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FrankIE Kay

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Hallo,

Ich bin der Christian und möchte neu in die Astro-Fotografie einsteigen. Fotos von allem möglichen hier auf der Erde mache ich schon länger mit großer Begeisterung (gut mal mehr, mal weniger - Interessen schwanken halt) und immer wieder mal fallen mir Fotos von Himmelsköpern (Mond) und auch schöne Aufnahmen von Deepsky Objekten auf.

Da die Astronomie neu für mich ist (jedenfalls der praktische Teil, der Weltraum faszinierte mich bereits als Kind), und ich im immer hellen Ruhrgebiet lebe, muss ich für vernünftige Beobachtungen und Aufnahmen wohl rausfahren, laut Light Pollution Map gute 50 km gen Norden. Das heißt, dass die Ausrüstung transportabel sein muss, Auto ist verfügbar.

Allerdings möchte ich mit dem Teleskop auch gerne beobachten. Mir ist klar, dass es sinnvoll ist zwei verschiedene Setups zu haben, weil beides zeitgleich mit einem Gerät nicht geht und die Geräte auch unterschiedliche Bedingungen erfüllen müssen. Ich stelle mir das ein bisschen vor wie ein Besuch im Zoo: wenn die Kamera dabei ist, betrachte ich die Tiere anders (Blick auf Bildausschnitt, optimale Aufnahme) als ohne Kamera (Tiere und ihr Verhalten beobachten). Gucken macht auch Spaß (ich hoffe auch in der Astronomie).

Jetzt habe ich mich bereits etwas eingelesen was die Ausstattung angeht und wie diese je nach Beobachtungsfeld variieren kann, aber ich muss zugeben, dass die Möglichkeiten schier erdrückend sind.

Hier in der Nähe denke ich, kann ich den Mond vernünftig beobachten, weil er selbst ja nun auch recht hell ist und auch als Fotomotiv finde ich ihn interessant. Was die Deepsky Objekte angeht, möchte ich mich zunächst auf helle beschränken.

Was das Budget angeht, so liegt die absolute Obergrenze, ohne wenn-und-aber bei 1.500 EUR für den Einstieg. Dafür muss (außer Kamera) aber alles her.

Zunächst einmal das Teleskop.

Ich habe mich gedanklich mit einem Skywatcher 150/750 PDS angefreundet, da es sowohl für Beobachtungen als auch für die Astrofotographie recht geeignet sein soll, besonders aufgrund der 1:10 Untersetzung des Auszugs.

Ginge vielleicht auch ein Skywatcher 130/650 PDS? Es hat zwar eine geringere Öffnung, ist aber auch kürzer und deshalb wohlmöglich stabiler auf der Montierung.


Oder vielleicht doch ein Maksutov statt eines Newtons? Das wäre noch viel kompakter und weniger windanfällig. Sicherlich auch besser zu transportieren.
Das Skywatcher MC 127/1500 wäre vielleicht gerade im Bereich der Mondbeobachtung und -fotografie ein gutes Gerät. Aber wie sieht es mit der Beobachtung von anderen Objekten (Sternhaufen, Galaxien) aus? Wie wird dort die Kamera angeschlossen: mit oder ohne den Zenitspiegel? Wie viel kann der tragen?

Egal welches der drei Teleskope es wird, als Montierung habe ich mir die EQ-5 ausgesucht, die sollte mit den Teleskopen plus Kamera auskommen und es sollte noch Luft nach oben sein. In der Fotografie belastet man einen Stativkopf auch nicht bis zum Limit, ich vermute bei Teleskopen und Montierung verhält es sich ähnlich.

Nachführen soll auch sein, zunächst mal nur mit Motorisierung, Autoguider ist wohl bei dem Budget nicht drin, da ich ja auch beobachten möchte und deshalb Okulare brauche.

Als Brillenträger ist für mich ein größerer Augenabstand wichtig, mir macht deshalb die Hyperion-Reihe einen geeigneten Eindruck. Je nach Teleskop brauche ich da wohl unterschiedliche Okulare, vier Stück sollten es aber wohl sein.

Dazu noch passende Verbindungen und Adapter für meine Nikon Z6 Kamera.

Unterm Strich hoffe ich damit Mond und hellere DS Objekte sehen zu können und vom Mond Fotos machen zu können (oder Videos, deren Frames ich stacke). Autoguider wäre für DS sicherlich sinnvoll, aber ich denke dass der mit dem aktuellen Budgetrahmen nicht vereinbar ist, jedoch lässt der sich ja irgendwann dazukaufen.

Welches der Teleskope wäre für mein Vorhaben am ehesten geeignet? Oder vielleicht doch ein ganz anderes?

Viele Grüße

- Christian
 
Hallo Christian, willkommen im Club :cool:
schön dass Du Dich für die Astronomie interessierst und schön, dass Du Dich schon informiert hast. Ein paar Körnchen Salz von mir:
  1. ob 130 o 150er Newton macht kaum einen Unterschied für die Fotografie (Bel.Zeiten/Auflösung). Ich habe mit 150/750er auf einer HEQ5 begonnen, die hat aber schon auch wiederum etwas mehr Tragkraft. Wenn Du sichergehen willst - Stabilität - dann der 130er.
  2. Maksutov - Für die Fotografische Anwendung selten gesehen, hohe Brennweite, lichtschwach, also schwerer zu guiden, lange Belichtungszeiten. Eher ein Gerät für visuell an Mond / Planeten. Bleib beim Newton wie o.a.
  3. Eine Überlegung für Dich könnte auch sein, mit Gebrauchtgeräten DUAL einzusteigen, dann kannst Du fröhlich belichten und in der Zeit, wenn es mal läuft, mit dem Zweitgerät beobachten. Bei den ersten drei Abenden hast Du aber mit der Fotografie wahrscheinlich schon genug zu tun...
  4. Ein 5 Zoll Newon auf einer EQ5 in gebraucht sowie einen 8 Zoll Dobson sollte in Deinem Budget liegen - gebraucht gekauft.
  5. Mit den Okularen würde ich mir jetzt noch keinen Kopf machen. Steig mit einem 8-24mm Zoom-Okular für unter 100 Euro ein, vielleicht ein 2" Überblicksokular mit 30-35mm, das langt erstmal. Die von Dir genannten gelten als für Brillenträger geeignet. Ich selbst beobachte nie mit Brille (Hast Du Astigmatismus?)
  6. Unterschätze nicht das Frustpotential beim Start in der Astrofotografie, da musst Du Dich in einigen Belangen durchbeissen. Umso toller, wenn es dann endlich funktioniert. Unterschätze auch nicht den Aufwand beim Aufbauen und alles zum laufen Bringen... Will Dich nicht abbringen, nur vorbereiten.
  7. Üblicher Tipp: Lokale Kontakte knüpfen, Teleskoptreffen, Stammtische, Sternwarten, macht mehr Spaß und die Lernkurve wird steiler.
  8. Kosten Guiding: PHD2: 0 Euro. Freeware. Ca. 150 Euro für gebrauchte Planetenkamera sw. Notebook sollte vorhanden sein. Zweiter Sucher mit Halterung: Gebraucht für 80 Euro? Aber ja, am Anfang geht auch ohne Guiding.
Sicher gibt es noch andere Meinungen.
Gutes Gelingen und viel Freude!
CS
Andreas
 
Hallo,

wenn Du fotografieren willst, dann würde ich erst mal versuchen Fotoobjektive auf einer halbwegs tragfähigen Montierung (EQ-4?) dafür zu verwenden. Ein 150er Newton hat mit 750mm schon recht viel Brennweite und wird mit den üblichen "Billigmontierungen" schon bei kurzen Belichtungszeiten viel Ausschuss produzieren. Ein Autoguider wird bei den gesteckten finanziellen Ziel wohl eher nicht drin sein. Bliebe also höchstens ein Leitfernrohr, das aber kostet, belastet die Montierung und will natürlich auch montiert werden, was auch wieder kostet.
Den von dir für wichtig gehaltenen Okularauszug mit Untersetzung würde ich eher für unwichtig halten. Man kann auch ohne Untersetzung scharfe Fotos bekommen.

Ich persönlich würde dir raten keine sowohl als auch Lösungen anzustreben, dabei geht dann meist beides nicht, besonders wenn Geld und Erfahrung fehlen. Mein Tipp wäre in 8" Dobs mit brauchbaren Plösselokularen. Das hält sich finanziell in Grenzen und man kann so mögliche Verluste minimieren. 8" zeigen auch unter nicht optimalem Himmel noch einiges, sind aber auch transportabel genug um raus zu fahren. Dabei kann man dann erst mal lernen sich am Himmel zurecht zu finden und mit solchen Gerätschaften um zu gehen.
Falls dann immer noch gewünscht ist sich fotografisch zu betätigen kann man sich mit der gewonnenen Erfahrung dann an das nicht ganz billige Hobby Astrofotografie wagen. Für einen von dir gewünschten 6"er kann man leicht einiges mehr als 1500 Teuro für Montierung, Stativ, Tubus, Autoguider, Tauschutz, Energieversorgung und einiges mehr versenken. Also mach langsam, sonst ist die Kohle futsch und Du hast im schlimmsten Fall keine Ergebnisse, dafür aber viel Frust.


MfG

Rainmaker
 
Hallo Christian,

da ich nur rein visuell Beobachte und nur gelegentlich, halt wenn es die Bedingungen zu lassen, von Mond und Planten Videos erstelle und dann weiter verarbeite, kann ich zu Deinem gewählten Teleskop zur Astrofotografie mit DSLR nicht's besteuern.

Wie Du richtig erkannt hast werden von Mond und Planten Videos erstellt.
Dazu benutzt man eine Planetenkamera, z.B. von ZWO.
Dazu benötigt man eine Capture-Software, meistens im Lieferumfang enthalten oder eben kostenlos im Netz, z.B. FireCapture.
Danach kommt das Stacken z.B. mit AutoStakkert.
Anschließend die Nachbearbeitung mit "gimp" oder ähnlichen Programmen. Es gibt auch kostenpflichtige AstroImage-Software.
Diese Videos könne sowohl auf einer parallaktischen (EQ-5, HEQ-5) Montierung so wie auch mit einer Alt/AZ Montierung erstellt werden.
Die Gesichtsfelddrehung fällt bei Planten auf einer Alt/AZ nicht so sehr in's Gewicht. Aber es gibt auch dafür Software um das raus-/reinzurechnen.

Deep Sky Fotografie verlangt zwingend nach einer parallaktischen Montierung und einer Nachführung über einzelne Motoren oder eben, teuerer, gleich GoTo. Guiding geht sicherlich auch später (wg. der Kosten), aber da sind andere mehr berufen was dazu zu sagen.

Ein Maksutow-Cassegrain ist, so sagt man, besonders für Planeten und Mond geeignet.
Deep Sky, hellere gehen damit auch, aber mir persönlich ist das Bild zu dunkel.

Bezüglich Brillenträger und Hyperion-Okulare kann ich nur sagen die funktionieren gut. Ich bin selbst Brillenträger und nutze auch die Hyperions.

Ich persönlich würde erst nur rein visuell anfangen.
Teleskop kennen lernen, welches dann auch immer.
Montierung kennen lernen, welche dann auch immer.
Den Nachthimmel kennen lernen.
 
Hallo Christian,

die Hyperions funktionieren nicht alle optimal an f/5 Geräten (Randunschärfe). Persönlich weiß ich das nur von einem 17mm Exemplar, es sollen aber auch andere Brennweiten betroffen sein. Wobei es aber nicht so schlimm ist, dass einen das stören muss. Am 8 Zoll f/6 funktioniert mein Hyperion prima. Der Neupreis wäre mir zwar merklich zu hoch, es gibt sie jedoch relativ häufig gebraucht.

Ich würde perspektivisch auch ein Extragerät für die Beobachtung andenken.

VG Klaus
 
Hallo Namensvetter,

auch ich würde dir raten, visuell und Fotografie zu trennen. Zunächst zum visuellen Einstieg:

Der 8'' f/6 gilt als der vielseitigste Allrounder, den ich auch empfehlen würde, da du dir aber den 127er Mak überlegt hast, möchte ich auch hierauf eingehen, da ich ihn kenne.

Mond und Planeten sind damit, auf das Leistungsvermögen von 5'' Öffnung bezogen, ein Traum. Das Teleskop bietet ein knackscharfes, kontrastreiches Bild und arbeitet, unter mitteleuropäischen Bedingungen, oft schon seeingbegrenzt. Im Deep Sky-Bereich liegen seine Stärken bei Doppelsternen, Kugelsternhaufen (in den äußeren bis mittleren Bereichen gut aufgelöst) und kompakten, offenen Sternhaufen. Durch das langsame Öffnungsverhältnis wirst du jedoch auch mit kurzbrennweitigen Okularen kein wirklich helles Bild hinbekommen. Maksutovs sind vom optischen Design her auf starke Vergrößerungen ausgelegt. Für die Mond- und Planetenbeobachtung ist ein solches Teleskop erste Wahl, wenn es möglichst handlich sein soll.

Da du aber ein Auto zur Verfügung hast, bietet der 8er Dobson für einen vergleicharen Preis (Mak plus Montierung) einen viel größeren Gewinn. Allerdings ist der Dobson schon recht sperrig, durch ein enges Treppenhaus ist der Transport mitunter kein Vergnügen. Das empfindet jeder anders, aber da dies öfters von Dobson-Besitzern eingewendet wird, möchte ich darauf hinweisen.

Zur Fotografie:

Für Mond/Planeten ist der Mak bestens geeignet, bei Galaxien wirst du (auch visuell) hiermit keinen wirklichen Erfolg haben. Planetenkameras werden, ja nach Gewicht, entweder direkt an das Teleskop oder an den Zenitspiegel angeschlossen. DSLR's werden generell direkt an der Rückseite des Teleskops montiert.

Allerdings würde ich zunächst von der Deep Sky-Astrofotografie durch ein Teleskop wegen des hohen Aufwandes und Preises abraten, das haben meine Vorredner bereits hinreichend erläutert.

Man beginnt hier am besten mit ruhender Kamera. An dunklen Plätzen kann man mit ruhender Kamera, Weitwinkelobjektiven und hoher ISO-Zahl schon sehr viel ablichten, sogar die Milchstraße in ihrer fast vollen Pracht. Danach steigert man sich am besten auf mittlere Telebrennweien (bis etwa 200 Millimeter) und Belichtungszeiten bis zu wenigen Minuten mit Nachführung. Auch hier erzielt man mit einem überschauberan Aufwand ertklassige Ergebnisse, die je nach Motiv Fotos durch ein Teleskop sogar überteffen.

Wenn man das einwandfrei beherrscht, kann man sich an kleine und mittlere Telskope wagen. Kleine bis mittlere APO's und Newtons wie die von dir angegebenen sind eine sehr gute Wahl. Als Montierung für die angedachten Newtons würde ich die HEQ-5 empfehlen.

Gerade in der Astrofotografie würde ich es in kleinen Schritten angehen.

CS, Christian
 
Hallo zusammen, da ist ja einiges an Antworten zusammengekommen. Wo fange ich an? Vielleicht mal der Reihe nach.

Andreas: Das sind einige gute Punkte, vor allem pro Newton. Gebrauchtkauf ist sicherlich eine gute Überlegung, allerdings nur sofern die Sachen zur Abholung in Reichweite sind.
Ein Zweitgerät ist eine interessante Idee und bei intensiverer Verfolgung des Hobbys sicherlich auch für mich zu rechtfertigen. Sollte ich jedoch zu diesem Zeitpunkt damit anfangen, wird meine Freundin mich erschlagen - vermutlich mit dem Dobson. Schließlich müssen die Geräte auch irgendwo im Trockenen wohnen und dabei möglichst nicht das Auge beleidigen (Meine Freundin und ich haben da offensichtlich andere Ansprüche an Ästhetik. MIR gefällt ein Teleskop im Wohnzimmer.)
2nd-Hand-Guiding ist ebenfalls eine gute Idee. Wenn am Ende noch Budget übrig ist, mit Sicherheit eine gute Sache.
Was die Brille betrifft, Astigmatismus ist da, Beobachten wird wohl nur mit Brille gehen.

Rainmaker: Die Kamera mit entsprechenden Objektiven auf eine Montierung zu schnallen ist eine gute Idee. Spricht ja sicherlich nichts dagegen, eine Montierung zu nehmen, die auch ein Teleskop tragen kann. Passende Adapter existieren auch. Nachführung dran und los. Dass 1500 Euro bei so einem Hobby schnell zu Ende sind, ist mir klar und dass ich nicht alles auf einmal dafür bekomme, auch. Also muss sinnvoll gestaffelt werden.

Mathias: Auf die Hyperions bin ich auch schon aufmerksam geworden.
Rein visuell zu beginnen und mich in der Praxis mit der Materie vertraut zu machen ist sicherlich ein guter Ansatz, aber ich kenne mich zu gut. Selbst wenn ich die Kamera nicht an (welches Teleskop auch immer) schraube, werde ich sie mit den Objektiven, die ich habe, auf die Montierung setzen. Reicht, wie ich in diversen Galerien gesehen habe, auch für einiges.

Klaus: Guter Hinweis, ich glaube Okulare sind ein heikles Thema. Wenn auch die Auswahl für Brillenträger nicht so unglaublich riesig ist. Plössel wird rausfallen wegen des geringen Abstands. Eventuell gehen noch Goldkanten? Omegon-Redline vielleicht noch (oder TS-Äquivalent), obwohl die sich preislich nicht viel mit den Hyperions tun (je nachdem wo man schaut)

Christian: Hey, ein Namensvetter :D! Klingt so, als sei der 127er Mak doch ganz einsetzbar. Ich habe für meine Beobachtungen zunächst eh mal die helleren Objekte auf dem Schirm, bis mag 5 sind da einige Sternhaufen bei und den Mond finde ich eh interessant (und ehrlich gesagt beobachtungstechnisch für am einfachsten machbar). Ruhende Kamera geht auch (Stativ ist da) und wie oben schon geschrieben, geht es ja auch mit einer Nachführung.
Den Dobson finde ich auch ziemlich sperrig, was die Abmessungen angeht und wie gesagt, der wird sich hier im Haushalt nicht durchsetzen können, auch wenn die Pro-Argumente durchaus schlüssig sind. Zur visuellen Beobachtung muss halt was kompakteres her.
 
...noch zu den erwähnten Hyperions: Ich hatte lange Zeit das 8mm. Dieses Okular zeigte auch bei f/4.8 und f/4.5 eine sehr ordentliche Randabbildung bei einem sehr angenehmen Einblick. Auch mit dem kürzeren Finetuning-Ring und der damit verbundenen Brennweitenänderung blieb dies überraschend gut. Im Gegensatz zu den Vixen LVW nehmen diese guten Eigenschaften aber mit zunehmender Okularbrennweite ab. Das 8mm Hyperion würde ich auch für Brillenträger ohne Einschränkung empfehlen.

salü, volker.
 
Hallo Christian,

vielen Dank für die Rückmeldung.

Der Mond ist in sofern einfacher, da man bei ihm, wie auch bei den wichtigsten Planeten, nicht auf einen dunklen Standort angewiesen ist. Problematisch ist jedoch die Luftunruhe (Seeing), das Details verschmieren lässt und im Okular ähnlich erscheint, wie der Boden eines Schwimmbeckens.

Der ideale Standort ist abseits von Wärmequellen (Häuser, betonierte Straßen etc.), also wenigtens eine größere Wiese. Das Teleskop muss gut ausgekühlt sein, beim 5er Mak dauert das im Winter schon mal 1,5 bis zwei Stunden. Meiner Erfahrung nach ist die beste Beobachtungszeit mit der besten Luftruhe, die späte Abenddämmerung, also die "blaue Stunde".

Aber auch auf dem Balkon gibt es immer wieder Phasen mit sehr gutem Seeing.

Abschließend empfiehlt sich zur Kontraststeigerung eine Taukappe.

CS, Christian
 
Hallo,

bei den Hyperions scheint es wirklich geteilte Meinungen zu geben.
Nicht nur in diesem Thread sondern auch in anderen.
Da wird wohl nicht's anderes helfen, als zu versuchen mal irgendwo durch zu schauen.
Üblicher Tipp: Lokale Kontakte knüpfen, Teleskoptreffen, Stammtische, Sternwarten, macht mehr Spaß und die Lernkurve wird steiler.

Das ist für mich ein muss.
Abschließend empfiehlt sich zur Kontraststeigerung eine Taukappe.
Nicht nur zur Kontraststeigerung.
Ich habe sowohl meinen 127/1500 Maksutow-Cassegrain als auch meinen Schmidt-Cassegrain (C8) jeweils nur genau einmal ohne Taukappe genutzt.
Ruckzuck sind die Korekturlins/-platte zu getaut/beschlagen. Macht nicht wirklich Spaß.

Apropos C8, wenn die Teile neu nicht so teuer wären, könnte er eine schöne Alternative zu einem Maksutow-Cassegrain sein.
Ebenso kompakt und nicht ganz so anspruchsvoll in der Montierung, wie ein Newton oder Refraktor um die 1000mm Brennweite.
 
Hallo Matthias,

das mit dem Zutauen habe ich schon oft gehört, aus eigener Erfahrung kann ich das jadoch nicht nachvollziehen:

Seit 1998 fanden gefühlt 90% meiner Beobachtungen mit diversen SC's und Mak's statt, und die Schmidtplatte ist mir nur einmal zugetaut: Das war, als ich in die Morgendämmerung hinein bedobachtete, und ich wunderte mich, weshalb von einer Minute auf die andere das Bild weg war. Vielleicht habe ich auch auf meinem Balkon einfach nur Glück mit der Luftfeuchtigkit. Gerade weil das bei mir ein absolut seltenes Ereignis ist, kann ich mich daran so genau erinnern.

Gelesen habe ich auch, das die Mak's hiergegen etwas weniger anfällig sind als SC's, da die Meniskuslinse nach innen gewölbt ist und somit etwas weiter von der Tubusöffnung entfernt ist. Ob und wieviel das ausmacht, kann ich nicht beurteilen.

CS, Christian
 
Hallo Christian,

bei mir ist es beim C8 direkt beim ersten Einsatz vor ein paar Wochen passiert.
Beobachte auch hauptsächlich vom Balkon aus.
Also hab ich mir eine Taukappe besorgt und das Problemchen ist beseitigt.

Am Maksutow hast Du recht, da ist es nicht ganz so extrem, da geht's auch mal ohne Taukappe.
Wie jetzt der zeitliche Ablauf ist, hab ich nicht gemessen.
Ist dann wohl wirklich auch vom Standort abhängig.
Aber mei, entweder man baut sich selbst eine aus einer Moosgummimatte oder kauft eine fertige.

Man sollte das aber einem Anfänger schon mitteilen, genauso wie die erhöhte Auskühlzeit bei den Maksutows und Schmidt-Cassegrains.
Sonst wird der erste Einsatz solch eines Gerätes schnell getrübt und das wäre schade, denn so ein C8 oder ein MC sind wirklich feine Geräte. Ich habe bis jetzt noch nicht die Investition in den MC und in meinen neuen C8 bereut.
OK, der C8 kommt jetzt wesentlich häufiger zum Einsatz ;), da geht einfach mehr an Deep Sky. OK, hinkt a weng 5" mit 8" zu vergleichen.

Vom Budget würde ja wohl für Christian (1) eher ein MC in 6" (oder evtl. 7") in Frage kommen.
 
Hallo Matthias,

auch wenn ich mit Taubschlag unterm Strich bisher keine schlechten Erfahrungen machte, erwähne ich es auch prinzipiell, da es doch ein weit verbreitetes Problem zu sein scheint und ich vermutlich diesbezüglich mit meinem Standort einfach nur Glück habe und mein Fall nicht repräsentativ ist.

CS, Christiajn
 
Hallo Zusammen und Willkommen
ich habe 3 Baader Hyperion 8 / 10 / 36 mm. und einen Edge Hd Tubus. die Montierung steht bald vor der Tür. es ist eine Avalon M-Uno mit Wifi Intern verbaut aus Italien.
mit den beiden Hyperion 8+10 mm schaute ich mir schon die Planeten Jupiter und Saturn an. ein super Ergebnis. das 36er konnte ich noch nicht testen da ich meine Alte Montierung Next Star Evolution verkaufte, der Unfall ende Juni 2019 machte das ganze unmöglich das ich überhaupt beobachten geschweige in die Sternwarte gehen konnte.

ich würde dir auch eine Leichte Montierung (Stabil genug um zu Fotografieren) und dazu ein grossen Spiegel empfehlen ca. 18-20 cm. damit könntest du mal anfangen mit dem Schönen Hobby.

auf der Skysafari App für fast alle Smartphones installierbar (hab die App im Play Store gekauft), die ist in Deutsch. die App kann fast alles:
unter Einstellungen kannst du die Helligkeit (Magnitude) wählen und vieles mehr.
es gibt ein Kompass (habe ihn selber nie benutzt)
wer eine Wifi Montierung hat kann damit auch die Montierung Steuern.
güsst
*entfernt*
 
Hallo zusammen,
Danke für eure Informationen und Rückmeldungen.

Volker, Mathias, Ale: Stimmt, die Hyperions sind offensichtlich umstritten, auch wenn meiner Einschätzung nach die positiven Bewertungen überwiegen. Ich werde sie aber auf jeden Fall ausprobieren, irgendwo muss man anfangen. Wenn sie für mich nicht funktionieren, werde ich sie bestimmt wieder los.

Christian, Mathias: Danke für den Hinweis, eine Taukappe werde ich mir zulegen. Zu den Standorten hatte ich bezüglich des Seeings auch schon einiges gelesen. Am besten von allem fern bleiben, was nach Einbruch der Dunkelheit groß Wärme abstrahlt.

Kontakte knüpfen ist ein wichtiger Punkt, das werde ich in nächster Zeit angehen.

Ich bin am Wochenende in der Gruga in Essen gewesen und habe mir dort die "Parkleuchten"-Ausstellung angeschaut. Die ist astronomisch nicht relevant, aber ich hatte meine Kamera und das Stativ mit und habe spaßeshalber auf einer dunklen Fläche mal ein paar Aufnahmen vom Himmel gemacht und war von dem, was sichtbar wird, total begeistert. War zwar nur das 24-70 montiert, aber die Plejaden waren als solche zu identifizieren.

Auch in den letzten Tage habe ich viel hinsichtlich verschiedener Ausrüstung recherchiert und meine Pläne entsprechend noch mal ein bisschen angepasst. Ich werde mir zunächst eine AVX Montierung zulegen, die trägt mehr als die EQ5 (kostet natürlich auch mehr). Aber nachdem was ich gelesen und an Videos gesehen habe, gefällt mir diese Montierung ganz gut. Die Idee dahinter ist, gleich eine solide Montierung zu haben, die fotografisch genug trägt - auch wenn ich zunächst mit Kamera und Objektiven arbeite. Dort kann ich übrigens zwischen 24 mm und 400 mm alles abdecken.

Teleskop steht natürlich auch noch an, aber inzwischen schiele ich da zum Explore Scientific MN 152. Die Ergebnisse, die damit fotografisch erzielt werden (Astrobin) finde ich überzeugend und auch die Rückmeldungen einzelner Nutzer (z.B. auf cloudynights) können sich sehen lassen. Die Gesamtausstattung liegt dann zwar ein ganzes Stück außerhalb meines geplanten Budgets, aber dann muss ich halt noch ein wenig sparen. Montierung und Kamera werden eingangs machen was sie sollen.

Gruß

- Christian
 
Hallo Christian,

deine geplante Vorgehensweise, gleich etwas Vernünftiges zu kaufen und dafür länger zu sparen, ist sehr vernünftig. Eine stärkere, fototaugliche Montierung ist auch visuell einsetzbar, umgekehrt nicht unbedingt.

Der MN hat in der Tat einen sehr guten Ruf, verlangt aber trotz des (für einen grundsoliden Tubus mit größerer Öffnung) vergleichsweise geringen Gewichts von knapp zehn Kilo wegen des Hebels nach einer stärkeren Montierung, erst Recht bei Fotografie. Zur AVX kann ich diesbezüglich leider nichts sagen.

Übrigens kehre ich inzwischen auch bei rein visueller Beobachtung immer mehr zur parallaktischen Montierung mit Nachführung zurück. Für mich persönlich ist das, zumindest bei starken Vergrößerungen bei Mond und Planeten, ein enormer Gewinn. Ohne Nachführung muss das Auge wegen der Verfolgung des Objekts im Okular "doppelt arbeiten". Im direkten Vergleich mit und ohne elektrische Nachführung habe ich gemerkt, dass feine Details nachgeführt viel besser zu erkennen sind.

VG Christian
 
Hallo Christian,

ich denke auch das Du die Hyperions wieder los wirst, wenn sie Dir gar nicht zu sagen. Liegen ja vom preislichen her in einem vernünftigen Rahmen.

Falls es dann eine Maksutow-Newton, der besagte MN, werden sollte, ist da eine Taukappe sicherlich nicht verkehrt, auch wenn ich solch ein Teil noch nicht live gesehen habe. Die Meniskuslinse ist ja auch beim MN vorn ;).

deine geplante Vorgehensweise, gleich etwas Vernünftiges zu kaufen und dafür länger zu sparen, ist sehr vernünftig. Eine stärkere, fototaugliche Montierung ist auch visuell einsetzbar, umgekehrt nicht unbedingt.
sehe ich genauso (y).
Man kommt einfach nicht in die Notlage nach zu kaufen.
Auch wenn man dann nicht, z.B., die angedachte Astrofotografie angeht und dann beim rein visuellen Beobachten bleibt, hat man eine Grund solide Basis, die dann auch ein neues und schweres Teleskop verträgt.
OK, ist schon ein Angang für eine Montierung in der HEQ-5 Klasse gut 1.000,- € oder für eine EQ-6 R rund 1.400,- € gleich beim Einstieg auszugeben. Es zahlt sich aber einfach aus.

Über den MN hab ich schon einiges positives gelesen, kann aber auch nicht wirklich was dazu sagen, ebenso wie mein Vorredner zur AVX.

parallaktischen Montierung mit Nachführung zurück
Kann ich nur bestätigen, motorisierte Nachführung ist einfach einfach ;) und man kann sich auf das Beobachten konzentrieren.
Auch ist es angenehm mal eine Augenpause zu machen :coffee:.
Ich schätze die Nachführung an meiner Alt/AZ sehr, ebenso natürlich auch an meiner EQ-6 R.

P.S.
gerade gesehen das eine Taukappe beim MN im Lieferumfang enthalten ist.
 
Hallo zusammen,

Zeit für Nägel mit Köpfen. AVX, Stromversorgung und Prismenschiene für die Montage einer Kamera sind bestellt.

Für die Zukunft, wenn es zum Teleskopkauf geht, stellt sich mir noch eine Frage:

Wenn es darum geht Filter zu verwenden, habe ich, wenn ich das richtig verstehe, die Wahl zwischen 1,25 und 2 Zoll Filtern, da diese an das Okular geschraubt werden und die Hyperions können beide Größen. Sollte ich mich bei der Filterwahl dann am Okularauszug des Teleskops orientieren oder spielt das keine Rolle? Falls letzteres: Was ist besser geeignet 1,25 oder 2 Zoll Filter?

Gruß

- Christian
 
Hallo Christian,

ich würde zukünftig nur noch 2" Filter kaufen, da du diese normalerweise auch in die Reduzierung von 2" auf 1,25" einschrauben kannst. Du musst dann nur aufpassen, dass die 1,25" Okulare nicht am Filter angehen, falls die Reduzierung relativ kurzbauend ist.

Gruß
Mathias
 
Hallo Christian,
das kommt darauf an, welche Filter Du benutzen möchtest, und wofür.
Bei Filtern fürs Beobachten würde ich auf 2" setzen. Es sei denn, Du hast viele 1,25" Okulare in Benutzung.
An vielen 2" Okularen kannst Du zwar 1,25" Filter verwenden (kleine Feldblende), aber nicht an jedem.
Weitwinkelokulare mit großer Feldblende brauchen eben auch einen großen Filter.

Fotografisch genutzte Filter orientierst Du an der Kamera. Fotografierst Du nur mit kleinen Sensoren, genügen die 1,25" Filter. Der Preisunterschied zwischen 1,25" und 2" kann schließlich erheblich sein.
Fotografierst Du dagegen mit größeren Sensoren (DSLR mit APS-C-Format z.B.) bist Du in jedem Fall bei 2".

Die Ausrüstung mit 2" Komponenten ist deutlich teurer, bringt aber in der Regel mehr Stabilität in das Ganze, und auch etwas Flexibilität. Hinten auf 1,25" reduzieren kannst Du immer.

CS

Dietmar
 
Hallo Christian,

ich würde die Filtergröße nehmen, die in den OAZ (Newton) bzw. den Zenitspiegel geschraubt werden kann. Beim Okularwechsel wird die Schrauberei schnell nervig und gerade im Dunkeln riskiert man dann Fingerabdrücke auf den teuren Filtern.

Bei der visuellen Planetenbeobachtung arbeite ich viel mit Farbfiltern, da kann ich hiervon ein Lied singen...

VG Christian
 
Hallo Christian,
der Newton-Maksutov sieht sehr schön aus, die Taukappe ist auch vorhanden, nur etwas kurz. Aber sie zu verlängern ist kein Hexenwerk.
Ich habe so ein Gerät.
Nur ist es mir noch nicht gelungen, es zu justieren. Es war auch schon zurück zum Bresser/Verkäufer und sollte Justiert wieder zurückkommen, aber leider kam es in gleichem fehljustierten Zustand wieder zurück, ein paar Schrauben waren zwar wohl rausgedreht worden, aber justiert ist anders. Auch war Bresser bis jetzt nicht in der Lage, mir Auskunft zur Funktionsweise des Fangspiegelhalters zu geben. Der müsste in der Höhe über dem Hauptspiegel verstellt werden, diese Einstellmöglichkeit scheint aber nicht vorgesehen zu sein, da die Zentralschraube ausschließlich der Konterung der drei Justierschrauben dienen soll.
Vielleicht hast du Glück und erhälst ein gut justiertes Gerät. Meins ist allerdings unbrauchbar.
Grüße
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

das ist ja doch recht eindeutig, Mathias, Dietmar, Christian, es werden dann wohl die 2 Zoll Filter.

Dietrich: Oh man, das ist super ärgerlich vor allem für das investierte Geld. Laut Handbuch soll die Zentralschraube am Fangspiegel gelockert werden können, um diesen leicht zu verdrehen. Die drei Schrauben sind dann für die Feinjustage. Die englische Anleitung gibt zur Justage des Fangspiegels ungefähr doppelt so viel Text her. Leider kann ich da auch nicht mehr als lesen - ohne das Instrument hier zu haben, fällt es schwer die Schritte nachzuvollziehen (und noch schwerer für jemanden, der noch nie ein Teleskop in der Hand hatte). Aber vielleicht kannst du ja selbst einen Blick drauf werfen:

Hoffentlich kommt das mit deinem Teleskop in Ordnung. Ich werde auf meines noch eine Weile warten müssen.

Grüße

- Christian
 
Hallo Christian,
Danke für die Anleitung! Leider ist an meinem Teleskop ein anderer Fangspiegelhalter eingebaut, der nur drei Justierschrauben und eine zentrale Konterschraube aufweist.
Da du aber offenbar auch solch ein Gerät bestellt hast, sind wir schon zwei. Denn offenbar gibt es gar nicht so viele Besitzer dieser Geräte in diesem und dem blauen Forum. Jedenfalls konte ich hier bisher keine eindeutige Justieranleitung bekommen.
Die Einstellung der Höhe des Fangspiegels über dem Hauptspiegel, die ich vornehmen möchte, ist nicht eindeutig beschrieben.
Aber ich werde mich nochmal mit Bresser in Verbindung setzen. Vielleicht haben die inzwischen eine Idee.
Grüße
*entfernt*
 
Guten Abend zusammen,

heute Nachmittag ist mein Comet Hunter angekommen! Nach dem Auspacken und Aufbauen war es noch ein wenig Zeit bis zum Einbruch der Dunkelheit. Also raus mit der Ausrüstung auf die Loggia - um mich mit allem vertraut zu machen, muss ich nicht weit rausfahren, das kommt die Tage.
Da die West-Loggia nicht allzu viel Sichtfeld hat (aber trotz Laterne einiges am Himmel erkennen lässt), ging das First Light des Teleskops an die Venus (Wenn man Dach und Schornstein in einiger Entfernung zum Einstellen des Suchers nicht mitzählt). Das Hyperion 8-24 Zoom-Okular leistet ganze Arbeit und ich bin ziemlich begeistert, vor allem nachdem ich die Plejaden aufgesucht habe. Mit bloßem Auge ist kaum was zu erkennen, der Sucher zeigt eindeutig etwas mehr als die 7 hellsten Sterne und der Blick durchs Okular erklärt, warum es ein Sternhaufen ist. Gut, das ist den allermeisten hier nicht neu, aber wenn man das erste Mal durch ein Teleskop schaut...

Grüße

Christian
 
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