Ehemaliger Benutzer (6068)
Hallo Jacobus,
hast Du die Barlow schon in den Fingern? Ich hatte mal eine Hier und hab auch sonst schon mal mit solchen Teilen beobachtet, aber mangels Bedarf habe ich tatsächlich nicht darauf geachtet, ob man vorne nun einen Filter einschrauben kann oder nicht.
Wenn man das nicht kann, wäre das zwar m.E. schon im Bereich eines Mangels anzusiedeln und ich werde bei Bestätigung meine entsprechende Empfehlung in Zukunft überdenken.
Andererseits ist es tatsächlich so, dass man im Bereich höherer Vergrößerungen ohne Barlow auskommen kann.
Gerade dann, wenn man Dunkeladaption, die ja ohnehin bei Mond und Planetenbeobachtung gar nicht gewünscht ist, von vorne herein vermeidet, kann man den Mond auch ohne Helligkeitsdämpfung sehr gut beobachten.
Bei 130 mm Öffnung ist das noch kein Problem, man kommt eigentlich immer in einen AP/Vergrößerungsbereich-Bereich der das zulässt, weil man nicht zu früh vom Seeing eingebremst wird.
Etwas Umgebungshelligkeit ohne Blendung schadet bei solchen Beobachtungen im Gegensatz zu DeepSky nicht, sie hilft eher. Allerdings wäre dann darauf zu achten, dass kein Stör-/Streulicht in das Teleskop fällt, also bräuchte die Heritage ein "Mäntelchen", z.B. eine innen velourierte Schale aus Hartkarton um die Schiebestangen die auch als Tau-/Streulichtkappe nach vorne deutlich überstehen sollte.
Wenn man Filter einsetzt, muss man auf gute Qualität, auf gutes optisches Glas achten. Schlieren, Trübungen, Dichte- und Dickeunterschiede wirken sich natürlich negativ auf die Abbildung aus.
Der Schuss kann also nach hinten losgehen, wenn angenehme Helligkeitsdämpfung durch trübes Glas erkauft wird.
Eventuell ein bischen Lesestoff zur Thematik:
Dunkeladaption
AP
Gruß
*entfernt*
hast Du die Barlow schon in den Fingern? Ich hatte mal eine Hier und hab auch sonst schon mal mit solchen Teilen beobachtet, aber mangels Bedarf habe ich tatsächlich nicht darauf geachtet, ob man vorne nun einen Filter einschrauben kann oder nicht.
Wenn man das nicht kann, wäre das zwar m.E. schon im Bereich eines Mangels anzusiedeln und ich werde bei Bestätigung meine entsprechende Empfehlung in Zukunft überdenken.
Andererseits ist es tatsächlich so, dass man im Bereich höherer Vergrößerungen ohne Barlow auskommen kann.
Gerade dann, wenn man Dunkeladaption, die ja ohnehin bei Mond und Planetenbeobachtung gar nicht gewünscht ist, von vorne herein vermeidet, kann man den Mond auch ohne Helligkeitsdämpfung sehr gut beobachten.
Bei 130 mm Öffnung ist das noch kein Problem, man kommt eigentlich immer in einen AP/Vergrößerungsbereich-Bereich der das zulässt, weil man nicht zu früh vom Seeing eingebremst wird.
Etwas Umgebungshelligkeit ohne Blendung schadet bei solchen Beobachtungen im Gegensatz zu DeepSky nicht, sie hilft eher. Allerdings wäre dann darauf zu achten, dass kein Stör-/Streulicht in das Teleskop fällt, also bräuchte die Heritage ein "Mäntelchen", z.B. eine innen velourierte Schale aus Hartkarton um die Schiebestangen die auch als Tau-/Streulichtkappe nach vorne deutlich überstehen sollte.
Wenn man Filter einsetzt, muss man auf gute Qualität, auf gutes optisches Glas achten. Schlieren, Trübungen, Dichte- und Dickeunterschiede wirken sich natürlich negativ auf die Abbildung aus.
Der Schuss kann also nach hinten losgehen, wenn angenehme Helligkeitsdämpfung durch trübes Glas erkauft wird.
Eventuell ein bischen Lesestoff zur Thematik:
Dunkeladaption
AP
Gruß
*entfernt*