Zambuto Preise Deutschland vs. USA

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Balam

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Hallo verehrte Astro-Kolleginnen und Kollegen :)


auf der Suche nach einem neuen Spiegel bin ich auf die Zambutos gekommen, ich hab mal dazu diese Seite gefunden:

http://zambutomirrors.com/mirrors.html

Da hab ich mal die Preise angeschaut.... für mich von Interesse:

14.5" F/4.5 and longer. . . . . . . . . . . . . .$2,620.00
12.5" F/4.5 and longer . . . . . . . . . . . . . $1,960.00
11" F/4.5 and longer . . . . . . . . . . . . . . .$1,550.00

Dann hab ich auf den Wechselkurs angeschaut:

http://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/

Der aktuelle Kurs steht bei:

1$ = 0,72760€

d.h. z.B. beim 14,5er = 2.620$ x 0,72760€ = 1906,312€

Dann hab ich mal nach Shops in D gesucht, die auch Z. verkaufen.... da bin ich dann auf APM gestossen...

http://www.apm-telescopes.de/index.php?page=categorie&cat=120&filter_id=75&sorting=price-desc

I.d.Preisliste hab ich dann aber ein kl. Schock bekommen... hä?

Der 14,5er kostet bei APM 3.380,00 TEURO

Wenn ich für die anderen Preise weiter rechne, komme ich auf folgende Werte:

12,5" = 2.660,00€ (APM-Preis) von 1.960$ auf € umgerechnet = 1426,096€
11" = 2.170,00€ (APM-Preis) von 1.550$ auf € umgerechnet = 1127,78€

Wie kann das sein? Ich mein, ok, in D ists bisserl teurer, aber 177,3% für den 14,5" find ich schon mehr als krass, die anderen Preise ebenso... :shocked:

Wie kann das also sein?? :gruebel:


schöne Grüße

Sascha

 
Hallo Sascha,

immer wieder kommt dieses Thema auf... es ist ungerecht aber ermüdend ;) Der deutsche Händler importiert ihn, gibt dir Gewährleistung, tauscht ihn im Zweifel um (was bei einem Zambuto aber ausser bei Transportschäden ausgeschlossen sein wird ^^), will am Ende auch noch was verdienen...

Manche Preise mögen dreist erscheinen. Ein Bekannter von mir, der gerade mit dem Bau seines 18"ers angefangen hat, hat ihn bei Herrn Zambuto direkt bestellt und gut is, scheint ein durchweg sehr netter Kontakt ohne jegliche Probleme bei der Bestellung gewesen zu sein, die Lieferzeiten muss man natürlich auch bedenken wenn der Spiegel nach der Bestellung erst in die Produktion geht - von dem Weg hält dich ja auch keiner ab ;)

177% finde ich fast noch human, ich kann mich an ein Okular erinnern was man für 50 kanadische Dollar bestellen konnte, was hierzulande für 169,-€ angeboten wird :D

Viele Grüße Benny
 
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Hallo Benny,

echt kommt die Frage öfters?? :D

Naja, mal im Ernst, wie ich bereits meinte, n bisserl Aufschlag ist ok, aber das find ich, wie Du das schon sagtest, dreist... :neinnein:


Hab eben mal geschaut.... da hat sich tatsächlich schon jemand beschwert...:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/695002/Carl_Zambuto

ok, der Beitrag ist zwar von 2010, aber da hieß es tatsächlich, es handelt sich um einen Umrechnungsfehler, der angeblich behoben wird... Da wird auch von Aufschlag geredet, aber von 20% !!!!!! ?)

Nicht um fast das doppelte...

schöne Grüße

Sascha


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

wie gesagt: Wie es im aktuellen Fall aussieht weiss ich nicht, am besten mal den Händler selber fragen. Aber es ist ein offenes Geheimnis, dass man etliches Zubehör im Ausland wesentlich billiger bekommt. Das ist Fakt und war schon immer so und wird sich auch nicht ändern. Eigenimport machen vergleichsweise viele Leute, man trägt eben ein anderes Risiko.

CS Benny
 
okay, Benny, ich werde mal dem "MLudes" eine PM schicken, mal schauen, was er dazu sagt...


schönen Abend noch

Sascha :)

€dith: ich kann ihm keine PM schicken :pfeif: dann werde ich mich mal an ihn anders wenden! :confused:
 
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hallo,

ich bin kein Wirtschaftsfachheini, ist es in US auch so dass die Steuer 50% des Gewinns frisst, wenn der Umsatz mal über Bagatellbeträge hinausgekommen ist? Auch Lohnnebenkosten, Versicherungen, Zwangsmitgliedsbeiträge dürften in US doch einiges geringer sein. Dann muss eine Händlerkalkulation ja auch deftig anders aussehen als in US. Mir scheint das einer der Hauptgründe für diese Preis-Zustände zu sein.

lg Tommy
 
Hallo Sascha,

ich will hier nicht unsere Händler verteidigen, aber Fakt ist folgendes:
1. Sämtliche Preise in den USA sind zunächst mal ohne die übliche TAX. Diese entstehen bei einem Versand in das Ausland natürlich nicht. Bei einem direkten Einkauf dort aber schon.
2. Kommt bei einer Einfuhr nach Deutschland noch die Mädchensteuer in Höhe von 19% dazu. Ebenso will der Zoll auch noch einen Obulus von rund 4%.
3. Transportkosten entstehen ebenfalls. Für diese wird in D auch nochmals Mwst. sowie Zoll fällig (soviel ich weiß).
4. Der Händler will auch noch etwas verdienen. Von den Personal- und Lagerkosten mal abgesehen.
Wenn ich also den Preis in Höhe von US$ 2620.- nehme und Versandkosten in Höhe von 100.- Euro hinzurechne komme ich auch schon auf rund 2450.- Euro.

Gruß
Dieter
 
Zitat von echni:
Hallo Sascha,

ich will hier nicht unsere Händler verteidigen, aber Fakt ist folgendes:
1. Sämtliche Preise in den USA sind zunächst mal ohne die übliche TAX. Diese entstehen bei einem Versand in das Ausland natürlich nicht. Bei einem direkten Einkauf dort aber schon.
2. Kommt bei einer Einfuhr nach Deutschland noch die Mädchensteuer in Höhe von 19% dazu. Ebenso will der Zoll auch noch einen Obulus von rund 4%.
3. Transportkosten entstehen ebenfalls. Für diese wird in D auch nochmals Mwst. sowie Zoll fällig (soviel ich weiß).
4. Der Händler will auch noch etwas verdienen. Von den Personal- und Lagerkosten mal abgesehen.
Wenn ich also den Preis in Höhe von US$ 2620.- nehme und Versandkosten in Höhe von 100.- Euro hinzurechne komme ich auch schon auf rund 2450.- Euro.

Gruß
Dieter


Hallo Dieter,

aha, naja, also wenn ich dann auch so rechne, komme ich natürlich dann auch auf den Wert, also ok, wird schon passen... :biggrin:


dann nochmal schönen Dank an allen :)


schöne Grüße

Sascha

p.s.: dennoch wundert mich die Rechnung aus dem anderen Thread (mit dem 21,5% Aufpreis) dann würde eindeutig trotzdem weniger rauskommen ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo

natürlich muss man den höheren Preis in De verstehen.

Transport, Lager, Mitarbeiter, Garantiekosten, Webshop, Werbung, Verpackung, Gummibärchen, Rente, Krankenversicherung, Steuern, Strom +EEG Umlage, Gewinn

da die amerikanischen Händer das alles nicht brauchen ist es doch klar ! das US Ware günstiger angeboten werden kann.

Es könnte aber auch sein das sich der Preis eines Produkts einfach nach dem richtet was der Kunde bereit ist in seinem Land zu zahlen.
 
Hallo Sascha,

meines Erachtens berücksichtigen alle obigen Rechnungen nicht, dass es sich bei den von Dir angegebenen Preisen offensichtlich um ENDKUNDENPREISE handelt. Das bedeutet, der deutsche Händler bezahlt selbstverständlich deutlich weniger, nämlich den B2B-Preis, von sagen wir 2/3 des Endkundenpreises, oder sogar noch weniger. Also anstatt 2620 USD, 1750 USD oder weniger. Weiterhin sind auch die Frachtkosten für den Händler deutlich günstiger als für den Endverbraucher, denn der Händler ordert in grösseren Mengen.
Die Rechnung für den 14,5''-Spiegel könnte für den Händler also so aussehen:

EK-Preis 1750 USD
Zollsatz 5% 87,50 USD
Frachtkosten 100 USD (geschätzt)
Summe: 1937,50 USD das sind 1425 Euro

Wenn der Händler diesen Preis VERDOPPELT, ALSO 100% AUFSCHLÄGT, liegt der Nettopreis bei 2850 Euro.
Nun muss der Händler nur noch 19% MWST aufschlagen, und fertig ist der Endkundenpreis von 3390 Euro.

Na, kommt Dir diese Summe bekannt vor?!


 
Zitat von tastro:
Wenn der Händler diesen Preis VERDOPPELT, ALSO 100% AUFSCHLÄGT, liegt der Nettopreis (...)

Hi,

Was ist daran so ungewöhnlich? 100% ist die ganz normale Kalkulation im Einzelhandel. In manchen Branchen wird noch deutlich höher kalkuliert. Augenoptik z.B. Offensichtlich hast Du keinerlei Ahnung von Marktwirtschaft und Betriebswirtschaft.
Nur um das mal klarzustellen: der Händler treibt Handel um davon zu LEBEN und nicht um der Allgemeinheit einen Gefallen zu tun.

Bis dann:
Marcus
(Dessen Familie seit vier Generationen selbstständig Einzelhandel betreibt.)
 
Hallo Marcus,

nicht falsch verstehen, ich finde solche Margen überhaupt nicht ungewöhnlich, ich wollte nur mal vorrechnen, wie hoch die Margen so sind, ohne jede Wertung!

Grüsse

tastro
 
Hallo Tastro,

Alles ist gut, ich war etwas müde und erregt. :)
Ich hatte nur neulich gerade eine Diskussion mit jemandem, der Margen oberhalb der gesetzlichen Mehrwertsteuer als unmoralisch ansah. Wenn ich so etwas höre frage ich mich immer ob das einfach nur Unwissenheit und Naivität ist, oder ob die Leute die Rückkehr zur Planwirtschaft wollen.

Aber wenn Du das nur mal vorrechnen wolltest, ist das schon OK. Es kam halt etwas anklagend rüber.

*Keks rüberschieb*

Bis dann:
Marcus
 
hallo,

der fette Aufschlag ist aber beileibe nicht, was einem Händler bleibt, das sollte vielleich auch einsickern. Der Staat schneidet kräftigst mit:

"Bei jeder jährlichen Steuererklärung steht die Gewinnermittlung im Vordergrund. Auf der Grundlage des Gewinns wird später vom Finanzamt Einkommen-, Gewerbe- und Körperschaftssteuer erhoben. Vereinfacht dargestellt ist Gewinn das, was Ihnen von Ihren Einnahmen nach Abzug der Betriebsausgaben noch bleibt."
http://www.helpster.de/gewinnsteuer-so-bestimmen-sie-den-reingewinn_105388

Nicht zu vergessen, auch Warenbestend wird besteuert. Eventuell zahlt es sich aus, den Zambuto nicht jahrelang auf Lager zu haben...

lg Tommy
 
Hallo Sascha,
man könnte das auch so sehen: der Zambuto ist eine gute
Investition in die Zukunft - wenn er keine mehr fertigt
ist dein Spiegel einer von wenigen und der Wert bleibt
erhalten. GSO oder andere zertifizierte Beugungs begrenzungsoptiken der Fachhändler verlieren bereits
direkt nach dem Kauf ca. 40 Prozent an Wert.
Beste Grüße, Joachim
 
Hallo,

Was ist daran so ungewöhnlich? 100% ist die ganz normale Kalkulation im Einzelhandel

offensichtlich liegt hier immer noch ein Irrglaube vor, viele von euch haben keine Ahnung wie hoch die gewöhnliche Spanne im Astrohandel wirklich ist. Wenn wir im Durchschnitt 1/4 bis 1/5 von der von Marcus angenommer Spanne als Rohgewinn erzielen, können wir froh sein ( abzüglich der Steuern ).


Ich spreche nicht von Direktimporteuren, sondern vom "normalen" Astrohändler, welcher die gängigen Marken anbietet, die er bei den deutschen Importeuren bezieht.


Es ist schon lange ein knallhartes Geschäft, bei dem jeder Prozentpunkt entscheidet, ob am Ende etwas hängen bleibt.

Man muß eben zwischen Händlern und Importeuren unterscheiden.

Grüße

Rudi
Fernrohrland
 
Hallo,
ich habe gerade gesehen dass Carl Zambuto auch international
direkt an den Kunden liefert - wozu braucht es dann den
Zwischenhändler ? Es wird zwar immer mit Garantie und
"wenn es mal Probleme gibt" argumentiert,wenn der Problemfall
aber eintritt wird rumgestritten und dem Kunden
wegen der geringen "Gewinnmarge" das Äffchen auf die Schulter
gesetzt.
Hersteller die einen Namen (zu verlieren) haben sind ein ganz
anderes Kaliber - da wird Service noch gelebt und nicht
vom Kunden erwartet. Ich würde einen Zambuto direkt bei
Carl ordern - die Papiere zu dem Spiegel sind dann mit
Sicherheit auch echt.
Beste Grüße, Joachim
 
Ich würde mal mit dem Ton etwas herunterfahren. Ich kenne die Leute von APM teilweise persönlich und die sind in Ordnung.
Stellt Euch vor, man kann mit den Jungs auch offen diskutieren und seine Wünsche formulieren.
Jeder Händler in D hat eine etwas andere Ausrichtung und Zielgruppe. APM eine spezielle, die sie aber selbst formulieren sollen, das werde ich nicht tun.
Dementsprechend hat APM sehr wohl eine Bedeutung für unsere Community, insbesondere, wenn es um Instrumente der gehobeneren Klasse geht, deren Angebot und deren Darstellung.
Ich finde es übrigens richtig, daß sie sich hier raushalten.
 
Zitat von tastro:
Wenn der Händler diesen Preis VERDOPPELT, ALSO 100% AUFSCHLÄGT, liegt der Nettopreis bei 2850 Euro.

Als Kunde frage ich mich, genauso wie jeder Haendler, "was bekomme ich fuer mein Geld"? Ob 100% eine uebliche Marge und ein schoen runder Prozentsatz sind, ist mir egal. Ich zahle 1425 Euro plus Mwst. fuer die Leistung des Haendlers, das ist eine gehoerige Stange Geld. ICH muss dafuer einiges an Leistung erbringen, also ist die Frage ja wohl berechtigt, was ich dafuer bekomme. Nur weil ein Artikel viel Geld kostet, ist nicht automatisch ein hoher Gewinn gerechtfertigt.
 
Naja, je teurer der Artikel, desto höher wird die Marge ausfallen. Und dass die kleineren Astrohändler, die nicht importieren, geringere Margen haben als die Grossen, wie von Fernrohrland geschrieben, halte ich für plausibel.
Letztendlich können wir Kunden nur spekulieren wie hoch die Marge wohl ist. Und nichts anderes ist hier im Thread passiert...

Grüsse tastro
 
Zitat von PeterStegemann:
Zitat von tastro:
Wenn der Händler diesen Preis VERDOPPELT, ALSO 100% AUFSCHLÄGT, liegt der Nettopreis bei 2850 Euro.

Als Kunde frage ich mich, genauso wie jeder Haendler, "was bekomme ich fuer mein Geld"? Ob 100% eine uebliche Marge und ein schoen runder Prozentsatz sind, ist mir egal. Ich zahle 1425 Euro plus Mwst. fuer die Leistung des Haendlers, das ist eine gehoerige Stange Geld. ICH muss dafuer einiges an Leistung erbringen, also ist die Frage ja wohl berechtigt, was ich dafuer bekomme. Nur weil ein Artikel viel Geld kostet, ist nicht automatisch ein hoher Gewinn gerechtfertigt.


Ja, wie gesagt, das sehe ich ganz genauso... ;) Allerdings haben das wie gesagt einige hier dadurch relativiert, da ja nun Versandgebühren, Zoll, u.U. MwSt. usw. usw. draufkommen, allerdings wäre ich auch für deutlich mehr TRANSPARENZ um das zu verstehen, aber es wird sicherlich keinen Verkäufer auf dieser Welt geben, der jedem Kunde jeder dieser Fragen 100%ig beantworten würde, aber in solch einem Beispiel (Sendung USA) könnte ich mir vorstellen, dass solche Angaben wie (Import-)Zollgebühren mit auf der Rechnung stehen, das würd ich in dem Fall nachfragen...


Zitat von alderamin:
Hallo Sascha,
man könnte das auch so sehen: der Zambuto ist eine gute
Investition in die Zukunft - wenn er keine mehr fertigt
ist dein Spiegel einer von wenigen und der Wert bleibt
erhalten. GSO oder andere zertifizierte Beugungs begrenzungsoptiken der Fachhändler verlieren bereits
direkt nach dem Kauf ca. 40 Prozent an Wert.
Beste Grüße, Joachim


das sehe ich auch so, aber ist das mit dem GSO wirklich so?? :D

Zitat von alderamin:
Hallo,
ich habe gerade gesehen dass Carl Zambuto auch international
direkt an den Kunden liefert - wozu braucht es dann den
Zwischenhändler ? Es wird zwar immer mit Garantie und
"wenn es mal Probleme gibt" argumentiert,wenn der Problemfall
aber eintritt wird rumgestritten und dem Kunden
wegen der geringen "Gewinnmarge" das Äffchen auf die Schulter
gesetzt.
Hersteller die einen Namen (zu verlieren) haben sind ein ganz
anderes Kaliber - da wird Service noch gelebt und nicht
vom Kunden erwartet. Ich würde einen Zambuto direkt bei
Carl ordern - die Papiere zu dem Spiegel sind dann mit
Sicherheit auch echt.
Beste Grüße, Joachim

naja, also ich kann mir wie @ budget_hubble schon meinte auch nicht so richtig vorstellen, dass ein Shop wie APM da falsche Dokus ausschickt, dass hast Du ja aber auch nicht direkt gesagt, aber sicherlich ist es so, das man natürlich immer besser fährt, wenn man bei den größeren Händlern bleibt, die erlauben sich i.d.R. weniger "komische Aktionen"... bei Zwischenhändlern, die man so garnicht kennt, bin ich auch vorsichtiger... (siehe hier im Forum den "Betrügerthread") und klar, wenn man direkt vom Hersteller bestellt, bekommt man dann auch direkt die Originalpapiere, aber um das mal ganz klar zu sagen, ist das Problem eh doch, dass man als Laie das Original von einer vrmeintlichen Fälschung schwer unterscheiden kann, also ich wüsste nicht, ob der Zambuto sich auch optisch von einem billigspiegel unterscheidet, in dessen Qualität schon, aber augenscheinlich wenn der platt auf dem Tisch liegt????? :D

Die weitere Frage ist aber nochmal, wo ich mir jetzt mehr Gedanken machen müsste, ist das Problem mit dem Import...

Das Problem ist ja, man würde aus einem nicht-EU-Land bestellen, wie sieht es da WIRKLICH rechtlich aus?? Versicherungstechnisch bei Glasbruch, usw.?

Ein Carlos Zambutos würde sagen, nee, mein gut Spiegel, gute gesicherte Paket :biggrin:

Wie sähe es im Schadensfall tatsächlich aus? Die Hinterherrennerei wäre im Moment für mich unkalkulierbar.. oder liege ich da falsch?

Die weiteren Fragen, die sich mir stellen, wenn der Versand + plus Zoll + ?? Kosten eh schon fast das gleiche kosten würde, die Gewinnmarge tatsächlich niedrig wäre (um 200 Eur) ob sich das wirklich lohnt direkt zu bestellen ? Weil Zoll + MwSt. kommen ja beim importieren scheinbar ohne das man was dagegen machen kann, eh zustande, die Frage wäre, wie groß wäre wirklich die Ersparnis, wie groß das Risiko, usw.?

Ich würde mir z.B. auch keine elektron. Artikel aus dem Ausland kaufen, spinnt mal die Elektronik, läuft man dann den ausländ. Händlern hinterher, das kann übel sein, bei mechan. Bauteilen ist das Risiko mit Sicherheit niedriger, da daa nicht soviel kaputt gehen kann... Beim Spiegel gibt doch ersteinmal nur die Gefahr des Glasbruchs, ein Zambuto steht ja angeblich für kompromisslose Qualität, z.B. die Beschichtung des Spiegels sollte, wenn er denn gut verpackt wäre auf seiner Reise nach Deutschland kaum leiden müssen, da spielt es im Prinzip keine Rolle, ob er direkt vom Erzeuger oder vom Zwischenhändler kommt... stimmt doch oder??


Tatsache ist also, das der Zwischenhändler für alles gerade stehen muss, also für die kompl. Abwicklung, inkl. Zollabfertigung, etc. den ganzen formellen Kram, da ist man als Kunde fein raus, da er ja auch in Garantiefällen eintreten müsste... wenn dann der Mehrpreis wirklich nur 100-200 Eur. betragen würde, wäre das beim Gesamtpreis von z.B. mehr als 2k kaum noch relevant... das weitere Problem wie gesagt mit dem rechtlichen Kram, das was hier in D gilt, gilt nicht fürs Ausland und schongarnicht fürs Nicht-EU, hab da absolut keine Erfahrung... das Risiko für einen norm. Besteller (also als kleiner Mann) ist doch auch größer, als wenn ein großer Händler auftritt und bestellt...

Oder wie seht Ihr das? Bei den von mir aufgezählten Punkten fehlt einfach die Erfahrung...

Oder man macht es so, man fährt zum Zeitpunkt der Fertigstellung in die USA, kauft den dort, meldet sich beim Zoll und schleppt den als Handgepäck mit in den Flieger, ich mein, son kleines Dink, sollte doch durchgehen :D :D Dann hat man weder zuviel für den vermeintlichen "gierigen" Zw.H. bezahlt, es besteht kein Riskio für den Transport, man hatn Kurztrip in die USA getätigt und was erlebt ^_^ und am Ende sind alle glücklich... :D


Also das mit dem importieren (EU, Nicht-EU) sehe ich im Moment als generelles (formal rechtliches) Problem. (Bei 5 Euro Artikeln wäre es wohl egal)


schöne Grüße
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Balam:
Also das mit dem importieren (EU, Nicht-EU) sehe ich im Moment als generelles (formal rechtliches) Problem. (Bei 5 Euro Artikeln wäre es wohl egal)
Aber dies liegt doch daran, dass man selbst weder positive, noch negative Erfahrungen gemacht hat und von keinen, oder zu wenigen fremden Erfahrungen gehört hat.

Mutmaßungen helfen nicht weiter.

Wenn man Produkte in USA kauft und diese regulär durch den Zoll gehen, man die geforderten Zollgebühren bezahlt so ist der Vorgang sicherlich 100% rechtskonform.

Daß APM angeblich Generalvertreter von Zambuto ist, Zambuto aber auch direkt nach DE verkauft, müssen die beiden unter sich ausmachen.

Viele Grüße
Dieter
 
Hallo Sascha,

bei den vielen Bedenken die du hier erwähnst stellt sich mir die Frage, ob so ein Spiegel das Richtige für dich ist.

Vielleicht denkst du besser über einen "Billigspiegel" nach, denn da machst' fast nix kaputt und die Risiken halten sich finanziell in Grenzen. Offenbar bist du ja auch nicht davon überzeugt, dass solch ein qualitativ hochwertiger Zambuto-Spiegel einen "sichtbaren" Gewinn für dich bringen kann.

Ein Händler hat auch noch andere Kostenfaktoren zu beachten, die es irgendwann unrentabel für ihn machen. Da gibt es seine Angestellten die auch leben wollen, Werbung, .... und nicht zuletzt die Kosten, wenn beispielsweise unzufriedene Kunden in Regress gehen möchten.

Du mußt letztendlich selbst entscheiden was du willst und welche potenziellen Risiken du eingehen möchtest. Alles kann man halt nicht haben (Superbillig + Superqualität + no risk --> geht eben nicht oder nur mit Lottoglück). ;)

Viele Grüße
Werner


 
Zitat von Balam:
Oder wie seht Ihr das? Bei den von mir aufgezählten Punkten fehlt einfach die Erfahrung...

Ich sehe das so, wie ich es schon gesagt habe: Du musst selbst entscheiden, was dir der Service des Haendlers wert ist. Du scheinst eine Menge Sorgen zu hegen, also scheint dir der Haendler auch viele Sorgen abzunehmen. :-)

Du kannst ja auch bei APM nochmal fragen, was du da fuer dein Geld bekommst - ob sie zum Beispiel die Spiegel vor der Auslieferung nochmal vermessen. Sollte bei dem Betrag IMO schon drin sein. Kosten wie Versand, Zoll, Mwst und Verzollung kannst du selbst ermitteln. Lagerkosten kannst du wohl ignorieren, den bei den angegebenen Lieferzeiten lagert APM offensichtlich nichts.
 
@ ws_mak12

meine Güte, woraus schliesst Du das denn? Wegen der Bedenken geht es weniger um den Spiegel sondern, wie eingangserwähnt eher um Kosten USA vs. D (Thementitel) wie die unterschiedlichen Preise entstehen und Eigenrisiko beim Direktimport, das rechtliche herum und nichts anderes... hmm... ich sehe mal über Deinen Post hinweg (bevor ich mich darüber ärgere) :mauer: ;) Die meisten Fragen wurden dazu nun auch beantwortet...

Ansonsten fand ich die Entwicklung der Diskussion hier recht prositiv!

@ PeterStegemann

wahrscheilich wird es darauf hinauslaufen :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

also wenn ich wegen Garantieproblemen Respekt vor der Selbsteinfuhr habe, würde ich erst recht nicht "so mal eben" mit einem 12er Spiegel durch den Zoll gehen...obwohl, vielleicht als Rasierspiegel getarnt...

Aber ein Punkt wird auch gern übersehen, auch wenn es hier im Einzelfall anders sein mag: Man macht es sich zu einfach, wenn man hier den edlen Hersteller und auf der anderen Seite den bösen Händler sieht. Die Hersteller reden ja ein Wörtchen mit, wer sie wie zu vertreten hat, ob es Exklusivrechte gibt oder nicht, und letztlich wieviel Nachlass der Händler bekommt. Ganz abgesehen davon, dass die Transparenz beim Händler eher gegeben ist, (im Sinne von "der schiebt ja nur Kisten") als beim Hersteller. Ob der auf seine internen Kosten 20% oder 400% draufrechnet, ist in der Regel nicht so offensichtlich.
Wenn ein Unternehmen eigene Vertriebsniederlassungen im Ausland unterhält, wird auch dieses die zusätzlichen Kosten auf das Auslandsgeschäft, sprich die dortigen Preise, umzulegen versuchen, wenn es der Markt denn hergibt. Ohne den klassischen Händler wäre das Geschäft der Hersteller entweder kleiner, oder der Hersteller müsste in ein Vertriebssystem investieren, das weltweit funktioniert, und somit auch zu höheren Preisen führt.
Gleiche Argumentation übrigens auch für das gescholtene Verhalten der Händler im Garantiefall; wenn er sich windet, kann dass (muss aber nicht) ja auch am Herstellerverhalten liegen.

Im Moment hat man doch die Wahl, ein kleines Risiko einzugehen, oder eben mehr zu zahlen. Nicht anders als bei einer Versicherung, wo man in der Regel immer mehr einzahlt, als man herausbekommt. Sonst würde es nicht für alle funktionieren.

Zu guter letzt kann sich ja jeder überlegen, woher sein Geld eigentlich kommt, und was Dritte für diese Leistung letztlich bezahlen, bei welchen Beträgen soll man da eine "Rechtfertigungsgrenze" ziehen ?

Viele Grüße
*entfernt*
 
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