Zubehörberatung für Skywatcher Heritage 130

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Hallo Jacobus,

hast Du die Barlow schon in den Fingern? Ich hatte mal eine Hier und hab auch sonst schon mal mit solchen Teilen beobachtet, aber mangels Bedarf habe ich tatsächlich nicht darauf geachtet, ob man vorne nun einen Filter einschrauben kann oder nicht.
Wenn man das nicht kann, wäre das zwar m.E. schon im Bereich eines Mangels anzusiedeln und ich werde bei Bestätigung meine entsprechende Empfehlung in Zukunft überdenken.

Andererseits ist es tatsächlich so, dass man im Bereich höherer Vergrößerungen ohne Barlow auskommen kann.
Gerade dann, wenn man Dunkeladaption, die ja ohnehin bei Mond und Planetenbeobachtung gar nicht gewünscht ist, von vorne herein vermeidet, kann man den Mond auch ohne Helligkeitsdämpfung sehr gut beobachten.
Bei 130 mm Öffnung ist das noch kein Problem, man kommt eigentlich immer in einen AP/Vergrößerungsbereich-Bereich der das zulässt, weil man nicht zu früh vom Seeing eingebremst wird.

Etwas Umgebungshelligkeit ohne Blendung schadet bei solchen Beobachtungen im Gegensatz zu DeepSky nicht, sie hilft eher. Allerdings wäre dann darauf zu achten, dass kein Stör-/Streulicht in das Teleskop fällt, also bräuchte die Heritage ein "Mäntelchen", z.B. eine innen velourierte Schale aus Hartkarton um die Schiebestangen die auch als Tau-/Streulichtkappe nach vorne deutlich überstehen sollte.

Wenn man Filter einsetzt, muss man auf gute Qualität, auf gutes optisches Glas achten. Schlieren, Trübungen, Dichte- und Dickeunterschiede wirken sich natürlich negativ auf die Abbildung aus.
Der Schuss kann also nach hinten losgehen, wenn angenehme Helligkeitsdämpfung durch trübes Glas erkauft wird.

Eventuell ein bischen Lesestoff zur Thematik:

Dunkeladaption

AP

Gruß
*entfernt*
 
Nee ich hab die noch nicht hier aber die Mini-Barlow hat kein Filtergewinde an der Feldblende und die Augenblende steht 13mm weit raus. Man bräuchte also ein ca. 13mm Zwischenstück in das man die Minibarlow reindrehen könnte, dann die beiden Filter ran und in die Barlow-Hülse. Damit würde man die Brennweite aber noch stärker verändern oder?

http://www.baader-planetarium.com/d...tho-ploessl/baader-q-barlow-2.25x--1.3x.html#

momentan schau ich mir den Mond ja mit meinem 9,5mm SP an. Das ist sehr unangenehm hell - auch am Tag. Mit der Barlow käme ich auf ca. 4mm. Muss mal gucken ob das dann noch zu hell ist.

Mein Fangspiegelhalter stand übrigens schräg gegen den Hauptspiegel und ich hab mich gewundert warum sich das Ding so blöd einstellen lässt und der Fangspiegelschatten oval und nicht rund ist...
 
Hallo Jacobus,

okay, der Link zeigt, dass sich kein Filter direkt auf das Barlowelement schrauben lässt,
Das ist schlecht für die Lösung mit zwei separaten Polfiltern. Einschrauben vor und hinter dem Barlowelement geht also so nicht.

Da Dir das Mondbild offensichtlich schon mit dem 9er Plössel (rund 2 mm AP) bereits am Tage zu hell ist, bist Du wohl sehr empfindlich und da helfen keine allgemeingültigen Ratschläge mehr.
So bleibt ein variabler Polfilter oder die Graufilter in den drei (!?) erhältlichen Durchlassvarianten. Damit solltest Du auf ausreichende Dämpfungswerte kommen.

Zitat von Jacobus:
....Mein Fangspiegelhalter stand übrigens schräg gegen den Hauptspiegel und ich hab mich gewundert warum sich das Ding so blöd einstellen lässt und der Fangspiegelschatten oval und nicht rund ist...

Dass die Qualitätskontrolle und auch die Justierung der Optiken in diesem Preissegment (und auch noch deutlich drüber) heutzutage häufig Kundensache ist, dass "getuned" werden muss (!!!) um öffnungs- und optikqualitätsmäßig gegebene Leistung auch abrufen zu können, ist so, egal ob Newton, Refraktor oder MAK und auch kaum zu ändern.
Sei froh, dass Du überhaupt noch Justagemöglichkeiten findest, wenn sie auch....suboptimal.....gelöst sind. Man ist gerade bei vielen "Angeboten" dabei, solche Funktionsbestandteile abzuschaffen.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Günther,

die Optik lässt sich justieren. Den OAZ kann man leider nicht retten, eigentlich ist der ganze vordere Teil des Tubus ungünstig. Der Streulichtschutz ist rudimentär und ich atme ständig in den Tubus rein da beschlägt mir der Fangspiegel und wenn ich mir das Beugungsscheibchen so ansehe wirbelt da auch schön meine warme Atemluft drin rum.

Jedenfalls ist er jetzt besser justiert und ich krieg die Sterne kleiner. Dann kam jetzt aber Hochnebel.

Ich hab heute mal die Okulare am Tag getestet und da sieht man schon den Unterschied zu den beigelegten RK. Die zeigen recht deutliche Farbfehler zum Rand hin. Das kann ich weder bei den Bresser SP noch bei der SW Goldkante sehen. Letztere ist übrigens - entgegen Svens Beschreibung - mindestens auf der Augen- und der Feldlinse multivergütet (grün + lila).
 
Hallo Jacobus,

alle Tuben moderner Newtons sind zu eng und zu kurz.
Du hast noch den oberen Teil bis auf die zwei Schienen offen.

Ich finde kein besseres Beispiel, also mal ein Link in dem ein Bild meiner Tau-/Streulichtkappe am damaligen 8-Zöller
http://www.deepsky-brothers.de/Dobtuning-total.htm
enthalten ist.
Sowas, z.B. auch auch Heizkörpertapete oder Styrodur-Trittschallmatten mit Veloursfolie innen und Klettbandverschluss kannst Du dir als Schutz für den offenen Tubusteil und Tau-/Störlichtkappe zugleich passend zuschneiden.
Das ist eine sehr kostengünstige Bastelei, bringt dir aber sehr viel!!!!

Gruß
*entfernt*
 
Sooo ich hab jetzt mal das Rohr notdürftig verkleidet - danke für das Bild Günther - vor 2 Monaten hätte ich Dich noch für nen totalen Freak gehalten :)

Außerdem hab ich ein bissl die Baader Q-Turret Barlow getestet. Das kleine 1,3er Elemet ist wirklich nett in der 20mm Goldkante. Bei 2,25 ist der Augenabstand irgendwie bei 30mm das ist etwas viel. Jedenfalls ist das Bild randschärfer und weniger gewölbt.

Ferner hab ich mal den 9,5mm SP reingesetzt und bin erstaunt wie schnell die Sterne sind. Da kommt man ja kaum mit. Hat so ein Ortho nicht ein noch kleineres Sichtfeld? Brauch man da nicht eher was mit mehr?
 
Okay Jacobus,

ich bin ein Freak: Ein Leistungsfreak der immer versucht, aus gegebener Öffnung und Qualität die maximale Leistung herauszuholen.
Mein 8-Zöller war quasi das Versuchsteleskop und ewige Baustelle. Es ging immer uns Durchsehen, nie ums Ansehen.

Jeder kann (und sollte meiner Meinung nach) das Eine oder Andere ausprobieren und versuchen, denn es gibt sehr einfache und auch rückbaubare Maßnahmen die schon sehr deutliche Erfolge möglich machen. Deine Verkleidung ist wo was.

Okay, im 9,5er Superplössl sind die Sterne schnell, aber bei 650 mm Brennweite ist Dein Feld damit noch doppelt so groß wie im 8" f/6. So wied er da steht, also mit deutlich verbesserter Beweglichkeit über beide Achsen habe ich damit auch noch Orthofelder (in der Regel 40°) bei deutlich geringeren Effektivbrennweiten nachgeführt.
Hier mal eine Idee wie so ein Tunig abläuft (das ist das gleiche Teleskop, nur etwas früher. :erschreck:

http://www.deepsky-brothers.de/Skywatcher-Guenther.htm

Ich schätze auch an deiner Heritage kannst Du Verbesserungen erzielen und sei es nur, dass Du sie mit einem stabilen, niedrigen Stativ verbindest um Stabilität und Bequemlichkeit zu gewinnen.

Je mehr Du mit Deiner Heritage beobachtest, je mehr du damit ausprobierst und testest, um so sicherer erkennst Du, wohin Dein Weg geht, was Dir wichtig ist.

Dabei könnte natürlich irgend so ein Typ aus der

Freakshow

rauskommen. :biggrin:

Gruß
*entfernt*

 
Hallo Günther,

ich hab das Teleskop auf so einem kleinen Bosch-Arbeitstisch stehen. Der hat eine für mich ideale Höhe und ein Laptop oder Tablet findet auch noch Platz. Passt außerdem alles locker ins Auto und lässt sich rumtragen. Ich hab den offenen Teil des Tubus jetzt auch etwas aufwendiger mit schwarzer Pappe verkleidet. Jetzt kann ich auch vom Balkon gucken ohne das die Nachbarn stören. Musste das Ding aber noch mal neu justieren weil ich [zensiert] die Schrauben nach dem letzten mal nicht festgestellt hab. Für eine gescheite Nachführung müsste ich die Höhenverstellung verbessern - danke für die Fotos! Leider hab ich nur einen Arm an dem alles hängt. Mal sehen was sich da noch machen lässt.
 
Hallo Jakobus,

Höhenverstellung verbessern-

ich denke, dass die "Einarmschwinge" bei dem geringen Gewicht nicht allzu sehr zum Schwingen neigt, es dürfte eher mechanisch etwas "ruckeln".

Ich habe in den Abbildungen

https://www.google.de/search?q=skyw..._ObRAhVoJ8AKHdQVCCAQ_AUICigD&biw=1143&bih=687

kein zerlegtes Höhenlager gefunden, aber meistens reiben da glatte (Plastik)Flächen aufeinander, was eigentlich nie gut funktioniert (Splipstik-/Klebe-/Losbrechefekte).

Eine leichte Strukturierung ist da immer von Vorteil, was dazu führte, dass eine Kombination aus Ebony Star(Arbeitsplattenbeschichtung)/und drei Teflonstücken im Selbstbau als beste Lösung erkannt und anerkannt wurde.
In erster Annäherung kannst Du mal versuchen ob eine Zwischenlage aus einer oder zwei CDs was bringt(alte Audio...richtig schön Schmalziges kommt gut :/) ).
Wenn das passt wird der Andruck besser dosierbar und die Nachführung exakter, weicher und das kann schon ausreichen.

Auch ein Versuch nit drei Teflongleitern (Baumarkt) oder eben so was
http://www.spheretec.de/10021.php
eventuell plus so was
http://www.spheretec.de/10022.php
kann sich lohnen.

Wichtig ist auch, dass Du die auf manchen Bildern sichtbare Befestigungsschine wirklich so nutzt, dass das Teleskop schon ohne viel Andruck auf dem Höhenlager, also mit weitgehend gelöster Schraube im Gleichgewicht bleibt.
Je weniger Druck auf das Lager durch die Schraube nötig ist, um es min Gleichgewicht und am anvisierten Punkt zu halten wenn Du die Nachführung loslässt um so besser und angenehmer lässt es sich schwenken.

Gruß
*entfernt*
 
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Hi Günther,

ich werde das Ding mal bei schlechtem Wetter auseinandernehmen und ansehen ob man da zwei große Scheiben zum gleiten kriegt. Ich habs aber gesten geschafft den Jupiter mit 9,5mm SP in der 2,25 Barlow nachzuführen. Wie Du schon meinst: Wenn der Tubus ausbalanciert ist braucht man nicht so viel Druck auf der Schraube. Mein schwerstes Okular ist die 20mm Goldkante - das sollte kein Problem sein :)
Leider hab ich beim Jupiter nix gesehen außer ne helle gelbe Scheibe und die Monde. War aber auch nur 15° über dem Horizont.

Gruß

Jacobus
 
Hallo,

mir ist mittlerweile auch ein Agena 15mm SWA 70° in die Hände gefallen und ich komme einer 66%-mm-Abstufungsreihe immer näher (auch wenns ein bunter Zoo ist (SP32mm; UWA20mm; SWA15mm; SP9,5mm)). Jetzt fehlen noch 6mm und 4mm. Ich wollte ja versuchen statt eines Planetarys ein Ortho mit der 1,3/2,25 Baader-Barlow zu verwenden. Nun gibts die Baader Orthos (mit anscheinend größerem Feld als die von Vixen) nur in 6mm, 10mm und 18mm. Das 6mm hat nen Augenabstand von 6mm da ist ja der SP 9,5mm mit seinen 8mm richtiger Luxus. Ich trag jetzt keine Brille aber die 8mm kamen mir schon recht wenig vor. Das ist bei Orthos so oder? Gibts noch was gescheites für 8 und 6mm außer diese komischen Planetarys wo man sich nicht die Augenlinse ins Auge stecken muss - und man nicht gleich 150 Euro und mehr bezahlt?

Beste Grüße

Jacobus
 
Außer einer weiteren Goldkante oder einem Plössl für 6mm fällt mir da auch nichts günstiges ein. Du könntest dir natürlich auch ein 12mm SWA holen und eine gute Barlow, die du auch mit dem 9,5 Plössl nutzen kannst.

BTW ich kann dem Tunnelblick bei Orthos auch nichts abgewinnen, auch wenn ich das mittlerweile problemlos nachgeführt bekomme. Sowas ist halt auch Geschmackssache hinsichtlich Bildästhetik und Komfort.

CU Klaus
 
Hallo Jacobus.
Zitat von Jacobus:
Jetzt fehlen noch 6mm und 4mm. Ich wollte ja versuchen statt eines Planetarys ein Ortho mit der 1,3/2,25 Baader-Barlow zu verwenden. Nun gibts die Baader Orthos (mit anscheinend größerem Feld als die von Vixen) nur in 6mm, 10mm und 18mm.
6-mm-Okular mit mehr Augenabstand: Goldkante - da stört mich das Kidneybeaning bzw. ein ähnlicher Effekt. Die Version mit 9 mm verhält sich nicht ganz so problematisch. Die Bildqualität ist dagegen in Ordnung.

Orthos haben übrigens einen größeren Augenabstand als Plössl, aber bei letzteren ist das zum Teil auch Auslegungssache: Das TSP4 war früher eine sehr üble Kriechlinse, jetzt gar nicht mehr. Das 2003 noch akzeptable 6,5-mm der Reihe ist nun einem bezüglich Augenabstand indiskutablen 6,3-mm gewichen (es gab zwischendurch mal eines ohne jegliche Beschriftung, da hat nur der Karton eine Zuordnung ermöglicht). Das TSSP6 zeigt hier weniger Probleme. Man kann also selten aus dem Verhalten eines Okulars auf das Verhalten eines anderen schließen, auch wenn beide aus der gleichen oder einer ähnlichen Reihe sind.

Was Barlowlinsen und Okulare anbelangt, so mußt Du Dich weder auf die Baader-Barlow noch auf Orthos festlegen. Plössl haben im Gegensatz zu Orthos gerne eine Augenmuschel, welche bei Streulicht hilfreich ist.

Als 2x-Barlowlinse habe ich die Vixen-DX (älteres Exemplar) und kann nichts Negatives darüber sagen. Bei einem Vergleich am 150/750-Newton war die TSShorty auf gleicher Höhe. Allerdings verwende ich Barlows selten, da meine Okularpalette ausreichend groß und passend abgestuft ist und mir kleine Augenabstände wenig ausmachen.

Wichtig: Die meisten Barlowlinsen verlagern die Austrittspupille nach außen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Klaus und fquadrat,

die Baader Q-Barlow hab ich schon. Die hab ich mit dem 9,5mm Bresser-SP ja an Jupiter getestet. Jetzt hätte ich es halt mit der 6mm Ortho von Baader probiert. Die hat aber laut Hersteller nur 6mm Augenabstand. Das Gesichtsfeld hat wohl 52° ist also wie ein Plössel nur eben am Rand nicht scharf. Dürfte also kein Tunnelblick werden. Würde mich am Jupiter aber nicht stören - ich will ja die Wolken und den roten Fleck sehen. Allerdings nerven mich die 8mm Augenabstand am Plössel schon ich hab Angst, dass ich das Ortho gar nicht ans Auge krieg. Das hat übrigens ne ganz nette Augenmuschel. Also die Barlow verlängert die Augenabstand? Das wäre super.

Das mit der 6mm Goldkante hab ich auch schon überlegt. Leider kann ich hier im Forum keinen anschreiben weil ich unter 30 Posts und 3Monate Mitgliedschaft habe. Sonst hätte ich Verkaufsgesuch gelöscht gefragt ob er mir seine verkauft. Der hat aber leider Email angegeben und ich kann ja nicht PMmen :(

Beste Grüße und nen klaren Himmel!

Jacobus


Ankaufsgesuch gelöscht, Themenboard is kein Marktplatz. Wegen vorsätzlicher Verletzung der Forenregeln bleibt es länger bei den Einschränkungen. Stefan
 
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Hallo Jacobus,

wie macht sich denn das 15er von der Schärfe und vom Einblick her?
Wenn das Okular in Ordnung ist und dir zusagt, erreichst Du mit der Q-Barlow davor 6,6 mm Brennweite und wenn Du das Okular nicht bis zum Anschlag in der Okularaufnahme der Barlow versenkst kommst du locker auf 6 mm, eventuell auch bis 5,5 mm Brennweite.
Das ist einen Versuch wert und könnte richtig Spass machen.

Alternativ käme auch ein 18er oder 10er Baader Classic mit der Q-Barlow kombiniert in Frage. Dann entweder das 20er und die Barlow komplett plus eine Verlängerungshülse am Okular um von Faktor 2,25 ausgehend etwas zu steigern oder eben das gleiche Spiel mit dem 10er Classic und einer kurzen Verlängerung am Barlowelement der Q-Barlow um eine Adaption an das Okular zu haben die etwas mehr als Faktor 1,3 bringt. Da könnten zwei leere 1,25 Zoll Filterfassungen schon reichen.
die Barlow vermeidet den ganz geringen Augenabstand des 6 mm Okulars und streckt sogar den Augenabstand des 10er oder des 18er Okulars auf sehr angenehme Werte.
Ich nutze das 18er mit Barlowfaktoren zwischen etwa 1,8 und 3,0 und bin sehr zufrieden

Gruß
*entfernt*
 
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Schönen Abend,

das 15mm SWA 70° ist vom Einblick her besser als die 20mm Goldkante. Man muss die optische Achse nicht ganz so genau einhalten. Ich hab jetzt auch das 20mm SWA hier da ist es ganauso. Allerdings ist der scharfe Anteil des Feldes kleiner als bei der GK. Oder besser gesagt: Ich kann bei der GK ein recht großes Feld einstellen das ich halbwegs scharf finde. Bei den SWAs geht das nicht. Mir kommen die SWAs auch weniger kontrastreich vor als die Goldkante. Leider passt die Minibarlow (x1,3) nicht in das Gewinde der SWAs (frag mich nicht wieso) also hab ich die mit der vollen Vergrößerung getestet. Mit dem spitzeren Kegel kommen die SWAs auch erwartungsgemäß besser klar. Haben die SWAs auch Barlows drin? Ich hab "leider" kein Okular mit Barlow mit dem ich mal testen könnte wo da das Problem ist. Wäre nett wenn mal jemand dem erneute Ankaufsanzeige gelöscht mal eine PM zukommen ließe, dass ich mich für seine 6mm GK interessiere (ich kann det ja praktischweise als Anfänger nich). Dann hab ich da was zum testen. Ansonsten würde ich gerne mal ein 10mm SWA mit der Barlow testen. Die Planetary haben auch alle Barlows drin oder? Weil das sind ja alles keine TMB 6linser wenn ich das richtig verstehe. Außerdem brauch ich mal nen gescheiten Himmel zum testen...

Beste Grüße!

Jacobus

Erneute Umgehung der Forenregeln gelöscht. Stefan
 
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Hallo Jacobus,

bin erst jetzt auf deinen Beitrag gestoßen, da ich mich in der letzten Zeit vor allem mit der Auswahl einer Neuanschaffung beschäftigt habe.

Meine erste "Bastelei" am Heritage 130 war die auch hier im Forum empfohlene Optimierung des etwas klapprigen OAZ mit Teflonband. Gleitet prima und wackelt nicht mehr.
Ein Lichtschutz aus Moosgummi folgte bald.
Eine Justage hätte ich als Anfänger nicht hinbekommen, siehe Justage Heritage 130P.
Um den Jupiter musst du dir keine Sorgen machen, selbst mit dem beiliegenden 10 mm Okular sind zwei dunkle Bänder zu erkennen, das sollte bei besseren Beobachtungsbedingungen auch bei dir gehen. Ich habe den Jupiter häufiger mit einem gebraucht erworbenen 5,5 mm Plössl von Bresser beobachtet. Da muss man zwar ziemlich reinkriechen, aber der Einsatz des 4 mm Planetary brachte mir meist keine weiteren Details. Da hilft dann der etwas bessere Einblick auch nicht mehr.
Als Übersichtsokular diente mir ein 32 mm Plössl, das hat wirklich Spass gemacht.

Viele Grüße, DThomas
 
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Moin DThomas,

mit Teflomband meint Du ich soll da son weißes Abdichtband aus dem Baumarkt in das Gewinde drehen oder? Mein Lichtschutz ist immer noch schwarze Pappe aber ich such mir demnächst mal was wasserfestes. Bei meiner Justage war das Problem, dass der Fangspiegelhalter schief stand. Das Ding hat ja nur eine Strebe und man kann es fröhlich im Kreis drehen. Jupiter versuch ich demnächst mal etwas höher zu erwischen aber jetzt ist ja der blöde Mond da. Ich hab mir jetzte jedenfalls noch ne gebrauchte 6mm Goldkante besorgt alternativ hab ich ja den 9,5mm SP mit der 2,25 Barlow.

Ach ja noch ne Frage: Ich habe den Mond gestern abend mit SP 9,5 und x2,25 Barlow recht scharf hinbekommen. War dann auch nicht zu hell. Die Venus hab ich aber nicht gescheit hinbekommen. Das Bild bestand aus lauter übereinander liegenden Halbvenussen (schreibt man das so?) die hin und her zitterten. Was die zu hell und das waren Reflexe der Linsen? Bei Jupiter hatte ich das nicht.

Beste Grüße

Jacobus
 
Hallo Jacobus,

ja das mit den Mehrfachbildern kommt durchaus vor. Bei mir liegts glaube ich oft am nicht ausgekühlten Spiegel. Kann aber sicher auch von entfernten Luftschichten herrühren, vor allem in Horizontnähe. Mond schadet bei Planetenbeobachtung eigentlich nicht.

CU Klaus
 
Hallo Jacobus,

ja, ganz normales Teflonband (Dicke 0,1 mm glaube ich) - hat sehr genutzt. Ca. 2x um das Gewinde gewickelt war an meinem OAZ ausreichend. Dieser bleibt aber (eine dem Preis angemessene) einfache Lösung.
Später habe ich ich noch einen Sucherschuh für einen 9x50 Sucher angebaut, da mir der Sprung vom beiliegenden Sucher auf 20 fach mit dem 32 mm SP schon zu groß erschien (der ist jetzt übrigens wieder frei :smiley47:). Aber du hast ja einiges mit der Ausgangsausstattung gefunden.

Beste Grüße DT
 
Moin,

Ich finde den Leuchtpunktsucher eigentlich ganz praktisch. Könnte vielleicht etwas länger und mit Kimme sein aber ok. Ich finde den von Baader ja recht nett aber solange meiner noch hält...
Mich stört eher dieser unpräzise Okularauszug aber da kriegt man wohl auch nix besseres dran.
Mal sehen ob ich am Freitag/Samstag noch den Blutmond reinkriege.

Beste Grüße

Jacobus
 
Moin,

ich bin jetzt stolzer Besitzer eines Chesire Okulars und musste leider merken, dass es sich damit deutlich besser justieren lässt als mit der Filmdose. Jedenfalls war der Offset zu groß und der Fangspiegel nich rund und sowieso alles nicht so ganz am rechten Fleck. Hab also nochmal ganz neu angefangen und das Ding komplett durchjustiert. Dummerweise seh ich jetz die "Rand"-Unschärfe meiner Okulare. Vorher ist die anscheinend im Justagefehler mit untergegangen.

Beste Grüße und CS

Jacobus
 
Hallo Jacobus,

wahrscheinlich hast du dafür nun aber die volle Öffnung zur Verfügung. Vorher vermutlich nicht und das wäre dann wie eine größere und okularfreundlichere Brennweite.

Ich hab mir übrigens auch erst kürzlich ein Cheshire zukommen lassen und gesehen was ich schon länger bemerkt hatte: OAZ schaute nach oben. Musste ich mit einer Unterlegplatte korrigieren. Nun ist aber alles im Lack. Mal schauen ob sich das ebenfalls negativ auf die Randschärfe meiner nicht unbedingt spitzenmäßigen Okulare auswirkt.

CU
Klaus
 
Hi Klaus,

mein OAZ ist "fest" verbaut. Ich glaube der ist auch nicht so richtig "gerade" von der Fangspiegelstrebe mal ganz zu schweigen - aber alles was justiert werden konnte ist jetzt justiert - oder besser war. Bei mir verstellt sich ständig dieser Fangspiegel. Ich denke mal das kommt von ständigen hin und her schleppen und den Temperaturschwankungen.

Hab übrigens gestern das erste mal den GRF gesehen. Hab dazu die 6mm Goldkante in die 2,25er Barlow gesteckt. Das Bild war nicht top aber man konnte die helleren von den dunkeln Wolkenzonen, die beiden dunklen Wolkenbänder und eben den GRF (allerdings in dunkelgrau) sehen. Und das bei nur 15Grad über einem warmen Hausdach.

CS

J
 
Hallo Leute,

ich hab mir ne 4er Fangspiegelspinne gekauft und wollte fragen ob man die beim Einbau irgendwie ausrichten muss. Ich dachte da an Beugung und so. Sonst würde ich eine Strebe ins alte Loch der Monospinne schrauben und für den Rest 3 Löcher boren.

CS J
 
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Hallo Jacobus,

wichtig ist, dass die Arme in jeder Richtung eine exakte Gerade bilden.
Schief gezogene und/oder verdrehte Spinnenarme führen zu ungleich langen (ungleich hellen) oder auch Doppelspikes, die sich nach außen hin auffächern.

Gruß
*entfernt*

PS: Noch ein Link zu einem Thread, wo es um das Problem geht
http://forum.astronomie.de/phpapps/...leries/1263590/M45_Plejaden_-_Neuer_Newton_pl
Auf Bild klicken. Wenn es groß ist sieht man die Fächerspikee sehr gut
 
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Die jeweils gegenüberliegenden Arme liegen aber nicht auf einer Linie. Ich denke mal die sollen ein wenig versetzt sein. Sieht zumindest aus als soll das so.
 
Hallo Jacobus,

wenn das Problem noch nicht geklärt ist, schreib doch mal genau, wie die Spinne aussieht oder schicke einen Link auf das Teil.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Günther,

also die Arme der Spinne treffen halt nicht in einem Punkt zusammen sondern sie bilden ein kleines Quadrat von ca 5mm Kantenlänge. Im Prinzip stehen sie also weder senkrecht zum Tubus noch zum Fangspiegelhalter (wenn der rund wäre - meiner ist aber ein Quadrat mit abgerundeten Ecken). Die Abweichung dürfte aber so minimal sein, dass ich den Winkel gar nicht bohren kann. Mir ist allerdings der Sinn der Konstruktion nicht so ganz klar.
Meine zweite Frage wäre in welcher Drehung ich die Arme im Tubus verteile. Momentan hab ich ja nur einen Arm und der ragt aus Richtung des OAZ in den Tubus. Ich hätte den jetzt aus statischen Gesichtspunkten eher lotrecht von oben hängen lassen und die Streben bei 0, 90, 180 und 270 gemacht oder noch 45 Grad versetzt bei 45, 135, 225 und 315. Macht das vom Beugungsbild irgendwelche Unterschiede?

CS J
 
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