Motorfokus DIY

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Kusifu
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Moin,

wenn ich automatisch fokussieren möchte, z.B. bei einer Belichtungsserie, werte ich die aufgenommenen Bilder aus der Kamera im Rechner aus (resp. macht z.B. das Aufnahmeprogramm APT, aber auch andere), dabei wird FHWM ausgewertet, wenn die vorher beim Fokussieren gefundene optimale Sterngröße nicht mehr gegeben ist wird nachfokussiert, z.B. auch bei Temperaturänderung. Damit kann ich den Aufnahmevorgang praktisch vollautomatisch laufen lassen, ohne das Setup berühren zu müssen oder das Fokussieren zu vergessen. Das gilt natürlich auch für FIlterwechsel usw. - also in Summe eher ein Thema für Astrofotografen.

CS
Jörg
 

Jo...das kenne ich ebenfalls, und das ist mir auch alles klar.
Nur aufgrund der Eingangsbeschreibung erschien mir das auf den ersten Blick "overdone".
Aber es kaman ja später LAN und Web ins Spiel.
Sehr interessantes Projekt. :-)
 
Moin,

das ist sicher ein interessanter Ansatz, ich stamme aus einer Zeit als WLAN noch nicht das Kommunikationsmittel der Wahl war, deswegen nutze ich oft den Spruch "Das beste WLAN nutzt ein CAT6-Kabel", aber generell muss man konstatieren, dass mit den heute quasi allgegenwärtigen Kleinstrechnern viele Dinge möglich sind, die früher einfach an der Machbarkeit scheiterten, IoT ist ein Thema, das uns immer mehr beschäftigen wird. Kamerasteuerung, Montierungssteuerung, alle möglichen Zubehörteile wie Filterräder, Objektivverschlüsse, Heizungen usw., immer mehr wird intelligent und letztlich im Netz verankert. Das ist an sich auch kein Schaden, die Technik hat heute durchaus eine Nutzungsreife erlangt, die man nicht mehr wegdiskutieren kann. Das ändert aber nix daran, dass man sich auch darin erst zurechtfinden muss.

CS
Jörg
 
Meine Box hatte ein dünnes Käbelchen, was zum Motor ging, eine Handsteuerbox.
Ich konnte präzisest fokussieren, ohne den OAZ zu berühren.

Hallo Thomas,

Je nach Öffnungsverhältnis und Farbe (Wellenlänge) ist die kritische Fokuszone nur einige Mikrometer breit. Je nach Übersetzungsverhältnis des OAZ / Motorfokus sind das dann nur wenige Stepperschritte bzw. minimalste Motorbewegungen. Das händisch zu schaffen, ist eine , meiner Meinung, kaum zu schaffende Herausforderung (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Und gemäß „höher/schneller/weiter“ ;-) muss was scharf aussieht, nicht 100% scharf sein. Erst mit Softwareauswertung unter Zuhilfenahme bsp. einer Bathinovmaske oder Auswertung der FWHM Werte trifft man den schärfepunkt optimal. hinzu kommt, dass man in der Auswertung das seeing recht gut rausmittelt.

Vorteil der Verbindung mit einem Rechner bzw. die Steuerelektronik, dass man damit einen Schrittmotor auf den Schritt genau steuern kann und das auch reproduzierbar ist, was mit einer Handbox so nicht ohne weiteres gehen dürfe.

zusätzlich kann man die Elektronik/Rechner automatisch nachfokussieren lassen, z.b. zwischen den Aufnahmen oder sogenannte Temperaturkompensation.

nicht falsch verstehen, so simpler ist manchmal besser, aber so ein Computer-unterstützter Focuser hat schon seine Vorteile/Berechtigung.

viele Grüß,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe mal eine dumme, eine wirklich dumme Frage. ;-)
Ok, Du hast gewonnen :)
Ich hatte an einem Teleskop ebenfalls einen Motorfokus, Eigenbau.
Getriebemotor von Faulhaber (so dünn wie der kleine Finger), dazu eine kleine Box, mit einem Vor-/Zurück-Taster und einem Poti für die Grschwindigkeit.
Das hat wunderbar funktioniert.
Wenn Du sowieso am Teleskop bist... warum dann eine Motorsteuerung?
a) Du hast keine Hände mehr :oops:
b) Du bist zu faul die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen
c) Deine Montierung wackelt beim Berühren
Wenn c) zutrifft, dann würde ich da mal ansetzen. Ich habe 3 Montierungen, die ich hauptsächlich nutze, und keine "wackelt" wenn ich den OAZ verstelle.
Mit einem Gleichstrommotor kannst Du doch nur den OAZ hin- und herfahren und nicht positionieren. Naja, Du hast ja auch geschrieben.....
ich habe mal eine dumme, eine wirklich dumme Frage. ;-)
CS *entfernt*
 
Ok, Du hast gewonnen :)

Wenn Du sowieso am Teleskop bist... warum dann eine Motorsteuerung?
a) Du hast keine Hände mehr :oops:
b) Du bist zu faul die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen
c) Deine Montierung wackelt beim Berühren
Wenn c) zutrifft, dann würde ich da mal ansetzen. Ich habe 3 Montierungen, die ich hauptsächlich nutze, und keine "wackelt" wenn ich den OAZ verstelle.
Mit einem Gleichstrommotor kannst Du doch nur den OAZ hin- und herfahren und nicht positionieren. Naja, Du hast ja auch geschrieben.....

CS Bernd



Hallo Bernd,

ich wusste nicht, dass Du gar nicht liest, was ich geschrieben habe. :oops:
a) Du brauchst eine Brille oder hast gar keine Augen mehr.
b) Dein Monitor taugt nichts
c) Du bist in einer Zeitschleife gefangen und bekommst die Gegenwart nicht mit.

Nichts für ungut, aber das Thema war schon lange erledigt, als Du begonnen hast zu schreiben. ;-)
Wir brauchen dringend klaren Himmel....

Viele Grüße
Thomas
 
Ich würde vorschlagen, dass in diesem Thread nicht über die Sinnhaftigkeit oder Einsatzgebiet eines Motofokus etc. diskutiert wird ... das führt dann doch recht weit am Thema "Motorfokus DIY" vorbei.

CS
Philip
 
Hallo Markus,

sieht gut aus, sehr interessant und natürlich optimal mit einem 3D Drucker gleich daneben.

Wie hast du den Encoder softwaremäßig eingebunden?
Funktioniert das Verfahren des OAZ via Schrittzähler in der Programmierung oder via Rückmeldung des Encoders?

und was für eine Auflösung hat der Encoder und wo genau hast du ihn angebaut?

Danke und viele Grüße,
Alex
Hi,

im Moment ersetzt das Ding nur die Hand direkt am Auszug. Sprich es wird grob fokussiert (meinen Auszug kann man an einer Schraube lösen) und dann fokussiert man mit dem Handrad den Rest. Das dient nur dazu dass das gezittere am Gerät aufhört.
Die nächsten Schritte sind dann eine Temperaturkompensation. Ich glaube mehr werde ich nicht brauchen. Fokuspositionen eventuell noch wenn ich die Kamera wechsle. Mal schauen.

Gruß Markus
 
Hallo zusammen,
Ich möchte an dieser Stelle auch meinen selbstgebauten Motorfokus vorstellen.
Dazu habe ich mich an dem myfocuser pro 2 Projekt von Robert Brown bedient. Die Dokumentation ist sicherlich nicht gerade übersichtlich, aber es findet sich jede Info früher oder später in den PDFs. Der Nachbau hat mir trotzdem viel Spaß gemacht, auch wenn nicht mehr viel selbst zu knobeln war.
Ich habe zuerst begonnen eine Lochrasterplatine aufzubauen, hab aber irgendwann die Lust daran verloren, da ich nur alle paar Tage nach Feierabend ein wenig Zeit hatte und so schnell den Überblick verloren habe.
Nach ein paar Wochen Pause habe ich dann kurzerhand ein PCB Design ausgewählt und über jlcpcb fertigen lassen. Damit war dann die Elektronik schnell aufgebaut.
IMG_20201028_211400.jpg


Der Motor ist ein nema17 mit 5:1 Planetengetriebe. Die beiden Komponenten waren der teuerste Teil des Projekts und beim nächsten Mal werde ich wahrscheinlich auch einen Zahnriementrieb nutzen.
Adaptiert wurde der Fokussierer an einen TS60/360 indem ich den zugehörigen Motorhalter auf eine Aluplatte geschraubt habe, welche wiederum zwischen der Teleskopschelle und Prismenschiene verschraubt ist.
IMG_20201028_211522.jpg


Der erste Test von Hand hat gut geklappt und es lässt sich über einen Rotary Encoder sehr feinfühlig fokussieren und über ein OLED Display einige Daten ablesen.
Als nächster Schritt werde ich noch den ascom Treiber auf meinem Astroberry einbinden müssen und hoffe dann, zukünftig remote fokussieren zu können.

Viele Grüße und hoffentlich bald wieder besseres Wetter!
Christoph
 
Hallo zusammen

Bei mir geht es in kleinen Schritten vorwärts (u. A. das erste Mal ein Jumperkabel gecrimpt :) ), aber der erste Test mit Schraubzwinge gibt Hoffnung - der UNC OAZ bewegt sich zumindest schon mal... Aber ich glaube, dass ich mit dem GT2 Zahnriemen noch nicht den Richtigen gefunden habe für den UNC Auszug (bald kommt Post mit einem weitern Riemen zum testen) und auch die Riemenscheibe muss noch kleiner sein.

Ich habe folgendes Setup:
- My Focuser Pro Software von Robert Brown
- Arduino Nano
- Nema17 Motor
- L298N Driver Board
- Temperatursensor DS18B20
- Robotdyn Push Buttons

Wo ich leider noch anstehe ist mein Wunsch nach einer Handbox mit zwei Buttons.

Dafür habe ich mir zwei Robotdyn Push Buttons bestellt, die ich gerne anschliessen würde resp. genäss Code von R. Brown am Pin A0 angeschlossen werden sollten. Das Testprogramm vom "My Focuser Pro" zeigt auch einen Wert (1023) beim Drücken. Wenn ich es aber richtig verstehe, müsste ich aber unterschiedliche Wiederstände haben (was dann unterschiedliche Werte beim Drücken ergibt), damit ich diese im Code definieren kann. Da die Push Buttons aber "Plug'n'Play" sind und ich über fast keinerlei Erfahrung mit Elektronik, Löten und dergeichen habe, bin ich ein wenig ratlos sprich welche Möglichkeiten gäbe es, um die Push Buttons dennoch zu verwenden?

Danke für eure Tipps & Grüsse
David
arduino_motorfokus_test_01.pngarduino_motorfokus_test_03.pngarduino_motorfokus_test_02.pngarduino_motorfokus_test_04.png
 
Zuletzt bearbeitet:
N'Abend

Heute kam der 3M HTD-Profil Zahnriemen und er scheint perfekt auf den UNC OAZ zu passen. Leider fehlt mir nun das passende Zahnrad am Schrittmotor, da ich bis jetzt nur zwei GT2 habe.

Noch eine weitere Frage: Leimt ihr die Zahnriemen mit einem starken Industriekleber oder muss das mit Riemenverbinder/Schloss gemacht werden??

Grüsse, David
 
Ich hab Zahnriemen gekauft, die bereits verbunden sind. Hab das vorher ausgemessen.
 
Moin,

wenn man exakt und sauber arbeitet geht industrieller Sekundenkleber, darauf achten das der für das Verkleben elastischer Polymere geeignet ist. Die Klebestelle muss extrem sauber sein und der Kleber in dünnstem Auftrag, damit keine harte Stelle entsteht an der der Riemen wieder bricht. Ob es Klammern in den kleinen DImensionen gibt weiß ich nicht.

CS
Jörg
 
wenn man exakt und sauber arbeitet geht industrieller Sekundenkleber, darauf achten das der für das Verkleben elastischer Polymere geeignet ist. Die Klebestelle muss extrem sauber sein und der Kleber in dünnstem Auftrag, damit keine harte Stelle entsteht an der der Riemen wieder bricht. Ob es Klammern in den kleinen DImensionen gibt weiß ich nicht.
Super, vielen Dank Jörg für den Tipp!
 
Wenn die Durchmesser der Zahnräder und der Abstand bekannt sind lässt sich das auch sehr einfach ausrechnen.
 
Rustikales "Prototyping-Weekend" in den Bergen an meinem Standort hinter mir mit möglicher Montagestelle am C11 :cool:

Und "es" dreht sich mit dem GT2 Zahnriemen, den ich auf gut Glück gekauft hatte resp. die Länge vom 308mm würde ziemlich genau bis zu einer möglichen Befestigung mit einer Metallplatte an bestehenden Löchern/Gewinden des C11 Tubus.

Frage an die Profis: Ist die Distanz vom Motor bis zu Feathertouch zu lang resp. sollte man da möglichst kurze Wege nehmen?

Grüsse, David

arduino_motorfokus_c11_prototype01.pngarduino_motorfokus_c11_prototype02.pngarduino_motorfokus_c11_prototype03.pngarduino_motorfokus_c11_prototype05.pngarduino_motorfokus_c11_prototype06.png
 
Der Abstand ist "relativ" egal, es sollte halt nicht durchrutschen. Ich hab die Erfahrung gemacht dass zu viel Zug nicht gut für das Getriebe ist.

Ich betreibe den Fokus inzwischen ohne , Untersetzung:
20201021_145250.jpg

20201021_145245.jpg


CS
Philip
 
Hallo Philip,

Ich habe Deinen Ansatz mal dreisterweise kopiert. :cool:
Jedoch mit einem billigen 5V 28BYJ-48 Getriebeschrittmotor an einem Arduino Nano. Die Firmware ist MyFocuserPro2.
Versorgt wird das Ganze aus den 5V von USB und zieht dabei 350mA. Bis jetzt läuft es ohne Probleme am USB Hub einer ZWO ASI 294mc, die mit 12V versorgt wird.

IMG_20201109_152718.jpg

IMG_20201109_152731.jpg


Gruß + CS
Guido
 
Nabend!
Ich finde eure ganzen Motorfokus-Umsetzungen sehr interessant... und nun ja... jetzt will ich sowas auch haben! :ROFLMAO:

Man soll sich ja nun vorher überlegen was man damit machen will. Da stellt sich mir erstmal die Frage: Was KANN man den alles machen?
Klar Fokussieren, womöglich auch noch automatisch temperaturabhängig. Aber geht das ganze auch W-LAN- oder Bluetooth- fähig? Was könnte denn so ein Teil ansonsten noch machen?

Und die nächste Sache ist die, dass ich auf diesem Gebiet absoluter Neuling bin. Ich habe jetzt das ganze Thema MEHRFACH gelesen und weil jeder irgendwie andere Teile benutzt (Motoren, Treiber) steige ich da grade überhaupt nicht mehr durch ... :rolleyes:

Kann man denn da so eine "verallgemeinerte Einkaufsliste" machen?

Grüße und CS
Tobi
 
Moin,

na ja, Du kannst damit alles bewegen was Du am Setup bewegen willst. Fokus, klar, Brennweite beim Zoom, Blende, Objektivdeckel, Flat-Folie vor- und wegklappen - Du brauchst nur die passenden Treiber/Skripte und entsprechend USB-Kanäle. Alles was USB kann geht natürlich auch mit Bluetooth-Bridges, sofern man der Handware nicht gleich so einen Chip verpasst. Letztlich ist das nix anderes als eine kleine frei nutzbare Motoransteuerung mit der Du alles bewegen kannst was Du willst.

CS
Jörg
 
Hallo Tobi
Und die nächste Sache ist die, dass ich auf diesem Gebiet absoluter Neuling bin. Ich habe jetzt das ganze Thema MEHRFACH gelesen und weil jeder irgendwie andere Teile benutzt (Motoren, Treiber) steige ich da grade überhaupt nicht mehr durch ... :rolleyes:
Kann man denn da so eine "verallgemeinerte Einkaufsliste" machen?
War ich auch :-) D.h. keine Ahnung von Strom, Löten/Ätzen und Widerständen geschweige denn Programmierkenntnisse in "Sketch" ;-)

Ich fand dann die Anleitung von diesem holländischen Astro-Kollegen, der ebenfalls wenig Ahnung davon hatte: Ascom controlled motorfocus – CORIUS Astronomy. Auf Basis seiner Bilder und Texte baute ich den Fokuser von R. Brown Arduino ASCOM Focuser Pro DIY download | SourceForge.net nach. Einzig die Codeanpassung für meine digitalen Push Buttons (der Entwickler sieht analoge PB vor im Code) für den "Handbetrieb" hat mir ein Kolleg "quick & dirty" angepasst/ergänzt.

Zu Beginn sollte man sich für einen Code/Software entscheiden und danach Empfehlungen des Entwicklers berücksichtigen, die evt. im Manual stehen.

Ich kann dir gerne heute Abend meine Stückliste zusammenstellen mit weiteren Infos und Gedankengänge zu meiner Umsetzung.

Grüsse, David
 
Aktueller Zwischenstand beim C11 und beim TeleVue Ranger... Nun sind die Boxen für die Elektronik dran...

mf_c11.jpg mf_box1.png mf_tv..png
 
Hallo zusammen,
ich habe mir vor ein paar Wochen auch den Motorfokus nach dem "myfocuser pro 2" Vorbild mit Zahnriemen auf den Crayford-Auszug von meinem Skywatcher 150/750 PDS gebaut. Mit meinem alten 3,6° Schrittmotor ist war es erst einmal so, dass bei jedem Schritt das Teleskop so sehr geschwungen hat, dass man beim Verfahren unmöglich etwas sehen konnte. Daraufhin habe ich das Tool so umgeschrieben, dass ich den Schrittmotor im Microstep-Mode verwenden kann. Das geht jetzt schon viel besser, aber je nach Geschwindigkeit kann es immer noch extrem schwingen. Habt ihr damit auch Probleme oder stehe ich damit alleine da? Ich bin nämlich gerade am überlegen den Motor zu tauschen.

Ach, eine Sache die noch wichtig zu erwähnen wäre: Ich habe für die manuelle Steuerung einen Nunchuk-Controler von der Nintendo Wii eingebunden, damit ich zum manuellen Fokussieren die Geschwindwigkeit beim Verfahren über die Neigung des Joysticks ändern kann. Wenn ich die hinten die Z-Taste drücke, dann kann ich mit variabler Geschwindigkeit fahren und hierbei kann es (je nach aktueller Geschwindigkeit) extrem schwingen. Wenn ich die hintere C-Taste drücke, dann kann ich Einzelschritte fahren. Das mache ich im Microstep-Mode sehr lansam und dabei wackelt tatsächlich nichts.

Und noch eine letzte Frage: Hat man mit den Getriebemotoren Probleme mit dem Spiel, oder ist das so gering, dass man es gar nicht bemerkt?

Viele Grüße,
Pascal
 
Hängt alles davon ab wie schwergängig das ganze ist. Ich verwende die TMC2208 oder TMC2209, die sind zwar eine ganze Ecke teurer, aber in Sachen Vibrationen und Geräusche ein extremer Unterschied. Zudem können die bis 1/256 steps

CS
 
Hallo Pascal,

das hängt von den Motoren ab. Hochwertige Getriebemotoren haben sehr wenig Spiel, das fällt nicht ins Gewicht, bei einfacheren Ausführungen wird das Spiel und die Laufqualität schlechter.

CS
Jörg
 
Danke für Euer Feedback. Ich denke dann werde ich irgendwann mal so einen TMC2208 oder TMC2209 kaufen und dann eventuell auch auf Philips System umsteigen. Das scheint ja alles gut dokumentiert zu sein und meinen Nunchuk werde ich dort auch irgendwie implementiert bekommen.
Im "myfocuser pro 2" macht mir der Aufbau so wie ich ihn habe trotz Microstep(16)-Impementierung wenig Spaß. Es ist zwar nutzbar, aufgrund der Vibrationen aber mit viel Luft nach oben.
 
Der 5V 28BYJ-48 Getriebeschrittmotor hat schon ordentlich Umkehrspiel. Ich benutze meinen Fokusser jedoch zusammen mit Kstars/Ekos/INDI und dort gibt es eine Autofocusprozedur, die jeweils nur von einer Seite den Fokuspunkt anfährt. Dafür wird an mehreren Positionen der HFR Wert der Sterne gemessen und eine V-Kurve ermitteilt.
Das reicht für meine Zwecke und ich muss für Astrofotografie nicht mehr draussen längere Zeit manuell am Rad drehen.

Wer einen Eigenbau, oder Umbau mit OnStep betreibt kann damit auch einen Fokusser ansteuern. Vorraussetzung ist ein noch freier Schrittmotortreiber. OnStep und somit auch der Fokusser kann per Handcontroller, Handy (Bluetooth oder WLAN), oder USB controlliert werden.

Gruß + CS
Guido
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben