Niklas_97
Aktives Mitglied
Hi,
als ich eben draußen war, ist mir aufgefallen, dass das Sternbild Jagdhunde gut zu beobachten ist. Also eine gute Gelegenheit um mein 10 Zöller mal an M 3 zu testen.
Nach einer viertel Stunde Starhopping war ich dann endlich am Ziel und hatte M 3 im Okular. (Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies M 3 war)
Ich erwartete einen ordentlichen Kugelsternhaufen, aber ich sah nur einen kleinen nebligen Fleck. Das sah eher nach einer Zwerggalaxie aus als nach einem Kugelsternhaufen.
Natürlich habe ich sofort gedacht, dass das Teleskop vom hin und her tragen dejustiert war. Also Justierokular und Schraubenzeiher rausgeholt und justiert. Dann gings wieder zu M 3 und ich erwartete eine bessere Abbildung. Denkste! Nichts hat sich geändert. Immer noch ein kleines, zartes Wölkchen. Nur mit indirektem Sehen waren die Sterne zu erahnen.
Woran kann das liegen?
Zu den Bedingungen:
-Mein Teleskop ist vollständig mit Velour ausgekleidet, also am Kontrast sollte es nicht scheitern.
-Uhrzeit: 20:30 Uhr
-Es waren nicht die besten Bedinungen (ziemlich feuchte Luft), aber das Seeing war noch akzeptabel.
-Grenzgröße lag bei ungefähr 5 mag.
Ich weiß, dass das nicht die Besten Bedingungen sind, aber von einem 10 Zöller kann man da doch mehr erwarten.
Oder lag es echt nur an den Bedingungen?
Es ist noch dazu zu sagen, dass der Hintergrund im Okular eher grau war als schwarz. Licht verschmutzung ist eigentlich nicht das große Problem bei mir auf dem Dorf.
Noch ein anderes Objekt, was ich eben noch beobachtete, waren h & chi persei. Da gab es nicht zu bemängeln. Aber das ist nun so ein leichtes Objekt, dass man da schon mit einem 4 Zöller zufrieden ist. Und ich kann leider nicht beurteilen, ob das Bild von h & chi für einen 10 Zöller normal ist. Vielleicht sollte man eigentlich noch mehr sehen.
Gruß und CS
Niklas
als ich eben draußen war, ist mir aufgefallen, dass das Sternbild Jagdhunde gut zu beobachten ist. Also eine gute Gelegenheit um mein 10 Zöller mal an M 3 zu testen.
Nach einer viertel Stunde Starhopping war ich dann endlich am Ziel und hatte M 3 im Okular. (Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies M 3 war)
Ich erwartete einen ordentlichen Kugelsternhaufen, aber ich sah nur einen kleinen nebligen Fleck. Das sah eher nach einer Zwerggalaxie aus als nach einem Kugelsternhaufen.
Natürlich habe ich sofort gedacht, dass das Teleskop vom hin und her tragen dejustiert war. Also Justierokular und Schraubenzeiher rausgeholt und justiert. Dann gings wieder zu M 3 und ich erwartete eine bessere Abbildung. Denkste! Nichts hat sich geändert. Immer noch ein kleines, zartes Wölkchen. Nur mit indirektem Sehen waren die Sterne zu erahnen.
Woran kann das liegen?
Zu den Bedingungen:
-Mein Teleskop ist vollständig mit Velour ausgekleidet, also am Kontrast sollte es nicht scheitern.
-Uhrzeit: 20:30 Uhr
-Es waren nicht die besten Bedinungen (ziemlich feuchte Luft), aber das Seeing war noch akzeptabel.
-Grenzgröße lag bei ungefähr 5 mag.
Ich weiß, dass das nicht die Besten Bedingungen sind, aber von einem 10 Zöller kann man da doch mehr erwarten.
Oder lag es echt nur an den Bedingungen?
Es ist noch dazu zu sagen, dass der Hintergrund im Okular eher grau war als schwarz. Licht verschmutzung ist eigentlich nicht das große Problem bei mir auf dem Dorf.
Noch ein anderes Objekt, was ich eben noch beobachtete, waren h & chi persei. Da gab es nicht zu bemängeln. Aber das ist nun so ein leichtes Objekt, dass man da schon mit einem 4 Zöller zufrieden ist. Und ich kann leider nicht beurteilen, ob das Bild von h & chi für einen 10 Zöller normal ist. Vielleicht sollte man eigentlich noch mehr sehen.
Gruß und CS
Niklas
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