FrankIE Kay
Aktives Mitglied
Hallo,
Ich bin der Christian und möchte neu in die Astro-Fotografie einsteigen. Fotos von allem möglichen hier auf der Erde mache ich schon länger mit großer Begeisterung (gut mal mehr, mal weniger - Interessen schwanken halt) und immer wieder mal fallen mir Fotos von Himmelsköpern (Mond) und auch schöne Aufnahmen von Deepsky Objekten auf.
Da die Astronomie neu für mich ist (jedenfalls der praktische Teil, der Weltraum faszinierte mich bereits als Kind), und ich im immer hellen Ruhrgebiet lebe, muss ich für vernünftige Beobachtungen und Aufnahmen wohl rausfahren, laut Light Pollution Map gute 50 km gen Norden. Das heißt, dass die Ausrüstung transportabel sein muss, Auto ist verfügbar.
Allerdings möchte ich mit dem Teleskop auch gerne beobachten. Mir ist klar, dass es sinnvoll ist zwei verschiedene Setups zu haben, weil beides zeitgleich mit einem Gerät nicht geht und die Geräte auch unterschiedliche Bedingungen erfüllen müssen. Ich stelle mir das ein bisschen vor wie ein Besuch im Zoo: wenn die Kamera dabei ist, betrachte ich die Tiere anders (Blick auf Bildausschnitt, optimale Aufnahme) als ohne Kamera (Tiere und ihr Verhalten beobachten). Gucken macht auch Spaß (ich hoffe auch in der Astronomie).
Jetzt habe ich mich bereits etwas eingelesen was die Ausstattung angeht und wie diese je nach Beobachtungsfeld variieren kann, aber ich muss zugeben, dass die Möglichkeiten schier erdrückend sind.
Hier in der Nähe denke ich, kann ich den Mond vernünftig beobachten, weil er selbst ja nun auch recht hell ist und auch als Fotomotiv finde ich ihn interessant. Was die Deepsky Objekte angeht, möchte ich mich zunächst auf helle beschränken.
Was das Budget angeht, so liegt die absolute Obergrenze, ohne wenn-und-aber bei 1.500 EUR für den Einstieg. Dafür muss (außer Kamera) aber alles her.
Zunächst einmal das Teleskop.
Ich habe mich gedanklich mit einem Skywatcher 150/750 PDS angefreundet, da es sowohl für Beobachtungen als auch für die Astrofotographie recht geeignet sein soll, besonders aufgrund der 1:10 Untersetzung des Auszugs.
Ginge vielleicht auch ein Skywatcher 130/650 PDS? Es hat zwar eine geringere Öffnung, ist aber auch kürzer und deshalb wohlmöglich stabiler auf der Montierung.
Oder vielleicht doch ein Maksutov statt eines Newtons? Das wäre noch viel kompakter und weniger windanfällig. Sicherlich auch besser zu transportieren.
Das Skywatcher MC 127/1500 wäre vielleicht gerade im Bereich der Mondbeobachtung und -fotografie ein gutes Gerät. Aber wie sieht es mit der Beobachtung von anderen Objekten (Sternhaufen, Galaxien) aus? Wie wird dort die Kamera angeschlossen: mit oder ohne den Zenitspiegel? Wie viel kann der tragen?
Egal welches der drei Teleskope es wird, als Montierung habe ich mir die EQ-5 ausgesucht, die sollte mit den Teleskopen plus Kamera auskommen und es sollte noch Luft nach oben sein. In der Fotografie belastet man einen Stativkopf auch nicht bis zum Limit, ich vermute bei Teleskopen und Montierung verhält es sich ähnlich.
Nachführen soll auch sein, zunächst mal nur mit Motorisierung, Autoguider ist wohl bei dem Budget nicht drin, da ich ja auch beobachten möchte und deshalb Okulare brauche.
Als Brillenträger ist für mich ein größerer Augenabstand wichtig, mir macht deshalb die Hyperion-Reihe einen geeigneten Eindruck. Je nach Teleskop brauche ich da wohl unterschiedliche Okulare, vier Stück sollten es aber wohl sein.
Dazu noch passende Verbindungen und Adapter für meine Nikon Z6 Kamera.
Unterm Strich hoffe ich damit Mond und hellere DS Objekte sehen zu können und vom Mond Fotos machen zu können (oder Videos, deren Frames ich stacke). Autoguider wäre für DS sicherlich sinnvoll, aber ich denke dass der mit dem aktuellen Budgetrahmen nicht vereinbar ist, jedoch lässt der sich ja irgendwann dazukaufen.
Welches der Teleskope wäre für mein Vorhaben am ehesten geeignet? Oder vielleicht doch ein ganz anderes?
Viele Grüße
- Christian
Ich bin der Christian und möchte neu in die Astro-Fotografie einsteigen. Fotos von allem möglichen hier auf der Erde mache ich schon länger mit großer Begeisterung (gut mal mehr, mal weniger - Interessen schwanken halt) und immer wieder mal fallen mir Fotos von Himmelsköpern (Mond) und auch schöne Aufnahmen von Deepsky Objekten auf.
Da die Astronomie neu für mich ist (jedenfalls der praktische Teil, der Weltraum faszinierte mich bereits als Kind), und ich im immer hellen Ruhrgebiet lebe, muss ich für vernünftige Beobachtungen und Aufnahmen wohl rausfahren, laut Light Pollution Map gute 50 km gen Norden. Das heißt, dass die Ausrüstung transportabel sein muss, Auto ist verfügbar.
Allerdings möchte ich mit dem Teleskop auch gerne beobachten. Mir ist klar, dass es sinnvoll ist zwei verschiedene Setups zu haben, weil beides zeitgleich mit einem Gerät nicht geht und die Geräte auch unterschiedliche Bedingungen erfüllen müssen. Ich stelle mir das ein bisschen vor wie ein Besuch im Zoo: wenn die Kamera dabei ist, betrachte ich die Tiere anders (Blick auf Bildausschnitt, optimale Aufnahme) als ohne Kamera (Tiere und ihr Verhalten beobachten). Gucken macht auch Spaß (ich hoffe auch in der Astronomie).
Jetzt habe ich mich bereits etwas eingelesen was die Ausstattung angeht und wie diese je nach Beobachtungsfeld variieren kann, aber ich muss zugeben, dass die Möglichkeiten schier erdrückend sind.
Hier in der Nähe denke ich, kann ich den Mond vernünftig beobachten, weil er selbst ja nun auch recht hell ist und auch als Fotomotiv finde ich ihn interessant. Was die Deepsky Objekte angeht, möchte ich mich zunächst auf helle beschränken.
Was das Budget angeht, so liegt die absolute Obergrenze, ohne wenn-und-aber bei 1.500 EUR für den Einstieg. Dafür muss (außer Kamera) aber alles her.
Zunächst einmal das Teleskop.
Ich habe mich gedanklich mit einem Skywatcher 150/750 PDS angefreundet, da es sowohl für Beobachtungen als auch für die Astrofotographie recht geeignet sein soll, besonders aufgrund der 1:10 Untersetzung des Auszugs.
Ginge vielleicht auch ein Skywatcher 130/650 PDS? Es hat zwar eine geringere Öffnung, ist aber auch kürzer und deshalb wohlmöglich stabiler auf der Montierung.
Oder vielleicht doch ein Maksutov statt eines Newtons? Das wäre noch viel kompakter und weniger windanfällig. Sicherlich auch besser zu transportieren.
Das Skywatcher MC 127/1500 wäre vielleicht gerade im Bereich der Mondbeobachtung und -fotografie ein gutes Gerät. Aber wie sieht es mit der Beobachtung von anderen Objekten (Sternhaufen, Galaxien) aus? Wie wird dort die Kamera angeschlossen: mit oder ohne den Zenitspiegel? Wie viel kann der tragen?
Egal welches der drei Teleskope es wird, als Montierung habe ich mir die EQ-5 ausgesucht, die sollte mit den Teleskopen plus Kamera auskommen und es sollte noch Luft nach oben sein. In der Fotografie belastet man einen Stativkopf auch nicht bis zum Limit, ich vermute bei Teleskopen und Montierung verhält es sich ähnlich.
Nachführen soll auch sein, zunächst mal nur mit Motorisierung, Autoguider ist wohl bei dem Budget nicht drin, da ich ja auch beobachten möchte und deshalb Okulare brauche.
Als Brillenträger ist für mich ein größerer Augenabstand wichtig, mir macht deshalb die Hyperion-Reihe einen geeigneten Eindruck. Je nach Teleskop brauche ich da wohl unterschiedliche Okulare, vier Stück sollten es aber wohl sein.
Dazu noch passende Verbindungen und Adapter für meine Nikon Z6 Kamera.
Unterm Strich hoffe ich damit Mond und hellere DS Objekte sehen zu können und vom Mond Fotos machen zu können (oder Videos, deren Frames ich stacke). Autoguider wäre für DS sicherlich sinnvoll, aber ich denke dass der mit dem aktuellen Budgetrahmen nicht vereinbar ist, jedoch lässt der sich ja irgendwann dazukaufen.
Welches der Teleskope wäre für mein Vorhaben am ehesten geeignet? Oder vielleicht doch ein ganz anderes?
Viele Grüße
- Christian