loginov
Aktives Mitglied
Nach gründlichem Studium dieses Forums konnte ich viel Informationen zu meinem nächsten reisetauglichen Teleskopwunsch (für meine Astro-3-Montierung) herausfinden. Ich habe die Ergebnisse zusammengetragen und möchte die Erkenntnisse mit eurer geschätzten Hilfe noch weiter verdichten und zusammenfassen.
Es geht gegenüber meinem Lidlskope (70/700) erstmal grundsätzlich um mehr Öffnung! Zweitens soll das neu Instrument wie beschrieben auf meiner Lidl-Montierung eingermaßen stabil stehen und kompakt sein. Daher scheiden Newtons (schluchz ;( ) und Dobsons sowie bezahlbare Refraktoren (auch kaum mehr Licht oder kaum kleiner als das Lidl) für mich aus.
Im Forum war zu den Kandidaten SC Celestron C5 (125/1250) und Skywatcher TravelMak (127/1500) zu lesen:
SC:
Schmidtplatte schwer herzustellen, daher vermehrt Qualitätsprobleme und höherer Preis
Obstruktion ca. 35 % von 125mm (ergibt 81,25mm Öffnung)
Sehr lange Auskühlzeit durch geschlossenes System
eher lange Brennweite (f10), dadurch Einschränkung des Gesichtsfelds (Objekte schwer zu finden, wenig Übersicht)
Daher ein Planetenspezialist und weniger für DeepSky geeignet
Optional mit 2"-Zubehör zu betreiben
Mak:
Meniskuslinse einfacher herzustellen,
Hierdurch generell etwas bessere/schärfere Optik bei weniger Qualitätsproblemen/Serienstreuung
Obstruktion ca. 32 % von 127mm (ergibt 86,2mm Öffnung)
100,- Euro günstiger
Auskühlzeit, auch geschlossenes System
Noch längere Brennweite (f12,1), noch kleineres Gesichtsfeld
Auch mit 2" -Zubehör zu betreiben??
Das Thema der Auskühlzeit habe ich als erledigt markiert, denn so groß werden die Unterschiede nicht sein. Beide Teile müssen halt vorher an die frische Luft und sich aklimatisieren.
Die Abbildungsqualität und die Obstruktion spielen allerdings schon noch eine Rolle. Selbst das kleinste Quentchen Licht scheint mir schon wichtig angesichts meiner eher unstrukturierten Nebelsichtungen mit dem Lidlskop. Hier wäre der Mak in beiden Kategorien vorne: Mehr Licht, weniger Obstruktion.
Der nächste wichtige Punkt wäre die Öffnungszahl. Hier liegt allerdings der SC vorne und scheint damit etwas bessere Allroundqualitäten zu haben. Wichtig wäre mir eure Einschätzung, wie sich f12 und f10 im Gesichtsfeld wirklich ausdrücken? Natürlich sind beide Geräte Tunnelrohre. Wenn die Unterschiede aber sozusagen eher hinter dem Komma stehen, würde der SC am Mak nicht wieder vorbeiziehen können. Wie seht ihr den Unterschied?
In diesem Zusammenhang fädelte die Diskussion hier im Forum beim Thema ein, inwieweit über den Durchmesser der Blendrohre hinaus noch langbrennweitigere Okulare Sinn machen. Es hieß, dass in jedem Fall über den Blendrohrdurchmesser hinaus "größere" Okulare - auch 2"-Okulare - durchaus Sinn machen würden, da das Blendrohr das Licht ja nicht scharf abschneidet, sondern stattdessen "nur" eine größer werdende Vignettierung einsetzt. In diesem Kontext wäre mir wichtig, ob euch die Blendrohrdurchmesser bei beiden Geräten bekannt sind? So kann man sich denn doch ein Bild über das maximal erzielbare Gesichtsfeld bei beiden Geräten machen. Jeglicher weitere Input in diesem Kontext wäre mir wichtig.
Ich würde somit gern zusammenfassen:
Wie groß ist der "gefühlte" Gesichtsfeldunterschied zwischen f10 und f12 wirklich?
Wie groß könnte das - noch eingermaßen vignettierungsfreie - Gesichtsfeld somit werden?
Mit welchen Okularen erreicht man das?
Zusammengefasst läge der Mak vorn, wenn der Unterschied bei der Öffnungszahl nicht "erheblich" ausfallen würde.
Ich hoffe, ich nerve euch nicht mit immer den gleichen Fragen...
Thanks and Clear Sky
:schwitz: Logi
Es geht gegenüber meinem Lidlskope (70/700) erstmal grundsätzlich um mehr Öffnung! Zweitens soll das neu Instrument wie beschrieben auf meiner Lidl-Montierung eingermaßen stabil stehen und kompakt sein. Daher scheiden Newtons (schluchz ;( ) und Dobsons sowie bezahlbare Refraktoren (auch kaum mehr Licht oder kaum kleiner als das Lidl) für mich aus.
Im Forum war zu den Kandidaten SC Celestron C5 (125/1250) und Skywatcher TravelMak (127/1500) zu lesen:
SC:
Schmidtplatte schwer herzustellen, daher vermehrt Qualitätsprobleme und höherer Preis
Obstruktion ca. 35 % von 125mm (ergibt 81,25mm Öffnung)
Sehr lange Auskühlzeit durch geschlossenes System
eher lange Brennweite (f10), dadurch Einschränkung des Gesichtsfelds (Objekte schwer zu finden, wenig Übersicht)
Daher ein Planetenspezialist und weniger für DeepSky geeignet
Optional mit 2"-Zubehör zu betreiben
Mak:
Meniskuslinse einfacher herzustellen,
Hierdurch generell etwas bessere/schärfere Optik bei weniger Qualitätsproblemen/Serienstreuung
Obstruktion ca. 32 % von 127mm (ergibt 86,2mm Öffnung)
100,- Euro günstiger
Auskühlzeit, auch geschlossenes System
Noch längere Brennweite (f12,1), noch kleineres Gesichtsfeld
Auch mit 2" -Zubehör zu betreiben??
Das Thema der Auskühlzeit habe ich als erledigt markiert, denn so groß werden die Unterschiede nicht sein. Beide Teile müssen halt vorher an die frische Luft und sich aklimatisieren.
Die Abbildungsqualität und die Obstruktion spielen allerdings schon noch eine Rolle. Selbst das kleinste Quentchen Licht scheint mir schon wichtig angesichts meiner eher unstrukturierten Nebelsichtungen mit dem Lidlskop. Hier wäre der Mak in beiden Kategorien vorne: Mehr Licht, weniger Obstruktion.
Der nächste wichtige Punkt wäre die Öffnungszahl. Hier liegt allerdings der SC vorne und scheint damit etwas bessere Allroundqualitäten zu haben. Wichtig wäre mir eure Einschätzung, wie sich f12 und f10 im Gesichtsfeld wirklich ausdrücken? Natürlich sind beide Geräte Tunnelrohre. Wenn die Unterschiede aber sozusagen eher hinter dem Komma stehen, würde der SC am Mak nicht wieder vorbeiziehen können. Wie seht ihr den Unterschied?
In diesem Zusammenhang fädelte die Diskussion hier im Forum beim Thema ein, inwieweit über den Durchmesser der Blendrohre hinaus noch langbrennweitigere Okulare Sinn machen. Es hieß, dass in jedem Fall über den Blendrohrdurchmesser hinaus "größere" Okulare - auch 2"-Okulare - durchaus Sinn machen würden, da das Blendrohr das Licht ja nicht scharf abschneidet, sondern stattdessen "nur" eine größer werdende Vignettierung einsetzt. In diesem Kontext wäre mir wichtig, ob euch die Blendrohrdurchmesser bei beiden Geräten bekannt sind? So kann man sich denn doch ein Bild über das maximal erzielbare Gesichtsfeld bei beiden Geräten machen. Jeglicher weitere Input in diesem Kontext wäre mir wichtig.
Ich würde somit gern zusammenfassen:
Wie groß ist der "gefühlte" Gesichtsfeldunterschied zwischen f10 und f12 wirklich?
Wie groß könnte das - noch eingermaßen vignettierungsfreie - Gesichtsfeld somit werden?
Mit welchen Okularen erreicht man das?
Zusammengefasst läge der Mak vorn, wenn der Unterschied bei der Öffnungszahl nicht "erheblich" ausfallen würde.
Ich hoffe, ich nerve euch nicht mit immer den gleichen Fragen...
Thanks and Clear Sky
:schwitz: Logi