Hallo,
Sie hat!
es handelt sich um sehr dünne, ausgedehnte Wolken aus kleinsten Partikeln, die sich im Laufe der Zeit auf den Lagrangepunkten des Erde-Mond-Systems angesammelt haben. Mit weiteren "Monden" der Erde hat das nichts zu tun, es sei denn, dass man jedes Staubkörnchen, das um die Erde kreist als "Mond" bezeichnen wollte...
Diese Staubwolken sind sehr ausgedehnt und zugleich sehr massearm. Man braucht schon sehr gute Beobachtungsbedingungen, um sie zumindest fotografisch nachweisen zu können. Ihr Flächenhelligkeit ist viel niedriger als die des Zodiakallichts. Sie sind diffus und sie haben jeweils über 1° Durchmesser. Man braucht eine lichtstarke Optik mit sehr großem Bildfeld und einen extrem dunklen und vollkommen transparenten, mondlosen Nachthimmel.
Visuell ist meines Wissens da nichts zu machen. Bei niedrigen Vergrößerungen sieht man sie nicht, weil der Hintergrund für sie zu hell wird. Bei hohen Vergrößerungen passen sie nicht mehr ins Bildfeld: Darum guckt man sich ja auch den Nordamerika-Nebel nicht im Teleskop an.
Mars hat mindsetens einen Trojaner auf seiner Bahn. Die Erde hat meines Wissens auch ein paar. Trojaner sind etwas ganz Normales.
Grüße,
Günther