ZWO Seestar S50 Pro | Vorstellung heute um 16 Uhr (deutsche Zeit)

Moin, ich bin relativ zufrieden. Bisher war das Wetter jedoch immer nur Mittelmaß, sodass max. ein paar wenige Stunden Integrationszeit pro Objekt "gesammelt" werden konnten. Ich glaube das ist das der Preis für das kleine Telskop, wer viele, viele Details in den Bildern möchte, braucht viele viele Frames.​
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- Die App arbeitet gut mit der Hardware zusammen​
- Der Station-Mode ist mein "Killer" Feature, weil ich mich 30 m entfernt (wo Bluetooth) nicht mehr ist, einfach ins Bett legen kann und auf dem iPad alles verfolgen kann. (oder SmartTV Airplay)​
- Das Livestacking und die AI-Bearbeitungsfunktionen sind überraschend gut wenn auch recht simpel. Man kann die Bilder hinterher jedoch nochmal in der App stapeln lassen und manuell die nicht gewollten Bilder rausfischen.​
- Beim testen von C4 Irisnebel im EQ Modus nah am Zenit und den max. 60 Sek Belichtungszeit hat das Gerät teils 40-50 % Ausschuss generiert. Aber kann auch an soo vielen anderen Dingen gelegen haben wie Wind usw. Sonst nichts negatives aufgefallen bisher.​
- Hier mal ein Bild von zwei Nächten M31 und zwei Nächten Schleiernebel: Das Teleskop speichert schon schöne Details in den Rohdaten:​
Die Dateien sind hier sehr komprimiert (bis auf NGC7000) Sie wurden mit AstroWizard inkl. BXT, NXT bearbeitet. IrisNebel ist stark reingecroppt und eig. größer und schärfer.​
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Ich bin happy mit dem S50 Pro​
Viele Grüße Malte​
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und den max. 60 Sek Belichtungszeit hat das Gerät teils 40-50 % Ausschuss generiert.​
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Hi,
Iss nur meine persönliche Meinung.
Eine solange Einzelbelichtung von 60 sek würde ich nie empfehlen. Wenn irgendwas an einem Bild von 60 sek nicht stimmt und es ausgeworfen wird und das viele male, dann hast du sehr viel Zeit verloren/verschwendet. Mit 20sek. Bilder kannst du in dieser Zeit 3 Bilder machen. Wenn ein davon rausgeschmissen wird, haste immer noch 2/3 nutzbare Bilder. Ich mache nur 20 sek. Bilder. Auch in der klassischen Astrofotografie mache ich lieber "kürzere" Lights, aber dafür mehr.
 
Hi,
Iss nur meine persönliche Meinung.
Eine solange Einzelbelichtung von 60 sek würde ich nie empfehlen. Wenn irgendwas an einem Bild von 60 sek nicht stimmt und es ausgeworfen wird und das viele male, dann hast du sehr viel Zeit verloren/verschwendet. Mit 20sek. Bilder kannst du in dieser Zeit 3 Bilder machen. Wenn ein davon rausgeschmissen wird, haste immer noch 2/3 nutzbare Bilder. Ich mache nur 20 sek. Bilder. Auch in der klassischen Astrofotografie mache ich lieber "kürzere" Lights, aber dafür mehr.
Danke für den Tipp ✌🏼
 
Hallo zusammen,
ich hab mein neues S50Pro in den letzten Nächten - trotz Mond - ausgiebig testen können.
Ich möchte ja nix sagen, aber parallaktisch montiert schafft es bei mir 80-90% der Bilder bei 60s zu stacken.
Im Vergleich zum S50 ein Quantensprung. Der Cirrusnebel sind 45 Minuten Belichtungszeit. Urteilt selbst.
Ich würde es gleich wieder bestellen - soll aber hier keine Werbung sein.
 

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Hi,
Iss nur meine persönliche Meinung.
Eine solange Einzelbelichtung von 60 sek würde ich nie empfehlen. Wenn irgendwas an einem Bild von 60 sek nicht stimmt und es ausgeworfen wird und das viele male, dann hast du sehr viel Zeit verloren/verschwendet. Mit 20sek. Bilder kannst du in dieser Zeit 3 Bilder machen. Wenn ein davon rausgeschmissen wird, haste immer noch 2/3 nutzbare Bilder. Ich mache nur 20 sek. Bilder. Auch in der klassischen Astrofotografie mache ich lieber "kürzere" Lights, aber dafür mehr.
Die Pixelmenge der kleinen Sensoren war bisher Kindergarten, bei schlechter Nachführung der Plastikbomber ist man gezwungen mit eher kurzen Belichtungszeiten zu arbeiten, die nicht weh tun. Aber die Sensoren werden langsam erwachsener. Irgendwann stellt sich die Frage, mit welchen Datenmengen will man arbeiten.
In der klassischen DS Fotografie sind auch mehrere Minuten pro Bild kein Problem, solange die Bedingungen wie ein guter Himmel es zulassen oder man bspw. mit Schmalbandfiltern arbeitet.
 
Hab jetzt meinen S30 durch einen S50 Pro ersetzt :LOL: Und ich bin positiv überrascht. Hab gestern quick&dirty M 31 bearbeitet. Es sind nur 36 Minuten geworden, und ja, das Zentrum ist ausgebrannt, das war ich. Den Ordner mit dem Mosaik habe ich in Lukomatikos Stacker geworfen und es ist tatsächlich erstaunlich gut geworden:

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Neues großes Update im App-store für iOS verfügbar:

Seestar-App​

1.​

  • Photometrie hinzugefügt: Die App bietet jetzt Funktionen zur photometrischen Auswertung von Himmelsobjekten.
  • „Was soll ich heute Nacht fotografieren?“: Empfehlungen für interessante Beobachtungsziele erscheinen jetzt direkt auf dem Startbildschirm.
  • Bewegungsüberwachung hinzugefügt: Neue Funktion zur Überwachung von Bewegungen.
  • Smart Tracking verbessert: Bewegte Objekte werden automatisch erkannt. Zusätzlich lässt sich das gewünschte Objekt jederzeit manuell auswählen und kontinuierlich verfolgen.
  • KI-Bildverbesserung erweitert: AI Enhance unterstützt jetzt RGB-Kurven und die Entfernung von Satellitenspuren beziehungsweise unerwünschten Lichtspuren.
  • Stacking für Kometenkerne hinzugefügt: Die App kann nun auch das Stacking von Kometenkernen unterstützen.
  • Video-Stacking ergänzt: Im Bereich der Nachbearbeitung gibt es jetzt einen eigenen Eintrag für das Stacking von Videos.
  • Keyframe-Auswahl beim Stacking: Bei der nachträglichen Bild- und Videoverarbeitung lassen sich jetzt einzelne Schlüsselbilder auswählen.
  • Bildanmerkungen hinzugefügt: Bei der Vorschau gestapelter Bilder aus dem Stargazing- und Milchstraßen-Modus lassen sich Anmerkungen einfügen und deren Typ auswählen. Bereits vor dem Update aufgenommene Milchstraßenbilder unterstützen diese Funktion nicht.
  • Direktes GoTo für Stargazing-Bilder: Gestapelte Aufnahmen aus dem Stargazing-Modus lassen sich mit einem Fingertipp direkt ansteuern.
  • Dark-Frame-Verwaltung verbessert: Es gibt jetzt eine Verwaltung für Dark Frames. Außerdem wurde der Aufnahme- und Kalibrierungsablauf optimiert.
  • Kometenschweife bei Star-Trail-Videos: Die Funktion zur Erstellung von Star-Trail-Videos unterstützt jetzt auch Spuren im Stil von Kometenschweifen.

2.​

  • Mehrere Pläne gleichzeitig löschen: Im Plan-Modus können mehrere Einträge auf einmal entfernt werden.
  • Sortierung nach Bearbeitungszeit: Pläne lassen sich nach dem Zeitpunkt ihrer letzten Bearbeitung absteigend sortieren, sodass die zuletzt bearbeiteten Einträge oben stehen.
  • Mosaik-Ausschnitt nachträglich anpassen: Nachdem im Plan-Modus ein Teleobjekt als Ziel hinzugefügt wurde, lässt sich der Bildausschnitt des Mosaiks anschließend noch verändern.

3.​

  • Temperaturanzeige ergänzt: Im Wetterbereich auf dem Startbildschirm werden jetzt auch Temperaturdaten angezeigt.
  • Automatische Drehung bei der Kompasskalibrierung: Die Kalibrierung des Kompasses unterstützt jetzt eine automatische Rotation.
  • Einstellungen übersichtlicher gestaltet: Die Darstellung des Bereichs „Weitere Einstellungen“ innerhalb der verschiedenen Aufnahmemodi wurde überarbeitet.

4.​

  • Stabilere Fernverbindung: Die Stabilität der Remote-Verbindung wurde verbessert.
  • Speicherplatz beim Sammeldownload optimiert: Ein Fehler wurde behoben, durch den der stapelweise Download von Bildern aus der Galerie übermäßig viel Speicherplatz beanspruchen konnte.
  • Bekannte Fehler behoben: Die App enthält weitere allgemeine Fehlerkorrekturen.
 
Könnte heute auch mal eine Stunde meinen Seestar S50 Pro laufen lassen

Thomas
 

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Meine erste Einschätzung von außen - als jemand, der das Gerät NICHT gekauft hat:
1. Der Sensor scheint was zu können!
2. selbiges gilt auch für die verbaute Optik!
3. Das Getriebe wurde verbessert!
Aber was mich massiv stört:
1. Bei so einem Bildfeld ist der fehlende Rotator wirklich ärgerlich! Das S30Pro, der Dwarf Mini etc. bieten das zwar auch nicht - aber die sind auch deutlich kleiner! Jedesmal ein Mosaik machen zu müssen, nur damit der Bildausschnitt passt… sorry, nö!
2. Warum wurde anstatt der Milchstrassenoptik nicht ein Guidingsystem verbaut?! Würde deutlich mehr Sinn machen bei einer „Pro“-Serie!!
3. Frank Sackenheim, und auch andere internationale Tester berichten von einer Sensorkippung! Sowas ist ärgerlich, und wirft kein gutes Licht auf die Endkontrolle leider… Aber: OK, kann passieren, und wäre jetzt für mich kein Grund für einen Kaufverzicht - kann man ja umtauschen…

In der Summe muss ich aber sagen, dass ich für den S50Pro einfach zu wenig Nutzwert sehe!
- Es ist groß und schwer! Für klein und Kompakt würde ich eher zum Dwarf Mini, oder ggfs. zum S30Pro greifen!
- Das Bildfeld des S30Pro ist größer, was auf Reisen auf die Südhalbkugel oder auch auf die Kanaren von Vorteil ist, da man auf Mosaike verzichten kann! Den EtaCarina Nebel kann man direkt ablichten zum Beispiel! Zwar wäre der Dwarf Mini besser für Reisen, aber das Bildfeld gewinnt! Jedoch nicht bei dem dicken schweren S50Pro, welches beides nicht gut kann…
- Das Getriebe wurde zwar verbessert, und scheint nun immerhin so gut zu sein, wie beim Dwarf Mini… aber noch immer kein Guiding, und somit fehlt da eine wichtige Stütze für weniger Ausschuss

Daher sehe ich das eher so:
- Dwarf Mini, wenn es wirklich klein und kompakt sein soll, und das Ganze mit top Trackingqualität
- S30Pro als guter Kompromiss was die Größe betrifft, und mit tollem großem Bildfeld, welches man ggfs auf die selbe Größe bei gleicher Qualität wie beim Mini cropped kann.
- Dwarf Draco, wenn die Qualität ganz vorne steht, und man bewusst ein kleineres Bildfeld will. Zwar steht er erst in den Startlöchern, könnte aber wirklich gut werden! Mit Rotator, Guiding und sogar einer Kühlung (nicht vergleichbar mit einer richtigen, aber Hey, 10°C weniger ist ja auch was). Klar… kostet nochmal 500€ mehr als das S50Pro… aber…

Wo findet da das S50Pro seinen Platz?!?!
 
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