Zubehör - Barlowlinse - Filter - Okulare

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Porkas

Mitglied
Hallo zusammen,
Ich hab da mal ne Frage :-)

Ich bin auf der suche nach geeigneter Zubehör für meinen Skywatcher 102/500mm und dachte da an eine Barlowlinse und einen StadtlichFilter könnt ihr mir bitte eure Meinung dazu sagen, ob das etwas vernünftiges ist oder ob eine andere Lösung besser wäre ?

Dann noch eine Frage zu den Okularen, was meinst ihr sind die UWA Okulare von Skywatcher oder die HR Planetenokulare Okulare geeigneter für meinen Refraktor ?

Beobchten möchte ich eigentlich Planeten, Nebel, Doppelsterne und Sternhaufen...

Danke schonmal im vorraus

Gruss
Porkas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Porkas,

ich habe das Gerät auch, nutze es hauptsächlich als Weitfeldergänzung zu meinem 8" F/6 Newton.

Die Frage wäre erst Mal, was Du schon an Okularen hast und wie Du diese Okulare selbst einschätzt (zufrieden/unzufrieden).

Barlowlinse - zu welchem/welchen Okularen?

Stadtlichtfilter - m.E. rausgeworfenes Geld, sinnvoller sind UHC und O III, je anch AP. Wenn es nur um einen dunkleren Himmels(hinter)grund zweckst besserer Beobachtung geht ist es ratsam, die AP mittels eines dazu passenden Okulars anzupassen. Der Himmel wird dunkler, die Vergrößerung des Objekts steigt und so kann man es besser wahrnehmen.
Stadtlichtfilter dämpfen nicht nur gewisse Lichtanteile (zu wenig) sondern auch das Objekt selbst in diesen Lichtanteilen (zu viel) und ändern nichts an der Vergrößerung. Dadurch bleibt der Vorteil, dass sie gewisse (Licht)Linien der Objekte etwas besser aus dem Lichtsmog hervorholen können nahezu imme auf der Strecke.

Planetary/UWA - ich finde die UWA (9 mm und 6 mm) an F/5 nicht so toll und an dem Gerät schon gar nicht.
Die Planetarys könnten (habe keine eigene Erfahrung damit) vom Hörensagen her besser sein.

Grundsätzlich wird das Gerät bei Vergrößerungen oberhalb 1 x D, also 100fach für meinen Geschmack schon sehr "farbig", es ist hat ein viel zu kurzer Fraunhofer.
Begeistern kann das große Feld bei geringeren Vergrößerungen und da neben Milchstraßenspaziergängen halt auch die Beobachtung großflächiger Nebelgebiete bei niedriger Vergrößerung mit 2" Okularen und ensprechenden Filtern.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo Günther,

äh vorweg, was ist biite eine AP ?

- zu den Okularen, also ich habe ein 10mm und 25mm SuperPlössl, ebenfalls ein 6.5mm - 7.5mm - 12.5mm - 15mm Plössl, mit den SP bin ich eigentlich ganz zufrieden soweit, wobei ich denke das mehr Gesichtsfeld ganz vernünftig wäre ?

- Barlowlinse, eigentlich gedacht zu den UWA oder HR wie oben beschrieben um eine höhere vergrösserung zu erreichen.

also wenn ich Dich richtig verstehe, wäre vermutlich über einen Umstieg auf 2" nachzudenken, oder ?

Danke und Gruss
Porkas
 
Hallo Porkas,

AP ist Austrittspupille. Wenn Du das Okular in den OAZ steckst und mit etwas Abstand reinschaust siehst Du den Lichtkreis auf/in der Augenlinse, den Bereich wo Du dann Dein "Bild" erfasst.
Der Durchmesser ist die AP in mm.
Gerechnet wird Vergrößerung durch Öffnung.
Am 100/500er erreichst Du mit einem 10 mm Okular 50fache Vergrößerung, 100 durch 50 ist 2, also 2 mm AP.

Die geplante Barlowlinse verträgt sich nur in Ausnahmefällen mit den Weitwinkligen UWA und Planetarys wiel diese Okulare bereits eine Barlowlinse im Okular integriert haben. Sie gehört zum Okulardesign.
Noch Mal eine externe Barlow zuzuschalten gelingt mit guter Qualität nur in seltenen Ausnahmefällen.

Du hast einen schönen Bestand an Plössl Okularen und damit harmoniert eine gute Barlowlinse ganz ausgezeichnet, sie ist sogar in der Lage den Plösslns an dem schnellen F/5 (Öffnungsverhältnis) bezüglich Achs- und Randschärfe auf die Sprüge zu helfen. Plössls sind, wenn ich mich nicht irre, auf etwa F/7 und langsamer gerechnet und mit einer 2fach Barlow vor dem Okular wird aus dem F/5 Teleskop ein F/10 System.
Da es sich um einen zu kurzen Fraunhofer handelt wird die Frage sein, bis wo hin die Sache vom Farb(längs)fehler her erträglich bleibt, das kannst Du ja nach eigenem Ermessen prüfen.

Für den konkreten Fall rate ich also vom Schnellkauf anderer Okulare ab und empfehle eher eine gute Barlow.
Schau Mal bei Sven vorbei, da gibt es einen aussagekräftigen Barlowtest.
http://www.svenwienstein.de/

Der Umstieg auf 2" lohnt nur für ein (maximal zwei) weitwinkliges Übersichtsokular zw. 5 mm und bestenfalls 7 mm AP, also 35-25 mm Brennweite. Dabei richtet man sich ein wenig nach der Himmelsqualität am bevorzugten Beobachtungsort und bestimmt die visuelle Grenzgröße in Mag. (FST).
Unter 5 Mag. Himmel sollte man auch etwa 5 mm AP anlegen.
Du erreichst z.B. mit dem 25 Plössel etwa 2,5° Feld am Himmel, ein 2" Okular mit 30 mm Brennweite kann durchaus 4,5° bringen. Das schnelle Öffnungsverhältnis (F/5 ist schnell, F/10 ist langsam) stellt aber einfache Okularkonstruktionen vor Probleme die Du als Randunschärfen erkennen kannst. Nun ist ein Nagler für 600 € nicht so ganz passend zu dem Röhrchen, also kann man (denke ich) auch in der 100 € Klasse fündig werden und sich mit Randunschärfen arrangieren. Das wären dann Okulare wie
25er Williams Swan
26er Meade QX
30er BW/Reese UWA
32er TSWA
und einige mehr.

Gruß und CS
*entfernt*



 
Zitat von Porkas:
Hallo Günther,

äh vorweg, was ist biite eine AP ?

- zu den Okularen, also ich habe ein 10mm und 25mm SuperPlössl, ebenfalls ein 6.5mm - 7.5mm - 12.5mm - 15mm Plössl, mit den SP bin ich eigentlich ganz zufrieden soweit, wobei ich denke das mehr Gesichtsfeld ganz vernünftig wäre ?

- Barlowlinse, eigentlich gedacht zu den UWA oder HR wie oben beschrieben um eine höhere vergrösserung zu erreichen.

also wenn ich Dich richtig verstehe, wäre vermutlich über einen Umstieg auf 2" nachzudenken, oder ?

Danke und Gruss
Porkas

Hallo Porkas,

genaueres über die AP (und sehr viel anderes) findest du hier und hier .

Dein 102/500 ist ein f/5 Gerät und hat auch kein ED-Glas (gegen den Farbfehler). Das heißt, es ist sehr anspruchsvoll was die Okulare angeht und hohe Vergrößerungen bringen sehr viel Frabe ins Spiel und machen (ohne Filter wie z.B Fringe Killer oder Kontrast Booster) nicht so viel Sinn. Die stärke dieses Gerätes ist Widefield bei niedriger Vergrößerung. Dafür brauchst du ein 2"- Okular. So um die 30 mm würde Sinn machen. Du musst also nicht alles auf 2" umstellen - macht keinen Sinn und geht auch gar nicht. (Dazu gibt es viel zu lesen auf den Seiten hinter den beiden Links)

Die HRs snd ganz gute Okulare für den Preis, aber da sie schon eine Barlow integriert haben, funktioniert noch eine Barlow nicht so gut.

Gruß Oliver
 
Hi
für den kurzen Refraktor sind m.E. die Brennweiten um 30mm
und der Bereich 10-5mm interessant. Die großen um in 2" auch wirklich widefield zu haben undder Bereich 10-5 für Sternhaufen und Galaxien.
Damit deckst Du das ab, wofür der Refraktor gebaut ist.
Für Mond und Planeten bist Du mit dem Gerät nicht gut versorgt - das Thema Farbfehler müßte Dir begegnet sein.

Bevor Du Dein Geld in m.E. weniger zu empfehlende Filter und weiteres ZUbehör ausgibst, leiste Dir lieber nen kleinen Mak oder einen Refraktor wie der 80M. Kommt kaum teurer und wird von der NP gescheit getragen.
CS
 
Hallo nochmal,
Ich habe über den Vorschlag von Antares einmal nachgedacht und muss ehrlich sagen, die Sache mit dem Mak ist wirklich insteressant, habe ich so bis jetzt nicht drüber nachgedacht. Also habe ich mir mal 2 Geräte rausgesucht das eine wäre dieses hier und das andere wäre dieses hier was meint ihr, welches ist von der Abbildung her besser. Es geht vorrangig um Planetenbeobchtung.

Danke und Gruss
Porkas
 
Hi Porkas,

hm... also wenn, dann den 102mm Mak, weil man auch für Planeten schon etwas Öffnung braucht.
Schade, dass nicht wenigstens ein 127mm Mak in Frage kommt, der wäre nämlich wirklich ein Gerät mit dem man kompakt und vergleichsweise günstig schon eine ganze Menge an Planetenbeobachtung machen kann. Auch Deepsky geht, aber da haben alle Maks wegen der langen Brennweite so ihre Probleme mit der Bildhelligkeit, man bekommt mit dem 32mm oder 40mm Okular halt dann schon recht hohe Vergrößerungen heraus, so dass man für viele Objekte die Vergrößerung nicht mehr weiter steigern kann. Bei großen Objekten fehlt dann auch der Überblick und durch den kleinen wahren Himmelsausschnitt ist auch das Aufsuchen nicht so leicht.
Jedenfalls würde ich sagen, dass ein 127er Mak schon ein ausgesprochen nettes Planetenteleskop ist. Natürlich müsste eine Montierung aus der Gegend EQ-3 oder Skyview darunter, das ist Minimum.
Der wirkliche Allrounder für Planeten und Deepsky wäre aber eher ein Newton 150/750 (eigentlich ein Newton 150/900, der ist aber in der Preisklasse nicht zu finden). Der ist dann aber schon nicht mehr so kompakt und mit einer Skyview bestimmt auch untermontiert.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Porkas,

das hat schon was. Eine Großfeldlinse und einen Mak für die Hochvergrößerung, die vorhandenen Okulare passen auch prima zu dem langbrennweitigen Mak.
Mit jedem Gerät alleine bist Du in Deinem Möglichkeiten sehr beschränkt. Der Mak erreicht keine großen Felder und der Richfielder eignet sich wirklich nicht für hohe Vergrößerungen.
Gemeinsam (im Wechsel) sind sie stark.

Ich würde den 102er nehmen, der 90er ist schon arg mickrig, aber warte Mal ab, was Besitzer solcher Geräte sagen.
Da gibt es so ein paar kleine Unterschiede bezüglich Spiegelshifting pp.

Trotzdem würde ich dann noch in ein 2" Übersichtsokular für den Richfielder (und einen dazu passenden UHC oder O III) investieren, glaub mir Du verpasst etwas wenn Du es nicht tust.

Gruß und CS
*entfernt*

PS: Sehe gerade auf Deiner HP, dass du den Richfielder auf einer AZ 3 betreibst. das geht ganz gut, nur im Zenit wird es übel, man kommt kaum hin.
Diese Monti könnte einen Mak, auch eine Nummer größer als den 102er tragen, aber die azimutale Nachführung über die zwei Wellen wird bei Hochvergrößerung und kleinem Feld schon recht zittrig und "sportlich" anspruchsvoll werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

- Hallo Sven, danke für die Nachricht, ich werde dann auch über die Anschaffung eines 127 Mak nachdenken, aber auf jedenfall sind die Infos wichtig für meine Entscheidungsfindung :-) Als Montierung habe ich noch eine Vixen NP hier, die ich auch für beobachtungen mit meinem 102/500 Refraktor benutze. Mein Problem ist eben, ich erreiche nicht genug Vegrösserung für Planeten (z.b Saturn, Mars, Jupiter) mit dem 102/500 ohne einsatz von Barlowlinsen, deswegen denke ich über die anschaffung eines Mak nach.

- Hallo Günther, Also eine Monti Vixen NP habe ich auch noch hier, das mit den 2" ok, dann brauche ich auch noch einen 2" Zenitspiegel, UHC-Filter und 2" Okular, deswegen fand ich den Vorschlag von Antares gut, über die Anschaffung eines Mak nachzudenken, Kosten usw..

Danke und Gruss
Porkas
 
Hallo Porkas,

Mein Problem ist eben, ich erreiche nicht genug Vegrösserung für Planeten (z.b Saturn, Mars, Jupiter) mit dem 102/500 ohne einsatz von Barlowlinsen, deswegen denke ich über die anschaffung eines Mak nach.

eine Barlowlinse zu kaufen wäre ja kein Problem.
Den Farbfehler des kurzen FH wirst du damit aber nicht los.
Deshalb wäre ein Mak eine gute Alternative, aber weil bei der
Planetenbeobachtung die Öffnung wegen des Auflösungsvermögen
zählt und weil die sinnvolle Maximalvergrößerung mit steigender
Öffnung ebenfalls steigt würde ich ebenfalls für einen 127mm Mak
votieren. Damit kannst du am Planeten sinnvoll bis etwa 190x
vergrößern, nit dem kleinen 102mm Mak nur bis 153x.
Die NP Montierung trägt den 127mm Mak gut.

CS,Karsten
 
Hallo Porkas,

die monetären Gesichtspunkte sind schon klar, wobei Deine m.E. richtige Entscheidung zum Mak die Sache in Richtung Okulare und Planetenbeobachtung, von den reinen Anschaffungskosten für das Gerät abgesehen, entspannt. Die NP trägt den 102er Mak sicher und könnte den 127 Mak tragen.

Wenn für Dich der Richfielder trotzdem weiter seine Berechtignung hat, Du also auch Vorlieben für Großfeld, Milchstraßenspaziergänge, großflächige Objekte (Sternhaufen/Nebel pp)entwickelst, lohnt es sich halt auf lange Sicht auch, diesem Gerät etwas Gutes zu tun.
Bei einem eventuellen Verkauf könntest Du in der Größenordnung verlieren in welcher Du investieren müsstest.

CS
*entfernt*
 
Hallo Porkas,

klar, der 100/500 mit f/5 braucht schon recht kurzbrennweitige Okulare. Die üblichen Maks kommen da besser klar, man braucht oft nichtmal unter 10mm zu gehen. Ein f/14 Mak ist jedenfalls mit einem 10mm Okular für Jupiter ausgereizt, nur Mond und Saturn würden wohl noch ein 7mm oder 8mm erlauben, aber da kommen keine neuen Details hinzu.
Jedenfalls, aus dieser Perspektive scheidet der 150/750 auch aus.
Was für den 127er Mak spricht ist einfach, dass mehr Öffnung dann auch mehr Auflösung für mehr Vergrößerung bringt. grob 25% mehr als der 102mm Mak, man kann da "Leistung per Öffnung" durchaus gleichsetzen.

Clear Skies
Sven

 
So nun ich nochmal :-)
Erstmal, danke nochmal für die vielen Antworten und Anregungen auf mein Thema...
Ich möchte nochmal für mich kurz zusammenfassen...

Also wenn ich das alles so richtig verstanden habe, wäre die vernüftigste Lösung,
die anschaffung eines Skywatcher Maksutov SKM 127
für die Beobchtung von (vorrangig) Planeten. Ich könnte meine vorhandenen Okulare also besser nutzen als an meinem momentanen Teleskope dem 102/500 (also die okulare eignen sich besser an einem Mak meine ich damit)
Meine momentane Montierung eine Vixen NP ist durchaus auch Stabil genug für den visuellen Einsatz eines Mak 127, richtig. wenn ich meine Vergrösserungen mit den Okularen so durchrechne, habe ich ungefähr bei dem Mak dann das 3 fache an Vergrösserung als das was ich jetzt erreiche.

Also werde ich ernsthaft über eine Anschaffung nachdenken :-)

Danke und Gruss
Porkas

p.s jetzt habe ich noch den Skywatcher Maksutov SKM 150 gesehen, aber vieleicht ist das zuviel des Guten mit meiner Montierung, oder was meint ihr ?
 
Hallo Porkas,

so weit so gut.
Der 150er Mak ist dann schon ein richtiges Klötzchen, auch für die Monti, braucht längere Auskühlzeit und und und.
Das Teil überzieht das Ziel Schnellgerät im Wechsel mit dem Richfielder deutlich.

Für das Geld das der OTA kostet, würde ich mir dann allerdings einen 8" F/6 Dobson und noch ein oder zwei nette Okulare holen, dann hast Du einen Allrounder für 2° Feld mit 2" WW-Übersichtsokular und guter Deep-Sky Leistung der auch am Planeten bis 300fach ordentlich Auflösung bringt.

Mein 102/500er ist auf so einem 203/1200er Newton montiert, beide zusammen sind mein Dobson.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Porkas,
den 90iger habe ich auch, den 127iger hatte ich ne Weile.
Der 90iger ist superklein - finde ich klasse in dem Fall - und dafür erstaunlich in der Leistung. Aber mit ein bischen Ambitionen wird wohl zu klein sein. Da wäre der 102 oder der 127 schon ne andere Nummer. Der 127 paßt gut zur NP
und hohe Vergrößerungen kann er nach meinen Beobachtungen ganz gut. Damit kann man schon was anfangen.
Der 150 ist auf NP m.E. eher grenzwertig, wobei dies nur getippt ist.

Wenn Du zu den Maks nochwas lesen willst, findest es auf meiner HP Lesestoff. ;)

Wenn Du auf Messen oder gebraucht einen finden kannst, wirds auch nochmal etwas preiswerter.
In der Kombination hast Du dann für jede Anwendung ein Spezialgerät.
CS
 
Hi Zusammen,

richtig, der 150er ist zuviel für die Monti, braucht lange zum Auskühlen und weil dann Kompaktheit und Gewicht weniger zählen, würde man mit dem Dobson ein leistungsfähigeres und wahrscheinlich sogar leichter nachführbares Teleskop haben.

Clear Skies
Sven
 
Hallo nochmal,

= Das ist alles nicht so einfach =

Also Ich habe mich für einen Skywatcher Maksutov SKM 127 entschieden. Ich denke das dies das vernünftigste ist, allerdings ist er in einer Preisklasse wo ein Dobson nichtmehr weit (oder günstiger) ist, aber ich muss mich ja entscheiden. Dobson hin oder her, vieleicht überlege ich doch lieber nochmal etwas, weil es soll eine Anschaffung für längere Zeit werden, was würdet ihr denn machen in meiner Situation. Maksutov oder Dobson ?

Danke und Gruss
Porkas

p.s will ja nicht nerven, aber ist echt ein problem sich zu entscheiden ;-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Porkas,

wenn Du so einen 8" F/6 Dobson rein vom Gewicht her und von den Abmessungen gebacken bekommst, dann rate ich dazu.

Das sind zwei Mal 10 Kilo, so als Daumenwert oder zusammen eben 20. Das ist eine Tubuslänge von kanapp 1,2 Meter und 25 Zentimeter Durchmesser.
Kommst Du damit bis in den Garten, auf die mindestens 1,5 Meter breite Terasse, geht das Teils ins Auto und bist Du gewillt. das immer Mal zu bewegen, dann gibt es nichts besseres für das Geld, Du musst abe von Hand nachführen.

Der Unterschied bei der visuellen Beobachtung mit 5" oder eben 8" Öffnung ist einfach gewaltig.

Das ist jetzt ganz weit weg vom ursprünglichen Plan und trotzdem nach meiner Erfahrung sehr gut.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo Porkas,

von der Leistung her, durchaus auch auf lange Sicht, würde ich auf den Dobson setzen. Der hat ein viel größeres Potenzial in allen Disziplinen gegenüber dem Mak.
Aber der Dobson wiegt halt 2x 10 Kilogramm. Das wird nur abgemildert dadurch, dass der Mak eben auch eine Montierung braucht, und dass man mit Mak, Monti und Gegengewichten wohl auch über 15 Kilo kommt.

Wenn Du also 2x 10 Kilogramm handhaben kannst und willst, dann ist optisch der Dobson die solidere Entscheidung.

Anzumerken ist zuletzt jedoch, dass der Dobson mit f/6 dann zur Planetenbeobachtung auch in den Okularbereich 4mm bis 8mm kommt. Bei 8mm hat man mit 150x eben eine gute "Einstiegsvergrößerung". Das 4mm bringt dann 300x, was vom Wetter her nur selten nutzbar ist.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Karl-Heinz,

na, das ist ja mal eine Wandlung, von einer Barlowlinse über Mak 90, Mak 127 bis Mak 150 und zurück zu Mak 127 und jetzt auch noch Dobson 200/1200!
Bevor Du Dir einen Dobson kaufst unbedingt erstmal einen Abend damit beobachten, ob Du überhaupt mit so einem Teleskop zurecht kommst und ob Dir das auch liegt!
Ich habe mich nach versuchen mit Dobsons ganz klar gegen sie entschieden und habe jetzt nach mehreren Zwischenstufen einen 8"f/5 auf EQ6!

Astronomische Grüße
Ulf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Gut, wenn meine Meinung hinzukommt, dann steht es 3:1, (Ulf).

Auch ich würde eindeutig den Dobson bevorzugen, gebe Ulf allerdings darin recht, daß Du zuvor mal einen "schubsen" solltest, um festzustellen, ob Dir das liegt. Meine (astronomisch und gerätemäßig) unbedarften Besucher kommen damit nach einem Abend auch schon alleine zurecht.

Über die Vorteile auch am Planeten wurde ja schon genug gesagt. Mit einem 8" f6 kann man schon ein Leben lang beobachten, soviel kann man darin mit den entsprechenden Okularen sehen. - Also schau Dir mal einen genauer an!


CS
Winfried
 
Hallo zusammen...

Also meine Entscheidung ist nun doch entgültig gefallen, ich werde mir den Mak 127 bestellen.
Ausschlaggebend war die Transportfähigkeit auf Reisen/Flügen, die Handlichkeit im Bezug auf die Tubuslänge, meine bestehende Ausrüstung ebenfalls, und natürlich das Voting meiner Frau :-)
Ich möchte mich bei allen ganz Herzlichen bedanken, die mit ihren Meinungen und Informativen Beträgen zu meiner Meinungsbildung beigetragen haben.

Danke und Gruss
Porkas
 
Gut, Porkas,

dann mal viel Spaß mit dem neuen Gerät. Das miese Wetter der Mofi haben wir ja hinter uns und es soll wärmer werden. Vielleicht auch klarer....

Wünsche Dir ein schönes First-Light und berichte mal von Deinen Erstlingsbeobachtungen!

Viele Grüße
Winfried
 
Hallo Porkas,

ich wünsche dir auch viel Spass mit dem Gerät.

Da ich selber auch eines habe, kann ich deine Entscheidung verstehen.
Selbst wenn du vielleicht später einen grösseren Dobson (Newton) für Deepsky kaufen wirst, ist es für den Mond, Planeten, Sonne und Reisen ein sehr schönes kompaktes Teil.
Da du auch einen Richfielder für große APs hast, werden sich die Geräte wunderbar ergänzen.
(hier habe ich noch Bedarf, der 114er f/4 Newton macht mich nicht ganz so glücklich)

Gruß Norbert

 
Hallo Porkas,

jau dan hast Du die zwei Gerät die auf Deiner Monti öffnungsbezogen richtig Spass machen.
1. großes Feld
2. Hochvergrößerungsfähigkeit

Gruß und CS
*entfernt*
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben