Auswahl erstes Teleskop - Dobson 10"

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Mathias,


ich würde einen von denen wählen die "alteingesessene" Astrohändler sind, die auch hier im Forum werben.
die haben durchaus auch andere Verkaufsplattformen, kommen auch schon mal über die Bucht.
Schau mal da rein


auch so kann man sparen.
Da wo neben Teleskopen auch noch Teppiche, Bügeleisen, Staubsauger und Bohrmaschinen zu Welttiefstpreisen verramscht werden, würde ich persönlich als Einsteiger nicht kaufen.

Ich meine erfahren zu haben, dass es sich lohnt, beim Skywatcher auf die
- Pyrex-Variante, also z.B. die Bezeichnung Skywatcher Skyliner-250PX (P steht für Pyrex) oder auch SKD10Pyrex zu achten
- Der Shop sollte auf der Produktseite zwingend einen Passus wie z.B. "Beugungsbegrenzte Abbildung" oder "Hauptspiegel mindestens beugungsbegrenzt" oder "besser als beugungsbegrenzt" oder so ähnlich als garantierte Zusage stehen haben.
Das bekommt im Falle von ungenügender Abbildungsleistung eventuell mal Bedeutung und es ist eine zugesicherte Spezifikation die auch nach Jahren noch eingehalten werden muss und nicht mit Verstreichen einer zweiwöchigen Rückgabefrist (lt.ABG und Fernabgabegesetz) ihre Wirkung oder Gültigkeit verliert. Mehr dazu, besser erst wenns wirklich brennt und öffentliche Händlerschelte ist meistens ein ganz schlechter Start in solche Verhandlungen. Das verhandelt man direkt und nicht öffentlich.

Ich ganz persönlich bin sogar der Meinung, dass es sich lohnen kann, den billigsten Preis sausen zu lassen, lieber den direkten oder telefonischen Kontakt zu passenden Händlern zu suchen, ein Paket auszuhandeln und dabei mal dem Bauchgefühl nachzugehen, wie sich denn der Kontakt so gestaltet.
Da wo man sich am Besten verstanden und bedient fühlt liegt man allermeistens zur Problemvermeidung oder auch wenn es mal ein Problemchen gibt, nicht ganz falsch.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Zusammen,

das Paket ist eine Sache, aber dann passiert es sehr oft, dass gut passend ausgesuchte Teile nicht im Sortiment sind, oder dem Händler vielleicht nicht so "sympathisch" sind, so dass sie im Paket ersetzt werden. Es ist natürlich völlig egal, wenn es sich um gleiche Zubehörteile nur unter jeweils anderem Label handelt, aber wenn man sich die Mühe gemacht hat, mit jemandem zu überlegen, welche Okulare zu einem diesbezüglich nicht so einfachen Gerät passen, und die werden dann im Paket durch spürbar schlechtere "Hausmarken" ersetzt, ärgert man sich schon auch. Daher sollte man durchaus in Betracht ziehen, Produkte auch von mehreren Händlern zu kaufen, wenn man sie explizit und aus gutem Grund gewählt hat. Dieser blöde Satz "Der Händler hat gemeint, da könne man auch XYZ nehmen" ist eigentlich schon die Ansage, dass die von mir investierte Zeit nutzlos aufgebraucht ist.

Clear Skies
Sven
 
Stimmt Sven,

da muss man hart bleiben.

Werde nie vergessen, wie hier unter großem beraterischem Aufwand und Grenzgrößenermittlung am Standort durch den Interessenten das passende 2 Zoll Übersichts- und Aufsuchokular mit 28 bis maximal 32 mm Brennweite ermittelt wurde und beim Händler wurde der Einsteiger dann dazu beschwatzt, das lagernde 40er Erfle zu nehmen.

Das ist dann so ein Fall, wo eigentlich das Bauchgefühl hätte greifen sollen...............!

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

nein, eigentlich hätten da alle beratenden Teilnehmer den Chef anrufen müssen. Und Du hättest hier noch schreiben müssen, welcher Händler sich diesen Pannemann verdient hat.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Günther, hallo Sven,
danke für Eure Resonanz. Für mich ist der gewählte Weg über das Forum ein riesiger Gewinn und Lerneffekt. Die Bereitschaft Eure langjährigen Erfahrungen zu teilen kann nicht hoch genug wertgeschätzt werden. Danke dafür.
Mein Plan ist im nächsten Schritt zwei/drei durch das Forum kennengelernte Astrohändler mit meinem konkreten Vorhaben anzuschreiben und damit einen ersten direkten Kontakt für weitere Kommunikation, sei es per E-Mail oder auch telefonisch, herzustellen. Mal schauen, wie die Sympathien anschließend verteilt werden. Auch ich bevorzuge in solchen Dingen das reine Bauchgefühl dem ein oder anderem Euro. So gravierend sind die preislichen Unterschiede ja nicht.
Der Passus mit der garantierten „Beugungsbegrenzung“ ist bei den Teleskop-Spezialisten in der Produktbeschreibung enthalten. Es ist auch die Pyrex-Variante. Das passt also schon mal:

Skywatcher Skyliner-250PX Pyrex 254mm 1200mm Dobson Teleskop

Beim Astroshop ist die Pyrex-Variante ebenso hervorgehoben. Auf die Beugungsbegrenztheit wird in der Beschreibung genauer eingegangen. Von einer Garantie kann ich aber nichts lesen:
Skywatcher Dobson Teleskop N 254/1200 Pyrex Skyliner Classic DOB

Wie unterscheiden sich diese beiden Teleskop-Varianten voneinander? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Sie liegen preislich 16,-€ auseinander. Oder liegt es eher an den Beilagen wie der Zeitschrift und dem Teleskop-ABC beim Astroshop?
Viele Grüße, Mathias
 
Hallo Matthias,

Du gehörst vielleicht zu denen, die sich von Preisen blenden lassen, welche die Versandkosten noch nicht enthalten. Ansonsten gleiches Produkt, der fehlende 2" auf 1,25" Adapter ist wohl nur eine Nachlässigkeit des einen Händlers. Dürfte jeweils eine gleichartige Kompletkiste vom selben Generalimporteur drin stecken.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Mathias

Beide Angebote sind, auch im Lieferumfang, das gleiche Produkt. Das erste Angebot, das von Teleskopspezialisten ( Kloss), ist hier auch durch die kostenlose Lieferung ab 500 € klar das günstigere Angebot!

Gruß Peter
 
Bei den Teleskop Spezialisten hast Du in der Regel den Chef (Karl Kloß) selbst am Telefon mit seiner Kompetenz. Beim Astroshop vermutlich einen Verkäufer. Die sind halt etwas größer. Aber ruf an und mach Dir selbst ein Bild.

Gruß Oli
 
Liebe Sternfreunde,

ich wollte nach einer Weile eine kurze Wasserstandsmeldung abgeben. Nein, all das erarbeite hier war keinesfalls umsonst investierte Zeit. Meinem beschriebenen Weg folgend, habe ich Kontakt zum Händler meiner Wahl aufgenommen und nach regem und hilfreichem Austausch vor knapp einem Monat die Bestellung ausgelöst. Nach etwa einer Woche Wartezeit bin ich nun ein sehr stolzer Besitzer von einem Skywatcher Dobson-Skyliner 10"-Zoller.
Nach dem Aufbau ging es zu aller erst um das Kennenlernen. Klingt banal, war aber nicht unwichtig die ersten Trockenübungen im hell beleuchteten Zimmer zu starten um jeden Handschlag für einen Erstanwender langsam und überlegt zu probieren. Zudem spielte das Wetter eh auch nicht wirklich mit.
Das änderte sich prompt in dieser Woche. Dienstag Abend ging es zum ersten mal in den Garten. Himmel bei uns in Norddeutschland zwar nicht ganz klar, aber der Mond in seinem ersten Viertel frei und deutlich sichtbar. Der erste Blick durch ein im Paketumfang mitgeliefertes 25mm-Okular war bereits ein unvergesslicher Augenblick. Auf Details möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Nur soviel, es gibt alleine auf unserem Erdtrabanten soviel Spannendes zu entdecken.
Am Mittwoch dann gleich ein weitere Chance. Diesmal klare Sicht! Schwerpunkt auch wieder der Mond. Veränderung zum Vorabend, Vergrößerung auf 10mm, weiter auf 5mm. Atemberaubend. Ein erster Wechsel auf 32mm Weitwinkel, Plejaden. Ich war sprachlos.
Donnerstag die Fortsetzung. Leider nicht mehr so klar wie am Vortag, zudem recht stürmisch, ordentlich frisch. Der Mond, Krater Tycho wird sichtbar. Weitere Details mit den verschiedenen Okularen, praktische Übungen mit einem variablen Polfilter. Trotz einer leichten Bedeckung der Versuch die Plejaden über sichtbaren Aldebaran anzuvisieren. Treffer. Und was für einer. Habe nicht erwartet trotz der Verschleierung einen solch klaren Blick sowohl im Sucher als auch im Weitwinkel-Okular zu bekommen. Was für 3 wahnsinnig tolle Abende. Ich bin immer noch total aufgewühlt. Ich habe nicht erwartet, wieviel Begeisterung das in mir wecken wird. Nochmals so vielen Dank an die fleißigen Helfer hier im Forum.

Trotz der ersten kleinen Erfolge fühle ich mich natürlich weiterhin als krasser Anfänger. Von daher stellen sich mir wieder neue Fragen nach Tipps und Hilfestellungen:
Aktuell lagere ich meinen Volltubus in einem unbeheizten Zimmer stehend. Ist das ok oder würdet Ihr mir eher davon abraten und das Rohr eher liegend lagern.
Sobald ich meinen Reflektor von Außen wieder zurück nach Innen an seinen Lagerort stelle, beschlagen durch den Temperaturwechsel der Spiegel sowie die Okulare. Ich lasse erst einmal alle Kappen offen, damit alle optischen Flächen trocknen und decke erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag alle Optiken ab. Wie macht ihr das so? Oder mache ich mir dazu unnötig viele Gedanken?

Gerne würde ich mir auch von Euch Tipps zu geeigneten und guten Beobachtungszielen einholen und auch gemachte Erfahrungen dazu austauschen. Ich vermute aber das ich da eher von diesem in einen der Beobachtungsthemen in diesem Forum wechseln sollte.

Klare Nächte, Mathias
 
Hallo Mathias,

ich lagere lieber liegend, aufgrund von Staub. Wenn es nicht geht, dann ist das eben so. Aber wenn ich kann, dann liegend, Fangspiegel-Fläche nach unten oder zumindest "in Überhang", wenn das Gerät nicht "aufgebockt" liegt und der Okularauszug halt zur Seite weg muss.
Das unbeheizte Zimmer hilft, aber Du wirst merken, dass auch noch kleine Temperaturunterschiede ihre Zeit brauchen. Die ganz turbulente Phase fehlt dann aber.

Ich denke Du wirst noch viel zu entdecken haben. Viele Freude dabei!

Clear Skies
Sven
 
Sobald ich meinen Reflektor von Außen wieder zurück nach Innen an seinen Lagerort stelle, beschlagen durch den Temperaturwechsel der Spiegel sowie die Okulare. Ich lasse erst einmal alle Kappen offen, damit alle optischen Flächen trocknen und decke erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag alle Optiken ab. Wie macht ihr das so? Oder mache ich mir dazu unnötig viele Gedanken?

Hallo Mathias,

ich habe das anfangs auch so gemacht. Man soll es aber umgekehrt machen (habe ich gelesen und auch gute Erfahrungen damit gemacht).

Vor dem Reinholen alle Kappen auf den Tubus stecken, dann ins Zimmer. Nach einer (?) Stunde kann man dann die Kappen abnehmen und alles über Nacht trocknen/auslüften lassen.

Es ist so, dass die warme und feuchte Zimmerluft in der Nähe des kalten Tubus Feuchtigkeit abgibt, da sich die Luft abkühlt und mit der Abkühlung quasi "das Wasser nicht mehr halten kann" (das hat mit der Aufnahmefähigkeit von Wasser in Abhängigkeit von der Temperatur zu tun, je wärmer die Luft desto mehr Feuchtugkeit kann sie aufnehmen).

Wenn der Tubus zu ist, beschlägt die Feuchtiugkeit den Tubus von außen und nicht die Spiegel. Die innere Luft erwärmt sich nun langsamer und der Spiegel bleibt in der Regel vom Tau verschont.

Manchmal wickel ich das Teleskop auch in eine Decke ein, um die Abkühlung noch mehr zu verlangsamen. Ob das wirklich sinnvoll ist weiss ich nicht, aber es gibt mir ein gutes Gefühl... :)

FG
Christian

PS: den oben beschriebenen Effekt kennen auch Brillenträger wenn Sie in z.B. eine Hütte im Winter kommen. Auch hier hift es, die Brille vor dem Reingehen in eine Tasche zu stecken und erst später wieder aufzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebes Forum,

der Anfänger benötigt mal wieder Eure Hilfe. Habe seit dem Wochenende das folgende Problem:
Klare Nacht mit toller Sicht. Meinen 10" Dobson aufgebaut, zum Auskühlen halbe Stunde stehen lassen und zum Start mit dem Sucher die Plejaden aufgesucht. Alles kein Problem. Der Blick durch ein 2" WW-Okular mit 32mm gestochen scharf. Zum Verlieben. Aber nun kommt's:
Adapter auf 1,25" vorsichtig hineingeschoben und gefixt, dazu ein 25mm Okular. Bis vor kurzem alles Routine und ich habe speziell mit dem 25mm meinen Spaß gehabt. Bis vor kurzem...
Seit dem Wochenende aber kann ich nach dem Anvisieren eines hellen Zielsterns durch das Okular nichts außer einer hellen großen Scheibe, mit einem schwarzen Kreis im Zentrum, den vier Halterungsstreben und auf einer Seite deutliche Umrisse einer Halterungsklammer (?) sehen. Ein Scharfstellen mit der Fokussieroptik bringt keine Abhilfe. Die Abbildung des beschriebenen Bildes kann zwar "schärfer" gestellt werden, mehr aber auch nicht. Gleiches Problem mit den 1,25"-Okularen der Brennweite 10mm und 5mm, das beschriebene Bild wird nur vergrößert.
Ich ahne ja selbst, dass sich vermutlich der Sekundär- und der Primärspiegel zueinander leicht verstellt zu haben scheinen und das Teleskop einfach nur dejustiert ist. Allerdings irritiert mich bei meiner Annahme das gestochen scharfe Bild des 2" 32mm Okulars.
Kann mir dazu jemand eine Erklärung und Hilfestellung geben? Was muss ich tun, was eventuell auf gar keinen Fall?
Meine Idee wäre mir als nächstes einen Justierlaser zu besorgen und versuchen mein Teleskop zu kollimieren.
Vorab vielen Dank für Eure Geduld! Klare Nächte, Mathias
 
Hallo Mathias,

das kann nicht viel sein, also ruhig Blut.

Kann es sein, dass Du zwar an den Fokussierrädern drehst, sich dabei aber am Okularauszug nichts tut? Der Okularauszugstubus muss sich sichtbar und gleichmäßig hoch und oder runter bewegen, je nach dem, in welche Richtung Du drehst? In dem Fall hast Du unbeabsichtigt die Andruckschraube für die Welle gelöst, und die Welle kann den OAZ nicht mehr oder nur noch teilweise bewegen.
Schon wenn du den OAZ mit leichtem Druck festhalten oder gar rungterdrücken kannst, ist die Einstellung zu lasch.

Kann es sein, dass Du vorher immer eine zusätzliche Verlängerungshülse eingesteckt hast, oder auch nur, wenn Du von dem 2" Okular auf die 1 1/4" Okulare gewechselt hast? So Was vergisst man schon mal.

Das wären so die ersten Fehler die mir einfallen weil du da bei Weitem nicht der erste sein würdest.

Gruß
*entfernt*




*entfernt* d
 
Hallo Günther,

vielen Dank für die rasche Reaktion.
Nein, die Fokussiereinrichtung ist nicht fixiert, ich kann das 2" Okular durch drehen scharf und unscharf stellen. Das klappt reibungslos wie gehabt. Das Bild ist gestochen scharf.
Nach dem Adapterwechsel und dem Einstecken des 1,25" Okulars bewege ich den Okularauszug in der gleichen Art und Weise. Dieser ist nicht fixiert und bewegt sich auf und ab. Ich kann das beschriebene Abbild eben auch durch drehen an den Fokussierrädchen scharf und unscharf stellen.
Den Wechsel von 2" auf 1,25" habe ich bisher ausschließlich mit dem Einstecken des Adapters gemacht. Das funktionierte ja auch einwandfrei. Eine Verlängerungshülse besitze ich nicht. :confused:
Gruß, Mathias
 
Hallo Manthias,

m.E. bist Du weit außerhalb des Fokus wenn Du das beschriebene Bild siehst.
Dieses Bild müsste, wenn Du in eine Richtung drehst kleiner oder größer werden.
In welche Richtung wird es kleiner?
Wird es kleiner wenn der OAZ nach außen fährt, könntest Du mal schauen, ob es noch kleiner, schärfer wird, wenn du das Okular etwas oder so weit wie möglich aus der Okularaufnahme herausziehst.

Hast Du mal nachgeschaut, ob irgendetwas in dem 1 1/4 Zoll Adapter steckt, eventuell ne Justierkappe pp...?

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

beim Drehen zum Tubus hin wird das Bild kleiner und schärfer. Sobald es bis zum Anschlag hinein gedreht ist, ist das beschriebene Abbild am "deutlichsten", am "schärfsten", allerdings so wie eben beschrieben. Ich würde vermuten, dass ich es weiter hinein drehen müsste, um die benötigte Schärfe hinzubekommen, allerdings ist es schon im Anschlag.
Der erste Gedanke war tatsächlich, dass irgendwas mit dem Adapter nicht stimmt. Allerdings steckt da weder was drin, noch kann sich da was gelöst haben. Das Ding kann ich ja normal auseinander schrauben (Einsteckhülse Auszug 2"+ Einsteckhülse Okular 1,25") und wieder zusammen stecken. Damit kann ich doch eigentlich nichts steuern, verkürzen oder verlängern...
 
Hallo Mathias,

Du hast ja den Skywatcher Wechseladapter!?
Man kann dabei die 1 1/4" Steckhülse aus der Adapterplatte herausschfrauben und sie von unten wieder einschrauben. Dann schaut der Stuzen in Richtung Fangspiegel und nicht nach oben raus.
Du kannst dort aber Deine 1 1/4 Zoll Okulare einstecken und ganz normal fokussieren, auch wieder das Okular zuätzlich tief oder weniger tief einstecken.
Wird es dann schärfer, bekommst Du Sterne punktförmig?

Eigentlich erinnert mich Deine Beschreibung an das Abbild welches man mit einer Lochkamera durch den OAZ vom Tubusinneren machen kann, aber wenn nichts da ist, was eine Lochkamera draus macht, dann kann das nicht sein.
Daher müsste es eher Defokussierung sein und in etwa so


aussehen!?

Gruß
*entfernt*
 
Nachtrag!!!!!!

Man muss natürlich die 2" Adaption aus dem Okularauszug herausnehmen und dann die 1 1/4" Adaption einsetzen. Die 1 1/4 Zoll Adaption passt auch auf die 2" Adaption, dann hast Du aber den doppelten Weg, also quasi eine Verlängerungshülse gebaut!?

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Eher der Vollständigkeit halber seien noch diese Möglichkeiten erwähnt:

1) Mir ist es im Dunkeln mal gelungen ein Okular unbemerkt so zu verkanten dass es nicht richtig im OAZ steckte. Kam dann auch nicht in den Fokus.

2) Beobachtung ohne Kontaktlinsen bzw Brille verschiebt den Fokuspunkt ggü. Normalsichtigen. Mit Brille wahrscheinlich auch etwas. Müsste aber schon eine recht heftige Fehlsichtigkeit sein, wenn sich das nicht ausgleichen lässt.

VG Klaus
 
Okay Mathias,

es ist wohl tatsächlich so, dass Du mit dem 1 1/4" Okularen nicht mehr in den Fokus kommst.
Das weit defokussierte Bild mit dem 2" Okular sollte ähnlich aussehen.

Problem ist, dass sich weder der Hauptspiegel noch der Fangspiegel ider der OAZ quasi über Nacht so weit verschieben können. Ich kenne keinen mechanischen Grund und auch keine Möglichkeit dafür, außer es lösen sich einige Schrauben gleichzeitig und dann sollte aber auch mit dem 2" Okular kein brauchbares Bild zustande kommen.
Von daher kann es eigentlich nur eine Kleinigkeit sein.
Bilder wären super!

Hast Du nach der letzten Beobachtung wo alles in Ordnung war noch irgendetwas am Newton gemacht? Hattest Du Teile abgebaut, Justiert............?

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther, Hallo Klaus,

ja, ich habe den SW-Wechseladapter. Wie geschrieben, hat der Wechsel bis vor einigen Tagen von 2" auf 1,25" reibungslos durch simples Aufsetzen und fixieren des Adapters sowie der Einführung der unterschiedlichen 1,25" Okulare in den Adapter geklappt. Bild war einwandfrei und scharf.
Da ich an dem Teleskop nichts verändert habe, sonst auch kein beeinträchtigendes Ereignis stattgefunden hat und ich nun mit dem 2" Okular ohne Adaption weiterhin ein scharfes Bild erhalte, nach dem Einsetzen des Adapters und dem Einführen der 1,25"-Okulare allerdings diesen erheblichen Bildfehler habe, fällt auch meine Vermutung eher Richtung fehlender Fokussierung durch/mit dem Wechseladapter. Warum auch immer.
Da der Bildfehler mir nicht nur mit dem einen Okular einmalig, sondern durch das Einsetzen mehrerer 1,25"-Okulare nacheinander und mehrmals bei allen möglichen Objekten immer wieder auftritt, scheint systematisch irgendwas nicht zu passen.
Im Adapter selbst ist nichts verkantet, es steckt auch nichts drin. Dieser macht auch keinen beschädigten Eindruck, im Gegenteil. Ich konnte es locker auseinander und wieder zusammen schrauben. Dennoch würde ich es heute abend nochmals versuchen und mir bewußt und genau das Einstecken der Okulare anschauen. (auch wenn ich es gestern bei Zimmerlicht bereits geprüft habe) Die Wahrscheinlichkeit ist somit sehr gering ist, dass ich nach einigen erfolgreichen Beobachtungssessions die Okulare ganz plötzlich nicht tief genung, gerade genug oder sonst was immer in den Adapter einführe. (Und das auch noch mehrmals an zwei unterschiedlichen Abenden). Aber einen nochmaligen Versuch ist es wert.
Ich verstehe das einfach nicht. :confused:
 
Hallo Mathias,

wie gesagt, wenn Du den 2" Adapter komplett entfernst und anschließend den 1 1/4" Adapter in den Okularauszug steckst, ist auch mir dieses Ergebnis bis hier hin völlig unerklärlich.

In dem Fall versuche mal, was ich hier
Hallo Mathias,
Du hast ja den Skywatcher Wechseladapter!?
Man kann dabei die 1 1/4" Steckhülse aus der Adapterplatte herausschfrauben und sie von unten wieder einschrauben. Dann schaut der Stuzen in Richtung Fangspiegel und nicht nach oben raus.
Du kannst dort aber Deine 1 1/4 Zoll Okulare einstecken und ganz normal fokussieren, auch wieder das Okular zuätzlich tief oder weniger tief einstecken.
Wird es dann schärfer, bekommst Du Sterne punktförmig?...........

vorgeschlagen habe und mach wenn es geht mal ein paar Fotos, dann stochern wir nicht ganz so blind herum.

Gruß
*entfernt*
 
Mmh. Bei mir sind für solch unerklärliche Phänomene oft Kinder verantwortlich, die unbeaufsichtigt irgendwo rumschrauben. Sieht unten an der Spiegelzelle alles okay aus?

VG Klaus
 
Sehr ungewöhnlich das Ganze.
Mach doch mal bitte zwei Bilder am Tage:
- 2" Okular im OAZ, ca. in passender Fokallage
- 1,25" Okular im OAZ, ca. so wie es bisher funktioniert hat

Als Hilfe: i.d.R. ist die Fokusebene eines Okulares etwa da, wo die innerste Linse liegt (oder eine Feldblende).
Wenn Du also die Höhe der Fokal-Ebene kennst über dem Tubus (vom gesteckten 2" Okular in etwa gemessen), weißt Du auch, wo die Fokal-Ebene für die 1,25" Okulare liegt, nämlich genau identisch.
Alternativ am Mond ein Stück transparentes Pergament o.ä. über den leeren OAZ halten - in der Fokal-Ebene kriegst Du ein scharfes Mondbild auf das Papier.
Wenn das 1,25" Okular da mit Adaptern nicht hinzubringen ist, hast Du irgendwas falsch zusammengesteckt.

Wenn irgendwas an den Spiegeln verstellt wäre, würde das 2" Okular ja auch nicht mehr in den Fokus kommen.
 
Hallo Zusammen,
vorab vielen vielen Dank für Eure zahlreichen Hinweise und Tipps. Es hat mir in der Tat weitergeholfen, obwohl letztendlich ein banaler Anfängerfehler für den Bildfehler verantwortlich war. Ich kann nicht erklären, warum es mir nicht selbst eingefallen ist, obwohl ich es mehrere Male davor richtig gemacht habe. Zur Auflösung: ich habe den 1,25"-Adapter auf die 2"-Verlängerung aufgesetzt, somit schaffte das Teleskop nicht weit genug in den Fokus zu kommen.
Am gestrigen klaren Abend habe ich meinen Fehler verstanden und konnte mich endlich wieder ganz entspannt der visuellen Beobachtung widmen.
Sorry, dass ich Eure Geduld und Zeit strapaziert habe. Jedoch ziehe ich im Nachhinein doch das Positive aus der ganzen Sache. Es hat mich dazu gebracht über die Funktionalität meines Gerätes genauer nachzudenken. Ganz umsonst war es also nicht.
Nochmals vielen Dank für die so vielen schnellen und guten Reaktionen und habt bitte ein Nachsehen für die eine oder andere Unzulänglichkeit eines Beginners.
 
Kein Problem, war ja schon so vermutet worden.
Danke für Deine Rückmeldung und viel Spaß weiterhin damit.
 
Guten Abend liebe Astrofreunde,

habe mangels Erfahrung eine weitere seltsame Frage. Es geht um die richtige Position eines Telrad auf meinem 10" Skywatcher-Dobson. Zentral zwischen OAZ und Sucher vorne wäre sicherlich optimal, allerdings ist an dieser Stelle nicht genügend Platz, da der Sucherfuß zu nah am OAZ montiert ist.
Bleibt ja also nur noch die Möglichkeit rechts neben dem Sucher. Ist das ok, oder muss ich bei der Positionierung irgendwelche Kriterien beachten, die ich nicht auf dem Radar habe? Mir fehlt eben die Erfahrung und ich würde ungern die Basis fixieren um anschließend unter dem freien Himmel zu bemerken dass meine Entscheidung unbedacht war.
Ich habe mal 2 Bilder eingefügt und auf dem zweiten die die Stelle für die geplante Montierung markiert.
Wäre für eine Empfehlung dankbar. Vielen Dank vorab. :teleskop:
20200122_213618.jpg
20200122_213618.jpg
20200122_213704_LI.jpg



20200122_213618.jpg20200122_213704_LI.jpg
 
Hallo,
An der Stelle sitzt der Telrad an meinem 8er auch.
Ist nicht ganz optimal, da man sich recht weit über den Tubus beugen muss.
Ich hatte auch die Position zwischen OAZ und Sucher und nach unten versetzt versucht, fand diese aber noch umständlicher.
Ein Kriterium ist noch der Schwerpunkt. Mit Telrad und schweren Okularen brauche ich ein Gegengewicht
Man kann den optischen Sucher natürlich auch ganz weglassen. Benutze meinen kaum noch.
2° Feld im Übersichtsokular reichen mir und sind praktischerweise auch noch identisch mit dem äußeren Telradkreis.

Gruß
Thomas
 
Auch ich habe am 12" Volltubusdobson einige Positionen ausprobiert und am Ende den 8 x50 Sucher weggelassen und an dessen Position den Telrad angebracht. Vorher aber mal in Frage kommende Positionen provisorisch mit Kabelbindern getestet....

Gruß Horst
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben