b_schaefer
Aktives Mitglied
Eine generelle Abwertung hochwertiger Stative aufgrund Ihres hohen Preises ist m.M.n. nicht angebracht. Aus einer sehr eingeschränkten Sicht mag das Preis-/Leistungsverhältnis erbärmlich sein, aus anderen wieder nicht.
Will man aufrechte, seitenrichtige Bilder, ist Astroausrüstung sehr limitiert. Ich kenne z.B. noch kein einziges Amici mit Phasenvergütung. Und im Gegensatz zur Astrowelt kann man für viele terrestrische Anwendungen dieses Manko nicht einfach durch die Verwendung eines Zenitspiegels ausgleichen. Zudem wird weder ein Biathlon-Trainer noch ein Ornithologe mit einem nicht abgedichteten Gerät arbeiten wollen.
Das heißt ja nicht, dass man nun wiederum mit einem ED oder Mak nicht auch mal erfolgreich Vögel beobachten kann, aber auf Dauer wird man diese Einschränkungen kaum hinnehmen wollen.
Und auch in Ornikreisen haben sich die „Segnungen“ chinesischer Billigprodukte durchaus herumgesprochen. Es gibt ja genügend Spektive aus den gleichen Fabriken, aus denen die günstigen EDs stammen. Aber das Zusammenspiel aus gutem Objektiv, bestmöglichem Bildaufrichter, solider Fokussierung, robustem Gehäuse und weitwinkligem Okular bekommen die Europäer und Japaner offenbar immer noch etwas besser hin.
Spektive haben übrigens auch gerne mal ein Porroprisma, zu erkennen am versetzten Einblick. Diese zeigen dann auch keine dachkant-üblichen Spikes an hellen Objekten.
Die Ausgangsfrage drehte sich ja explizit um eine günstige Lösung. Und da muss man eben Abstriche machen und z.B. durch überdimensionierte Öffnung die Qualitätsnachteile von Katadiopter und Amici teilweise ausgleichen.
Viele Grüße,
Sebastian
PS: Das kommt davon, wenn man so langsam schreibt bzw. zwischendurch noch die Kinder ins Bett bringt: Es ist schon alles gesagt worden...
Will man aufrechte, seitenrichtige Bilder, ist Astroausrüstung sehr limitiert. Ich kenne z.B. noch kein einziges Amici mit Phasenvergütung. Und im Gegensatz zur Astrowelt kann man für viele terrestrische Anwendungen dieses Manko nicht einfach durch die Verwendung eines Zenitspiegels ausgleichen. Zudem wird weder ein Biathlon-Trainer noch ein Ornithologe mit einem nicht abgedichteten Gerät arbeiten wollen.
Das heißt ja nicht, dass man nun wiederum mit einem ED oder Mak nicht auch mal erfolgreich Vögel beobachten kann, aber auf Dauer wird man diese Einschränkungen kaum hinnehmen wollen.
Und auch in Ornikreisen haben sich die „Segnungen“ chinesischer Billigprodukte durchaus herumgesprochen. Es gibt ja genügend Spektive aus den gleichen Fabriken, aus denen die günstigen EDs stammen. Aber das Zusammenspiel aus gutem Objektiv, bestmöglichem Bildaufrichter, solider Fokussierung, robustem Gehäuse und weitwinkligem Okular bekommen die Europäer und Japaner offenbar immer noch etwas besser hin.
Spektive haben übrigens auch gerne mal ein Porroprisma, zu erkennen am versetzten Einblick. Diese zeigen dann auch keine dachkant-üblichen Spikes an hellen Objekten.
Die Ausgangsfrage drehte sich ja explizit um eine günstige Lösung. Und da muss man eben Abstriche machen und z.B. durch überdimensionierte Öffnung die Qualitätsnachteile von Katadiopter und Amici teilweise ausgleichen.
Viele Grüße,
Sebastian
PS: Das kommt davon, wenn man so langsam schreibt bzw. zwischendurch noch die Kinder ins Bett bringt: Es ist schon alles gesagt worden...