Wirklich Wunderfilter Optolong L-eNhance und L-eXtreme?

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TaurusM45

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Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, ob die beiden Filter Optolong L-eNhance und L-eXtreme wirklich solche Wunderfilter gegen Lichtverschmutzung sind und ob sie wirklich bei der Fotografie aus der Stadt so viel bringen?

Mich wundert einfach nur, dass die Dinger so oft im Gebrauchtmarkt auftauchen

Wenn ich das richtig verstanden habe, eliminieren sie die Lichtverschmutzung für die Fotografie aus der Stadt.
Oder was genau ist deren Aufgabe?
viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

Wunderfilter würde ich nicht sagen, aber sie Filtern. Ich kann nur für den Optolong L-eXtreme 2" eine Aussage treffen. Da ich in Leipzig in einer Bortle Region 6 wohne, bin ich dadurch auch in der Lage Nebel aufzunehmen an die ich sonst nicht kommen würde. Hier mal Beispiele.
 

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Hi,

beim L-eXtreme zusammen mit einer Farbkamera landet im Rotkanal schmalbandig die Ha-Linie und im Grün- bzw. Blaukanal (zu etwa 50:50) OIII. Beim L-eNhance sind die Durchlassfenster bei den gleichen Wellenlängen, aber deutlich breiter.

Beim Umstieg auf Monochrom machen sie keinen wirklichen Sinn mehr, genau.

CS
Bernd
 
Hallo Andreas,

die Filter machen eigentlich nichts anderes als die Bandbreite des aufgenommenen Spektrums zu reduzieren. Wenn dein Rotkanal z.B. normalerweise ca. 100nm Bandbreite hat und du einen L-Extreme verwendest, reduzierst du die Bandbreite auf 7nm, d.h. dein Hintergrund ist nur noch ca. 1/14 so hell. Wenn dein HA Signal konstant bleibt, dann erhöht sich dein SNR in der gleichen Zeit um den Faktor 3,7.

Das bringt es aber nur unter hellem Himmel. Wenn dein Himmel so dunkel ist, dass du 5min belichten musst um hintergrundlimitiert zu sein, dann brauchst du mit dem Filter schon fast 20min für eine Einzelaufnahme um das voll ausnutzen zu können. Wenn du weiter nur 5min belichtest, weil z.B. dein Setup nicht mehr hergibt, dann wird dir der Schmalbandfilter zwar auch noch Vorteile bringen, aber nicht mehr den Vorteil, den die Theorie vorgibt, weil deine Kamera durch ihr Rauschen das Limit vorgibt.

Die schmale Bandbreite macht aber auch sonst noch Probleme. Bei kleinen Blenden sitzt das Transmissionsfenster nicht mehr optimal, Halos um Sterne, unnatürliche Farben, Qualitätsstreuung. Daher verwende ich persönlich gegen den Strom mit OSCs eher breitbandige Filter, Duoband, UHC. Wenn ich in der Galerie meine Bilder mit denen von anderen vergleiche, sehe ich keine wesentlichen Nachteile dadurch.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Joachim.

Ab wann beginnen deiner Meinung nach kleine Blenden.
Ab f4 abwärts?

Wobei ich wenn, ich mir einen Filter holen würde, eh einen Mehrbereichs Filter holen würde wie einen ldas lps d1.

Gruß Markus
 
Hallo zusammen,

jetzt muss ich hier nochmal aufwärmen, da ich so langsam anfange mit Filtern zu arbeiten. Visuell habe ich mir schon mal UHS und OIII zu gelegt.
Welcher der beiden hier im Betreff genannten wäre denn der Bessere, bzw. was genau ist der Unterschied der beiden?
 
Für "kleine Blenden" gibt es spezielle Dual-Narrowband Filter. Den Antlia Alp-T gibt es z.B. in zwei Versionen für "schnelle" und "langsame" Optiken.

@Taurus
Visuell macht eigentlich keiner der beiden Filter wirklich Sinn. Die Dinger sind für die Astrofotografie ausgelegt. Wie alle Filter "schlucken" sie auch einen Teil des gewünschten Spektrums. Der Durchlass liegt immer unter 100% auch bei den Spitzen der Durchlasskurven. Fotografisch kann man das durch längere Belichtungszeiten ausgleichen (Gesamtbelichtung) - das kann das menschliche Auge leider nicht....

Das einzig wirklich gute Filter für visuelle Nutzung ist "dunkler Himmel" ;-) Alles Andere wird mit zunehmend gemischter künstlicher Beleuchtung (LED etc.) immer "unnützer".

Wenn Du nach einem fotografischen Filter suchst gilt "eigentlich": Je schmaler, desto besser. Mit Ausnahmen.... Wenn Du z.B. H-Alpha-Bereiche in sehr fernen Galaxien damit aufspüren möchtest kann Dir bei einem sehr schmalbandigen Filter die Rotverschiebung in die Quere kommen. Für die "gängigen" Objekte (nahe Galaxien, PNs, Emissionsnebel) spielt das aber kaum eine Rolle.

Die "besten" Dualband-Filter für Farbkameras dürften aktuell der IDAS NBZ/Optolong L-Extreme am unteren Ende der Preispanne sein. Wobei es beim L-Extreme wohl schon mal Probleme mit der Fertigung gab und die Wellenlängen nicht genau getroffen wurden. Außerdem neigt der Optolong bei vielen Nutzern zu Halos um helle Sterne. Wenn es etwas teurer sein darf gäbe es da noch Antlia mit dem Alp-T (Version je nach Öffnungsverhältnis des Teleskops) und den Altair Dual-Narrowband 4nm (der angeblich auch mit schnellen Öffnungsverhältnissen gut zurecht kommt). Und Optolong kommt jetzt wohl auch endlich mit dem L-Ultimate um die Ecke - der ist nochmal deutlich schmalbandiger (3nm), aber über den "Neuen" liegen praktisch noch keine echten Erfahrungsberichte vor. Persönlich würde ich den Altair 4nm nehmen - da wird jedes ausgelieferte Exemplar vermessen und man bekommt ein Messprotokoll.

Ciao, Udo
 
...da hab ich mich wohl nicht ganz klar ausgedrückt. Es geht hier ausschließlich um einen fotografischen Filter. Visuell bin ich versorgt.
Es geht fotografisch um einen der Beiden im Betreff genannten.
 
Wundern kann man sich nur über den Wunderfilter. Das sind ganz normale Dual Bandpass Filter, wie schon geschrieben, weder die besten noch für alle Zwecke. Für eine halbwegs normale Bildwirkung braucht's zusätzlich RGB oder eine Falschfarbenbearbeitung. Reinstecken und gut ist da nicht weil man in einem Farbbild Halpha und OIII hat die man verwüsten muss. Sonst aber nix.

CS Jörg
 
Naja - man kann auch ohne RGB nette Bilder machen. Falschfarben halt bis hin zu einer "Fake-Hubblepalette".

Und zu den Filtern: Den L-Enhance würde ich gleich ausschließen. Der ist einfach zu "breit". Und mir persönlich sagen die Berichte zum L-Extreme im Netz nicht zu. Halos und "nicht getroffene" Spektralbereiche - das Risiko würde ich nicht eingehen. Da ist das Altair mit GEMESSENEM Spektrogramm einfach sympathischer. Halt auch deutlich teurer. Aber man gönnt.....

Ciao, Udo
 
Wenn Du z.B. H-Alpha-Bereiche in sehr fernen Galaxien damit aufspüren möchtest kann Dir bei einem sehr schmalbandigen Filter die Rotverschiebung in die Quere kommen. Für die "gängigen" Objekte (nahe Galaxien, PNs, Emissionsnebel) spielt das aber kaum eine Rolle.
Die kosmologische Rotverschiebung dürfte bei typischen Amateurobjekten wohl kaum eine Rolle spielen.

Nimm zum Beispiel M49 im Virgohaufen. Diese Galaxie hat bei einer Entfernung von 56 Millionen Lichtjahren eine Rotverschiebung von z = 0,00333. Damit hat man bei H-alpha gerade mal eine Verschiebung von Δλ = 2,2 nm.

Selbst mit dem Ultra-Narrowband-Filter von Baader mit einer Halbwertsbreite von 3,5 nm hätte man da noch keinen wahrnehmbaren Verlust, und das gilt erst recht für die gewöhnlichen Schmalbandfilter mit HWB ~ 6,5 nm. Wesentlich schmalbandiger sind natürlich die Filter für die Sonnenbeobachtung, aber die wird man wohl kaum für Deep-Sky Objekte einsetzen.
 
2,2 nm bei einem 3 nm Schmalband (wie dem L-Ultimate) schieben die Durchlasskurve schon deutlich aus dem Optimum heraus.

Selbst wenn das Filter perfekt auf die Wellenlänge abgestimmt ist:

H-Alpha hat 656,28nm Wellenlänge. Die 3nm Angabe bei einem Filter bezieht sich üblicherweise auf 50% Durchlass, also 1,5nm auf jeder Seite des Peaks. Mit 2,2 nm Rotverschiebung landet man also schon deutlich unter 50% Durchlass. Ich kann nicht glauben das man da mit einem 3,5nm Filter noch keine Auswirkung spürt - auch da sollte man bereits deutlich unter 50% liegen. Was man natürlich durch längere Belichtungszeiten kompensieren kann - womit man es möglicherweise schlicht nicht merkt;-)

Ciao, Udo
 
Hallo an alle!
Ich frage jetzt mal hier, bevor ich ein neues Thema aufmache, da es so gut hier rein passt. Wenn das unerwünscht ist, einfach sagen, dann mach ich doch ein eigenes Thema auf.

Ich stehe aktuell selbst vor der Frage: L-eXtreme oder L-eNhance? Oder doch ganz ein anderer Filter (in ähnlicher Preisklasse)?
Ich habe bisher nur wenig fotografiert und das nur ohne Filter.
Gerät wird vorrangig ein kleiner 60/330 Apo (also f/5,5) sein.
Zu welchem der beiden Filter, oder zu welchem anderen, würdet ihr raten, wenn sich die Lichtverschmutzung in Grenzen hält. Ich wohne ländlich, aber nicht ganz dunkel.
Bortle 4, würde ich sagen, da ich die Milchstraße schon recht brauchbar sehe, M33 aber mit freiem Auge kaum möglich ist.

Würdet ihr auch hier eher zum engbandigeren eXtreme (oder etwas Vergleichbaren) greifen, oder ist der Himmel gut genug, dass ein breiterer Filter mehr Sinn macht?

Danke und Grüße,
Mario
 
Hallo Mario,

mein subjektive Meinung, wenn du die Milchstraße sehen kannst, dann brauchst du keinen Filter. Ich habe mir den L-eXtreme zugelegt, da ich am Stadtrand wohne.
 
Moin,

die Frage ist was Dir vorschwebt.

Wenn es Dir nur um die Lichtverschmutzung geht und die nicht so über ist dürfte der LEnhance gut sein.

Wenn Du quasi mit der Farbkamera Schmalband machen möchtest, entweder für Schmalband-Falschfarbe oder als Zumischung zu RGB, brauchst Du den LExtreme oder einen anderen Multiband-Schmalbandfilter, die es in verschiedenen Qualitäten und Preislagen gibt.

Wie immer - eine Universalantwort gibt es nicht.

CS
Jörg
 
Wenn es Dir nur um die Lichtverschmutzung geht und die nicht so über ist dürfte der LEnhance gut sein.

Wenn Du quasi mit der Farbkamera Schmalband machen möchtest, entweder für Schmalband-Falschfarbe oder als Zumischung zu RGB, brauchst Du den LExtreme oder einen anderen Multiband-Schmalbandfilter, die es in verschiedenen Qualitäten und Preislagen gibt.
Danke - das ist eine gute Frage. Ich hab wie gesagt noch kaum Erfahrung in der Astrofotografie, bisher war ich (fast) nur visuell unterwegs.
Gibt es irgendwo Vergleiche, wie die Ergebnisse jeweils aussehen?

Ich würde sie auf jeden Fall mit einer Farbkamera (ASI 294MC) nutzen und zu RGB hinzumischen, da ich gerne nahe an den realen Farben bleiben würde. Falschfarbbilder sind nicht geplant.
Ich frag mich nur, was besser aussieht, wenn man es zu RGB (für die passenden Farben) hinzumischt und bei welcher Filtervariante ich mit nicht ewig langen Belichtungszeiten die besseren Strukturen in Nebeln in die RGB-Bilder bringen kann.

Grüße, Mario
 
Moin,

die Trennschärfe dafür dürfte Dir nur der LExtreme oder der angekündigte LUltimate bringen, obwohl die mit "L" für Luminanzfilter nun nix mehr zu tun haben.

CS
Jörg
 
Mario, mach doch einfach erst einmal Aufnahmen mit deiner ASI294 und vergleiche sie mit den zahlreich vorhandenen Aufnahmen. Die 300,- € kannst du vielleicht an anderer Stelle einsetzen.
Ohne eigene Testaufnahmen, kann man seinen Standort nicht sicher bewerten und wir von der Ferne erst recht nicht. Aber du sagst, die Milchstraße ist sichtbar, dann ist offensichtlich wenig Lichtverschmutzung.
 
Die breiteren Dual-Schmalbandfilter haben halt ein Problem: Sie nehmen auch einige andere Spektrallinien auf. H-Beta liegt zum Beispiel liebt bei ca. 486 nm. OIII bei 496nm und 501nm. Das ist relativ nah beieinander. Mit einem L-Enhance "verfälscht" man das OIII-Signal daher mit dem H-Beta, was praktisch identisch zum Halpha ist. Wie "schlimm" das ist hängt natürlich vom Objekt ab. Hat das Objekt wenig OIII und viel Ha/Hb, macht das den Grün- und Blaukanal ziemlich überflüssig. Damit "verbaut" man sich ein wenig die Möglichkeit später doch mal Falschfarbenbilder zu machen (zumindest bei einigen Objekten).

Außerdem lassen breite Filter natürlich grundsätzlich mehr "Fremdlicht" (Himmelshintergrund, Mond) durch und erzeugen daher einen helleren Hintergrund (und damit ein schlechteres Signal-/Rauschverhältnis). Wie stark sich das bei Dir überhaupt lohnt unter Bortle 4 musst Du aber selbst ausprobieren. Der Vorteil als "Lichtverschmutzungsfilter" ist vermutlich eher gering (außer bei Mondschein und dunstiger Luft). Aber die klare Trennung von OIII und Halpha ergibt halt zusätzliche Möglichkeiten in der Nachbarbeitung - egal ob mit oder ohne RGB.

Daher würde ich auf jeden Fall zum L-Enhance raten, wenn der Preis eine Rolle spielt. Oder halt den IDAS NBZ, der hat ca. 10nm Bandbreite und wird in den internationalen Foren ziemlich gelobt. Oder halt "richtig schmal", mit dem Antlia Alp-T, Optolong L-Ultimate oder Altair Dual 4nm.

Ciao, Udo
 
2,2 nm bei einem 3 nm Schmalband (wie dem L-Ultimate) schieben die Durchlasskurve schon deutlich aus dem Optimum heraus.
Hallo Udo, ich gebe dir recht, der Effekt einer Rotverschiebung wäre für solche extremen Schmalbandfilter wie den Baader Ultra-Narrow Filter oder auch den L-Ultimate bereits heftig.

Wenn man ein gaussförmiges Transmissionsprofil annimmt, bekommt man mit FWHM = 3,5 nm relativ zum Maximum theoretisch folgende Durchlasswerte:

Code:
   Δλ       T/T_max
  (nm)
 
   0        1,00000
   0,25     0,98595
   0,50     0,94499
   0,75     0,88046
   1,00     0,79745
   1,25     0,70212
   1,50     0,60095
   1,75     0,50000
   2,00     0,40441
   2,25     0,31796
   2,50     0,24303
   2,75     0,18057
   3,00     0,13042

Für Galaxien mit Rotverschiebungen von z = 0,00333 oder Δλ = 2,2 nm wie in dem Beispiel für M49 wäre ein Ultra-Schmalband-Filter für H-alpha mit FWHM = 3,5 nm bereits zu schmal. Da würde von H-alpha tatsächlich nur noch 1/3 durchkommen, und möglichwerweise sogar noch weniger, wenn die nominelle Wellenlänge vom Filter nicht stimmt.

Gruß, Peter
 
Moin,

wie relevant ist den der Anteil solcher rotverschobener Quellen, die mit Amateuroptiken darstellbar sind?

CS Jörg
 
Ich würde den L-eXtreme nicht nochmal kaufen. Die allseits sichtbaren und berichteten Probleme mit Halos um helle Sterne traten bei mir ebenfalls auf.
Der IDAS soll hier deutlich besser sein.

Generell ist bei Filtern mit schmalem Durchlass in Nanometer-Bereich auf das Öffnungsverhältnis der Optiken zu achten.
Bis F/4 ist man da in den allermeisten Fällen noch im akzeptablen Bereich, schneller und es wird problematisch.

Die High-Speed-Filter verschiedener Hersteller sind daher mit einem "Pre-Shift" ausgestattet, wodurch der Durchlassbereich dann durch die Verschiebung mit schnellen Optiken wieder genau auf der Spektrallinie landet, in der Theorie zumindest.

In Bortle 4 würde ich durchaus noch (D)NB-Filter in Betracht ziehen. Filterlos auf H2-Gebiete losgehen macht wirklich nur in B1, 2, und vielleicht noch 3 Sinn, es sei denn man hat viel Zeit (und ich meine VIEL).

Die sehr schmalen Filter (3nm) müssen wirklich perfekt zur Optik passen, sonst verliert man sehr schnell einen großen Teil des Signals. Solch schmale Filter würde ich nur in extremen LP-Situationen einsetzen. Rotverschiebung von Objekten würde ich hier mal schlicht außen vor lassen, weil diese Filter sich ganz klar auf Nebelregionen richten und dabei sind 3-12nm immer super.
 
Vielleicht kann der Ersteller selbst mit einer Light Pollution Map einschätzen.
Standort heraussuchen und Linksklick (nur Worldatlas 2015)

Ich hab in Bortle 4 gewohnt und wohn nun in Bortle 3
Bortle 4 war es eindeutig ein Vorteil bei Bortle 3 eher nur noch bei Mond oder Horizont

Nachteile von solch einem Filter ist die enorm gestiegene Belichtungszeit, die notwendig ist, um Rauschen unter Kontrolle zu bekommen.
Ich selbst nehme deshalb anstatt den ganz engen Filtern nur den Baader UHCS Filter der ist recht breit was Zeit spart und bei Bortle 4 ausreicht aus meiner Sicht.

Am Ende hat man die Qual der Wahl ;)
 
Moin,

das ist es was ich meinte, es kommt auf den Anwendungsfall an. Man kann das schlecht generalisieren. Ein Rundumtotschlagswerkzeug für Lichtverschmutzungsprobleme ist so ein Ding ebenso wenig wie eine Wunderwaffe für tolle Nebelfotos - man muss es auch nutzen können. Nicht nur handwerklich sondern auch von den Umgebungsbedingungen her.

CS
Jörg
 
Genau, man kann sicherlich alles raus Filtern, aber das bringt ja neue Probleme mit
 
Als Benutzer vom L-enhance stimme ich hier dem Großteil zu, dass es auf die äußeren Bedingungen ankommt. Bin da aber mittlerweile ganz zufrieden.

Visuell finde ich den Filter übrigens ausgezeichnet (Wir hatten keinen 2" OIII Filter vor Ort).
Die Filterkurve bei OIII ist ja recht ähnlich zur Filterkurve des visuellen OIII Filters von Astronomik.

Viele Grüße
Alexander
 
Moin,

was ich schade finde ist das Thema Reflexe/Halo's, dass das besser geht als es manche Hersteller, nicht nur bei den L-eXtreme-Filtern, machen, ist evident. Bei den aufgerufenen Preisen ist das aber schon ärgerlich.

CS
Jörg
 
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