ZWO ASI6200 MC Pro - Reflexionen am Rand

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Dane Vetter

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Hallo zusammen,

zurzeit Laufen bei mir die ersten Schritte mit einer gebraucht erworbenen ASI 6200 MC Pro bei mir, und der erste Testlauf hat bei mir einige Reflexionen am links und rechten Rand gezeigt. Zuvor war in dem Platz eine ASI 6200 MC Pro, und der davor angeflanschte Imagetrain ist im Grunde fast der gleiche. An der Kamera grenzt direkt ein Baader UFC, welchen ich Kameraseitig von M48 auf M54 erweitert habe. Die Teleskopseite ist aktuell noch auf M48, wird aber demnächst auch ausgeweitet. Nach dem UFC kommt eine Adapterplatte mit M48, welche auch auf M54 erweitert wird, dann kommt der ZWO OAG, eine 5mm M54 Hülse mit Abstimmring, Rotationsadapter. Im Grunde ist das aber alles schon so vorhanden wie bei der vorigen Kamera mit kleineren Sensor.

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In meinem Testlauf haben sich nun am links und rechten Rand kleinere und recht leichte Reflexionen gezeigt, welche ich bisher nie hatte. Ich hatte anfangs die Befürchtung, das hier vielleicht mit der Kamera was nicht stimmt. Aber als ich mit der Kamera Darks durchgeführt habe, sind diese Reflektionen nicht aufgetaucht. Deswegen gehe ich davon aus, das diese irgendwann durch einen Bereich nach der Kamera mit ins Bild kommen.

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Bitte die elongierten Sterne nicht beachten.
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Weitere Test haben ergeben, das der UFC auch ein gewisses Licht über die Schublade rein lässt, was aber laut Baader normal ist, und im dunklen kein Problem verursachen sollte. Das Lichtleck ist auch nur einseitig, was die Reflexionen auf zwei Seiten des Sensors irgendwie auch nicht richtig erklärt.

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Video: 20230725_204144.mp4

Nach dem UFC ist eigentlich alles gleich wie vorher, als ich noch keine Probleme hatte. Wobei diese vielleicht vorher schon da waren, aber eben auf dem kleineren APS-C Sensor nicht aufgeschlagen sind. Die sind ja auf dem großen Sensor wirklich nur ganz am Rand. Ich gehe davon aus, da diese Reflexionen nur am linken und rechten Rand erscheinen, diese auch nur am äußeren Rand des Lichtkanals entstehen, welcher eben vorher auf den kleineren Sensor nicht aufgekommen ist.

Ich werde wohl weitere Versuche anstellen müssen. Was mir hier etwas merkwürdig erscheint, ist die wirklich minimale Darstellung nur ganz am Rand dann teilweise farbigen Ringen. Wenn irgendwo Licht einbricht, stelle ich mir das so vor wie in folgendem Beispiel, was auch meinem oben erzeugen Beispiel mit dem künstlichen Licht entspricht. Das Licht erleuchtet einen bestimmten Bereich, aber eben ohne diese farbigen Ringe.

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Hatte hier jemand schon mal solche Reflexionen die genau meinem Beispiel entsprechen? Ich werde auf jeden Fall noch weitere Versuche machen, was das das Thema Lichtleck angeht. Falls hier jemand schon mal solch ein Phänomen hatte, würde ich mich gerne über die Erfahrung freuen, welche mir bei meinen weiteren Tests behilflich sein könnten.

Achja, ein Filter war im UFC nicht vorhanden.

Danke für jeden Hinweis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dane, hast du ggf. eine Reinigung an der linse oder am Sensor vorgenommen und irgendwo minimal Feuchtigkeit hinterlassen? Könnte eine Möglichkeit sein, dass die Reflexionen jetzt auftauchen und vorher nicht erkennbar waren.
Viele Grüße Ben
 
Hallo Ben,

ja das kann sein! Ich bin mit einem Sensor Swab mit dazugehörigen Sensorreiniger drüber, aber das war eigentlich schon 1-2 Tage vor der Aufnahme, da müsste am Rand übrig gebliebene Flüssigkeit eigentlich verdampft sein. Aber ja stimmt, das könnte natürlich auch eine Ursache sein. Ich habe aber nach dem Vorfall das Glas auch noch mal unter dem Licht begutachtet, aber nichts ungewöhnliches festgestellt. Aber vielleicht handelt es sich auch um kaum sichtbare Rückstände, was aber ein Sensorreiniger eigentlich nicht haben sollte, und mir bisher bei dem auch nicht aufgefallen ist.

Aber es könnte gut hinkommen, besonders da ich mit dem Swab von recht nach links und umgekehrt gefahren bin. Somit könnte ich schon an den linken und rechten Rand was hin geschoben haben bzw. sich was angesammelt haben. Ich muss da mit der Lupe ran, vielleicht sehe ich dann etwas.
 
Hallo Dane, ich hatte tatsächlich als aller erstes den swap eines sensorreinigers im Kopf als ich die "Verteilung" der Reflexionen gesehen habe.. und die Form sieht so konzentrisch nach Tröpfchen aus...hoffe du findest was! Unbedingt mit ganz hellem Licht und unterschiedlichen einfallswinkeln forschen :y:
Viel Erfolg und vor allem Spaß mit der neuen Kamera!
 
Hallo Ben,

ich habe irgendwo auch noch eine Sensorlupe für Kameras herumfahren, ich werde auch damit mal mein Glück probieren. Ich werde hier dann ein update geben!

Vielen Dank für den Hinweis, auf den ich eigentlich schon selbst hätte kommen können. Dem wird gleich als erstes nachgegangen.
 
So, also ich musste mir da direkt nach der Arbeit mal Gewissheit verschaffen, und habe mal mit der Stirnlampe aus allen Perspektiven reingeleuchtet. Und ich habe dann wirklich einen ganz bestimmten Winkel gefunden, bei dem dann förmlich Riefen auf dem Glas zu sehen sind.

Ich habe zu Beginn erst wirklich nur den Rand abgesucht, bis mir klar wurde, dass das Fenster ja auch größer als der Sensor ist. Also müsste das Problem vielleicht etwas tiefer in Richtung Bildmitte hereingehen als nur der von mir zur Seite geschobene Schmutz. Diese Schlieren gehen auch tiefer rein, wenn nicht sogar durch die ganze Scheibe.

Bei dem Foto habe ich die Schärfe und die Struktur noch mal hochgezogen, weswegen das auch etwas extremer aussieht.
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Mir ist dann noch eine Flasche Baader Optical Wonder eingefallen, welche seit Ewigkeiten im Schrank steht. Leider ist mir erst nach der Anwendung eingefallen, weshalb die auch so lange schon im Schrank steht. :D Aber das passiert nun nicht mehr, den Schrott hab ich jetzt endlich mal weggekippt. Die Sprühflasche wird für was anderes eingesetzt.

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Ich habe daraufhin einfach ein Gemisch von einem Drittel Isopropanol und zwei Drittel destilliertem Wasser eingesetzt. Nach der Anwendung hat es noch kaum sichtbar feine Schlieren zurückgelassen, was vielleicht noch verschmierte Überreste vom Optical Wonder waren. Ich bin dann einfach noch mit einem trockenen Sensor Swab ein paar mal vorsichtig darüber, und weg waren die Schlieren.

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Ich bin dann danach noch mit einem trockenen Wattestäbchen am Rand entlang, um auch wirklich den zur Seite geschobenen Staub noch aufzunehmen.

Ich bin ja echt gespannt, ob das auch wirklich die Ursache war. Die Schlieren waren wirklich sehr fein, und nur in einem ganz bestimmten Winkel der Lichtquelle sichtbar. Das würde mich schon etwas erstaunen, dass diese dann für solche Reflexionen sorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, das sah ja wirklich "unschön" aus. Mein frisches Optical Wonder wurde bisher nur ein einziges Mal benutzt und die Rückstände bzw. Schlieren waren an einem Filter vergleichsweise gering. Schlierenfrei geht nach meiner Erfahrung aber nur mit Anhauchen und sehr gutem Mikrofasertuch. Einige Mikrofasertücher hinterlassen leider feine, hartnäckige Staubpartikel.
 
Bei mir hat das Optical Wonder schon am ersten Tag, als ich es neu erworben habe, für deutliche Schlieren gesorgt. Ich habe mich dann hin und wieder dazu mal motiviert, es noch mal zu versuchen, aber wie auch in dem aktuellen Beispiel, habe ich immer irgendwelche deutliche Schlieren erhalten. Andere haben ähnliche Erfahrungen gemacht, andere schwören wiederum auf das Mittel. Wie auch sonst überall scheiden sich wohl auch hier die Geister. Unterm Strich hat sich bei mir eine Mischung aus 1/3 Isopropanol und 2/3 destilliertem Wasser immer als gut erwiesen, und zudem noch deutlich günstiger. Und das Gemisch ist soeben auch in die Sprühflasche vom Optical Wonder gelandet. :)
 
Bei mir hat das Optical Wonder schon am ersten Tag, als ich es neu erworben habe, für deutliche Schlieren gesorgt. Ich habe mich dann hin und wieder dazu mal motiviert, es noch mal zu versuchen, aber wie auch in dem aktuellen Beispiel, habe ich immer irgendwelche deutliche Schlieren erhalten. Andere haben ähnliche Erfahrungen gemacht, andere schwören wiederum auf das Mittel. Wie auch sonst überall scheiden sich wohl auch hier die Geister. Unterm Strich hat sich bei mir eine Mischung aus 1/3 Isopropanol und 2/3 destilliertem Wasser immer als gut erwiesen, und zudem noch deutlich günstiger. Und das Gemisch ist soeben auch in die Sprühflasche vom Optical Wonder gelandet. :)

Hallo Dane!

Ich hatte OW an der Frontlinse meines Esprits verwendet und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Komisch,dass hier die Erfahrungen so auseinandergehen…

CS Gernot
 
Hallo Gernot,

höchstwahrscheinlich handelt es sich wie üblich um einen Anwenderfehler. Ich bin einfach für den Einsatz von Optical Wonder nicht ausreichend qualifiziert. :) Macht ja nichts, mit deutlich günstigeren Mitteln erreiche ich auch mein Ziel. :y:
 
Ich hab an meinen Kameras nur diese Sensor Cleaning Swabs, die teile sind Super.
Leider sehr Teuer.
Aber auch trocken mit anhauchen reicht es.

Viel Glück weiterhin
Vincent
 
Ja die sind absolut prima, ich habe immer einen Satz hier für Notfälle. Anders würde ich auch gar nicht an einen Sensor dran wollen und können. Also besonders bei meinen DSLMs.
 
Hallo zusammen,

gestern konnte ich zum ersten Mal endlich meine Nachreinigung überprüfen. Und es hat sich tatsächlich etwas geändert! Es ist nur noch eine solch eine Reflexion vorhanden, diesmal nicht am linken oder rechten Rand, sondern am rechten oberen Rand.

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Vielleicht habe in der Ecke geschlampt, und muss noch mal drüber. Da ich aber sonst keine Veränderungen bis auf diese Reinigung durchgeführt habe, kann man wohl davon ausgehen, dass das auch die Ursache ist.
 
Hey Dane, super wenn zumindest die Ursache gefunden ist! Das schlimmste sind Fehler ohne klare Ursache...so kann man nachpolieren! Klasse frame! Die Optik kann Vollformat offensichtlich ab! :y: Was hängt da vor der Kamera wenn ich fragen darf?
Viele Grüße Ben
 
Hi Ben,

ja ich bin roh die Ursache nun zu kennen. Da weiß man wenigstens, wo man Bohren muss. Es handelt sich hier um den TS-Optics 100 mm f/5,8 Quadruplet Apo, mit dem ich recht zufrieden bin. Wenn ich mich da steigern möchte, muss es wohl ein FSQ-106 ED werden. :D

Er kommt recht gut mit Vollformat klar, wenn auch nicht perfekt, wie man im folgenden Thread sieht: TSQ-100ED Apochromat und der Einsatz von einem Blendenring

Dort wird aber auch erwähnt, dass ich damit zufrieden sein kann. Mit Vollformat muss man wohl des Öfteren mit kleinen Kompromissen leben, was die Ecken angeht. :) Mit der 6200er habe ich schon mal genug Reserven, um das Bild auch leicht am Rand zu beschneiden, wenn es das Objekt zulässt.

Im finalen Bild habe ich die Reflexion auch drinnen (links unten). Hier sind mal drei Stunden zusammen gekommen:

IC1318-cbg-csc-St Kopie.jpg
 
Hallo zusammen,

zu diesem Problem ein für mich etwas überraschendes Update. :)

Ich war sicher, dass ich das Problem nun los bin. Ich habe die Tage auch mit M31 begonnen, und mein Stack nach 6-7 Stunden zeigt keine einzige Reflektion am Rand:

M31-lpc-cbg-csc.jpg


Ich habe nun zwischen drinnen mit genau dem gleichen Setup auf den Kometen gehalten. Die Kamera wurde weder vom Teleskop genommen, noch rotiert, da ich bei M31 noch weiter machen möchte. Soweit für mich alles gut, und ich war weiterhin sicher, dass das Problem nun gelöst ist.

Als ich die Aufnahmen vom Kometen gestackt habe, traf mich dann der Schlag. Siehe links unten:

Nishimura_580_Komet_no_Stars-lpc-cbg.jpg


Ich kann das gerade nicht glauben! Besonders da mit dem genau gleichen Aufbau, dass Problem zuvor nicht vorhanden war. Bei M31 ist da keine Spur davon, aber beim Kometen ein fetter Fleck. Besonders da der Komet auch nur weniger als eine halbe Stunde Belichtungszeit aufweist, während M31 ein vielfaches davon mehr drinnen hat.

Vielleicht handelt es sich doch trotzdem um Schmutz auf der Scheibe, der aber durch Licht von Außen irgendwie angeleuchtet wird. Oder allgemein vielleicht doch ein Lichtleck hier mit rein spielt. Und beim Kometen hatte das Setup einen passenden Winkel, das Licht rein gekommen ist.

Ich kann mir das sonst nicht anders erklären.
 
Ein kleines Update von meiner Seite, da ich bezüglich dieses Problems den Support von ZWO kontaktiert habe. Der Support teilt mit, dass es sich hier ziemlich sicher um einen hellen Stern am Rand handelt, welcher eine Reflexion am äußeren Rand des Feldes erzeugt. Und dass es sich um ein häufiges Problem bei Reflektoren und Reducern/Flattenern handelt. Der Mitarbeiter vom Support hat das gleiche Problem angeblich bei seinem FRA400. Als Lösung wird empfohlen, ein anderes Framing, oder eine andere Rotation zu wählen.

Ich habe erklärt, dass ich schon mit mehreren ASI2600MC/MM Pro, sowie eine 2400 MC Pro und eine EOS Ra im Einsatz habe/hatte, und so ein Phänomen über die Jahre nie gesehen habe. Aber das scheint wohl nicht zu interessieren. Auf meinen expliziten Hinweis, ob hier am Glas der Kamera was nicht stimmen kann, wird erwidert, dass es nicht an der Kamera liegt.

Ich werde hier wohl weitere Untersuchungen für mich anstellen müssen.
 
Guten Morgen Dane...das klingt grundsätzlich erstmal mach typischer Abwehrhaltung einer Firma. Ich hab den fra400 (die omegon rebranding Version) zweimal und sowohl mit, als auch ohne Reducer im Einsatz mit ner Vetec571c und noch nicht einmal solche Reflexionen gehabt. Wie gesagt ich hatte das Thema mal mit meinem damaligen WO GT81. Da war es aber klar Tau, welcher im Teleskop gelandet war. Intensive Austreibungsbemühungen in Form von trocknen durch viel Warmluft im Backofen und große Silikatpackungen im einer luftdichten Kiste haben dann Abhilfe geschaffen.
Viele Grüße Ben
 
Hallo Ben,

ja die Rückmeldung vom ZWO Support ist alles andere als erfreulich. Aktuell habe ich eine 6200MM pro welche weder von zwei ASIAIRs, noch von einem Rechner zwar erkannt wird, aber keine Verbindung ermöglicht. Nach 10 Tagen nach meiner Meldung habe ich mal eine Rückmeldung erhalten, das die Engineers nach dem Urlaub zurück sind, und sich nun mal darum kümmern.

Zu dem eigentlichen Thema, ja das passt einfach nicht und ist für mich unbefriedigend. Aber da wird wohl nichts Weiteres passieren. Ja, was eigentlich noch unbefriedigender ist. Ich muss mir da wohl wieder irgendwie selbst helfen müssen.
 
Hallo Ben,

ja die Rückmeldung vom ZWO Support ist alles andere als erfreulich. Aktuell habe ich eine 6200MM pro welche weder von zwei ASIAIRs, noch von einem Rechner zwar erkannt wird, aber keine Verbindung ermöglicht. Nach 10 Tagen nach meiner Meldung habe ich mal eine Rückmeldung erhalten, das die Engineers nach dem Urlaub zurück sind, und sich nun mal darum kümmern.

Zu dem eigentlichen Thema, ja das passt einfach nicht und ist für mich unbefriedigend. Aber da wird wohl nichts Weiteres passieren. Ja, was eigentlich noch unbefriedigender ist. Ich muss mir da wohl wieder irgendwie selbst helfen müssen.
Hallo Dane,

ich hatte seinerzeit mit meiner 2600MC-Pro ein ahnliches Problem. Kamera wurde erkannt und auch eine Verbindung war möglich, jedoch trat ein "Expsurefehler" auf, sobald ein Bild gemacht wurde. Egal ob Asiair, Nina oder die Asi-suite am Rechner.

Kamera ging zurück zu TS, dort wurde mir ein Kabelbruch im inneren der Kamera bestätigt und die Kamera getauscht- danach war der Fehler behoben,
 
Hallo Patrick,

ja bei mir weist sich das Problem irgendwie als komplizierter aus. Mittlerweile habe ich die zweite 6200MM hier, und das gleiche Problem. Die Kamera wird immer erkannt, aber ich kann nicht verbinden. Zwei ASIAIRs, ein PC, acht verschiedene Kabel, zwei verschiedene Stromquellen... und alles was einwandfrei mit meinen 2600er MC und MM und 2400 MC, 6200 MC ohne Probleme funktioniert. ZWO kann sich das Problem aktuell nicht erklären.
 
Hallo Dane,

bei mir hat ein Muschelbruch im OAG Prisma mal ähnliche, wenn auch viel stärkere Probleme gemacht. Sterne außerhalb des Bildfelds haben dann so Regenbogen reingestreut. Das sah aber nicht genauso aus. Das war viel farbiger und ging bis in die Bildmitte. Die Bilder konnte man wegwerfen.

Ich habe bei mir derzeit einen völlig anderen Effekt, der auch vom OAG Prisma kommt. Ich vermute, das kommt von der Unterkante des Prismas. Bei Gelegenheit will ich die Rückseite mal schwärzen bzw. abkleben um zu sehen, ob das dann weg ist.

Irgendwo muss da auf jeden Fall ein Glas und eine reflektierende Oberfläche im Spiel sein. Sonst gäbe es keine Regenbogenfarben.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Dane,

bei mir hat ein Muschelbruch im OAG Prisma mal ähnliche, wenn auch viel stärkere Probleme gemacht. Sterne außerhalb des Bildfelds haben dann so Regenbogen reingestreut. Das sah aber nicht genauso aus. Das war viel farbiger und ging bis in die Bildmitte. Die Bilder konnte man wegwerfen.

Ich habe bei mir derzeit einen völlig anderen Effekt, der auch vom OAG Prisma kommt. Ich vermute, das kommt von der Unterkante des Prismas. Bei Gelegenheit will ich die Rückseite mal schwärzen bzw. abkleben um zu sehen, ob das dann weg ist.

Irgendwo muss da auf jeden Fall ein Glas und eine reflektierende Oberfläche im Spiel sein. Sonst gäbe es keine Regenbogenfarben.

Grüße,
Joachim
Joachim, Du ,Held!
Mir fällt es gerade wie Schuppen von den Augen. :eek::eek::eek:Ich habe manchmal auch solche Reflektionen, die sind allerdings sehr am Rand aber wenn, dann stören sie sehr und kosten enorm viel Zeit in der Nachbearbeitung. Ich habe schon alles möglich vermutet, allerdings eher in Richtung Streulicht von Außen.
Ich weiß aber , dass ich eine mini Absplitterung am Prisma habe, habe der aber nie viel Beachtung geschenkt. Und nach deinem Beitrag bin ich mir sicher, dass es meine Probleme verursacht. Ich überlege nun das Prisma zu wechseln oder könnte auch ein Schwärzen der betroffenen Stelle langen?

Viele Grüße
Thomas
 
Hallo zusammen,

vielen Dank Joachim, für das Teilen deiner Erfahrung. Das wäre bei mir in der Tat der nächste Schritt gewesen, den OAG und das Drumherum vor der Kamera mal zu prüfen. Speziell auf blanke, reflektierende Stellen. Besonders in dem hier blau eingerahmten Bereich:

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Denn nach dem Rotator der bei mir als Schnellkupplung für andere Kameras dient, funktioniert das ja mit anderen Kameras ohne solche Probleme. Auf der anderen Seite habe ich die Teile im blauen Rahmen so in der Form schon an einer anderen Kamera eingesetzt. Ich habe beim Baader UFC nur den Kameraadapter von M48 auf M54 umgetauscht, und das Prisma wegen dem Wechsel von APS-C auf Vollformat weiter hochgeschoben. Mehr nicht. Aber den M54 Adapter von Baader muss ich mir mal genauer auf der Innenseite anschauen.

Ich möchte Fremdlicht mittlerweile auch nicht mehr ausschließen wollen. Da diese Ringe ja auch immer einen leichten warmen Farbton haben, könnte ich mir hierzu auch eine meiner beiden Straßenlampen aus der Umgebung hierzu als Problem vorstellen. Das könnte vielleicht auch immer die andere Position der Ringe erklären, je nach dem in welche Richtung das Teleskop ausgerichtet ist. Den blau eingerahmten Bereich mal mit einem schwarzen Tuch bedecken, tollte die Ursache ausschließen.

Ich bin auch am Überlegen, ein komplett neues Schutzglas zu kaufen, falls mit dem etwas nicht stimmt. Da es sich um einen Gebrauchtkauf handelt, weiß ich natürlich nicht, was der Vorbesitzer hier getrieben hat. Meine letzten Erfahrungen zum Thema Gebrauchkauf sind allgemein recht negativ, was hier so als neuwertig und kaum benutzt angeboten wird.
 
Hallo zusammen,

meine Nachforschungen bei dem Problem sind noch in Arbeit. Ich habe mich dazu entschieden, mal das Schutzglas zu ersetzen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass der Rahmen an der Scheibe teilweise kleine Blanke stellen aufweist. Solche ähnliche Makel hatte ich aber in der Vergangenheit schon bei anderen Kameras von ZWO festgestellt. Wobei nicht in diesem Ausmaß.

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Beim Ausbau des Schutzglases ist der Dichtungsring zu schaden gekommen. Hätte das Glas mit Dichtungsring vielleicht vorher mal in warmen Wasser aufweichen sollen.

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Aber ich bekomme nun von ZWO gratis einen Ersatz, und habe zu der Sendung gleich noch einen neuen Rahmen mitbestellt, der hoffentlich makellos ist.

Damit wären dann für zukünftige Tests ein neues Schutzglas verbaut, und der Rahmen ausgetauscht. Mal sehen ob hierdurch vielleicht das Problem nicht mehr auftaucht.
 
Hallo zusammen,

ein kleine Update von meiner Seite. Nach knapp einer Woche habe ich nun von ZWO mein Ersatzteilpaket erhalten. Der neue Rahmen weist diese Makel an der scharfen Kante vom Rahmen nicht auf. Ich habe kostenlos drei Gummiringe mitbekommen, auf meinen Wunsch. Da muss ich ZWO ja doch mal ein kleines Lob aussprechen. :) Ich musste eben noch bei meiner 6200MM auch das Glas austauschen, weil ich [zensiert] beim anschraubendes Filterrades tatsächlich mit dem Schraubendreher abgerutscht bin, und einen winzigen Kratzer am Rand des Schutzglases verursacht habe. Vielleicht unbedeutend, aber nach den ganzen Miseren, welche ich durchmache, gehe ich doch lieber auf Sicher und habe das Schutzglas ausgetauscht. Hier hat sich nebenbei bemerkt der Dichtungsring nicht am Schutzglas festgefressen. Vielleicht haben Sie das Problem bei den neueren Modellen noch etwas optimieren können. Vielleicht ist meine 6200MC welche ich gebraucht erworben habe, auch schon recht alt.

SAI6200MM_Heater_Pad_klein.jpg


Mal sehen ob diese beiden Anpassungen etwas an dem ursprünglichen Problem bewirken.
 
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