfotos, speziell wenn erwünscht.

Und krieg mein Kram verkauft, no matter what, binnen 72h.

Ich glaub wichtig ist bei den Preisen einfach ehrlich zu sein und keine Mängel unschuldig zu verschweigen.


Hope this helps.;)

Clear skies,
- Martin
 
Warum kauft denn keiner?, weil ich auch aufs Geld schauen muss.
Zum Beispiel brauche ich demnächst eine Asiar Plus. Hier könnte ich kaufen :

Hier habe ich gekauft :


Sogar noch zum Jahresendpreis von 356€.
Warum dieser Preisunterschied ????

Gruß Wolfgang
 
Danke Marcus, habe ich nicht übersehen, aber Schweiz kann für mich heikel werden. Wenn auch die Filialen Bern und Zürich von mir nur 2 Stunden Autofahrt entfernt sind und ich direkt kaufe, besteht immer noch das Risiko bei einer Eintagesfahrt beim Zoll auffällig zu werden.
Spritgeld dazu, hin und zurück ca. 50€ waren dann ausschlaggebend innerhalb der EU zu bestellen.
Gruß Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

mit Deinen Schilderungen hast Du völlig Recht... Es ging mir allgemein nur darum, diese "Preisspanne" aufzuzeigen...

Ich wünsche Dir einen schönen Jahreswechsel, viele Grüsse

Markus
 
Vielen Dank Marcus,
Ja, hätte auch gerne was gebrauchtes genommen, aber der Markt ist derzeit nicht so gut. Und wenn ich in der Swize bestellt hätte, würde ich vielleicht mehr bezahlen als ich jetzt bezahlt habe. 277 Franken sind fast 300€,plus Zoll plus Versandkosten plus Mehrwertsteuer.....
Gruß Wolfgang
 
Hallo zusammen,

im Laufe der Jahre habe ich schon eine Vielzahl an Astroartikel gebraucht gekauft und auch verkauft.
Damit hatte ich bislang fast immer Glück und selten Schwierigkeiten.

Vor Jahren kam allerdings eine LXD600, ich ich zusammen mit einem 10" MEADE SC gekauft hatte, defekt an.
Der Verkäufer hat mich an das Versandunternehmen TNT verwiesen, welches wegen angeblich unzureichender Verpackung die Haftung ablehnte. Also bin ich auf den Reparaturkosten vom 400€ sitzen geblieben.
Von DHL kann ich besseres berichten, die haben nämlich die Reparaturkosten bezahlt als an einem ETX125 (oder war es ein ETX90, bin mir nicht mehr sicher) im Sommer bei Hitze der Fangspiegel während des Transports verrutscht war.

Zum Thema "warum kauft keiner":
Ich glaube der Markt ist einfach schon weitestgehend gesättigt. Jeder hat alles war er wirklich braucht.
Letzte Woche habe ich über Ebay einen Lumicon Giant-Easy-Guider bekommen, und das für lächerliche 52€!
Gut, ich brauche ihn nicht wirklich, da ich praktisch nur noch mit meinem 16" LightBridge und weniger mit dem C11 beobachte.
Aber ich wollte das Teil schon immer mal ausprobieren, nur deshalb habe ich es gekauft.
Wahrscheinlich geht es vielen anderen ähnlich.

Übrigens finde ich 65% für gebrauchte 08/15-Ware mit Gebrauchsspuren eher sportlich bewertet, ich setze eher die Hälfte des Neupreises an.

CS und Gruß
Frank
 
Hallo Zusammen,

Ich hab den Thread erst heute mich mich so richtig entdeckt. Vielleicht komme ich mit meinem Beitrag etwas spät, aber egal... ist Feiertag heute :-)

Wie soll ich den Preis für ein Gebrauchtangebot richtig und fair ansetzen? Wenn es um einen Artikel geht, der seit 10 Jahren _unverändert_ am Markt ist, warum soll ich dann nicht vom heutigen Neupreis ausgehen? Wenn der _neuwertige_ Brocken, den ich gerade anbiete, heute neu 500.- kostet, ich dafür aber nur wegen zwischenzeitlicher Inflation und Corona und dem Klimawandel damals nur 300.- bezahlt habe, warum soll ich dann der hier nur 300x0,6 = 180.- aufrufen? Oder 300x0,5 = 150.-? Der potentielle heutige Käufer müßte 500.- auf den Tisch legen, wenn er den Artikel im _neuwertigen_ Zustand haben möchte. Ja, ich habe vielleicht 10 Jahre mit dem Teil meinen Spaß gehabt, bin aber auch 10 Jahre damit sehr pfleglich umgegangen, und habe 10 Jahre darin mein Geld gebunden. Wieso soll es verwerflich sein, daß ich mich dann am heutigen Neupreis für einen heute noch so erhältlichen Artikel orientiere? Bin ich die Wohlfahrt?

Wenn wir über Elektronik, CCD und sowas reden, muß man natürlich den technischen Fortschritt im Auge haben. Aber ein 31mm Nagler aus 2020 ist doch auch wohl heute noch was wert, wenn es zustandsmäßig angemessen ist?

Ich habe 2020 hier im Forum einen hochwertigen Refraktor gekauft, der wohl etwa Baujahr 2008 ist. So wie er heute noch zu kaufen ist. Ich könnte wetten, daß ich dem Verkäufer etwa seinen damaligen Neupreis gezahlt habe, jedenfalls nicht zuuuu viiiiel weniger. Ja und? Ich war zufrieden, der Verkäufer war zufrieden.
Mir hat der Kauf einen schönen vierstelligen Betrag gegenüber einem Neukauf erspart. Das Licht was durch die Linsen fällt wird dadurch nicht viel schlechter...

Ich verkaufe die letzten 3 Jahre öfter Alltagssachen über Kleinanzeigen, und was ich da erlebe geht manchmal auf keine Kuhhaut. Ich biete z.B. etwas für (für mich gefühlt) faire 100.- an, dann kommt ein Angebot über 30.-, natürlich mit Versand. Was soll ich von sowas halten? Die Preisvorstellungen _mancher_ Interessenten sind da leider schon in Richtung "unverschämt". Ich denke mir dann immer "geh halt arbeiten und spare ein wenig, dann brauchst Du nicht zu betteln" :-)

In 2024 habe ich hier einen TAL 110/800 als Komplettgerät angeboten, zu einem schon attraktiven Preis. Ein potentieller Käufer hat nach einem Preisnachlass gefragt, er würde mit dem Gerät gerne mit Jugendgruppen arbeiten. Ja klar, war auch glaubhaft mit der Jugendarbeit, kein Problem, machte ich gerne. Aber jeder andere hier hat doch wohl mit sich genug zu tun, oder nicht?

Wem auf dem Biete Board für aktuelle Ware etwas zu teuer ist, der soll halt NEU kaufen. Dann weiß er auch was die Musik kostet.

Für Sammlerteile sieht das Ganze halt nochmal gleich anders aus. Da ist etwas so viel wert, wie jemand dafür bezahlen möchte...

Grüße,
Stefan
... und ein schönes Neues Jahr!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben