Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach Nutzern, welche einen ZWO OAG-L mit einem Vollformatsensor betreiben. Ich würde mich hier mal gerne die praktische Erfahrung in Bezug der Einstellung des Prismas austauschen. Bisher habe ich immer mit APS-C Sensoren gearbeitet, und hier ist man recht flexibel, und man kann das Prisma ziemlich schnell aus dem Feld schieben.
Bei Vollformat ist das aber nach meinem Empfinden nicht ganz so einfach wie bei kleineren Sensoren. Hier muss man wohl einen kleinen Kompromiss mit einer kleinen Abschattung eingehen, welche sich aber im Rahmen hält. Bei mir sieht das dann folgendermaßen aus:
Wie man sieht, ist das Prisma hier in Form eines leichten Schattens sichtbar. Kein Vergleich zu meinem oberen Beispiel mit dem APS-C Sensor, und dem großen tiefschwarzen Schattenwurf durch das zu weit herausstehenden Prisma. Das Prisma habe ich mit einer Distanz von 16,5mm zum Rand eingestellt. Damit ist das schon recht weit oben, wenn man bedenkt das hier noch eine Platte mit M54 Durchlass drauf kommt.
Damit schaut das Prisma am Ende gerade noch über den Rand vom M54 Kanal hinaus.
Mit einer Guidecam welche einen großen Sensor wie die 174MM Mini, schaut das Bild dann im gestreckten Zustand so aus, wie auf folgendem Beispiel.
Es vignettiert auf einer Seite schon etwas, im ungestreckten Zustand sieht das auch nicht so deutlich aus. Um rein Sterne anzuzeigen, wird das wohl nicht so tragisch sein, wobei hier ja auch die schwächeren Sterne auf der einen Seite noch mehr abgeschwächt werden.
In dem Beispiel ist das also eine Gratwanderung, auf der man sich bewegt. Ich kann das Prisma weiter zurück schieben, aber dann kommt es nicht mehr sinnvoll über den Rand hinaus, und verliert irgendwie ja auch wieder den Vorteil des großen Prismas. Weiter herausziehen würde die Vignettierung für die Guidecam abmildern, aber für die Aufnahmekamera verschlimmern. Auf der anderen Seite könnte ich mir aber vorstellen, dass eine etwas stärkere Vignettierung in der Hauptkamera auch trotzdem noch ausreichend gut durch Flats korrigiert werden. Auf der anderen Seite, wenn ich die Vignettierung für die Guidecam optimiere, wie viel bringt das in der Praxis wirklich?
Unterm Strich funktioniert das System so für mich ganz gut. Nur möchte ich mal hinterfragen, ob ich das für mich so auch optimal herausgefunden habe, oder ob ich vielleicht doch noch etwas optimieren kann, weil es jemand besser/anders macht. Also mit optimieren meine ich primär, das Prisma vielleicht noch mal auf Kosten der anderen Seite in eine andere Position schieben.
Deswegen meine Frage zum Austausch, und wie ihr das für euch herausgefunden bzw. was für Erfahrungen ihr habt. Gerne auch das eine oder andere Flat mal zum Vergleich zeigen. Vielleicht gibt es bei euch ja keine Abschattung, und ich mache etwas falsch.
ich bin auf der Suche nach Nutzern, welche einen ZWO OAG-L mit einem Vollformatsensor betreiben. Ich würde mich hier mal gerne die praktische Erfahrung in Bezug der Einstellung des Prismas austauschen. Bisher habe ich immer mit APS-C Sensoren gearbeitet, und hier ist man recht flexibel, und man kann das Prisma ziemlich schnell aus dem Feld schieben.
Bei Vollformat ist das aber nach meinem Empfinden nicht ganz so einfach wie bei kleineren Sensoren. Hier muss man wohl einen kleinen Kompromiss mit einer kleinen Abschattung eingehen, welche sich aber im Rahmen hält. Bei mir sieht das dann folgendermaßen aus:
Wie man sieht, ist das Prisma hier in Form eines leichten Schattens sichtbar. Kein Vergleich zu meinem oberen Beispiel mit dem APS-C Sensor, und dem großen tiefschwarzen Schattenwurf durch das zu weit herausstehenden Prisma. Das Prisma habe ich mit einer Distanz von 16,5mm zum Rand eingestellt. Damit ist das schon recht weit oben, wenn man bedenkt das hier noch eine Platte mit M54 Durchlass drauf kommt.
Damit schaut das Prisma am Ende gerade noch über den Rand vom M54 Kanal hinaus.
Mit einer Guidecam welche einen großen Sensor wie die 174MM Mini, schaut das Bild dann im gestreckten Zustand so aus, wie auf folgendem Beispiel.
Es vignettiert auf einer Seite schon etwas, im ungestreckten Zustand sieht das auch nicht so deutlich aus. Um rein Sterne anzuzeigen, wird das wohl nicht so tragisch sein, wobei hier ja auch die schwächeren Sterne auf der einen Seite noch mehr abgeschwächt werden.
In dem Beispiel ist das also eine Gratwanderung, auf der man sich bewegt. Ich kann das Prisma weiter zurück schieben, aber dann kommt es nicht mehr sinnvoll über den Rand hinaus, und verliert irgendwie ja auch wieder den Vorteil des großen Prismas. Weiter herausziehen würde die Vignettierung für die Guidecam abmildern, aber für die Aufnahmekamera verschlimmern. Auf der anderen Seite könnte ich mir aber vorstellen, dass eine etwas stärkere Vignettierung in der Hauptkamera auch trotzdem noch ausreichend gut durch Flats korrigiert werden. Auf der anderen Seite, wenn ich die Vignettierung für die Guidecam optimiere, wie viel bringt das in der Praxis wirklich?
Unterm Strich funktioniert das System so für mich ganz gut. Nur möchte ich mal hinterfragen, ob ich das für mich so auch optimal herausgefunden habe, oder ob ich vielleicht doch noch etwas optimieren kann, weil es jemand besser/anders macht. Also mit optimieren meine ich primär, das Prisma vielleicht noch mal auf Kosten der anderen Seite in eine andere Position schieben.
Deswegen meine Frage zum Austausch, und wie ihr das für euch herausgefunden bzw. was für Erfahrungen ihr habt. Gerne auch das eine oder andere Flat mal zum Vergleich zeigen. Vielleicht gibt es bei euch ja keine Abschattung, und ich mache etwas falsch.