Umfrage: Würde ich ein kostenpflichtiges Abo für eine Aufnahmesoftware abschliessen?

Würde ich ein kostenpflichtiges Abo für eine Aufnahmesoftware abschliessen?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    63
Status
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Miquel Prado

Aktives Mitglied
Umfrage:
Würde ich ein kostenpflichtiges Abo für eine Aufnahmesoftware wie z.B. SGP, APT, N.I.N.A. etc. abschliessen?
Danke für die Teilnahme!
 
Nur wenn es Deutsch sprachig ist !
und mir die Oberfläche zusagt.
APT noch Ok ! ja
Sequenz Generator Nein
Sharpcap Nein
N.I.N.A 1x kurz getestet deinstalliert
Astroart Nein
MaximDl Nein

andere Software
Pixelprozessor Nein
PixInsight Nein
 
Hallo Sebastian,

bastelst Du an einer eigenen Aufnahmesoftware und machst hier eine Marktstudie?
Im Prinzip bin ich bereit für Software und den Aufwand sie up-to-date zu halten zu bezahlen, wenn ein entsprechender Gegenwert dahinter ist. Ich unterstützte da aber lieber Software wie APT und Sharpcap von "freien" Entwicklern für ein paar Euro im Jahr. Die Mühe die die sich machen kann man ruhig honorieren, denn unser Hobby ist ein Nischenmarkt. Wenn man hier nur Software, die nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten entwickelt und vertrieben wird, zur Auswahl hat, wird es bei der relativ geringen Zahl der potentiellen Nutzer halt teuer.

Gruß

*entfernt*
 
Na ja,

die Frage an sich ist nicht unberechtigt, wir haben gerade gesehen was passiert wenn jemand aus reinem Idealismus z.B. zwei WebSites groß zieht und dann irgendwann beschließt, es reicht. Das war jetzt nicht der erste Fall, und wird nicht der letzte sein. Insofern - wie groß darf denn die Erwartung sein?

CS
Jörg
 
Hallo!

Ich würde niemals ein Abo für irgendeine Software abschliessen. Ich kaufe sie oder lasse es bleiben. Jedes Jahr extra bezahlen geht gar nicht. Ich jabe kein Problem mit kostenpflichtigen Updates. Die kann ich nehmen, wenn mir das Update Vorteile bringt. Aber ich muss nicht. Bei einem Abo muss ich alle 365 Tage irgendwas. Und müssen mag ich gar nicht, vor allem nicht bei Freizeitaktivitäten.

Grüße
Maximilian
 
Hallo Sebastian,
Glückwunsch zur Themenwahl, es hat wirklich das Zeug zu einem neuen Bestseller/Dauerbrenner.
CS
Dieter
 
Ich arbeite mit SharpCap pro und finde den jährlichen Betrag angemessen. Ich denke mit Englisch sollte man in unserem Hobby einigermaßen klar kommen, nicht nur wegen der Software.

CS.Oli
 
Hallo,

bisher habe ich gern für die Lizenz einer guten Software gezahlt, aber ehe ich jemals Software miete schieße ich mir lieber ins Knie. Warum sollte ich einen alten Aufnahmerechner aus der Sternwarte ständig an einen Ort tragen, wo ich ihn ins Netz hängen kann? Den Aufwand möchte ich mir nicht gönnen, nur um den Programmierer glücklich zu machen. Nee, nein danke.


MfG

Rainmaker
 
Hallo Sebastian! Wem oder was dienen diese Umfrage und die gesammelten Antworten?
Mir. Reine Neugier. Kein bestimmter Zweck.
(habe die Umfragefunktion entdeckt :LOL: )

..ich schätze das ist ein sehr kontroverses Thema mit verhärteten Fronten.
Wollte mal sehen ob das Umfrageergebnis das wiederspiegelt.
CS

PS
Es nervt mich ehrlichgesagt auch, dass z.B. YouTube jetzt zur Kasse bittet nur um keine Werbung sehen zu müssen. Eines Tages werden die Laute dagegan auf die Strasse gehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ich finde eine Lösung gut bei der ich entscheiden kann was ich haben will. Heißt hier, ich zahle gerne für eine Grundlizenz wenn das Produkt passt und gerne auch für Updates, wenn ich die für sinnvoll halte. Das ist bei vielen CAD-Programmen ähnlich, wenn man up to date bleiben will kauft man Updates nach, wenn einem reicht was man hat nicht. Das finde ich auch inhaltlich fair.

CS
Jörg
 
Es nervt mich ehrlichgesagt auch, dass z.B. YouTube jetzt zur Kasse bittet nur um keine Werbung sehen zu müssen. Eines Tages werden die Laute dagegan auf die Strasse gehen!

Nun, ich fürchte, dass Versammlungen hier nicht helfen würden. Statt auf die Straße zu gehen würde es mehr helfen, YouTube einfach nicht mehr anzusehen, dann scheitert das Geschäftsmodell. Andernfalls werden die Demos gegen YouTube auf YouTube zu sehen sein... mit der üblichen Werbung... :D

lg
Niki
 
Hallo

ich schließe mich da Jörgs Meinung an.
Sehe das wie ein Werkzeug, wenn ich im Baumarkt einen Hammer kaufe hört der auch nicht nach einem Jahr auf zu funktionieren nur weil ich kein Abo habe ;)
Wenn ich einen besseren oder aktuelleren haben will muss ich halt wieder bezahlen.

Bin aus dem Grund von den Adobe Produkten (Lightroom, Photoshop) weg und auf CaptureOne und Affinity Photo gewechselt.

Und bei SGP bleibe ich jetzt erstmal auf der v3 solange es nix gibt was viel besser ist.

Gruß
Carsten
 
Abo Bezahlmodelle wird es in Zukunft immer mehr geben, ich behaupte der ganze Markt wird nur noch als Abo angeboten. Kunden zu binden und sie gleichzeitig dabei von der Konkurenz fern zu halten ist extrem von Vorteil. Das wird sich keine firma entgehen lassen...

So sieht es in absolut jeder Branche aus...Microsoft Office Abo, Carsharing Abo, Fahrradverleih Abo, App Abo, Musik Abo, Filme Abo,...einfach alles wird langsam zum Abo umgewandelt, und das Nervt gewaltig.
 
:D Nun... unser Leben ist so gesehen auch nur ein Abo... es kostet jeden Monat eine Stange Geld und letztlich können wir es zum Schluss nicht als Eigentum mitnehmen. :unsure: Das nervt irgendwie auch... gewaltig. Sogar den Tak muss ich dalassen. Und der war GEKAUFT! :sick:

Das habe ich auch gedacht während ich mein Text schrieb. Alles kostet Geld. Sogar unser Leben bezahlen wir mit unserem Leben. Mir geht es einfach um die Abhängigkeit bei einem Abo, bin eben nicht gern gebunden.
 
ich finde eine Lösung gut bei der ich entscheiden kann was ich haben will. Heißt hier, ich zahle gerne für eine Grundlizenz wenn das Produkt passt und gerne auch für Updates, wenn ich die für sinnvoll halte. Das ist bei vielen CAD-Programmen ähnlich, wenn man up to date bleiben will kauft man Updates nach, wenn einem reicht was man hat nicht. Das finde ich auch inhaltlich fair.
Ich wäre dazu im übrigen auch bereit, aber ich fürchte da würden die Entwickler sich schon zu helfen wissen. Sprich, das Produkt wäre relativ schnell unbenutzbar wenn man nicht regelmässig upgradet. Will damit nur sagen, dass man dann upgraden MUSS.
Ähnlich einem 5 Jahre alten Android Handy. Darum würde ich in dieses Modell kein Vertrauen setzen.

:D Nun... unser Leben ist so gesehen auch nur ein Abo... es kostet jeden Monat eine Stange Geld und letztlich können wir es zum Schluss nicht als Eigentum mitnehmen. :unsure: Das nervt irgendwie auch... gewaltig. Sogar den Tak muss ich dalassen. Und der war GEKAUFT! :sick:
Wenn man davon ausgeht, dass nach dem Tod Schluss ist, dann gebe ich dir recht.
..und wenn das Leben wirklich "unser" ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abhängigkeit bei einem Abo, bin eben nicht gern gebunden.

Absolut. Leider gibt es dort, wo es kaum Alternativen gibt, oft keine andere Wahl, siehe Adobe CC. Die ganze Grafik-Branche muss das mieten oder zu Hause bleiben. Letztlich wäre es egal, ob man alle 2-3 Jahre ein vermögen für ein Upgrade hinlegt (dass man meist sowieso haben muss, um am Ball zu bleiben), oder monatlich das abzustottern. Die IT-Firmen tun sch leichter, die Upgrades dann jederzeit einspielen zu können, statt alle paar Jahre DVDs oder Gigabytes an Downstream abzuliefern. Aber ja: es macht unfrei. Es erhöht die laufenden, monatlichen Kosten.

Obsolet wird sowieso fast alles in der IT - nach 10 Jahren funktioniert die Hälfte der Hardware oder Software nicht mehr zusammen mit den Betriebssystemen, denn die Entwicklungen sind rasant. Also ist unser Geld irgendwann für den Kanal. Egal, ob monatlich oder in größeren Sprüngen... :confused:

lg
Niki
 
Bei Parallels Desktop (Windows-Emulator auf dem Mac) ist der Unterschied zwischen einem Abo und einem jährlichen Update finanziell gleich Null, bei vieler anderer Software ist es ähnlich. Nur ist man bei Updates nicht gezwungen, es auch zu nehmen. Aber die Hersteller geben sich auch da alle Mühe, einen in dieser Richtung zu nerven... Ich fürchte, wir sitzen da am kürzeren Hebel...
 
Wenn man davon ausgeht, dass nach dem Tod Schluss ist, dann gebe ich dir recht.

Also wenn nicht, dann geht mir mein Tak eine Ewigkeit lang ab! Das wäre ja noch unerträglicher. :p
Da wäre es besser, all das Gerödel einfach zu vergessen... :LOL:

Spaß beiseite. Wir waren ja bereits wesentlich länger tot, als wir hier herumwandeln. Vorher. Und auch nachher sind wir das, die paar Jahrzehnte hier auf dem Kügelchen fallen da eigentlich nicht wirklich ins Gewicht. Also haben wir keine Angst... ;) Wer weiß, was wir dort drüben vor unserer Geburt zurückgelassen haben...

lg
Niki
 
Ich wäre dazu im übrigen auch bereit, aber ich fürchte da würden die Entwickler sich schon zu helfen wissen. Sprich, das Produkt wäre relativ schnell unbenutzbar wenn man nicht regelmässig upgradet. Will damit nur sagen, dass man dann upgraden MUSS.
Ähnlich einem 5 Jahre alten Android Handy. Darum würde ich in dieses Modell kein Vertrauen setzen.

In der professionellen Softwarewelt sind solchen Modelle ja nicht neu. Es ist auch klar dass man nach einer gewissen Zeit meistens updated, da die Weiterentwicklung bei den Werkzeugen das auch rechtfertigt. Aber man muss bei weitem nicht jedes Mal mitrennen - und wenn man irgendwann die Notwendigkeit nicht mehr sieht - wie ich bei einigen Programmen, dann lasse ich sie auf den alten Systemen für die wenigen Einsätze die sie noch haben "auslaufen" - das hat bis dato selbst wenn man dann in seltenen Fällen mal Support brauchte, nie Schwierigkeiten gemacht. Auch da macht der Ton die Musik, bei seriösen Häusern zumindest.

CS
Jörg
 
Hallo,
ich würde grundsätzlich Software auch mieten, wenn diese stark mit der Nutzung von sich ändernden Daten verbunden ist. Also etwa Produktkataloge, die dauernd gepflegt werden müssen. Auch bei digitalen astronomischen "Jahrbüchern" wäre mir das recht.
Ein Konzept, das mir ein Basispaket überlässt und dann für Support oder Updates (nicht Bugfixes!) Gebühren verlangt leuchtet mir ebenfalls ein. SGP macht das nun so - das nehme ich angesichts des Leistungsumfanges auch hin.
Reine Mietsoftware mit Zahlungszwang wie bei Adobe lehne ich ab. Ich verstehe den Wunsch der Programmierer, einen kontinuierlichen und berechenbaren Zufluss von Geld zu generieren. Das tut sicherlich auch der Qualität des Produkts gut, aber so etwas würde ich mir nur im Notfall leisten.
Leider steht man mit dieser Auffassung wohl ziemlich alleine da, denn wenn es in Foren und Tutorials um die Bildbearbeitung geht, kommt dort (neben der dedizierten Astrosoftware) fast ausschließlich das besonders teure und in meinen Augen unverschämte Photoshop zum Einsatz. Eine Migration zu vorhandenen und guten Alternativen wird meist nicht einmal versucht.

Da es immer wieder in Diskussionen anklingt: das Englische zu beherrschen eröffnet einem praktisch eine neue Welt. Wer also (noch) kann, sollte unbedingt versuchen sich diesen gewaltigen Vorteil zu verschaffen. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie viel ich aus englischsprachigen Quellen gelernt habe. Nicht nur im Bereich der Astronomie. Es tut mir leid, wenn das altväterlich klingt, aber das muss man wirklich mal sagen, speziell, wenn auch jüngere Menschen mitlesen könnten.

Gruß
Sebastian
 
Moin,

Abo Bezahlmodelle wird es in Zukunft immer mehr geben, ...

Was es in Zukunft „immer mehr“ geben wird hängt sehr von dem ab, was wir Kunden haben wollen und wofür wir bereit sind, unser Geld auszugeben. Wenn wir uns alle einig sind/sein sollten, dass wir keine Softwareabos mögen, dann werden die Hersteller das schnell an ihren Verkaufszahlen merken.

Microsoft ist übrigens schon wieder zurückgerudert und bietet u.a. „Office“ nach ein paar nur-Abo-Jahren auch wieder als Einmallizenz an. Und ob Adobe angesichts der vielen guten Konkurrenzprodukte noch lange an ihren Abos festhalten kann, wage ich zu bezweifeln.

Was mich neben dem wiederkehrenden Bezahlzwang von einem Softwareabo abhält ist auch der damit verbundene Updatezwang. Hardware und Software. Nach zwei oder drei Jahren ist das Abo-Update nicht mehr mit meinem Betriebssystem kompatibel. Muss ich also mein Betriebssystem (mit dem ich glücklich und zufreiden bin) zwangsweise updaten. Geht aber nicht, denn die neue Version läuft nicht auf meinem Computer (mit dem ich, was auch sonst, glücklich und zufrieden bin :) ). Muss ich mir also als Konsequenz alle paar Jahre einen neuen Rechner kaufen, nur damit ich meine abonnierte Software weiter verwenden kann? Eher spende ich alle drei Jahre den Gegenwert eines MacBooks an Unicef bevor ich mich auf so etwas einlasse.

Grüße
Maximilian
 
Es nervt mich ehrlichgesagt auch, dass z.B. YouTube jetzt zur Kasse bittet nur um keine Werbung sehen zu müssen. Eines Tages werden die Laute dagegan auf die Strasse gehen!

Bei Youtube ist mir bisher noch keine Werbung aufgefallen. Ein PopUp stört mich aber in letzter Zeit. Deshalb lade ich mir mittlerweile wichtige Videos herunter und schaue sie mir in aller Ruhe auf dem Rechner an.

Gruß
Ronald
 
Hallo,

Abos für Software sehe ich kritisch. Der einzige Bereich, wo ich dazu bereit bin, ist der Virenschutz, da man hier auf sehr aktuelle, automatische Updates angewiesen ist.

Ansonsten kaufe ich, was ich benötige, und nutze die Software solange ich will. Warum soll ich jedes Jahr aufs neue bezahlen, wenn die aktuelle Version genügt?

Nicht viel anders ist es ja mit den Gratisprogrammen, wo um Spenden gebeten wird. Sicher erreicht man so einen großen Benutzerkreis, aber wenn die Software gut ist, könnte man sie auch gegen einen angemessenen Preis anbieten und so eine sicherere Geldquelle erhalten. Wenn man es preislich nicht übertreibt und jeder seinen kleinen Anteil bezahlt, hat man am Ende wahrscheinlich mehr, als wenn man auf Spenden setzt.

Gruß

Carsten
 
Hallo Sebastian,

bei genauerer Betrachtung des Verhaltens der User betreffend der Umstellung auf Mietsoftware sind mit so einige Dinge aufgefallen über die ich nur noch den Kopf schütteln kann. So wird die Miete als wesentlich günstigerer Weg gesehen die Software zu nutzen, obwohl leicht zu errechnen ist, dass dies nur bei sehr kurzen Nutzungszeiten und ohne Berücksichtigung des Wiederverkaufswertes der Altlizenzen gilt. Außerdem wird in Fotoforen oft als Argument angeführt, dass wer sich "die paar Euro" im Monat nicht leisten kann ohnehin kein Profi sei und dann halt auf "minderwertigere" Lösungen ausweichen solle. Das Argument scheint hier zu sein ich zahle, also bin ich wer.
Der von vielen Usern postulierte Innovationsschub ist übrigens auch ausgeblieben. Warum sollte es auch mehr Innovationen geben, nur weil man neue Werkzeuge jetzt auch zwischendurch in die Software einbinden kann. Eigentlich ist es so, dass die Software mit CS6 schon weitgehend "ausentwickelt" war. Was danach kam war jetzt nicht so weltbewegend, bzw. ist oft durch Plugins nachrüstbar. Mit der Mietlizenz ist Adobe aber in der Lage mit sehr wenigen Neuerungen zum ewigen Mieten von "Altsoftware" zu zwingen und macht damit auch noch mehr Kohle als zuvor.
Was die Alternativen betrifft, so ist mir mehr als Schleierhaft warum Affinity nicht so etwas wie die Bridge aufsetzt. Damit wäre Affinity Photo noch sehr viel attraktiver. Für den Normalo reicht Affinity Photo aber jetzt schon aus, denn der Funktionsumfang ist jetzt schon sehr nahe an PS, teilweise sogar größer. Für einen Fuffi eine Dauerlizenz, die kostenfrei jahrelang Updates bekommt ist schon eine ganz andere Nummer. Hier scheint aber die Größe von Adobe die User sehr effektiv daran zu hindern ihr Hirn zu nutzen.


MfG

Rainmaker
 
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