Hallo,
ich würde grundsätzlich Software auch mieten, wenn diese stark mit der Nutzung von sich ändernden Daten verbunden ist. Also etwa Produktkataloge, die dauernd gepflegt werden müssen. Auch bei digitalen astronomischen "Jahrbüchern" wäre mir das recht.
Ein Konzept, das mir ein Basispaket überlässt und dann für Support oder Updates (nicht Bugfixes!) Gebühren verlangt leuchtet mir ebenfalls ein. SGP macht das nun so - das nehme ich angesichts des Leistungsumfanges auch hin.
Reine Mietsoftware mit Zahlungszwang wie bei Adobe lehne ich ab. Ich verstehe den Wunsch der Programmierer, einen kontinuierlichen und berechenbaren Zufluss von Geld zu generieren. Das tut sicherlich auch der Qualität des Produkts gut, aber so etwas würde ich mir nur im Notfall leisten.
Leider steht man mit dieser Auffassung wohl ziemlich alleine da, denn wenn es in Foren und Tutorials um die Bildbearbeitung geht, kommt dort (neben der dedizierten Astrosoftware) fast ausschließlich das besonders teure und in meinen Augen unverschämte Photoshop zum Einsatz. Eine Migration zu vorhandenen und guten Alternativen wird meist nicht einmal versucht.
Da es immer wieder in Diskussionen anklingt: das Englische zu beherrschen eröffnet einem praktisch eine neue Welt. Wer also (noch) kann, sollte unbedingt versuchen sich diesen gewaltigen Vorteil zu verschaffen. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie viel ich aus englischsprachigen Quellen gelernt habe. Nicht nur im Bereich der Astronomie. Es tut mir leid, wenn das altväterlich klingt, aber das muss man wirklich mal sagen, speziell, wenn auch jüngere Menschen mitlesen könnten.
Gruß
Sebastian