ECGordon
Mitglied
Liebe Beobachter,
hier mein erster Beobachtungsbericht aus dem Jahr 2010.
Anregungen und Kritik sind willkommen.
Ich wünsche Euch einen klaren Himmel.
Viele Grüße
Gordon
***
Seit Wochen haben Wolken, Hochnebel, Schnee und Regen das Sagen.
Mehr aus Gewohnheit prüfe ich am späten Abend (17. Januar 2010; etwa 22:45 Uhr) den Himmel.
Zu meiner Überraschung blinzeln einige Sterne durch kleinere und größere Wolkenlücken.
Kurz darauf steht der kleine Refraktor (88mm Öffnung) auf dem Balkon.
Jetzt muss ich mich nur noch für ein Beobachtungsobjekt entscheiden.
Die Flecken mit klarem Himmel lassen mir nicht viel Spielraum.
Ich visiere Gamma Uma an (dort wo die Wolkenlücken zahlreich vertreten sind und natürlich
der Lichtsumpf der Straßenlaternen am meisten stört) und hoffe das Beste.
Wolkenfetzen treiben zuerst noch durch das Gesichtsfeld doch nach einigen Minuten erahne ich M109.
Nur weil ich die Position der Galaxie genau kenne, nehme ich den schwachen Nebelfleck unter diesen Bedingungen überhaupt wahr.
(M109 befindet auf meiner persönlichen Top-Liste der schwierigsten Messier-Objekte)
Die etwas weiter südlich stehende Galaxie NGC 3953 kann ich nicht finden.
Fehlanzeige auch bei den NGC Objekten 4102, 4088, 4085, 4026 und 4100.
M97 und M108 sind leichtere Beute. Bei 38facher Vergrößerung
befinden sich der planetarische Nebel und die Galaxie im selben Gesichtsfeld.
Anschließend versuche ich mein Glück in Richtung Westen. Die Plejaden bieten einen wunderschönen Anblick.
Das beste Objekt ist M1. Der Supernovaüberrest glimmt auffällig zwischen den Sternen.
20 Minuten lang durfte ich Sterne sehen – ich packe zusammen.
***
hier mein erster Beobachtungsbericht aus dem Jahr 2010.
Anregungen und Kritik sind willkommen.
Ich wünsche Euch einen klaren Himmel.
Viele Grüße
Gordon
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Seit Wochen haben Wolken, Hochnebel, Schnee und Regen das Sagen.
Mehr aus Gewohnheit prüfe ich am späten Abend (17. Januar 2010; etwa 22:45 Uhr) den Himmel.
Zu meiner Überraschung blinzeln einige Sterne durch kleinere und größere Wolkenlücken.
Kurz darauf steht der kleine Refraktor (88mm Öffnung) auf dem Balkon.
Jetzt muss ich mich nur noch für ein Beobachtungsobjekt entscheiden.
Die Flecken mit klarem Himmel lassen mir nicht viel Spielraum.
Ich visiere Gamma Uma an (dort wo die Wolkenlücken zahlreich vertreten sind und natürlich
der Lichtsumpf der Straßenlaternen am meisten stört) und hoffe das Beste.
Wolkenfetzen treiben zuerst noch durch das Gesichtsfeld doch nach einigen Minuten erahne ich M109.
Nur weil ich die Position der Galaxie genau kenne, nehme ich den schwachen Nebelfleck unter diesen Bedingungen überhaupt wahr.
(M109 befindet auf meiner persönlichen Top-Liste der schwierigsten Messier-Objekte)
Die etwas weiter südlich stehende Galaxie NGC 3953 kann ich nicht finden.
Fehlanzeige auch bei den NGC Objekten 4102, 4088, 4085, 4026 und 4100.
M97 und M108 sind leichtere Beute. Bei 38facher Vergrößerung
befinden sich der planetarische Nebel und die Galaxie im selben Gesichtsfeld.
Anschließend versuche ich mein Glück in Richtung Westen. Die Plejaden bieten einen wunderschönen Anblick.
Das beste Objekt ist M1. Der Supernovaüberrest glimmt auffällig zwischen den Sternen.
20 Minuten lang durfte ich Sterne sehen – ich packe zusammen.
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