Zeigt her eure grab and go Teleskope

Hi,
ich bin nur fotografisch unterwegs, abgesehen von dem obligatorischem Fernglas, na kla, aber so ist mein G&G eben auch was fotografisches.

Der Baader Nanotracker auf einem Getriebeneiger auf Manfrotto Stativ, sowie einer selbst gebastelten Polsucherhalterung, in der ich ein Polsucher von Astrotrac (ich liebe die super detaillierte Darstellung für die genaue Ausrichtung damit) angebaut habe, mit Winkelsucher gegen “Rücken”...

Aufstellen, einnorden und los in unter 5 min. Aber eben nur mit moderaten Brennweiten, meistens mit dem herausragenden 14-24 von Nikon.

Das Setup geht mit auf jede Dienstreise, jeden Urlaub etc.

;)

Happy Weihnachten, y’all

Gruß
Ernie

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Hallo Hossi,
Du schreibst auf Deinem Blog dass das ein oder andere noch justiert werden muss. Kann man das Teleskop justieren? Die Photos wirken etwas unscharf auf mich. Freue mich trotzdem mit Dir, einer der Ersten zu sein, die aus eigener Erfahrung berichten können.
Gruss, Dju
 
Hallo Hossi

für'n Haufen Geld die Technik alles machen lassen kann doch jeder ;)

Bevor das grüne Neidmonster mich noch beißt wünsche ich lieber viel Spaß mit dem Gadget.

VG Klaus
 
Na ja, der Haufen Geld ist relativ. Wenn ich die Hardware gleichwertig zusammenstelle komme ich auf annährend den gleichen Betrag. Und was die Software betrifft scheint es derzeit standalone nichts Vergleichbares zu geben. Der nächste Schritt muss m.E. sein, dass auch offene, d.h. vom Benutzer parametrisierbare Systeme (Hard- und Software) entwickelt werden.

Ich habe mir die Stellina auf der AME angeschaut. Es ist halt ein System was keinerlei Eingriffe durch den Benutzer zulässt. Da ich im Moment nicht viel Geld in herkömmliche Systeme investiert habe reizt mich so ein Ding schon. Tendiere aber eher zur Stellina, da ich einen Refraktor in einem solch nicht parametrisierbaren System als stabiler ansehe.

Dju
 
Hallo,
ich habe meinen Telementor ein bißchen modifiziert. Ist wirklich G&G und in ein paar Sekunden auf der Terrasse.
Wenn ich mal schwächle... eine Drehknopfschraube und ich kann die Einheit auch in zwei Teilen transportieren.
Zu den Bildern und den Modifikationen:

1. Stativ ersetzt, ist jetzt wesentlich stabiler

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2. Einblick jetzt Binokular

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3. Sucherbeleuchtung ohne Batterien - da beschlägt nichts und die Helligkeit muss auch nicht reguliert werden :)

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An dem Refraktor ist nichts verändert worden, alles mit handelsüblichen Teilen realisiert.

CS *entfernt*
 
Haha, das ist ein wirklich netter Thread! (y)

Gemäss deiner "Definition", Michael:
Grab and go bedeutet für mich, dass das Gerät inkl Optik mit Montierung und Fuß zusammen gebaut in einem heraus getragen werden kann ohne zweimal gehen zu müssen und auch hinsichtlich der Auskühlproblematik schnell einsatzbereit ist.
...ist meine Ausrüstung auch "grab and go":
Ein recht normaler ICS Galaxy 10"-Dobson.

Er hat aber einige Modifikationen, u.a. Räder, einen eingebauten Tisch (benutze ich fast nie), Velcro zur Halterung des Tubusdeckels, und vor allem das superpraktische Okularkästchen. Dank eines strategisch extrem günstig angebrachten Griffs (nicht der auf dem Tubus sondern der rechts oben an der Rockerbox, etwas schwer zu sehen auf dem Foto da schwarz auf schwarz) kann ich das komplette Ding (32kg) alleine und ohne Bandscheibenprobleme über die Schwelle der Terrassentür heben. Der Rest ist auf Rädern im Wohnzimmer vielleicht 6 Meter und auf der Terrasse nochmal so zwei oder drei. Ich habe es nie gemessen, aber ich denke, wenn es darauf ankommt (und keine Wohnzimmermöbel im Weg stehen), dann ist das Ding in 60 Sekunden einsatzbereit.
Auskühlen ist zumindest in den Sommermonaten kein Thema. :cool:
Allerdings, wenn man's genau nimmt, muss ich doch zweimal laufen: Der Hocker ist nicht integriert. :)

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Sonnige Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten

PS: Die Fotos sind schon ein paar Jahre alt. Die Räder sind inzwischen durch robustere Exemplare ersetzt.
 
Mal wieder was kleines:

Angeregt durch einen Beitrag von @Martin1991 habe ich vor einiger Zeit einen russischen Touristen (Auszugsfernrohr Turist-3 20x50 von LZOS) zerlegt und ihn seines Herzstückes beraubt. Der verkittete Zweilinser macht schon im Original-Fernrohr einen guten Eindruck, dort erzeugt allerdings das Okular einen recht tunneligen Eindruck.

Auf weißem Papier erkennt man eine leicht bräunliche Einfärbung der Linse, es scheint, dass der Blauanteil des einfallenden Lichts etwas reduziert ist, während Rot und Grün ziemlich ungehindert durchgelassen werden.

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Die Linsengruppe hat ungefähr 52-53mm Durchmesser. Am Rand ist umlaufend eine Fase von etwa einem halben Millimeter. Mittels zweier Dichtungsringe mit jeweils ca. 51 und 52,5mm Innendurchmesser fixieren die Linse in einem Borg Tubusstück (20mm Länge, 60mm Außendurchmesser, M57 Gewinde an beiden Seiten). Fertig ist ein schraubbares 51mm f/~7 (f=350mm) Objektiv!

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Zum Glück hatte ich noch ein paar andere Borg-Teile und kam günstig an ein Einzel-EMS-Aufrichtsystem. Zusammen mit einem kleinen Borg Helikalfokussierer und einer Baader-1,25“-Klemme die vom 2“-Umbau meines „großen“ Doppelfernrohrs übrig war, ergibt das Ganze ein etwas Frankenstein-mäßiges, aber funktionierendes Teleskop.

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Damit sich das Objektiv aus Lytkarino in der japanisch dominierten Umgebung nicht gruselt, habe ich ihm noch zwei Okulare und eine Barlow aus Novosibirsk zur Seite gestellt. Das 25er Plössl ist bekannt sehr gut, dazu kommt ein ordentliches 15er Kellner und eine kompakte 2x Barlow. Manchmal kommt auch ein 7mm Baader Ortho zum Einsatz. Damit ist der Bereich von 14x bis 100x abgedeckt.

Das Ergebnis kann sich (durch-)sehen lassen! Das Objektiv ist absolut farbrein bis in die Übervergrößerung. Das hatte ich von einem verkitteten Zweilinser (also nicht mal ein Fraunhofer) nicht erwartet. Mit den Okularen ist das Gesamtgerät kompakt genug für einen wirklich kleinen Grab-and-Go Aufbau.

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Jetzt bleibt nur noch eine Frage offen: Lohnt der Aufwand für ein zweites Rohr und damit ein leichtes Astro-Fernglas? Ich fürchte, darauf wird es hinauslaufen...

Viele Grüße
Sebastian

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Hallo Sebastian,
Danke für deinen kleinen Bericht, ich habe ihn mit Freude gelesen. Diese russischen Optiken werden oft unterschätzt, klasse der Kleine. Ich habe eine Schwäche für kleine Refraktoren. Mein G&G Refraktor ist ein 1,5 kg leichter Takahashi FC-60 (f=500mm), azimutal montiert auf einer kleinen Baader BP-60, oder parallaktisch auf einer Zeiss T- oder TM-Montierung.
 

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Mein Grab & Go Setup besteht aus einem dt. Spektiv auf einem chin. Fotostativ, dazwischen ein Kugelkopf und insgesamt kaum schwerer als 4kg. Es handelt sich beim Spektiv um ein Zeiss Diascope 85 mit Schrägeinblick, immer bestückt mit einem Baader Hyperion Zoom Okular, wobei ich auch andere Astrookulare für Höchstvergrösserungen einsetze, das ist dann aber nicht mehr ganz so Grab & Go da ich diese in einem Koffer aufbewahre.

Durch die Bereitschaftstasche trägt sich das Spektiv zusammen mit dem Carbon Stativ leicht über der Schulter. Damit bin ich schnell auf dem Balkon oder vor dem Haus, oder wenn es ganz schnell gehen soll, auf der Fensterbank. Also nicht ich, sondern das Stativ dann mit kurzen Beinen.

CS, Thomas

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Takahashi Sky 90 f/5.6

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Hallo,

ich habe es da ähnlich wie Sebastian gemacht.
Auch bei mir dient der Achromat eines Turist-3 als Grundlage.
Ich habe aber den eher günstigen Weg gewählt und aus Resten und mit dem 3D Drucker gearbeitet.
Das Rohr ist aus Aluminium vom Baumarkt und der Fokussierer lag seit Anfang des Jahres in der Restekiste, genau wie der leider sehr billige Zenitspiegel aus Kunststoff.
Die Restlichen Teile und Adapter stammen genau wie die Linsenfassung und die Taukappe samt Deckel aus dem 3D Drucker.
Ich finde schon dass mir das ganze gelungen ist, obwohl ja Eigenlob stinken soll ;-)
Natürlich sind die rund 300mm Brennweite kein Planetenteleskop aber durchaus für andere Objekte zu nutzen.
Selbst an Venis und Mond sind kaum Farbfehler auszumachen. Da muss ich Sebastian Recht geben. Hätte ich nicht gedacht dass diese heute sehr billig zu erwerbenden Geräte, so eine Abbildung machen.
Letzte Woche habe ich mit meinem Baader Hyperion 3,5mm Okular sogar den Mond sehr scharf abbilden können.
Steht bei mir immer gleich hinterm Fenster wenn ich mal schnell etwas nachschauen mag.

Hier noch 2 Bilder:

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Tino
 
Auch wenn die Themenüberschrift „Grab‘n Go“ eher kleine, gut transportable Teleskope meint, die mal schnell gegriffen werden, um ganz spontan ein wenig zu Beobachten,
kann das in „Bleib zuhause“-Zeiten auch anders aussehen.

Grab‘n Go heißt ja grob übersetzt: „Greif und geh“.......

Hier mein aktuelles „Greif und geh (nicht so weit)“-Teleskop:

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Gute 97 Kg, wenn beobachtungsfertig.

Zum Glück muss ich den Kram nur wenige Meter tragen.

Das Bild ist vor ein paar Tagen in der Schönwetterperiode entstanden.
Da konnte ich mehrere Tage aufgestellt lassen, und habe mit einer Schutzhülle für 18“ Dobsons abgedeckt. Ich fand die Idee mit den Klo-Zelten ganz nett, und habe mal eins bestellt.
......ich fürchte, ich muss mir etwas anderes einfallen lassen........

CS

Dietmar
 
Hallo,

und hier der berüchtigte Bresser 102/460mm auf Vixen Porta, mit einem Satz Nirvana-Okulare und ggf. mit ContrastBooster oder SolarContinuum-Filter für den Mond. :eek:
Mein Teleskoptreff-zusammengebaut-aus-dem-Auto-grabsch Setup.

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Zuletzt bearbeitet:
Hier mein Grab-and-Go Astrofotografie Setup:

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Ein modifzierter Skywatcher 114 bei ca. f/3,3 auf AZ-GTI eq. (batteriegetrieben) mit Astroberry 2.0 (RPi4) als Steuerung. Asi1600 mit LRGBHa-Filtern. Das Stativ ist erstaunlich stabil für diesen Zweck. Die Kabelschlangen der Netzteile muss ich noch mit Kabelbindern bändigen. Das ganze Geraffel kann voll aufgebaut bequem auf meine Terasse getragen werden.

CS,
Erik
 
Etwas downsizing: vom Skywatcher 120/600 jetzt zu einer etwas eigentwilligen B+W Optik 100/600 (3linsiger Luftspaltachromat), die ich mit einem Skywatcher-Auszug etwas aufgepeppt habe. Dazu eine Eigenbaumontierung auf einem Berlebach Report Stativ.

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3 Täschle (wie der Schwabe sagt) & Go!

Ich hatte zwischendurch ne AZ4, die war mir deutlich zu unhandlich, obwohl natürlich stabiler.

CS.Oli
 
Mein Teleskop für den schnellen Einsatz ist ein 5" Mak auf einer Giro Mini. Die Kombination ist immer aufgebaut und in einer Minute einsatzbereit.

Gruß

Carsten
 

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Mein G&G sind (#1) ein Bresser Polaris 102/460 mit Alustativ (nicht ausgefahren!) und (#2) ein C8 mit ST80/400 als Sucher auf Skywatcher Discovery mit Stahlstativ (ohne Bild). #1 abgebildet in Alt-Az Stellung. Nutzung inzwischen nur parallaktisch.

... und natürlich kann #1 auch 2" ...

Nicht abgebildet: Knöchelgewichte für Beintraining, die als Schwingungsdämpfer über eine Strebe der Okularplatte gelegt werden.

Einhändige Transport ist möglich. w/ der eingezogenen Beine komme ich auch ohne Probleme durch die Balkontüre.

Gruß,
Peter

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Zuletzt bearbeitet:
...na dann zeig ich auch mal mein grab and go Teleskop.
Ja ich weiß das es grenzwertig ist aber es ist für mich absolut ok und ich bin gerne damit unterwegs.
Meade 12" SC auf EQ-8
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Ich würde gerne im Video sehen, wie du das schnappst und rausträgst.
(Stellt sich Conan den Cimmerier vor ;))

Beste Grüße,
Alex
 
Habe bisher nur das eine kleine :) und leider keine Tageslichtfotos...
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Es ist ein Foto Newton 154/600 f/4 mit GPU Komakorrektor, Asi071 MC Pro, EAF Motorfokus, Asi120 MM Mini an einem 60/240 Leitrohr, das ganze auf einer HEQ-5. Das ganze wird von meiner INDIbox gesteuert.
Links im Bild ist der Laptopscreen zu sehen, er steht etwa 30m vom Rig entfernt und wird vom 5GHz Hotspot der INDIbox versorgt. Da drauf läuft Kstars, damit wird das gesamte Rig gesteuert.
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Es ist ein kompaktes System, schnell aufgebaut und zuverlässig.

CS
Lucas
 
Hi Lucas,

tolle Fotos! Neben dem Setup das ich spannend finde ist die erste Aufnahme richtig gut, finde ich. Ich mag solche Bilder nächtlicher Dinge, ich bin gerne nachts in den Städten unterwegs gewesen, wenn ich früher gereist bin. Das hat ein eigenes Flair.

CS
Jörg
 
Moin,

ich bin ja aktuell berufsbedingt exiliert in Saarbrücken, habitiere in der Innenstand in einem Hochhaus mit einem kleinen Balkon. Damit ich überhaupt was machen kann habe ich mein schweres Manfrotto-Stativ mit genommen, das mit einem Kugelkopf versehen ist, meine EOS M(a), die mich eigentlich immer begleitet und ein paar Objektive. Durch Zufall ist mir eine Kiste Pentax-Zeug in die Finger gefallen, das ich gerade aufarbeite (reinige und entkeime), so dass auch längere Brennweiten vorhanden sind. Das Bild zeigt die Maximalkonfiguration die sich somit zusammenstellen läßt:

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Mit runtergeklappter Optik und gelösten Beinen ist das ganze schwuppdiwupp durch die Tür, wenn das Wetter verdächtig ist. Der Kugelkopf müsste mal nachgestellt werden, da man ihn inzwischen ziemlich fest anziehen muss damit er hält, aber das ist eher nachrangig. Das Hauptproblem ist die weiche Auflagerung der Bodenplatten, so dass man beim Fotografieren/Filmen den Balkon nicht betreten kann, da sich sonst alles bewegt. Daher entweder - Dank ML kein Thema - Timer benutzen oder IR-Fernauslöser.

CS
Jörg
 
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