Zeiss Conquest 8*30 gegen Zeiss Deltrintem 8*30

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salamango

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Hallo Freunde
In Ebay sehe ich Zeiss Conquest 8*30 er für 489 Euro.
Und Zeiss Deltrintem's zw.50-150 Euro.
Was ist die unterschiede zwischen beide Ferngläser?
Kann ein Zeiss Deltrintem 8*30 kauf lohnen wenn die unterschiede nicht so groß ist?
Immerhin kann man viel sparen.
Sind das für Astronomie gut?
Mit freundlichen Grüßen
 
Hallo Salamango,

Hier im Forum hat einer der Zeiss-Gurus völlig unterschiedliche Meinungen zum 8x30 Conquest geposted:

Zitat:
"Auf der anderen Seite sieht man mit dem Conquest 8x30, wohin eine "Optimierung" führen kann. Ein beinahe billig wirkendes äußeres, eine alles andere als sanft laufende Fokussierung und die für das Sehfeld des 8x30 wohl zu kleinen Prismen mit einer erheblichen Vignettierung im Randbereich, gewürzt mit tollen Reflexen, wenn man sich den Mond anschaut, lassen wenig Freude aufkommen."

und hier:
"Das Zeiss 8x30 Conquest sieht am Tag auch prima aus. Bei Nacht zeigt es am Mond heftige Reflexe und eine ziemlich auffällige Vignettierung im Randbereich. Das Zeiss Logo allein ist wohl keine Garantie für erstklassige Optik (zumindest für die Anforderungen beim Sternegucken) ..."

und hier:
"Aber gefallen hat mir das Glas schon. Vor allem gab es keinerlei Hinweise auf "Made in China": die Justierung war tadellos, die Verarbeitung sauber und präzise und die Vergütung lächelt einen so freundlich an, daß man gleich zur Sparkasse läuft, um den Kontostand zu prüfen ..."

Ich selbst habe das Deltrintem 8x30 1 Q (ohne Multicoating)und das Conquest 12x45.

Das Deltrintem hat auf der Achse ähnlich nadelpunktscharfe Sternabbildungen wie das Conquest, schwächelt diesbezüglich aber bereits ab 60% des Sehfeldes deutlich. Die Vergütung (wie gesagt kein MC) ist der T*-Vergütung des Conquest deutlich unterlegen, was sich am Nachthimmel aber nur bei sehr hellen Objekten bemerkbar macht (wer beobachtet schon Straßenlaternen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> )

Das Sehfeld des Deltrintem mit 150 m/1000 m bzw 8,5 Grad ist natürlich genial, da bietet das Conquest mit 120 m wesentlich weniger und kann daher auch die bessere Randschärfe bieten!

Fazit: Wem die Wasserdichtigkeit des Conquest unwichtig ist, der sollte IMHO zum Deltrintem mit MC-Vergütung greifen. Wieviel Verbesserung diese Vergütung im Vergleich zum Vorgänger bringt, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Hoffe geholfen zu haben

carpe noctem
Matthias




 
Drei Meinungen

Hallo Matthias,

dumm gelaufen, würde ich sagen. Für welche von den drei Meinungen soll ich mich jetzt entscheiden? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Aber wenn Du schon die Zitate bringst, dann kann ich wenigstens die Gunst der Stunde nutzen und mir aus meinen drei Meinungen eine bilden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Ich fasse das mal wie folgt zusammen:

Im Vergleich zum Dialyt hat man beim Conquest das Sehfeld reduziert, das ist bei dem Preis aber kein Grund zur Kritik. So wie es ausschaut, hat man dem Conquest eine hochwertige Vergütung vom Typ T* verpasst. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber irgendwo gelesen zu haben, daß die Prismen auch mit dem P* veredelt wurden. In der Summe bekommt ein angenehm großes Sehfeld (mit ca. 55 Grad scheinbarem Sehfeld weit genug entfernt vom Tunnelblick) mit einer sehr guten Mittenschärfe und leichten Schwächen im Randbereich. Am Kontrast gibt es unter halbwegs normalen Beobachtungsbedingungen nichts zu meckern.

Unter "nicht ganz so normalen" Beobachtungsbedingungen stehen dem ein paar auffällige Schwachpunkte entgegen. Punkt 1 sind Reflexe, welche irgendwo im Innern des Fernglases entstehen. Diese melden sich beispielsweise tagsüber bei Gegenlicht und führen zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Aufhellung in bestimmten Bereichen des Sehfelds, wodurch der Kontrast leidet. Am schlimmsten schlagen diese Reflexe beim Mond zu. Bei Halbmond aufwärts sieht man einen richtigen Lichtkranz in einigem Abstand um den Mond. Diesen Effekt kann man etwas abschwächen, indem man den Abstand der Augen zum Fernglas verändert (hier hilft nur ausprobieren). Punkt 2 ist das nach meiner Auffassung zu knapp dimensionierte Prismensystem. Wie auch immer, das 8x30 Conquest zeigt mit zunehmender Dämmerung und insbesondere am Sternhimmel eine erhebliche Vignettierung. Der Effekt ist so stark, daß man die Sehfeldbegrenzung des nachts zu einem großen Teil nicht mehr wahrnimmt. Eine so auffällige Vignettierung kenne ich bisher nur von einigen Chinagläsern und einem alten Zeiss Jena Silvarem. Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, das 8x30 ist ein Tagglas und hier fällt die Vignettierung nur auf, wenn man genau hinschaut. Nutzt man das 8x30 ausschließlich am Tag, dann ist das kein großes Problem. Will man mit einem 8x30 in den Urlaub fahren und dort auch mal den Sternhimmel geniessen, dann sollte man sich was besseres suchen.

Die Verarbeitung ist für den Preis eigentlich ok. Man bekommt ein Fernglas in wasserdichter Ausführung, mit Gummiarmierung und Brillenträgerokularen. Mit den billig wirkenden Augenmuscheln kann man für den Preis gut leben. Die Gummiarmierung ist nicht mein Fall. Das hat mich schon an den Victory's gestört. Bei häufiger Nutzung sammelt die verwendete Gummimischung fleißig allen Staub, dessen sie habhaft werden kann und wenn jemand beim Beobachten feuchte Hände bekommt, so gibt das mit der Zeit häßliche Flecken. Man kann das Fernglas aber jederzeit reinigen, ohne daß es äußerlich Schaden nimmt. Was den Gummi betrifft, so stehe ich mit meiner Meinung sicher nicht ganz allein (auch Stephen Ingraham hat sich bei den Victory's ähnlich geäußert) und es gibt genug Hersteller, die haben sympathischere Gummierungen im Angebot. Aber das ist wie vieles andere auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Beim Conquest gibt es noch einen Schwachpunkt: die Fokussierung. Für mein Verständnis von einem "Zeiss Glas" läuft sie einfach zu grob. Im Gegensatz dazu läuft der Fokussiertrieb eines 15 Jahre alten Dialyt butterweich und der Unterschied zum Conquest ist offensichtlich. Präzises Fokussieren mit nur minimalen Bewegungen am Fokussierttrieb ist beim Dialyt ein Kinderspiel, am Conquest geht das leider nicht so einfach (zumindest bei meinem Exemplar).

Das Problem bei der ganzen Geschichte ist nur, man findet dort, wo Zeiss das Conquest plaziert hat, kaum Alternativen. Ein 8x30 Dachkantglas in wasserdichter Ausführung, mit Brillenträgerokularen und mit der für Zeiss typischen Vergütung zu einem Preis um 500 Euro ist nicht so einfach zu finden. Pentax hat noch ein schnuckeliges 8x32 aus der DCF Serie im Angebot und das Minox 8x32 Asph. könnte man mit etwas Verhandlungsgeschick zu einem vergleichbaren Preis bekommen. Dann sieht es mit Alternativen schon schlechter aus. Man sollte sich halt fragen: ist die wasserdichte Ausführung ein Muß und braucht man die Eignung für Brillenträger? Wenn nicht, dann könnte es ein paar Alternativen mehr geben. Ich habe jedenfalls die Gelegenheit genutzt, habe das Conquest bei meinem Fotohändler mit Verlust in Zahlung gegeben und gegen ein Nikon 8x30 E II getauscht. Ich kann ohne Brille beobachten, tauchen gehe ich mit dem Fernglas auch nicht und einem guten Porroglas kann ich ohnehin nicht wiederstehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Optisch sehe ich die Vorteile eindeutig beim Nikon. Das mit 154m/1000m riesige Sehfeld ist einfach der Hammer und bei Farbwiedergabe, Bildhelligkeit und Kontrast ist das Nikon aus meiner Sicht mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar besser. Neben dem 8x32 SE von Nikon kenne ich kein besseres 8x30.

Frank.
 
Hallo salamango,

das Deltrintem hat den Vorzug, daß man es günstig bekommen kann. Die Mittenschärfe ist sehr gut, aber schon auf halbem Weg zum Sehfeldrand wird man einen deutlichen Schärfeverlust bemerken. Ein MC vergütetes Deltrintem/Jenoptem zeigt ein helles, kontrastreiches Bild. Mit dem Conquest zeigt sich aber, daß es besser geht. Bei der Mittenschärfe bringt das Conquest keinen Gewinn, die Farbwiedergabe ist dafür deutlich neutraler. Mit reduziertem Sehfeld fällt auch die Randunschärfe beim Conquest nicht so unangenehm auf wie beim Deltrintem. Nun muß man auch den Preisunterschied sehen. Ein gutes Deltrintem bekommt man mit etwas Glück für 100 Euro oder etwas mehr, das Conquest kostet das 5-fache! Den Unterschied sieht man auch, dazu ist das Conquest wasserdicht mit Innenfokussierung und es ist für Brillenträger geeignet. Leider hat es auch ein paar Schwachpunkte mit denen ich persönlich nicht glücklich war (siehe die Antwort auf Matthias sein Statement).

Frank.
 
Re: Drei Meinungen

Hallo Frank,

nichts für ungut, Du weißt, daß ich Dich und Deine Postings sehr (!!!) schätze. Aber ich konnte es mir nicht verkneifen, angesichts meiner Begeisterung über mein Conquest Deine Verrisse des 8x30 Conquest mal früheren Postings von Dir gegenüber zu stellen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Salamango wollte ich noch zurufen, daß er natürlich beim Deltrintem die Untauglichkeit für Brillenträger berücksichtigen sollte.

Noch mal vielen Dank für den wie immer sehr fundierten Beitrag, der, wie alle anderen von Dir in diesem Forum, immer lesenswert ist.

carpe noctem
Matthias
 
Hallo Salamango !

Ich selbst bin ein bisschen ein "Fernglasfreak" (sh. meine Beiträge hier in diesem Forum), sowie Amateurastronom und Hobbyornithologe.
Ich habe ein Zeiss Deltrimo (8x30 Monokular) mir spasseshalber auf eBay um ~ 20 Euro ersteigert, ein sehr nettes Glas, somit kann ich abschätzen, wie gut es wirklich ist.
Wie schon in den vorigen Threads erwähnt bietet es ein tolles Gesichtsfeld und eine akzeptable Schärfe. Nebenbei besitze ich noch ein 7x50 Pentax PCF, ein 10x50 Docter Classic, ein 13x60 Hertel&Reuss (alles klotzige Porroprismengläser) sowie ein Docter 8x22 und ein Optolyth 10x25. Die letzteren sind Dachkant-Pocketgläser für das Radwandern und Birding, Oper- und Theater. Das 8x22 findet vonehmlich als Theaterglas Verwendung (ebenso wie das 8x30 Monokular). Das Optolyth 10x25 verwende ich hauptsächlich beim Radfahren als Allroundglas - wasserdicht (für Vogelbeobachtung und Sport ist 10x schon vorteilhafter).

Meine Neuerwerbung, der Pentax 7x50 (die alte Version mit 7,1° Gesichtsfeld) bereitet mir (nichtzuletzt wegen des Preises, ca. 89 Euro inkl. Versand) sehr große Freude. Robust gebaut, noch tragbar (ca. 920g) und akzeptable Schärfe. Am Himmel ist aber die erste Wahl nach wie vor mein Docter (Zeiss) 10x50. Und damit komme ich auch gleich auf den Punkt:
Ausschlaggebend ist, wofür Du das Glas verwenden möchtest. Wenn es ausschliesslich die Astronomie ist, dann würde ich Dir eher ein großes Glas empfehlen (ab 42mm Objektivurchmesser, weil Du einfach mehr Lichtsammelvermögen hast - und großes Gesichtsfeld). Wenn Du aber ein Allroundglas suchst - mit hohem Robustizitätscharakter und Features wie Wasserdichtigkeit und Kompaktheit, dann würde ich eher zu einem Conquest 8x30 greifen. Man sieht schon einiges am Himmel, allerdings hat es ein eingeengtes Gesichtsfeld und - wenn Du ernsthaft den Mond beobachten möchtest, dann brauchst Du sowieso irgendwann mal ein Teleskop. Bei 8x gibt er nicht viel her, ausser, daß Du bald das Verlangen spüren wirst, mehr sehen zu wollen. Wenn Du dann einmal Hunger nach mehr Lichtstärke nd Kontrast hast, der Preis auch eine Rolle spielt - leg´dich bei eBay auf die Lauer und warte ab, bis (so wie in meinem Fall beim Pentax) ein Händler auftaucht, der Garantie und Rücknahme anbietet und ggf. so einen "Exoten" anbietet. Fujinon WP´s 7x50 od. 10x50, Pentax PCF 7x50 bzw. 10x50, Modelle von Docter tauchen gelegentlich auf - Nobilem, die sind meist teurer, auch Nikon bzw. Minolta dürften ganz passabel sein.
Ein 7x50, wenn Du einigermaßen dunklen Himmel hast, ansonsten eher höhere Vergrößerungen wegen der Austrittspupille. Noch eine Erfahrung - auf eBay taucht gelegentlich Schrott auf, bzw. werden Sammlerpreise bezahlt für alte Zeiss Dekarem, Hensoldt u. dgl.
Ich habe vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass ein mit geringen Gebrauchsspuren vermarktetes Hensoldt 8x30 (das wollte ich nur wegen der Strichplatte haben und weil es so niedlich aussieht) mehrere Defekte hatte. Offenbar ist Wasser oder Reinigngsflüssigkeit zwischen die verkitteten Linsen eingedrungen, auf der Strichplatte war Staub bzw. Ansätze aufkeimenden Fungus´(Pilz) zu erkennen etc.
Zum Glück war der Verkäufer ehrlich und hat alles rück-abgewickelt. Daher wäre ich vorsichtig. Selbst beim Conquest würde ich auf eBay nur zuschlagen, wenn es:

a) Rückgaberecht und Garantie gibt
b) im Preis nicht zu hoch steigt, weil dann kannst du gleich im Laden kaufen

Den Deltintrem würde ich primäre aus Sammelleidenschaft oder zum Spaß bei günstigem Preis nehmen. Aber das ist ja eine persönliche Ansichtssache.

CS
Hans
 
Herr Frank, und einser00 und Herr HansR
Danke für ihre Antworten,
Ich glaube ich warte noch ein bisschen.
Vielen Dank für ihre Antworten.
 
Hallo Salamango,

489,-EUR für ein Conquest 8x30 bei Ebay ist eindeutig zu teuer. Für fast den gleichen Preis bekommst Du das Teil schon bei einem Händler, bei dem man das Glas vorher auch testen kann. Ausserdem fallen dann beim Kauf auch gewisse Risiken weg, die es bei Internetgeschäften natürgemäss gibt.

Hallo HansR,

was ist eigentlich "Birding"? Wenn man das Wort streng aus dem Englischen in's Deutsche übersetzt, kommt dabei ein Begriff heraus, der eine innige Tätigkeit zweier (meist) gegengeschlechtlicher Menschen beschreibt, die Diese miteinander bzw. aneinander praktizieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Na ja - die deutsche Bezeichnung dürfte wohl der Zensur in diesem Forum zum Opfer fallen. Auch benötigt man dafür kein Fernglas...
(Achtung Satire! Manchmal sind eben gewisse Anglizismen in bestimmten Sprachräumen mit intetressanten Nebenwirkungen behaftet)

Viele Grüsse:
Thomas
(1.Vorsitzender d. Gesellschaft für angewandten Anglizismus n.e.V 2004)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Thomas !


Als (ehemaliger) Englischlehrer mit der Lehramtsprüfung zur Ausübung dieses Berufes an berufsbildenden Schulen und in einem amerikanischen Computerunternehmen hoffnungslos mit dem Englischen tagtäglich beschäftigt, kann es schon einmal vorkommen, daß einem ein (in manchen Bereichen ist das Deutsche, meine vielgeliebte Muttersprache sehr mühsam), allgemein gültiger und auch in der Deutschen Sprache angewandter fremdsprachiger Begriff leichter über die Lippen bzw. Tastatur kommt als der passende Deutsche.

Achtung - ebenfalls Satire !


Ich habe einmal erlebt, dass ein Servicetechniker aus Deutschen Landen einen korrekt nach DIN geregelten Ausdruck für die CR Taste an einer Computertastatur mit "Drücken Sie bitte die Wagenrücklauftaste" angewandt hat, was allgemeines Schmunzeln hervorgerufen hat. Auf alten SIEMENS-Terminaltastaturen (oder eigentlich Tasteneingabemechanismus eines Datenendgerätes mit Bildschirmanzeige) findet sich heute noch diese Bezeichnung, so wie "Hochstelltaste" oder "Steuerung" - letztere findet sich oft fälschlich als "Stringtaste" in der Bezeichnung schlampiger deutscher Bedienungsanleitungen wieder. Auch hier könnte ein Schelm sofort wieder erotisch hochinteressantes vermuten (erhoffen) ;-))).
Was den Begriff Birding betrifft - dieser ist in den USA bzw. in England ein allgemein angewandter umgangssprachlicher Ausdruck für das sich in der Freizeit mit Vogelkunde beschäftigende Treiben der Beobachtung von Federvieh.
Man könnte auch Freizeitornithologe sagen, aber dass ist fast schon ein bisschen unpräzis.

Sieh´einmal auf diese webpage (Internetseite):


http://www.optics4birding.com/

Als Selbstdarstellung schreiben die:

Binoculars, scopes, tripods and birding accessories.

Jetzt habe ich lange geucht, aber ausser Ferngläsern, Spektiven und ähnlichen Klump - kein String Tanga, kein einzigster Wonderbra noch sonst irgendwas, das Hoffnung auf andere Aktivitäten im Zusammenhang mit Birding aufkeimen ließ. Offenbar sind Birder eine aussterbende Spezies. So gesehen bin ich dann eigentlich kein Birder - oder irgendwie doch. Zumindest fröne ich schon dem Vergnügen, wenn Du verstehst was ich meine.
Abschließend noch eine Bemerkung:

Im Gegensatz zum Deutschen (auch im Italienischen ist es so, meine Frau ist Italienerin) sind die Amerikaner/Engländer anders, was Rechtschreibung betrifft. Während wir um viel Geld im deutschen Sprachraum festgelegt haben (die Italiener konnten sich das sparen), wie nach einer Rechtschreibreform für alle verbindlich deutsch zu schreiben ist (auskennen tun sich sowieso die Wenigsten, ich auch nicht), ist es bei den Englischsprachigen anders. Hier wird nachdokumentiert, was sich umgangssprachlich eingebürgert hat, bzw. Wildwuchs versucht in eine geregelte Form zu bringen. Nachteil - es gibt eine englische und amerikanische Rechtschreibung....

Aber - die verwenden auch Deutsche Wörter - Kindergarten und Rucksack zum Beispiel.

Also - was kostet der Mitgliedsbeitrag bei Deinem Nichteingetragenen Verein, bzw. welche Aufnahmsprüfung steht einem bevor ?

Viel Spass noch, ich gehe heute abend birden ;-)).

CS
Hans
 
Hmm... den Mitgliedsbeitrag müssen wir uns noch überlegen. Immerhin gibt es den Verein erst seit ein paar Stunden...

Dann viel Spass beim "Birding" heut' Abend (mit 8x30???).

Gruss:
Thomas
 
Re: unbedingt auch Canon 10x30 IS in den Vergleich

Hallo Salamango,

also nach den Beschreibungen von Frank, der als Zeiss Fan ja eigentlich eher gnädig werten dürfte, würde ich
das Zeiss Conquest nicht mehr in die nähere Auswahl nehmen - das Canon 10x30 IS ist zwar nicht wasserdicht
(braucht man ja auch normal nicht, wenn man nicht gerade damit Kanu fährt) aber ein absolutes Optimum was die
Optik betrifft und kostet sogar deutlich weniger! KEINE Reflexe, KEINE Randunschärfe, schönes großes 60° Gesichts-
feld OHNE Verzeichnung - was will man mehr? Eigentlich ist der einzige Unsicherheitsfaktor ob das Glas auch
bei intensiver Nutzung 10 Jahre aushält - Garantie ist nur 2 Jahre. Und wenn die Batterien leer sind, ist es immer
noch eines der besten 10fach Gläser die ich kenne! Mit Batterie und Stabi ist es dagegen optisch unschlagbar!

Gruß
 
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