Hallo Christof,
danke für den Tipp, aber es scheint nicht so richtig zu funktionieren. Nach einer vorsichtigen Reinigung mit dem Microfasertuch sammelt sich mit der Zeit wieder Staub aus der Luft auf den Oberflächen und dieser läßt sich nur zum Teil mit Pinsel und Gummipuste entfernen. Ob mit oder ohne Anhauchen der Okulare, das Ergebnis ist das selbe. So wie ich das sehe, ist eine "trockene" Reinigung mit dem Microfasertuch nicht der optimale Weg. Ich kenne den Effekt von alten, unvergüteten Mikroskopokularen. Wenn sich da eine Linse sehr nahe an der Sehfeldblende befindet, kann man sich dusselig putzen. Es nehmen immer wieder feine Staubpartikel Platz auf der Linse und bei den kleinen Austrittspupillen am Mikroskop ist jedes Staubkorn deutlich im Bild sichtbar.
Nun frage ich mich, ob das eine Eigenschaft der Lotutec Beschichtung ist oder ob ich mich wirklich nur zu blöd anstelle. Bei der normalen Vergütung des alten 8x42 FL habe ich nicht beobachten können, dass sich Staub derart von den Linsenoberflächen angezogen fühlt. Morgen werde ich mir im Fotoladen die Reinigungsflüssigkeit von Zeiss besorgen und dann wird eine "Feuchtreinigung" ausprobiert. In diesen Flüssigkeiten steckt doch ein Zusatz, der die elektrostatische Aufladung während der Reinigung vermeiden soll. Oder irre ich mich? Ich staune noch heute, wie freimütig der Zeiss Vertreter vor ein paar Monaten bei einer Vorführung der neuen Beschichtung mit einem Tuch die Linsen bearbeitet hat. Wenn ich bei meinem Fernglas sehe, wie schnell Staub nach einer "Trockenreinigung" (nur mit Anhauchen und trockenem Microfasertuch) auf den Oberflächen haftet, dann werde ich jetzt vorsichtiger zu Werke gehen.
Viele Grüße, Frank.