ZWO ASI Kamera aber welche?

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astrofax66

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Hallo Community,
dass es einen ZWO ASI Kamera anstelle meiner CANON EOS 600 werden wird, dafür habe ich mich schon entschieden.
Hauptbereich ist Deep Sky Fotografie unter einem gar nicht so schlechten Landhimmel.
Primär möchte ich mit meinem 10 Zoll Newton bzw. meinem Skywatcher Equinox 120 /900 fotografieren.

Aber das gibts ja unzählige verschiedene ASI Kamera's,ASI 533MC-P, ASI 2600 MC-P, ASI183MC, ASI 183 MMPRO, ASI094.. usw. usw.
Das einzige was ich weiß ist, das der Chip unterschiedliche Größen hat und dass man da ganz schön Geld ausgeben kann :p
Welche ich für meinen Bereich am besten nehmen sollte, habe ich noch nicht rausgefunden.
Bräuchte da ein paar Tipps - danke,

LG und CS
Hans
 
Hallo Hans,

ich bin selbst gerade dabei, von EOS auf CMOS Kamera umzusteigen. Um die Auswahl einzuschränken, solltest du folgende Punkte in deine Überlegungen einbeziehen
1. ungekühlte (preiswertere) oder gekühlte (bessere aber teurere) Kamera?
2. Farbkamera ("einfache" RGB-Aufnahmen, aber geringere Empfindlichkeit der Kamera) oder Mono-Kamera (Farbaufnahmen nur mit Filterserien möglich, d. h. zusätzlicher Kostenfaktor und zeitintensiver, aber höhere Empfindlichkeit der Kamera)?
3. Chipgröße der Kamera und Eignung für deine Teleskope hinsichtlich Auflösung?

Zu Punkt 3 gibt es die tolle Seite astronomy.tools. Dort kannst du unter dem Menüpunkt Calculators diverse Simulationen/Berechnungen für dein Astroequipment durchführen lassen. Unter dem Punkt "Calculators-> CCD Suitability" insbesondere wie gut eine Kamera zu deinen Teleskopen passt, was Oversampling oder Undersampling angeht. Da würde ich dann eine Kamera wählen, die der besten Kompromiss für alle Teleskope ist, an denen ich die Kamera einsetzen will.
 
Hallo Hans,

ich würde dir eine ASI071MC Pro empfehlen. Die Kamera passt mit ihren 4,78mü großen Pixeln ideal zu deinen Brennweiten (Pixelmaßstab).
Der APS-C Sensor gleicht, von der Größe her, deiner bisher verwendeten Kamera.
Mit einer Farbkamera bei "gar nicht so schlechten Landhimmel" machst du sicherlich nichts falsch.

Ich nutze diese Kamera u.a zwischen 250mm bis 1000mm Brennweite und wurde bisher nie im Stich gelassen.
Bei 1000mm sieht das Bild etwas besser aus als bei 250mm; Over-/ Undersampling :)

Gruß
Dennis
 
Hallo Hans,

Das einzige was ich weiß ist, das der Chip unterschiedliche Größen hat und dass man da ganz schön Geld ausgeben kann :p
Welche ich für meinen Bereich am besten nehmen sollte, habe ich noch nicht rausgefunden.
Bräuchte da ein paar Tipps - danke,

ja, woran mag das liegen? Die Anbieter machen sich nicht die Mühe, oder können es nicht, dass man die optimale Kamera findet. Ich meine aber, es ist so wie mit anderen Sachen auch: Haupsache "verkofen".

Seit Anfang des Jahres habe ich jetzt viel mehr Zeit für mein(e) Hobby(s) und suche auch die passenden Cam`s.
Ich bin direkt zu den Herstellerseiten gegangen- und wie Schuppen fiel es aus meinen Haaren...:)
Vergleichbare Daten, Chipgrößen auf einer Seite dargestellt, die Besonderheiten jeder Kamera, die History der Kameras und vieles mehr. Auch sehr interessant: Die Seite mit den Produkten, die nicht mehr weiter entwickelt werden (interessant, wenn man sich jetzt eine neue Kamera kaufen möchte).

Produktkatalog (nicht mehr taufrisch, aber sehr informativ)
Vergleichsseite (Kameras untereinander vergleichen)

CS *entfernt*
 
Hallo Hans,

falls Du nicht un-be-dingt Schmalbandaufnahmen machen möchtest, nimm eine OSC. Gerade die jüngste Generation gibt es oft sogar nur als OSC - abgesehen von sehr großen und sehr teuren Modellen.
Falls es aber doch Schmalband werden sollte: Nicht kleckern sondern klotzen. Ich hab anfangs z.B. - entgegen den Empfehlungen - am Filterrad gespart. 5fach reicht ja... Wenn man ausschließlich Schmalband ODER L-RGB macht, stimmt das auch irgendwie. Wenn nicht, darf man aber mit jedem Fiterwechsel neue Flats anfertigen etc. Man mancht sich unnötig Arbeit und wenn es dann auch noch manuell ist erst recht, mit weiteren Nachteilen. Also wenn Mono, dann mit motorisiertem Filterrad ab 7 Positionen und falls die Filter nicht absolut perfekt homofokal sind auch noch einen Fokusmotor. Damit lassen sich die Aufnahmen bzw. Reihenfolgen deutlich wolkensicherer gestalten.
Das hat dann allerdings seinen Preis - erst recht, wenn der Sensor schon zu groß für die relativ günstigen 1,25" Filter ist.
Für OSC gibt es mittlerweile auch Tri- und Quadbandfilter. Damit kommt man schon in die Richtung von Schmalbandaufnahmen. Und selbst ohne Extras: Eine OSC ist ja praktisch eine astromodifizierte DSLR - nur empfindlicher, dank Kühlung rauschärmer und dank konstanter Sensortemperatur braucht man auch nicht verschiedenste Masterdarks.

Konkret finde ich z.B. die 533 sehr interessant - falls die Pixel nicht schon zu klein für dich bzw. dein Seeing sind. Alternativ die etwas ältere 071 mit größeren Pixeln.

cs
Jürgen
 
Hallo Hans,

zur ASI533 gibt es hier meinen Blog:

Es sind noch einige Punkte offen, aber grad ist bei mir wetter-/grippewelletechnisch keine Möglichkeit weitere Bilder zu machen.

Es gibt einige Treiberprobleme, aber ansonsten funktioniert das Teil. Das Zubehör ist top, die Kamera sehr empfindlich. Ich hadere noch etwas mit den Farben. Ich vermute, dass es mit den ZWO Filtern zu tun haben könnte, kann aber wie gesagt nicht testen.

Im Moment ist die Kamera so weit ich weiß nicht lieferbar wegen Coronavirus. Außerdem ist der Preis im Moment weit jenseits dessen was ich bezahlt habe.

CS Joachim
 
Hallo,

bzgl. Oversampling. Ich habe eine ASI 183 MC Pro mit einem 200/1000 Newton. Damit habe ich letzten die M51 fotografiert.
Solange das Objekt über 50 Grad Höhe steht, ist das Seeing so gut das man dennoch mehr Details erhält als mit grösseren Pixeln. Hab mit meiner Canon 5D MK IV verglichen.
Ideal wäre eventuell die ASI 2600 mc Pro. Die steht momentan auf meiner Wunschliste :)

AUFNAHMEDATEN
Objekt:M 51
Aufnahmedatum:04. 03. 2020
Entfernung:25 Mio. Lichtjahre
Durchmesser:80.000 Lichtjahre
Belichtung:40 x 180 Sek. (Gesamt 2,0 Stunden)
Kalibrierung:50 Darks / 50 Flats / 200 BIAS
Montierung:Skywatcher EQ6-R PRO
Teleskop:Skywatcher 200/1000 Newton PDS
Filter:Astronomik L2 UV-IR Block 2″
Kamera:ZWO ASI 183 MC Pro@ Gain 55
Guiding:Lacerta OAG mit ASI 120mm-s und PHD2
Software:APP / Photoshop CC
 

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Danke für die zahlreichen Tipps. Was die ASI's betrifft, wie funktioniert hier eigentlich das Scharfstellen bzw. wäre hier auch ein Autofokussierer sinnvoll?
Spekuliere nämlich das Programm NINA mal zu probieren, soll ja supergut funktionieren.

LG
Hans
 
Hallo Hans,

ich verwende seit diesem Jahr NINA, fokusiere aber mit einer Bathinovmaske. Man nimmt einen hellen Stern, stellt eine Belichtungszeit <1s ein und stellt mit dem Fokuser anhand des Bildes auf dem Laptop scharf. NINA bietet eine Reihe von hellen Sternen zum Anfahren an für manuelle Fokusierung. Natürlich muss man dazu die Aufnahmesequenz unterbrechen. Das ist mit NINA aber kein Problem. Das Program fährt nach dem Neustart der Sequenz per Plate Solving wieder an genau die Stelle, wo es vorher war. Mit dem HFD Tool monitort NINA die Sterndurchmesser, geht die Kurve nach oben, muss man nachfokusieren.

Mit dem Motorfokusierer kann man das automatisieren. NINA kann Anhand der Sterndurchmesser erkennen, wann das Bild optimal scharf ist. Das ist aber ein iterativer Prozess und kostet jedesmal Zeit. Wenn man noch dithert kommt muss man aufpassen, dass man nicht mehr dithert und nachfokusiert als aufnimmt. Deshalb kann man NINA mitgeben nach wievielen Bildern es jeweils nachschärfen bzw. dithern soll.

Im Prinzip liefern Motorfokus und manuell mit Bathinovmaske die selben Ergebnisse. Ich denke das lohnt sich, wenn man seine Sternwarte fernsteuern oder sich halt direkt nach dem Start ins Bett oder vor den Fernseher legen will. Es hat aber auch Nachteile: zusätzliches Gewicht, zusätzliche Kabel und damit zusätzliche Fehlerquellen, zusätzliche Kosten. Ob es etwas ausmacht, wenn Schleierwolken und co während dem Schärfen durchziehen, kann ich nicht sagen.

Ich hab's leider noch nie geschafft einen von den Motorfokusbesitzern dazu zu bewegen mal ein Ergebnis hier zu posten, dass ich mit meinen Ergebnissen vergleichen kann. Daher habe ich mich persönlich dazu entschieden, das weiterhin manuell zu machen.

CS Joachim
 
Im Prinzip liefern Motorfokus und manuell mit Bathinovmaske die selben Ergebnisse. Ich denke das lohnt sich, wenn man seine Sternwarte fernsteuern oder sich halt direkt nach dem Start ins Bett oder vor den Fernseher legen will. Es hat aber auch Nachteile: zusätzliches Gewicht, zusätzliche Kabel und damit zusätzliche Fehlerquellen, zusätzliche Kosten. Ob es etwas ausmacht, wenn Schleierwolken und co während dem Schärfen durchziehen, kann ich nicht sagen.
Es mag sein, dass ein einzelnes Ergebnis eines manuellen Fokussierens mittels Bahtinov-Maske mit dem eines motorisierten Fokussierers und Software vergleichbar ist. Das ist aber nicht der springende Punkt.

Der Vorteil der Automatisierung ist, dass man nicht daneben sitzen muss. Im Aufnahmeprogramm kann man die Bedingungen für ein Neufokussieren definieren (z. B. Temperaturabweichung um 2 grd, oder wenn ein neues Objekt eingestellt wurde oder nach dem Meridian Flip).

Wenn man den Temperaturkoeffizienten für das verwendete Teleskop ermittelt hat, kann man auch Temperaturkompensation für den Fokussierer verwenden. Dann wird nach jeder Aufnahme (falls erforderlich) der Fokus entsprechend der Temperaturänderung nachgeführt. Dazu muss überhaupt kein Fokusbild aufgenommen werden. Dieses Verfahren funktioniert ganz hervorragend bei meinem Takahashi FSQ106, der einen sehr hohen Temperaturkoeffizienten von etwa 47 µm/K hat, also in dieser Beziehung sehr "zickig" ist.

Falls verschiedene Filter im Wechsel verwendet werden sollen, kommt man an einem motorisierten Fokussierer und einer entsprechenden Software überhaupt nicht vorbei.

Bernd
 
Es mag sein, dass ein einzelnes Ergebnis eines manuellen Fokussierens mittels Bahtinov-Maske mit dem eines motorisierten Fokussierers und Software vergleichbar ist. Das ist aber nicht der springende Punkt.

Der Vorteil der Automatisierung ist, dass man nicht daneben sitzen muss. Im Aufnahmeprogramm kann man die Bedingungen für ein Neufokussieren definieren (z. B. Temperaturabweichung um 2 grd, oder wenn ein neues Objekt eingestellt wurde oder nach dem Meridian Flip).

Bernd

hmmm....also wenn ich das richtig verstehe, halt alles so eine Grundsatzfrage.
Ich tue mich halt schon immer schwer mit der Fokussierrei.

Was mich noch interessieren würde, wenn ich bei meinem Skywatcher 10 Zoll Newton auf einer AZ/EQ6 in Verbindung mit NINA - welcher Motorfokus würde da passen - wäre natürlich cool, wenn ich das mit dem Programm NINA mitsteuern könnte.
Dieser möglicherweise (?): LACERTA Motorfokus Stand Alone und ASCOM-kompatibel mit Kamerasynchronisiereung, Mikroschritt-Steuerung, Temperaturfühler und Handbox. Reproduzierbare Positionierung in mikron Bereich, Tragekraft über 5kg.

Gute Frage...

LG
Hans
 
Hallo Hans,

bei Deiner Teleskop Geräteliste kann man bei allen genannten Modellen nicht viel verkehrt machen und die grundsätzlich Diskussion hinsichtlich under-/ oversampling wird meines Erachtens überbewertet. Ich habe beispielsweise ein ASI294MC am C11 Edge HD bei F/10, bei F/6,2 und am RASA C11 mit F/2.2 betrieben, geht alles gut. Zu beachten ist einerseits die Verfügbarkeit der Kameras (China), der Preis und die Sensorgröße.... d.h. für widefield ist eher der größere Sensor empfohlen, z.B. die ASI071MC Pro. Wenn Du primär mit Linienfilter arbeiten möchtest, ist eher eine mono Kamera zu favorisieren, da Du dort eine bessere Differenzierung der Linien erhälst und eine höhere Auflösung im Gegensatz zu den Farbkameras.

CS
Peter

www.pixlimit.com
 
Und der Preis wäre schon gerechtfertigt - € 2.300 ?
Wo wären da deiner Meinung nach die wirklich relevanten Stärken dieser Kamera...

LG
Hans
Hallo Hans,
ich denke das ein APS-C Sensor von der größe her für die meisten Teleskope ideal ist. Bei Vollformat hat man das Problem, dass die wenigsten Teleskope wirklich bis zu den äußersten Ecken eine gute Abbildungsleistung zeigen. Daher nützt einem dann solch ein großer Sensor weniger.
Bei der ASI 183 MC pro, welche ich auch habe, verschenkt man Bildfeld, weil die Teleskope auch ein etwas größeres noch gut Abbilden würden.
Wenn man damit eine kleine bzw. weit entfernte Galaxy ablichtet, reicht natürlich auch der kleinere Sensor... man kann dann aber auch (bei größeren Sensoren) einen entsprechenden Crop machen. Anders herum kann man aber auch größere Objekte mit der selben Brennweite aufnehmen. So wird eine Kamera mit größerem Sensor vielseitiger.

Ich denke das die 16 bit auch Vorteile bringen... und die 50.000 Full well Capacity sind bestimmt auch von Vorteil.
All dies, finde ich, rechtfertigt den Preis.

Davon abgesehen wird der Preis eventuell die nächsten Monate, wenn die Kamera überall gut verfügbar ist, noch etwas fallen. Hoffe ich :)
 
Hallo Hans,

ich verwende seit diesem Jahr NINA, fokusiere aber mit einer Bathinovmaske. Man nimmt einen hellen Stern, stellt eine Belichtungszeit <1s ein und stellt mit dem Fokuser anhand des Bildes auf dem Laptop scharf. NINA bietet eine Reihe von hellen Sternen zum Anfahren an für manuelle Fokusierung. Natürlich muss man dazu die Aufnahmesequenz unterbrechen. Das ist mit NINA aber kein Problem. Das Program fährt nach dem Neustart der Sequenz per Plate Solving wieder an genau die Stelle, wo es vorher war. Mit dem HFD Tool monitort NINA die Sterndurchmesser, geht die Kurve nach oben, muss man nachfokusieren.

Hallo,
zuerst danke für deine Infos. Du hast geschrieben: ....."Scharfstellen anhand Bild auf dem Laptop" - wie machst du das mit N.I.N.A. eigentlich, dachte hier gibt es kein Livebild aufgrund ASCOM Systematik. Machst du das außerhalb von N.I.N.A mit einem eigenen Programm?

Lg
Hans
 
Hallo Hans,

man kann in NINA die Bilder, direkt nach der Aufnahme anzeigen. Wenn man einen Aufnahmeloop einschaltet, bekommt man eine kontinuierliche Animation analog zur Live View an der DSLR. NINA ist nur etwas träge, schafft nur 1-2 Bilder/sek. Ich vermute das liegt daran, dass NINA dem Bild einen Autostretch verpasst. Es reicht aber aus, um bequem scharf zu stellen.

Programme zur Planetenfotografie wie FireCapture strecken die Bilder zwar nicht, dafür hat man aber bei z.B 0,1sek Belichtungszeit praktisch eine Videoanimation. 0,1s reichen z.B. bei einem Stern wie Capella aus um scharf zu stellen. Bei NINA lohnt sich nicht unter 0,5sek zu gehen wegen dem Inputlag.

Ich stelle direkt in NINA scharf. Auf ein anderes Programm umzuschalten ist extrem unkomfortabel, da es Probleme macht, wenn man die Kamera aus mehreren Programmen gleichzeitig steuern will. Also immer in der Software scharf stellen, in der man aufnimmt.

CS Joachim
 
Hallo zusammen,
ich würde mir nun eine ASI071MC Pro bestellen bzw. eine ASI120MM Mini (fürs Guiding) dazu.
Die Kamera passt mit ihren 4,78mü glaube ich auch gut zu meiner bestehenden Ausrüstung (10 Zoll Newton bzw. Equinox 120 /900.

Eine Frage hätte ich noch: was Zubehör betrifft:
- braucht man eigentlich ein Ladekabel?
- wie wird die ASI auf das Teleskop gesteckt ? brauche ich da einen zusätzlichen Halter?

Danke, LG und CS,
Hans
 
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Hallo Hans,

für die Kamera reicht das USB Kabel, für die Kühlung brauchst du ein eigenes Netzteil.

Die Kameras haben ein T2 Gewinde. Für den Anschluß ans Teleskop brauchst du einen Adapter von deinem teleskopseitigen Anschluß auf T2. Z.B. einen 2"/T2 Adapter. Das ist die simpelste Variante.

In der Praxis brauchst du aber einen Flattener/Reducer/Koma Korrektor und ein Filterrad ist auch recht komfortabel. Da kommt die 2" Klemmung schon an ihre Grenzen. Deshalb ist es besser, wenn man die Kamera direkt in den Auszug schraubt...falls das möglich ist.

Mein Auszug hat z.B. ein M68 Gewinde, wenn ich den 2" Stutzen abschraube. Ich habe am Teleskop einen M68/M48 Adapter, auf den ich die Reducer/Flattener verschraube und da dran verschraube ich wiederum die Kamera bzw. noch das Filterrad dazwischen.

CS Joachim
 
Hi Hans,

die 120mm passt zu jedem 1,25" Okularauszug. Bei der 071MC kommt es darauf an, welchen Komakorrektor du hast. Der braucht einen ganz bestimmten Arbeitsabstand zum Sensor. Ein Filterrad wird bei einer Farbkamera wohl nicht unbedingt nötig sein.

cs
Jürgen
 
Hallo Hans,
für die Kamera reicht das USB Kabel, für die Kühlung brauchst du ein eigenes Netzteil.

CS Joachim

Hallo Joachim,

zuerst dankr für die Infos ;-)

werde mir natürlich gleich auch eine Guiding Kamera - die ASI120 mini zur ASI071 MC pro besorgen.
Was mir noch nicht ganz klar ist, kann ich diese ASI120 auch genauso einfach auf meinen Sucher reinschrauben, wie die Lacerta MGEN Kamera oder brauche ich da etwas separates?

LG und CS,
Hans
 
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