SkyLux 70/700. Der Alptraum unterm Weihnachtsbaum, oder doch ein brauchbares Einsteigerteleskop?

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Hallo Christian,

das hier ursprünglich besprochene Teleskop ist im ersten Beitrag genannt und es scheint auch nicht das von Dir in der Folge besprochene Teleskop zu sein.
Das ist m.E. das Problem solcher Threads, denn es gibt so oder ähnlich sehr viele Varianten und da wiederum kann man als KUNDE der die (Qualitäts)ENDKONTROLLE machen muss, damit die Teile schön billig bleiben, noch bei jeder Variante und an jedem Bauteil im Rahmen der Serienstreuung brauchbare, wie schlechte Ausführungen vorfinden.
Nein, ich z.B. als mehrfacher Ansprechpartner von extrem enttäuschen Kunden, fand das nicht an jedem Bauteil. Stative und Okulare waren immer unterste Schublade, alles andere nur meistens und/oder mit etwas Bastelei hinzukriegen.

Gruß
*entfernt*
 
Der Neupreis lag bei 35,- EUR !!.......Meines Erachtens das am besten ausgestattete Billigteleskop, das es je gab und geben wird.........
Hallo Christian,
wenn Du für 35 Euro ein Dich zufriedenstellendes Exemplar bekommen hast, als Billigteleskop gekauft, dann ist das für mich völlig in Ordnung.
€ 35,- ist dann in Deinem Fall sogar relativ günstig.
Aber würdest Du heute 70, 80 oder gar 229,- Euro dafür bezahlen? Oder jemandem empfehlen, überhaupt Geld dafür auszugeben?


Was nützt es, wenn wir hier die Qualitäten eines Altgeräts darstellen, wenn dieses nur noch im Einzelfall und für den Einsteiger nicht sicher erkennbar überhaupt gebraucht zu bekommen ist?
Sven, es ist tatsächlich schwierig, wenn es um ein Gerät geht, das schon über Jahrzehnte in verschiedenen Versionen und verschiedenen Qualitäten angeboten wird. Vor Allem, wenn nicht ganz klar ist, aus welcher Zeit das Besprochene tatsächlich stammt.
Ich kann es halt nicht sagen, denn bedauerlicherweise fehlt am Gerät und in der Dokumentation jeder Hinweis auf das Baujahr.

Das macht es aber für mich nicht weniger aktuell.

Ich habe heute mal die Bezeichnung SkyLux als Suchbegriff bei eBay bzw. Kleinanzeigen eingegeben. Da werden aktuell über 40 Stück angeboten. Für kleines Geld, aber auch schon mal für € 229,-.
Hier und da wurde sogar wieder der Begriff „Hochleistungsteleskop“ vom Karton abgetippt, (für mich mittlerweile ein rotes Tuch...)
Nur die Kenner hier sehen sofort, um welche Version es sich jeweils handelt. Es gibt zwar Hinweise wie >2005, aber damit können nur die Wenigsten etwas anfangen. In jedem Fall wird suggeriert, dass alles vor 2005 ganz besonderes gute Eigenschaften aufweist.
So alt dürfte das Teleskop, das ich hier stehen habe nicht sein, dafür sind die Kinder meines Bekannten, von dem ich das Ding habe, einfach noch nicht alt alt genug.

Natürlich ist es für Interessierte irritierend, wenn einerseits über ein Teleskop hergezogen wird, und andererseits die Brauchbarkeit verteidigt wird. Daher habe ich mich ja auch entschlossen, das Teil nicht zu verschrotten, sondern es zugänglich zu halten. Damit sich jeder der möchte, selbst ein Bild machen kann von dem, was ihm passieren kann,
wenn er für einen Hunderter ein „Hochleistungsteleskop“ bestellt.

CS

Dietmar
 
Hallo Christian,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir eine unterschiedliche Vorstellung von "alt" haben, oder ob es eigentlich nur um den Widerspruch an sich geht. Ich weiß auch nicht, wo Dein Gerät hergekommen sein soll, denn an dem Gerät ist nichts wirklich speziell. So werden diese Teile allgemein abgegeben, so findest Du sie auf Messen, so bringen sie Dir interessierte Einsteiger auf die Sternwarten-Abende oder sonstige Gelegenheiten, wo sich der Papa Hilfe mit dem Teleskop für den Sohnemann wünscht, etc.

Die Darstellung, dass die hier geschilderten Geräte (und es sind im Threadverlauf mehr geworden) die schlechten Ausnahmen wären, ist ja nun die absolute Verzerrung der Wirklichkeit. Und da es dabei schon um Grundfunktionalität geht, sehe ich das jenseits von Meinung und Anspruch.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Christian,

das hier ursprünglich besprochene Teleskop ist im ersten Beitrag genannt und es scheint auch nicht das von Dir in der Folge besprochene Teleskop zu sein.

Hallo Günther,

nach dem Foto zu urteilen, ist es schon dasselbe, das ich auch meine. Sieh doch die Montierung! Das ist kein EQ-1-Nachbau, sondern ein Nachbau der Vixen Cosmostar. Die wird immer noch als EQ 3-1 verkauft (was zu Verwechslungen mit der echten und deutlich besseren EQ 3 führt, die dann EQ 3-2 genannt wird).

Bei Jörg bin ich mir nicht sicher, was er gesehen bzw. geprüft hat. Es kann ein ähnliches Modell sein, aber offenbar nicht das Lidlscope wie auf dem Foto von Dietmar.

Freundliche Grüße
Christian
 
Hallo Christian,

dann kann es doch aufgrund der sehr unterschiedlichen Erfahrungen nur sein,
dass es eben sehr unterschiedliche Qualitätsstufen bei gleich aussehenden Geräten und Zubehör gibt,
dass also wie ich bereits angedeutet habe, die Qualitäts-Endkontrolle und das Trennen des Ausschusses vom Brauchbaren beim Endverbraucher stattfindet.

Anders lassen sich Eure höchst unterschiedlichen Erfahrungen nicht erklären, selbst wenn man etwas unterschiedliche individuelle Grundansprüche einkalkuliert.
Meine näheren Erfahrungen zu drei oder vier solcher Teleskope liegen sehr nahe bei denen von Dietmar.

Eine andere Motivation als Erfahrungsweitergabe zu unterstellen fiele mir trotzdem zu keinem von Euch Beiden ein und daher halte ich es für unsinnig gemachte Erfahrungen hier gegenenander zu stellen als wenn man da jetzt zu einer Entscheidung kommen müsste, wer das Rennen macht.

Kürzlich sagte mal jemand in einem anderen Thread, wo es ursprünglich genau um so einen Test ging:

Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten:
- entweder man berichtet von eigenen, praktischen Erfahrungen und gibt sie so an andere weiter
oder
- man zerfaselt ein paraktisches Thema zum x-ten Male theoretisch bis in den sub-atomaren Bereich und findet kein Ende.

Diese Argumente-Ping-pong, das schließlich immer persönlich wird, kennt man von den Beteiligten.
Kann man auch gern ignorieren.

Happy Neujahr! (y)


Gruß
*entfernt*
 
Hallo Sven,

Ich weiß auch nicht, wo Dein Gerät hergekommen sein soll, denn an dem Gerät ist nichts wirklich speziell.

ich hatte nicht gesagt, dass es ein spezielles Teleskop sei. Es ist das Lidlscope wie auf dem Foto. Üblicherweise werden die 70/700er mit EQ1 oder AZ1 verkauft. Für Lidl wurde aber diese bessere Montierung (stabiler als EQ2 und mit Prismenschiene) verwendet Und das zu einem niedrigeren Preis als sonst. Da kann man nicht meckern.

Die Darstellung, dass die hier geschilderten Geräte (und es sind im Threadverlauf mehr geworden) die schlechten Ausnahmen wären, ist ja nun die absolute Verzerrung der Wirklichkeit. Und da es dabei schon um Grundfunktionalität geht, sehe ich das jenseits von Meinung und Anspruch.

Wenn jemand schreibt, dass man mit solchen Instrumenten nur "wischiwaschi" sieht, dann gehe ich höflicherweise davon aus, dass diese Person ein defektes Teil hatte. Zu unterstellen, dass es normal sei, dass solche Teleskope nur "wischiwaschi" zeigen, entspricht nun wirklich nicht der Realität. DAS ist die absolute Verzerrung der Wirklichkeit!

Wenn ich „70 700 amazon“ bei Google eingebe, komme ich beim ersten Eintrag zu den aktuellen und einfachen 70/700 Teleskopen von Celestron (Powerseeker). Nach der überwiegenden Meinung in diesem Thread sind diese einfachen Teleskope von Jahr zu Jahr immer schlechter geworden.

Dieses Modell hat eine deutlich schwächere Montierung als das Lidlscope und hat auch keine Prismenschiene. Und es kostet ein Vielfaches des Lidlscopes.

Was sagen die Käufer zu diesem Gerät? Sind sie alle entsetzt? Haben sie alle einen Albtraum unterm Weihnachtsbaum erlebt? Sehen sie nur „wischiwaschi“, also den Normalfall für billige Einsteigerteleskope? Alles andere wäre ja absurd…

Zu diesem Modell gibt es 333 Käuferbewertungen. Fast die Hälfte der Käufer (45%) bewertet dieses Teleskop als sehr gut. Weitere 22% als gut. Nur jeder fünfte Käufer ist unzufrieden (1 oder 2 Sterne). Wie kann das sein, wenn man damit im Normalfall nur „wischiwaschi“ sieht? Niemand berichtet über notwendige Verbesserungsmaßnahmen, Basteleien etc.

Und wer jetzt meint: „Die Amazon-Käufer haben doch keine Ahnung, WIR wissen es besser!“ … DAS sind aber die Einsteiger, die sich dort äußern. Es sind ihre persönlichen Erfahrungen, die es nach Eurer Meinung nicht geben dürfte.

Und es sind eben nicht die Erfahrungen von versierten Hobby-Astronomen, die ein solches Gerät nur deshalb in den Händen halten, um nach Fehlern zu suchen.

Freundliche Grüße
Christian
 
Hallo Dietmar,

Aber würdest Du heute 70, 80 oder gar 229,- Euro dafür bezahlen? Oder jemandem empfehlen, überhaupt Geld dafür auszugeben?

wenn ich jemandem ein Teleskop empfehlen würde, wäre das Budget erstmal das Wichtigste. Denn es macht keinen Sinn jemandem etwas zu empfehlen, was der sich dann sowieso nicht kauft bzw. kaufen kann.

Meiner Meinung nach sollte man als Einsteiger etwa 500 Euro einplanen, wenn man neu kaufen möchte. Das ist eigentlich nicht viel Geld für so ein schönes Hobby. Gebraucht reicht sogar die Hälfte. Dafür bekommt man vernünftige Geräte für jahrelange Freude (und nicht nur ein paar Wochen oder Monate).

ABER, wenn jemand partout nicht mehr als z. B. 100 Euro ausgeben möchte (so war es bei mir), weil er nicht weiß, ob das Hobby überhaupt etwas für ihn ist, dann würde ich auch ein Gerät für unter 100 Euro empfehlen. Weil ich eine positive Erfahrung gemacht habe!!

Ich würde nicht empfehlen, zu sparen oder eine Reise zu einem Treffen zu machen. Weil er dadurch keine praktischen Erfahrungen sammeln kann. Und das bringt ihn nur weg von diesem interessanten Hobby. Besser ein schneller Einstieg als keiner.

Vor allem beim Gebrauchtkauf verliert man kaum Geld, wenn man weiterverkauft. Egal, ob einem das Hobby nicht gefallen hat oder weil man infiziert ist.

Freundliche Grüße
Christian
 
Hallo Günther,

dann kann es doch aufgrund der sehr unterschiedlichen Erfahrungen nur sein,
dass es eben sehr unterschiedliche Qualitätsstufen bei gleich aussehenden Geräten und Zubehör gibt,
dass also wie ich bereits angedeutet habe, die Qualitäts-Endkontrolle und das Trennen des Ausschusses vom Brauchbaren beim Endverbraucher stattfindet.

Anders lassen sich Eure höchst unterschiedlichen Erfahrungen nicht erklären, selbst wenn man etwas unterschiedliche individuelle Grundansprüche einkalkuliert.
Meine näheren Erfahrungen zu drei oder vier solcher Teleskope liegen sehr nahe bei denen von Dietmar.

Eine andere Motivation als Erfahrungsweitergabe zu unterstellen fiele mir trotzdem zu keinem von Euch Beiden ein und daher halte ich es für unsinnig gemachte Erfahrungen hier gegenenander zu stellen als wenn man da jetzt zu einer Entscheidung kommen müsste, wer das Rennen macht.

ich glaube nicht, dass es an den Geräten liegt. Bei solchen Massenprodukten sind die Eigenschaften doch sehr ähnlich. Ich denke, es liegt am Nutzer. Der erfahrene Nutzer hat höhere Ansprüche.

Das Wackeln der AZ-1 empfand ich beim ersten Teleskop als nicht störend. Erst mit der Erfahrung einer stabilen Montierung war es mir bewußt, das das Wackeln beim Beobachten doch störend ist.

Freundliche Grüße von
Christian
 
Hallo Christian,

dem kann ich nicht folgen, denn das

........„Der Bub hat das vor Jahren geschenkt bekommen, einmal durchgeschaut, seither steht es im Keller rum und immer im Weg. Dietmar, du kennst dich doch damit aus, guck doch mal, was man damit machen kann“ So kam es zu mir...........

steht schon im Startbeitrag von Dietmar, ich kann dem mindestens drei Beispiele für exakt "Skylux" aus meinem Umfeld (auf ca.15-20 Jahre verteilt) hinzufügen, Sven ebenfalls einige, Optikus und andere im Thread haben sich ihre Erfahrungen auch nicht aus der Zeitung geholt.
Wir kriegen diese Teile von den einsteigern, von der Zielgruppe des Marketings, weil sie eben unzufirden sind, nichts eingestellt kriegen, nichts sehen, frustriert sind.

Da weiter oben nach Alternativen gefragt wurde.........nun gut:
Ja, ich kenne auch noch Tschibos, Powerseeker und Virtuosos und kann da auch wenig Gutes finden, der Virtuoso hatte ein echt brauchbares Parsabolspiegelchen.......hilft KEINEM der Einsteiger aus der Zielgruppe des Marketings. Höchstens uns. Ein Kumpel hat hat für.......50 oder waren es 80? Euro einen kompletten Virtuoso (hat GoTO) aus der Bucht gezogen. Da war der Spiegel auch Schrott, die Elektronik hat er noch zum Basteln. Aktueller VP 260 Euro, war mal teurer.

Ich habe mal spasseshalber die Seite mit den Einsteigerteleskopen eines großen, schon alteingesessenen süddeutschen Astrohändlers aufgemacht.

Unter 200 Euro gibt es nur ein Teleskop das kein Spielzeug ist und das sieht wie ein Spielzeug aus.
Es ist die SW 130/650er Heritage, also der Tischdobson mit wenig, aber brauchbaren Zubehör, der auf eine simple Bedienung und einfachste Montierung setzt, ein Stativ muss man bei Bedarf kaufen.

Unter 100 Euro gibts mit der kleinen Infinity Kugel ein nettes Spielzeug mit dem man sogar was sieht.

Der Rest ist m.E. alles Bastelware bei der viele Leute hier, aber eben aus der Zielgruppe kaum jemand die Spaßbremsen, die Baustellen, Funktionshindernisse und Leistungsvernichter kennt, schon gar nicht mal eben beheben oder auch nur lindern kann.

Auch für dieses Zeug gibts gaaanz tolle Bewertungen und neulich habe ich sogar eine Seite gefunden, die sieht aus wie eine top bewertete Testseite mit unbestechlichen Bewertungen.
Da gab es für nichts von diesen Zeug eine Note schlechter als 2,0.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

Wir kriegen diese Teile von den einsteigern, von der Zielgruppe des Marketings, weil sie eben unzufirden sind, nichts eingestellt kriegen, nichts sehen, frustriert sind.

das kann Sinn ergeben. Ihr bekommt die Geräte von den Unzufriedenen (in meinem Amazon-Beispiel von den 20%). Die zufriedene Mehrheit wendet sich nicht an Euch. ;)

Natürlich könnte es auch sein, dass die Teleskope der Unzufriedenen tatsächlich schlechter sind als die von den zufreiedenen Käufern. Aber dann ist Eure "Stichprobe" eben nicht repräsentativ (für ein Durchschnittsteleskop).

Auch für dieses Zeug gibts gaaanz tolle Bewertungen und neulich habe ich sogar eine Seite gefunden, die sieht aus wie eine top bewertete Testseite mit unbestechlichen Bewertungen.
Da gab es für nichts von diesen Zeug eine Note schlechter als 2,0.

Ich bin kein Freund von Amazon. Ich denke aber nicht, dass sie die Bewertungen manipulieren. Das wäre riesiger Aufwand für wenig mehr Geld. Und wenn es rauskommt ein Riesen-Imageschaden. :eek::eek:

Mich interessieren bei solchen Bewertungen auch die Begründungen. Und die wirken authentisch und plausibel, finde ich. Alle habe ich aber nicht gelesen... :sneaky:

FG
Christian
 
Bei solchen Massenprodukten sind die Eigenschaften doch sehr ähnlich. Ich denke, es liegt am Nutzer. Der erfahrene Nutzer hat höhere Ansprüche.
Hallo Christian,
Während ich Deinen Ausführungen im Beitrag #37 voll zustimme, sehe ich das mit den ähnlichen Eigenschaften in der Massenproduktion etwas anders. Natürlich sollte man in einer Produktlinie ungefähr gleiche Leistungen erwarten können. Doch aus den Antworten hier lese ich eigentlich das Gegenteil. Es ist fast alles vertreten: unter Anderem
gute Erfahrungen, wie von Dir, schlechte von mir, und noch viel schlechtere wie zum Beispiel von Jörg. (und ganz viel dazwischen)

Ich konnte (wenn auch wenig) immerhin etwas positives entdecken.
Bei dem von mir beschriebenen war wenigstens der Anblick des Mondes akzeptabel. Selbst mit dem Beipackokular. Ich nannte das „versöhnlich“. Ich hatte es zudem mit einer Montierung zu tun, die in dieser Preiskklasse wirklich keine Wünsche offen lässt.
Jörgs Probant ist dagegen wohl in allen Disziplinen durchgefallen.

Klar, dass Nutzer mit etwas Erfahrung und Anspruch zu einer anderen Bewertung kommen, als ein Nutzer, der noch nie mit einem guten Teleskop beobachtet hat, und daher auch keinerlei Anspruch entwickeln konnte. Das dürfen wir nicht vergessen........

CS

Dietmar
 
Hallo Christian,

äh... Du siehst nicht, dass Bewertungen nicht manipuliert werden? Dazu muss man aber wirklich aufpassen, dass man keine Nachrichten hört und auch sonst wirklich einigen Aufwand betreiben, um das zu ignorieren. Gerade in der Vorweihnachtszeit wurde aufgedeckt, wie sogar der "verifizierte Kauf" umgangen wird. Den Kauf zu bestätigen ist ja für den Auftraggeber eines Positiv-Eintrags eine leichte Sache. Ein Rezept dagegen war und ist nicht wirklich denkbar.

Vor Jahren habe ich zu all diesen Dingen schonmal gesagt: Sie wären ja dumm, wenn sie es nicht tun würden. Und wenn einer anfängt, müssen andere nachziehen.
Danach kann man als Leser der Bewertungen auch mal reflektieren, wie viele Bewertungen aus der "unpacking experience" heraus geschrieben werden. Jene Bewertungen, die nach Wochen nochmal editiert werden, um echt aufgetretene Probleme anzufügen, sind extrem selten.

Ich zitiere mich selbst:
Die Darstellung, dass die hier geschilderten Geräte (und es sind im Threadverlauf mehr geworden) die schlechten Ausnahmen wären, ist ja nun die absolute Verzerrung der Wirklichkeit. Und da es dabei schon um Grundfunktionalität geht, sehe ich das jenseits von Meinung und Anspruch.

Und um es mal ganz direkt zu sagen: Die grundlegenden Probleme der besprochenen und ähnlicher Produkge sind konstruktionsbedingt und nicht auf Serienstreuung zurückzuführen. Da gibt es keinen Bodensatz speziell für diejenigen von uns, die sich freundlich und auf eigene Kosten die Mühe machen, Einsteigern noch irgendwie einen Weg zum Hobby zu ebnen, indem diese Geräte in einen brauchbaren Zustand versetzt werden.

Die Probleme der Geräte sind auch nicht neu. Vor ein paar Jahren würde in ähnlich schamloser Weise die These vertreten, dass nur derjenige ernsthaft am Hobby interessiert sei, der sich trotz der Einschränkungen solcher Teleskope diese Nutzt. Als müsse sich der zukünftige Sternfreund einer Selbstgeißelung unterwerfen, ehe er sich Hobby-Astronom nennen darf.

Dieser Umgang mit den dadurch frustrierten Einsteigern ist schamlos.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Chistian,

diese Bewertungssysteme und "Kundenmeinungen" zu Produkten stellen sich selbst dar, da gibt es für jeden, für JEDEN Schrott ne 1-2, vier bis fünf Sterne, 9 von 10 Punkten und genau die gleichen Punktzahlen finden sich auch für Teleskope die hier nicht bei jeder Besprechungen mehrheitlich durchfalllen, sondern wirklich gut sind. Auch die schneiden dort 4 bis 5 Sternen, gut bis sehr gut ab.
Was soll das?
Ich kenne kaum jemanden, der sich damit befasst, auch selbst bewertet und darauf irgendetwas gibt, weil einfach die Realität in keiner Weise wiedergespiegelt wird.
Ausnahme sind schlecht bewertete Verkäufer an sich, die meidet man sinnvoller Weise.

Gruß
*entfernt*
 
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