Wollen nun richtig einsteigen, welche Bücher etc.?

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Kleenes09

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Halli Hallo zusammen,

ich bin nun schon seid einiger Zeit hier angemeldet, und wir haben uns ja auch schon vor ca. oder sogar schon über einem Jahr ein Bresser Messier geleistet, leider gab es danach privat ziemlich viel Stress und Probleme, das wir nie Zeit für den Einstieg gefunden haben, dann kam auch noch ein Umzug dazu, und NUN ENDLICH, will ich anfangen meinem Hobby, den Sternen, etwas mehr beachtung zu schenken, dafür muss jetzt aber noch die richtige Lektüre her, damit nicht alles im Desaster endet, welche Bücher könnt ihr empfehlen und/oder welche Karten und welches andere Zubehör, ist ja bald Weihnachten, da könnte ich mir ja auch noch einiges wünschen.

Bisher ins Auge gefasst habe ich folgendes:

Kosmos Himmelsjahr 2009

Fernrohr Führerschein in 4 Schritten

Sternbeobachtung in der Stadt. Der Himmelsführer für Park, Terrasse und Balkon

Atlas für Himmelsbeobachter: Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels

Drehbare Himmelskarte - Zu jeder Stunde wissen, wo die Sterne stehen

Hobby-Astronom in 4 Schritten. Ein 1×1 der praktischen Astronomie



was haltet ihr von den einzelnen Posten? Sinnvoll oder nicht zu gebrauchen, was fehlt noch oder schon zuviel?

Ich bitte euch um Hilfe, und VIELEN DANK schonmal :)

Viele Grüße
Jessy
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Jessy,

ich würde auf jeden Fall die beiden nehmen:

>
Atlas für Himmelsbeobachter: Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels
>
Auch einfach "Der Karkoschka" genannt.
Das ist quasi Standard. Für den fortgeschrittenene Beobachter vermutlich zu wenig Objekte, für den Einsteiger ideal und fast nötig.

>
Drehbare Himmelskarte - Zu jeder Stunde wissen, wo die Sterne stehen
>
Immer gut zu haben - auch wenn mans schon besser drauf hat.

Von den anderen kenne ich den Fernrohrführerschein vom durchblättern. Sehr hübsch gemacht, aber vielleicht kann man diese Info auch aus dem Netz ziehen.

Das Kosmos Himmelsjahr ist ein Jahrbuch. Von der Aufmachung her auch toll gemacht, sehr informativ. Für ein Jahr vielleicht mal ne gute Anschaffung.

CS

Klaus
 
Hallo Jessy,

Du hast ja damals das Teleskop von mir gekauft,schade das Du bisher noch nicht damit beobachten konntest.
Wenn Du möchtest, kannst Du noch mal vorbeikommen. Ich habe einige von den aufgeführten Büchern,(und einige andere) und könnte Dir dann einiges dazu erklären.
Falls Du Interesse hast, melde Dich per PN bei mir. :/

Fürs erste in Kurzform: WICHTIG ist die Sternkarte und auch den Fernrohr Führerschein kann ich empfehlen.
Zum Aufsuchen benutze ich den Karkoschka und den Deep Sky Reiseatlas.
Um auch alles lesen zu können (nachts auf dem Acker), brauchst Du auch noch eine Rotlichtlampe.
Und für diese Jahreszeit noch seeehr warme Kleidung, und und und.

Bis dahin und
CS
Andreas
 
Hab dieses Jahr erst angefangen und stand vor dem gleichen Problem, welches denn nun die richtige Einsteigerliteratur ist.

Den allseits empfolenen Karkoschka habe ich auch, muß aber zugeben, daß mich dessen Informationsflut anfänglich überfordert hat. Es ist nicht leicht zu identifizieren, was von den vielen Objekten denn mit einem Einsteigerteleskop ordentlich zu sehen ist.

Als Zwischenschritt habe ich mir darauf hin "Stars am Nachthimmel" (Korth/Koch, erschienen bei Kosmos) geleistet. Zeigt anfängertauglich eine Auswahl von 50 Objekten, sortiert nach jahreszeitlicher Sichtbarkeit (find ich sehr gut). Die Auswahl ist speziell auf die Leistungsfähigkeit bzw. Grenzen von Einsteigerteleskopen abgestimmt (find ich ebenfalls sehr gut).

50 Objekte hört sich nicht sehr viel an. Auf der anderen Seite ist man als Anfänger ganz schön beschäftigt, diese alle durchzunehmen. Deshalb ist dieses Buch für mich eine lohnende Anfänger-Investition, die ich gerne weiter empfehle.

Der Karkoschka wird dadurch natürlich nicht überflüssig, und langsam habe ich mich auch mit diesem Buch angefreundet.

"Stars am Nachthimmel" wird nicht mehr aufgelegt und gibt es nur noch antiquarisch. Ist aber kein Problem, da viele Exemplare für kleines Geld z.B. bei Amazon angeboten werden.

Viel Erfolg und Freude beim Einstieg in diese wunderbare Sache!

Stefan.
 
Hallo Jessy,

ich empfehle Anfängern, zunächst mit freiem Auge oder einem Feldstecher den Himmel und seine Bewegungsabläufe kennen und verstehen zu lernen. Das bedeutet, dass man lernen soll, die wichtigsten Sternbilder zu erkennen. Die Lücken zwischen den bekannten, auffälligen Bildern erschließen sich dann nach und nach. Für dieses Kennenlernen ist eine Drehbare Sternkarte ideal. Damit wird auch ganz schnell klar, wie die Bewegungen am Firmament funktionieren.

Neben der Orientierung am Himmel ist es wichtig zu verstehen, was man da sieht bzw. was es zu sehen gibt. Also ein gutes Einführungsbuch lesen. Danach solltest Du wissen, was es im Universum so alles gibt (Planeten, Sterne, Nebel, Galaxien etc.) und wie das im Groben "funktioniert". Lambert Spix' Buch "Hobbyastronom in vier Schritten" ist klasse, aber vom Umfang her auf das Allerwichtigste beschränkt.

Für den Einstieg in die praktische Beobachtung habe ich folgende Tipps, den besten zuerst:

Sucht Anschluss an eine Beobachtergruppe in eurer Nähe. Das "Treffpunkt" Board in diesem Forum hilft euch da weiter. Im persönlichen Gespräch und "hand on" lernt man viel schneller als in den schönsten Foren!

Wenn es zuhause nicht dunkel genug ist, keine Mühe scheuen und mit der Ausrüstung raus aufs Land fahren. Ein guter Platz hat überwiegend freie Sicht, wenig bis gar keinen Verkehr in unmittelbarer Umgebung und soll kein störendes Licht haben. Während man die ersten beiden Punkte tagsüber bei einer Erkundungs- und Suchtour schon abschätzen kann, ist das mit "kein Licht" oft erst nachts zu sehen.

Gemeinsam beobachten macht nicht nur mehr Spaß, sondern man fühlt sich auch sicherer. Ich war froh, nicht alleine zu sein, als das Auto im Matsch steckengeblieben war.

Damit das Aufbauen im Dunkeln später auch klappt, durchaus erst mal zuhause (im Warmen) üben. Für das Aufbauen ist eine rote Stirnlampe (z.B. von Energizer, gibts für weniger als 10 Euro bei ebay) sehr nützlich. Du hast die Hände frei. Aber zum Kartenlesen sind diese Stirnlampen viel zu hell. Also noch zusätzlich eine rote (LED-) Lampe, am besten mit regulierbarer Helligkeit. Ich benutze die "SkyLite Duo" von Rigel Systems. Leider nicht ganz billig, aber ich würde sie jederzeit wieder kaufen!

Wohin mit Okularen, Büchern, Atlas, Werkzeug, Proviant, Schreibzeug für Notizen etc.? Zum Transport habe ich den Kram in Haushaltsboxen aus Plastik. Die kann man bedenkenlos in's nasse Gras stellen. Vor Tau schütze ich offen herumliegende Karten, Bücher oder das Notebook, indem ich ein Handtuch drüberlege.

Fast noch wichtiger als alles andere ist in der kalten Jahreszeit warme Kleidung. Alle haben warme Jacken, aber bei Schuhen und Hose sieht das schon anders aus. Wer es preiswert halten will, findet in Fachgeschäften für Arbeitskleidung wattierte Latzhosen für wenig Geld. Meine Stiefel sind von der Firma Sorel, kann ich nur empfehlen!!!

Um mit diesen Voraussetzungen mit dem Teleskop loszulegen, würde ich den "Fernrohr-Führerschein" lesen. Wichtigstes Zubehör für das Teleskop sind ein Peilsucher wie "Telrad" oder "Rigel Quik Finder" und/oder ein Sucher mit wenigstens 50 mm Öffnung - kleiner ist Spielzeug! Und ein langbrennweitiges Übersichtsokular (2", etwa 35..40 mm Brennweite). Dann gilt es zu lernen, wie groß das Gesichtsfeld des Teleskops am Himmel ist, ob das Bild seitenverkehrt oder kopfstehend ist und wie man schwenken muss, um an einen Zielpunkt zu kommen.

Für den Anfang würde ich die Objekte empfehlen, die im Fernrohrführerschein stehen, der "Karkoschka" geht auch. Bis man sich durch den Karkoschka durchbeobachtet hat, vergeht einige Zeit.

Anfänger äußern oft den Wunsch, auch Astrofotos machen zu wollen. Ich rate ab, das früher als nach einiger Erfahrung überhaupt in Betracht zu ziehen. Wenn ihr es dennoch nicht lassen wollt: lasst es euch mal von jemandem vorführen, der sich auskennt. Dann seht ihr schnell, dass es nicht so leicht ist, wie man sich das vielleicht vorstellt. Ich habe schon oft von Einsteigern gehört, die die Astronomie nach Fehlschlägen mit der Astrofotografie bald wieder aufgegeben haben. Das ist schade! Ich denke, dass es genau andersrum funktioniert: wer sich nicht in die Astronomie verliebt hat, wird die Zähigkeit und Leidensbereitschaft nie freisetzen, die für erfolgreiche Astrofotografie notwendig sind ;-)

Viel Spaß und Erfolg beim Einstieg!

Clear skies,
Tom
 
hi tom,

kann ich persönlich nur abraten von, wenn man bereits ein teleskop besitzt.

ich würde mir niemals noch extra einen feldstecher kaufen oder mich ersteinmal auf eien stuhl setzen und dann mit blossem auge die himmelsgegend betrachten.

literatur braucht man für den anfang auch nicht unbedingt shr viel, denn die meissten nutzbaren infos findet man hier und woanders im internet.

ideal wäre, wenn man ein notebook zur hand hat, dort stellarium installiert und dann dieses neben dem teleskop platziert.

so bekommt man einen sehr guten eindruck, wo man was findet und sieht vor allem auch die referenzsterne zu dem ziel, welches man gerne mal anschauen mag.

einfach machen, probieren, fragen, neu versuchen ... das macht spass, dabei lernt man am schnellsten und vor allem hält diese art auch die motivation hoch finde ich.

man muss auch nicht irgendwo ins freie feld kilimeterweit fahren, sich mit warmer kleidung und heissem tee eindecken und irgendie einen leidensweg durchschreiten, man kann auch einfach alles auf der terasse, dem balkon oder einfach in der nähe aufbaun und schon dort tolle ergebnisse erzielen.

mag sein das der eine oder andere eine andere meinung hat ... ich habe das so vor vielen jahren gemacht, mache nun auch fleissig astrofotos und bin überglücklich mit dem hobby.

solche "man muss sehr leidensfähig sein" tipps, hätte mich damals schon nach 2 wochen vergrault.

man braucht keinen anschluss suchen ersteinmal, denn jeder, der halbwegs "fit ist", der kann auch gut und gerne ersteinmal probieren und versuchen.

es ist alles viel einfacher, als es gerne mal dargestellt wird.

ich habe es damals schon desöfteren geschrieben .... es ist alles viel einfacher, als sehr oft dargestellt.

manche scheinen spass an der freude mit perfektionistischen ergebnissen zu verwechseln.

so manche "astrofotografie ratgeber" hätter mir schon nach einmaligem durchlesen den spass an der freude vermiesst. zum glück konnte ich feststellen, dass das alkles auch viel einfacher und angenehmer geht.

gruß
andi

p.s. buchstabenverdreher sind zu entschuldigen, musste das aber eben noch in turbogeschwindigkeit hier tippen >>> hab termin (schaff ich gar nicht mehr pünktlich nun )
 
so wieder da.

habe mal in ruhe meinen comment durchgelesen und musste doch ein wenig schmunzeln :)

naja ... turboschreiben und grammatik ist nicht so mein ding.

dennoch finde ich, dass ich einigermassen verständlich meine meinung dargelegt habe.

in diesem sinne ..... einfach loslegen und spass haben.

gruss
andi

 
Hallo Jessy,

schau dich mal in der Stadtbücherei um. Die meisten haben Astronomiebücher oder können sie per Fernleihe besorgen.
Mit geliehenen Büchern kann man ohne große Kosten selbst herausfinden, womit man am besten zurecht kommt.
Die Kosten für den Leihausweis sind geringer, als ein falsch gekauftes Buch.

Viele Grüße
Chris
 
Hallo Jessy,

zusätzlich zu den gegebenen Ratschlägen noch dieses:

* Stoyan *
Ronald Stoyan, Deep Sky Reiseführer (ca. 40.- Euro)
Das Buch hat schon vielen geholfen. Gerade für kleinere Instrumente werden viele praxisgerechte Einzelheiten der Beobachtung besprochen. Wenn du es in die Finger kriegst, schaue es dir an.

* Mondbeobachtung *
Nur oberflächlich auf ein paar Krater schauen, macht auf die Dauer keinen Spass. Und der Mond ist nun einmal ständiger Gast. Der kleine Mondatlas von Antonin Rükl (ca. 15 Euro) gehört einfach dazu. Wenn du mehr willst:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/535271#Post535271

* Allgemein *
Der dtv-Atlas ist sehr gut zum Schmökern und zum Nachschlagen. Durch das Atlas-Konzept wird das Lesen ständig optisch durch die Grafiken unterstützt. Das Preis-Leistungsverhältnis des Buches ist sehr gut. Obwohl nicht jedem das Konzept und das "Kleingedruckte" zusagt. Einfach mal anschauen.

Mit Gruss, Joachim

 
Hi,

also denke was du gesagt hast ist ziemlich irreführend. Hier nur ein Beispiel:

man muss auch nicht irgendwo ins freie feld kilimeterweit fahren, sich mit warmer kleidung und heissem tee eindecken und irgendie einen leidensweg durchschreiten, man kann auch einfach alles auf der terasse, dem balkon oder einfach in der nähe aufbaun und schon dort tolle ergebnisse erzielen.

Dem kann und muss ich einfach widersprechen. Ich kann jedem auch dem Anfänger nur raten so weit wie möglich und nötig von der stästischen Lichtklocke wegzufahren. Eine Nacht unter 6mx Himmel ist unvergleichbar schön. Aus der Stadt Beobachtungen sind auf dauer frustrierend, weil einfach viele Objekte nicht, kaum oder schlecht sichtbar sind.

Gruß

Lots
 
Hallo Jessy, Andi und die anderen,

sicher soll jeder seinen Weg finden, die einen mit großer Vorbereitung, die anderen spontan und intuitiv. Schlecht wäre es aber, durch dilettantisches Herangehen sich die große Freude, die aktive Astronomie bieten kann, nach kurzer Zeit selbst zu vermasseln.

Eingangs hattest du, Jessy, um Rat gefragt, „damit nicht alles im Desaster endet „. Dann ist es schon angebracht, auch auf „Tricks und Tipps“ hinzuweisen, wie das hier geschehen ist. Wer selbst „auf eigenes Risiko“ loslegen will, fragt nicht erst.

Nach 40 Jahren Amateurastronomie und seit einigen Jahren im Besitz eines größeren Dobsons, habe ich mir vor einigen Monaten ein neues Fernglas gekauft. Dieses Allroundgerät ist immer wieder ideal und bei mir immer dabei. Einige Objekte, besonders die für Anfänger, sind ja auch am besten damit zu sehen. Das Fernglas kann man problemlos mit in Urlaub nehmen und auch in dieser Zeit ohne Teleskop seinem Hobby nachgehen, ... und was anderenorts so noch pro Feldstecher geschrieben wurde.

Ich suche und finde im Internet auch gute Sachen für meine Zwecke. Einem Einsteiger würde ich das aber nicht unbedingt empfehlen. Die Über- und teilweise Falschinformation kann da leicht verwirren, da geht m.E. nichts über gute Anfänger-Literatur, die auch mit raus genommen werden kann. Und mal ehrlich, am Anfang gleich zu ´nem Notebook zu raten ist ja einige Nummern daneben.

Ich wohne in einer Großstadt, mit schöner Dachterrasse ... mit 4m5-Himmel. Außer für mal Merkur in der Dämmerung oder Sonnenbeobachtung taugt dieser Standort zu nichts. Lots hat mir kürzlich seinen Beobachtungsplatz im Odenwald gezeigt. 6m-Himmel, so gut wie kein Licht, die Milchstraße habe ich nur selten so toll gesehen. Da kommt echt Freude auf. Die 50km und 45 Minuten Fahrt sind da schnell vergessen. Die schönen Objekte (die im Stadtlicht total untergehen) aber nicht.

Gruß
Reinhard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Lots:
Hi,

also denke was du gesagt hast ist ziemlich irreführend. Hier nur ein Beispiel:

man muss auch nicht irgendwo ins freie feld kilimeterweit fahren, sich mit warmer kleidung und heissem tee eindecken und irgendie einen leidensweg durchschreiten, man kann auch einfach alles auf der terasse, dem balkon oder einfach in der nähe aufbaun und schon dort tolle ergebnisse erzielen.

Dem kann und muss ich einfach widersprechen. Ich kann jedem auch dem Anfänger nur raten so weit wie möglich und nötig von der stästischen Lichtklocke wegzufahren. Eine Nacht unter 6mx Himmel ist unvergleichbar schön. Aus der Stadt Beobachtungen sind auf dauer frustrierend, weil einfach viele Objekte nicht, kaum oder schlecht sichtbar sind.

Gruß

Lots

hallo lots,

ich finde das ganze nicht besonders irreführend.
das sind meine persönlichen erfahrungen mit der materie und das habe ich auch deshalb so deutlich gemacht.

unbestritten ist das erlebnis ausserhalb einer grossstadt ein ganz anderes, als wenn man bei sich zuhause (sofern man innerhalb einer lichtorgie wohnt) beobachtet oder gar bilder macht.

nur ist die kleine reise, welche nicht unerhebliche umstände mit sich bringen kann (zumindest, wenn man auch noch bilder machen mag), nicht der tipp für den anfang.

warum ich das, was ich getippt hatte, hier geschrieben hatte hatte, waren einzig und alleine die wirklich abschreckenden tips und tricks, die einem schon von anfang an dazu bewegen, dass ganze unterfangen doch lieber sein zu lassen.

es geht nämlich auch anders und dieses "anders" hat auch eine menge für sich und es kann riesen spass machen und vor allem eine menge "aha" und "ohhhh" erebnisse zu tage führen.

hätte ich die einschlägigen "mindestvoraussetzungen für die astrofotografie" so angenommen, wie sie gerne hier verlinkt und beschrieben werden, dann hätte ich niemals damit angefangen.

man darf nicht ausser acht lassen, dass seine eigenen mindeststandarts nicht unbedingt das sind, was andere auch als mindestmass veranschlagen werden oder wollen.

man kann auch eine menge "vergraularbeit" leisten, wenn man stets zu derart "ratgeber" verlinkt.

gruß
andi

p.s. ich habe auch einige lektüre zuhause, finde auch das einiges davon sowas von überflüssig ist, weil man eigentlich hier und im inet wesentlich aktueller informiert wird.
ein "teleskopratgeber" ist einer der dinge, die ich als gedruckte, käufliche version für absolut überflüssig halte. (ein beispiel von mehreren).
man muss keinen ferrari in rekordzeit um den hockenheimring fahren können, um mit einem auto von zuhause zum bäcker zu kommen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

viielen Dank schonmal für eure ganzen Tipps, habe momentan wenig Zeit, deswegen diese verspätete Antwort :)

Es wurden hier viele interessante Sachen genannt, mit denen ich mich mal weiter auseinander setzten werden, zudem ist der Tipp mit der Stadtbücherei natürlich Gold wert, erstmal schauen ob man damit zurecht kommt, und dann kann man es immer noch neu oder gebraucht kaufen :)

Zu meinen bisherigen Erfahrungen: Ich bin eigentlich schon immer von den Sternen fasziniertvor ca. 2-3 Jahren hat sich das dann ergeben das ich einfach "mehr" kennen lernen wollte, danach folgten zuerst einige Besuche im Planetarium (Bremen und Bochum) indenen wir schon sehr viel neues und interessantes gelernt haben, Sternbilder, Galaxien, Nebel etc etc wurden dort erklärt und gezeigt, danach folgten unzählbar viele "Spaziergänge" in Raesfeld (das liegt bei Borken im Münterland) wo man nur ca. 15 Minuten laufen muss um aus dem Lichtkegel raus zu sein, hatten Decke und Fernglas immer dabei und uns dann auf die Felder gelegt oder gestellt und einfach alles betrachtet und viel unterhalten und die ein oder andere Sternschnuppe verfolgt :)
Danach wurde der Wunsch nach "nochmehr" stärker und ich habe diese Forum gefunden, in dem ich dann schnell den User heipi gefunden habe, der uns sein Teleskop zum Verkauf angeboten hat, das konnten wir nicht abschlagen, haben dann beim abholen auch schon eine Einweisung erhalten, und das in den Tagen danach auch zuhause versucht umzusetzten, zu der Zeit war das Wetter nicht so toll, und als es dann mal wieder besser wurde stand es leider nur im Keller und wir hatten aus privaten Gründen überhaupt keine Chance mehr dem Hobby mehr Tiefe zu verleihen, nun sind wir (mein Freund und ich) vor kurzem zusammen gezogen (nach Marl in NRW) und haben jetzt alles hinter uns gelassen und endlich die Chance zu "beginnen" :)

Ich danke euch nochmals für eure ganzen Tipps, freue mich natürlich auch über noch weitere.

Wünsche euch noch nen schönen Rest-Sonntag

Viele Grüße
Jessy

@heipi: Ich werde dir in den nächsten Tagen auch nochmal eine PN schreiben, komme jetzt leider auch wieder nicht dazu :)
 
Hallo Andi,

ich sehe, dass Du meinen Empfehlungen nicht viel abgewinnen kannst und eine andere Meinung vertrittst. Das ist legitim und demokratisch. Wir leben in einem freien Land.

Ich rate niemandem *generell* von der Astrofotografie ab. Was ich erreichen will ist aber, dass die Leute zumindest ungefähr wissen worauf sie sich einlassen bevor sie eine Menge Geld ausgeben. Vor allem, wenn sie sich dafür krummlegen müssten.

Du brauchst mir bitte nicht schreiben, dass man den Einstieg in die Astrofotografie auch mit einer simplen Kompaktkamera und einem einfachen Stativ machen kann. Das weiß ich, aber auf Dauer sind höchstens eingefleischte Visuelle wie ich mit so einem rudimentären Niveau zufrieden.

Warst Du mal auf einem Treffen von Fotografen, die wirklich gute Ergebnisse erzielen? Die haben mehrheitlich ihre Optiken fest aufgestellt und viel Geld in ihre Ausrüstung gesteckt. Auf dem Weg dorthin haben sie viel Lehrgeld bezahlt. Man kann dazu sagen, das macht nichts. Denn die hart gelernten Lektionen im Leben sind die besten, weil man sie nie wieder vergisst...

Meine Empfehlungen zielten darauf, typische Anfänger-Frustpunkte zu vermeiden. Ich bin seit 30 Jahren Sterngucker - aber natürlich nicht unfehlbar! Aber ich habe mir schon was dabei gedacht, wenn ich Ratschläge gebe. Niemand braucht sie befolgen. Letztendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied und wer lieber Lehrgeld bezahlt, soll es tun solange es nicht meine Kohle ist ;-)

Jessy hat geschrieben, dass die beiden einen schönen Platz zum Beobachten gefunden haben und ihre ersten Erkundungen mit dem Fernglas gemacht haben. Das finde ich super, weil es der erste Schritt vor dem zweiten Schritt ist. Ich hätte mir Schreibarbeit sparen können ;-)

Gruß und cS,
Tom
 
Zitat von Thomas_Pfleger:
Hallo Andi,

ich sehe, dass Du meinen Empfehlungen nicht viel abgewinnen kannst und eine andere Meinung vertrittst. Das ist legitim und demokratisch. Wir leben in einem freien Land.

Ich rate niemandem *generell* von der Astrofotografie ab. Was ich erreichen will ist aber, dass die Leute zumindest ungefähr wissen worauf sie sich einlassen bevor sie eine Menge Geld ausgeben. Vor allem, wenn sie sich dafür krummlegen müssten.

Du brauchst mir bitte nicht schreiben, dass man den Einstieg in die Astrofotografie auch mit einer simplen Kompaktkamera und einem einfachen Stativ machen kann. Das weiß ich, aber auf Dauer sind höchstens eingefleischte Visuelle wie ich mit so einem rudimentären Niveau zufrieden.

Warst Du mal auf einem Treffen von Fotografen, die wirklich gute Ergebnisse erzielen? Die haben mehrheitlich ihre Optiken fest aufgestellt und viel Geld in ihre Ausrüstung gesteckt. Auf dem Weg dorthin haben sie viel Lehrgeld bezahlt. Man kann dazu sagen, das macht nichts. Denn die hart gelernten Lektionen im Leben sind die besten, weil man sie nie wieder vergisst...

Meine Empfehlungen zielten darauf, typische Anfänger-Frustpunkte zu vermeiden. Ich bin seit 30 Jahren Sterngucker - aber natürlich nicht unfehlbar! Aber ich habe mir schon was dabei gedacht, wenn ich Ratschläge gebe. Niemand braucht sie befolgen. Letztendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied und wer lieber Lehrgeld bezahlt, soll es tun solange es nicht meine Kohle ist ;-)

Jessy hat geschrieben, dass die beiden einen schönen Platz zum Beobachten gefunden haben und ihre ersten Erkundungen mit dem Fernglas gemacht haben. Das finde ich super, weil es der erste Schritt vor dem zweiten Schritt ist. Ich hätte mir Schreibarbeit sparen können ;-)

Gruß und cS,
Tom

hallo tom,
schaut so aus, als hättest du mich irgendwie falsch verstanden.
ich bin nicht der meinung, dass du generell von der astrofotografie abrätst.
von simpler kompaktkamera usw. habe ich niemals geredet, ich habe selber auch nicht mit derart angefangen, sondern ganz einfach erst mit einer toucam 740k, welche ich bei ebay für 35 euro gekauft hatte.

das mit dem treffen mit den fotografen ist eigentlich ein gutes beispiel :)
dazu schrieb ich nämlich, dass "der eine" eine ganz andere vorstellung von der qualität der ergebnisse hat, als "der andere".

nun ratgeber zu verlinken, die dem anfänger dann aufzeigen, was sie alles nicht können, ohne megateure ausrüstung und 200 jahre erfahrung mitzubringen mag für "deine art der qualität" stimmen, jedoch nicht für gute ergebnisse, über die ein anfänger oder fortgeschrittener sich schon riesig freut.

meine ersten aufnahmen des orionnebel haben in meinem freundeskreus schon für ohhhh und ahhhh gesorgt, wären für deine ansprüche (und das ist nicht negativ oder ironisch gemeint) aber wohl eher schlechte aufnahmen mit mittelmässiger nachbearbeitungskompetenz.

zudem habe ich auch nicht in allen punkten direkt auf deine empfehlungen geantwortet, sonder einfach nur meine persönlichen erfahrungen auf dem gebiet dargelegt.

es wird gerne auf qualitativ sehr gute artikel zum thema astrofotografie verwiesen, welche aber auch durch die ansprüche des verfassers schnell dafür sorgen können, dass einige anfänger es einfach ganz sein lassen.

da es aber auch anders geht und vor allem auch viel günstiger, dann aber nicht mit dieser perfekten qualität, fühl ich mich irgendwie verpflichtet, diesen sachverhalt auch zur diskussion zur verfügung zu stellen.

das alles heisst nicht (und hiess es vorher auch nicht), dass man sich das billigste bauernfängerangebot bei ebay kauft, dort seine kompaktkamera mit tesa anbappt und denkt, man könne nun astrofotos schiessen.

manche werden vielleicht mit dem kopf wackeln, aber ich habe bis heute noch nicht eine einzige aufnahme gemacht, die irgendwie (ausser mit der gotomonti ansich) nachgeführt war. kein leitrohr, kein off-axis guider, kein sonstwas und trotzdem kann ich meine bilderchen zeigen und die sind gar nicht so schlecht.

jetzt erst bin ich dabei mich nach einem gerät mit leitrohr umzusehen, um dann "noch bessere" aufnahmen hinzubekommen.
die werden dann auch wieder nicht im geringsten mit den leuten vom fotografentreffen mithalten können, aber dass ist auch gar nicht mein anspruch.

nicht jeder einsteiger will gleich solch tolle fotos selber machen, wie man sie hier und woanders im inet finden kann.
vielleicht will das der "ehemalige einsteiger" dann später, wenn er die lust an seinem neuen hobby behalten hat.
die behalten aber einige nicht, wenn sie mit unpassenden qualitätsansprüchen überfordert werden und sie den eindruck gewinnen, man brauche ersteinmal, ohne all die beschriebenen highcost utilities, gar nicht anfangen.

gruß
andi


 
Hallo Andi,

Ich hätte besser zur Astrofotografie gar nichts geschrieben, denn ich sehe, dass das offenbar zu Missverständnissen führen kann.

Ob "Qualitätsansprüche unpassend" sind oder nicht, ist m.E. subjektiv. Ich habe überhaupt keine Qualitätsansprüche an Astrofotos, weil ich weder Richter bin noch in einer Jury sitze. Ob die Leute "gute" oder "schlechte" Bilder machen, ist mir egal.

Mein Punkt ist ein ganz anderer: es kommt darauf an, dass man eine realistische Vorstellung hat von dem, was man mit einem gewissen Aufwand erreichen kann. Das gilt fürs Fotografieren wie fürs Beobachten (u.v.m.!). Solange jemand mit persönlich akzeptierten Aufwänden für ihn/sie zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, ist das wunderbar. Aber ich habe oft erfahren, dass die Erwartungen weit über das hinausgingen, was beim jeweiligen Mitteleinsatz realistisch war. Dann ist Enttäuschung unvermeidlich. Das ist zwar dann ein Lerneffekt, aber je nachdem ein schmerzlicher. Es ist ja nicht immer so, dass Zeit und Geld keine Rolle spielen.

Gruß,
Tom
 
ich habe ja nicht gesagt, das du unrecht hast und von daher ist es ja auch sehr gut, dass du deine erkenntnisse erläutert hast.

gibt ja nicht nur schwarz und weiss, sondern auch diverse graustufen dazwischen und so verhält es sich ja nicht nur bei diesem thema hier.

wichtig ist mir auf alle fälle, dass jemand mein geschreibsel als meine persönliche erfahrung sieht und nur die kann ich ja auch versuchen darzustellen.

mich hat man damals auch mit der nase auf gute berichte auf bestimmen websites zum thema astrofotografie gestossen.
alles was dort steht oder stand ist auch in keinster weise falsch, aber es hat mich fast dazu bewegt, "das ganze vorhaben" einfach sein zu lassen, weil die dort beschriebenen "plichtitems" und "mindestkenntnisse" einchfach eine megainvestition in sachen euro und erfahrung sammeln beinhaltet hätte.

ich habe es dann doch einfach mit einigermassen probaten mitteln versucht und es funktionierte.


gruß
andi
 
Nochmals hallo Jessy,

um wieder auf die ursprüngliche Anfrage zurückzukommen:
Deine Anfangsliste ist fast schon zu lang. Zuviele Ratgeber am Anfang können auch verwirrend sein. Aber du hast ja schon Hinweise bekommen.

Zum einen würde ich von den kleinen Helferlein zum Taschengeldpreis nicht so gering denken. Sei es, dass man ein paar Winkel misst, oder dass man mal die Sonne projeziert. Eben "Astronomie zum Anfassen":
http://www.astromedia.de/

Zum anderen erwarte ich mir von einem Reiseführer in die Tiefen des "Himmels" noch etwas mehr. Es gibt die jungen Gebiete, wo Sterne entstehen: im Orion-Nebel. Es gibt alte Gebilde wie die Kugelsternhaufen. Es gibt Sterngruppen, die in unserer Nähe sind wie die Plejaden. Noch näher sind, man glaubt es kaum, viele Sterne des grossen Wagens. Anderes ist halt weiter weg.
Man hätte halt schon gern einen Reiseführer, der einem das alles ein wenig nahe bringt. Die rein praktischen Einführungen tun das nicht. Hier ist sowas:
Nigel Henbest / Heather Couper : Die Milchstrasse
In diesem Buch wird auch gelegentlich darauf eingegangen, was man mit einfachen Mitteln beobachten kann. Das Buch bietet aber für Anfänger vielleicht schon zuviel.

Auf diese Weise könnte man fast jedes Buch kommentieren. Eins steht fest: Gediegene Bücher sind eher selten. Es geht aus eurer Anfrage auch nicht hervor, ob ihr euch auf die Praxis im engeren Sinn beschränken wollt.

Aber ich hoffe, ich habe geholfen.
Mit Grüssen, Joachim

 
Hallo Jessy,
ich hatte vor ein paar Stunden schon mal einiges geschrieben, aber anscheinend hab ich meinen Beitrag nicht abgeschickt...
deshalb mach ichs jetzt mal kurz:

Drehbare Sternkarte: sehr gute Entscheidung, die kleine ist vollkommen ausreichend, da hiermit ohnehin nur grob geguckt wird was am HImmel los ist.
Wichtig zur Bestimmung, ob gewünschtes Objekt grade sichtbar ist, bzw wann es das ist.

Der angesprochene DeepSky Reiseführer: extrem empfehlenswert. Ein anderes Einsteigerbuch braucht man eigentlich nicht.
Hier sind alle wichtigen Aspekte für den Anfänger erläutert, die es zu beachten gilt: Wahl des Beobachtungsplatzes, beobachtungstechniken undundund...vorallem wirklich tolle Objektbeschreibungen für den Anblick im kleinen Teleskop, die auch stimmen!

Dann brauchst Du eigentlich nur noch eine größere Sternkarte, die zumindest alle helleren Objekte zeigt, der Karkoschka ist sicher nicht die schlechteste Wahl für den Anfänger. Später würde ein Kartenwerk mit mehr Sternen Sinn machen, da man sich auch im Teleskopsehfeld orientieren können muss - hier werden entsprechend schwächere Sterne abgebildet als mit bloßem Auge zu sehen sind - um sich orientieren zu können sollte eine gute Karte das zeigen, was im Teleskop zu sehen ist. Das ist natürlich der Idealfall und eigentlich nur von CD-Roms zu lösen aufgrund der Datenfülle. Lange Rede kurzer Sinn: der SkyAtlas 2000 von Wil Tirion zeigt Sterne bis 8m5, das ist wirklich da Minimum für den fortgeschrittenen Sternfreund.

Und: Fernglas ist wirklilch sinnvoll! Vieles ist mit Fernglas am besten zu sehen und zu finden - vor allem Kometen, die oft ein enges Zeitfenster (< 1 h) haben und ein Teleskop einfach zu unhandlich für so Suchaktionen mit Zeitdruck sind. Die Plejaden übrigens sind in keinem Teleskop schöner als sie im Fernglas sind - meine Meinung!
Was anderes brauchst Du meiner Meinung nach zunächst nicht an Literatur.

Achso - naklar - das Himmelsjahr ist auch sehr wichtig!! Sonst verpaßt Du Mondfinsternisse und enge Begegnungen von Planeten untereinander usw. !!!

Viel Spaß bei Deinem neuen Hobby!

Norman
 
Zuletzt bearbeitet:
Andi,

Ich möchte nur mal darauf hinweisen, dass es aber auch schiefgehen kann. Man kann alles alleine schaffen, wenn man dafür gemacht ist. Eventuell will man es auch gar nicht.

Und von warmer Kleidung und heissem Tee abzuraten ist irgendwie schon komisch, lass denn Tee mal beiseite, so ist es schon vor einigen Wochen nachts so kalt gewesen (und da waren tagsüber noch 15°) , dss ich die Handschuhe rausgeholt habe. Seitdem war ich nicht mehr draussen, da die Bedingungen zu schlecht waren aber es ist nun wirklich kalt und im eigeenen Garten oder auf der Terasse sind die gleichen Temparaturen, wie auf dem Feld. (+/- 1° Toleranz ok ok) Besser warme Klamotten dabeiohaben, als nach Hause zu fahren bzw. abzubrechen.

Als Anfänger suche ich jedes Objekt, welches ich beobchaten will erstmal mit dem Feldstecher auf und taste mich dann erst mit dem Teleskop ran. Oft finde ich die Dinge dennoch nicht sofort. Deshalb ist ein Fernglas zumindest bei mir immer dabei, genau wie die Rote LED Lampe etc. Fernglas bzw. Einen Feldstecher bekommste für unter 20 Euro bei Ebay.

Ich für mein Teil würde mich gerne mal mit anderen treffen und gemeinsam beobchaten, habe aber das Problem, das es hier in Elmshorn niemanden gibt. (bzw. ich noch keinen gefunden habe) Nicht nur das man etwas lernt, auch der bereits angesprochene Aspekt der Sicherheit hat da schon sein Gewicht. Und gemeinsam ist an sich immer spassiger, man lernt voneinander und auch miteinander. Und Astronomie setzt zumindest ein Mindestmass an Lernbereitschaft voraus.

Ich will Dich nicht dissen oder so, aber was für Dich gut war und gut funktioniert hat, muss nicht für andere passen.

Gruß, Jens
 
hallo jens,

na dann treffen wir uns mal :) ... elmshorn ist doch sehr dicht bei.

ich hab ja auch immer extrem betont, dass ich hier meine persönlichen erfahrungen vertrete. von warmeer kleindung nd tee würde ich sicher auch nicht abraten, wenn jemand "aufs feld" möchte, um diort die besseren verhältnisse zu nutzen.

kein witz jens ... also wenn du mal lust hast, dann können wir mal gemeinsam eine nacht mit unseren geräten verbringen.

bei interesse schreib mir doch einfach einem pm .... ich lade ich hiermit sehr herzlich ein.

gruß
andi
 
20 Minuten?

Hmmm ich brauche bis Pinneberg schon 20 Minuten ;-)

Aber egal, lass uns mal PMmen, dann sehen wir weiter, vielleicht mögen noch ein paar aus HH und Umland dazu komen.

Gruß, Jens
 
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