Wie sieht es in den Teleskopfabriken aus?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

maorimaori

Aktives Mitglied
Hallo,

mich würde mal interessieren, wie es eigentlich in den chinesischen und taiwanesischen Teleskopfabriken aussieht? Gibt es da Fotos? Eher wie in einem Clean Room oder wie in einer Schmiede? ;)

Und: Wie sind eigentlich die Arbeitsbedingungen dort? Arbeitet dort Fachpersonal oder auch angelernte Wanderarbeiter?

Vielleicht hat ja jemand Einblicke...

Viele Grüße

Mario
 
Zur Einstimmung - Vixen (Japan?)


Gruß,
Peter
 

- Mit Besenstielen in Fluoridkristallen herunstochern? (min. 3:20)

- Ohne Handschuhe und ohne Reinraum direkt am Glas arbeiten? (min. 7:45)

- Lackieren ohne Atemschutzmaske? (min. 13:20)

WOW! Das macht schon ganz schön sprachlos..
Wissen die Japaner welches Jahrhundert wir haben?

Ein Gutes hat es, ich kann wieder ohne Reue Chinaware kaufen..

:coffee:
 
- Mit Besenstielen in Fluoridkristallen herunstochern?
Warum nicht? Zu Zeiten des Space Race haben die Amerikaner viel Geld ausgegeben, um ein Schreibgerät zu Entwickeln, daß auch in der Schwerelosigkeit funtioniert. Die Russen hatten das anders gelöst, die haben ihren Kosmonauten einen Bleistift in die Hand gedrückt ;)

- Ohne Handschuhe und ohne Reinraum direkt am Glas arbeiten?
Nur so hat man auch das Gefühl für das was man da tut...
Die Absaugung hast du nicht gesehen?

:coffee::coffee:
 
Hallo Sebastian,

ich möchte hier nicht für schlechte Arbeitbedingungen pledieren, aber was hier Sebastian anführt ist reichlich an den Haaren herbeigezogen.
Wenn man nichts über Produktionsvorgänge in einer MANUFAKTUR weis, sollte man sich zurückhalten.
Lackierung gegen Wasservorhang mit Absaugung. Was spricht dagegen? Die Jungs nehmen Holzstiele, weil es sich bewährt hat.
Die Qualität dieser Produkte spricht dafür, das die Produktionsprozesse in dieser von Handarbeit geprägten Fabrik passen.

Gruß Thomas
 
Ich habe über 20 Jahre in der optischen Industrie gearbeitet. Allerdings haben wir keine Consumer Produkte hergestellt. Unsere Kunden kamen ausschließlich aus Wissenschaft und Forschung.
Ich bin ganz bei Sebastian. Ich habe in meiner Ausbildung selber schon Optiken zusammengebaut. Ich frage mich nur, wie man das ohne Cleanbench machen kann?
Ein Reinraum muss nicht unbedingt sein, da war ich bei der Montage von LASCO drinnen... aber das ist ja auch eine ganz andere Größenordnung.
ich möchte hier nicht für schlechte Arbeitbedingungen pledieren, aber was hier Sebastian anführt ist reichlich an den Haaren herbeigezogen.
Wenn man nichts über Produktionsvorgänge in einer MANUFAKTUR weis, sollte man sich zurückhalten.
Das würde ich Dir auch empfehlen...
Nur so hat man auch das Gefühl für das was man da tut...
Da spricht der Fachmann :ROFLMAO:

Die Qualität dieser Produkte spricht dafür, das die Produktionsprozesse in dieser von Handarbeit geprägten Fabrik passen.
Hast Du schon einmal gesehen, was Qualität ist? Zum Beispiel ein Achromat, der nicht für Leute gemacht wurde, die die ganze Nacht in die dunkle Röhre schauen?

Ich habe solche Optiken [von Moderation entfernt]

Gruß *entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Unsere Vorstellung von den Herstellungsprozessen unserer "Heiligtümer" weicht offenbar nicht selten von der Realität ab.
Natürlich werden aufwändigste Arbeitsschritte unter höchstwissenschaftlichen Laborbedingungen an feinsten Materialien nicht nur gern gesehen, sondern schon vorausgesetzt. Das macht einen großen Teil des Wertgefühls aus, für die schönen Sachen, auf die wir manchmal lange gespart haben.

Beim Hersteller sieht das aber oft anders aus. Der Produzent wird bei jedem Arbeitsschritt möglichst genau den Aufwand treiben, der zweckmäßig ist.
Bei jedem Schritt weit übers Ziel hinauszuschießen ist bei der Produktion nicht klug, weil nicht wirtschaftlich.
Vor Allem dann, wenn sich der Mehraufwand nicht im Produkt wiederfinden lässt.

Niemand zahlt gern für überflüssigen Firlefanz.

Wer bei seinen Teleskopen von Raumfahrttechnik, Reinräumen und Jungfrauen träumt, die die Linsen vor dem Schwärzen zwischen den Beinen vorwärmen,
sollte sich die Videos der Hersteller besser nicht ansehen.

CS

Dietmar
 
Hast Du schon einmal gesehen, was Qualität ist? Zum Beispiel ein Achromat, der nicht für Leute gemacht wurde, die die ganze Nacht in die dunkle Röhre schauen?

Ich habe solche Optiken [von Moderation entfernt]
Hallo Bernd, hört sich interessant an. Kannst du dann ein solches (ein gutes) Teleskop empfehlen?
Vielleicht die TEC oder Borg? Würde mich mal interessieren. Wird wahrscheinlich sehr teuer.. :cry:
CS
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin zusammen,

ich vermute, ich habe was verpasst, der Link in dem alten CN Thread zum chinesischen BBS bezüglich Fototour scheint auch nicht mehr zu funktionieren - also zur Frage de Threadstarters hinsichtlich Eindrücken aus den chinesischen/taiwanesischen Fabriken gibt's eher nichts?

Die Videos aus Japan irritieren mich jetzt auch nicht gerade, Metall/Glasproduktion und -bearbeitung ist nun mal ein schmutziges Geschäft :cool:
Wesentlich ist die Qualität / Staubfreiheit in der Endfertigung, Reinraum würde ich da nicht wirklich erwarten, das wäre etwas überdimensioniert.
Und mein Optiker arbeitet auch ohne Handschuhe an meinen täglichen Gebrauchsgläsern ...

Besten Gruß
Micha
 
Das sind interessante Beiträge, danke. Ich würden gern mehr auch über die Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken erfahren. Unsere Produkte sind hochpreisig, kommt da bei den Arbeitern in den Fabriken auch was an? Oder werden die einfach nur ausgebeutet? Heutzutage ja auch in vielen anderen Branchen ein wichtiger Aspoekt...
 
- Mit Besenstielen in Fluoridkristallen herunstochern? (min. 3:20)
Ich vermute, die Spezialisten in der Glasproduktion haben in diesem Industriezweig mehr Erfahrung und Wissen, was sie warum wie tun, als Du... ;)

- Ohne Handschuhe und ohne Reinraum direkt am Glas arbeiten? (min. 7:45)
Das ist ja keine Chip-Produktion - da werden die Linsen eingesetzt und - wie man sieht - endgereinigt. Wer braucht da einen Reinstraum? Schaust Du auch aus einen Reinstraum in den Himmel, wenn Du die Schutzkappe Deines Teleskops öffnest? Da könnte ja ein Staubpartikel in der Luft sein...

- Lackieren ohne Atemschutzmaske? (min. 13:20)
Wasservorhang... :rolleyes:

WOW! Das macht schon ganz schön sprachlos..
Wissen die Japaner welches Jahrhundert wir haben?
Sprachlos macht mich, warum das alles in Deinen Augen so miserabel sein soll, wenn Du heute durch eine gute Optik guckst, dann werden die wohl nicht so unfähig sein, wie Du sie darstellst.

Siehe auch: Takahashi

lg
Niki
 
Da du anscheinend der Überfachmann bist, erkläre mir doch bitte was der Mann da genau macht.
Ich bin nicht der "Überfachmann"... aber wenn man das 25 Jahre beruflich gemacht hat, weiß man, worüber man spricht.
Wer bei seinen Teleskopen von Raumfahrttechnik, Reinräumen und Jungfrauen träumt, die die Linsen vor dem Schwärzen zwischen den Beinen vorwärmen,
sollte sich die Videos der Hersteller besser nicht ansehen.
So exotische Glassorten werden nicht einmal genommen...
Was aber generell anders ist, ist die Serienstreuung. Die muß es natürich auch geben, ohne Toleranzen kommt keine Fertigung aus. Die gesetzten Grenzen sind allerdings sehr eng und die Spezifikationen werden dadurch eingehalten. Daraus resultiert auch, unter anderem, der sehr hohe Preis. Mitte der 80er Jahre kostete ein FH 100 F10 soviel wie heute ein Apo gleicher Größe (DM = € gerechnet). Ich weiß nur, daß Objektive > 80mm von nur einem Mitarbeiter in Serie gefertigt wurden.
Hallo *entfernt*, hört sich interessant an. Kannst du dann ein solches (ein gutes) Teleskop empfehlen?
Vielleicht die TEC oder Borg? Würde mich mal interessieren. Wird wahrscheinlich sehr teuer..
Ja... billig ist nur der "Billige Jacob"
Mein "Allround" Teleskop ist ein dreilinsiger 6" F8 LZOS, gerechnet von TMB, der so gut wie fehlerfrei ist. Für Planeten habe ich einen fehlerfreien 5,4" F11 von Schneider Kreuznach, für DS und Sonne einen Achromaten 6" F5,33 von S&H (das erste Objektiv, bei dem man bei hoher Vergrößerung Farbe erkennen kann), dann noch einen FH 100 F10 von S&H (in einem Holzkasten lagernd) und noch einen Celestron 80 F7,5. Der Celestron war ein "Beifang" zu meiner zweiten AstroPhysics Montierung und lag lange Zeit ungenutzt in meinem Optikraum. Der Vorbesitzer hatte ihn so weit verkürzt, daß man sogar mit einem Zenitprisma nicht mehr in den Fokus kam :rolleyes:. Ich hatte ihn letztes Jahr mal vor meinem Kollimator gesetzt und mir die Auflösung angeschaut... o_Oo_Oo_O Das hätte ich nun nicht erwartet... bis zur gerechneten Auflösungsgrenze konnte ich alles erkennen. Mit einer 2" Verlängerung und einem 2" Prisma habe ich den Refraktor am Mars testen können (mit gleichem Ergebnis). Seit dem ist das mein absolutes "Grab&Go" Teleskop mit 2Kg Gewicht.
Collage_MoMaJuSa.jpg

Alle Bilder mit dem Celestron 80 F7,5. Der Mond wurde durch die geschlossene Terrassentür fotografiert :)

Der FH 100 F10 von S&H lag schon jahrelang in einer Holzkiste. Diese Woche konnte ich hier unter "Biete" einen Refraktor 100 F10 sehr günstig erwerben. Allein das Material für das Rohr, die Blenden, Schiene und Schellen hätten mehr gekostet (von der Arbeit ganz zu schweigen). Ich habe daraufhin mal einen "Schnelltest" gemacht und meinen Meßpunkt (Christbaumkugel in 150m Entfernung) durch die geschlossene Terrassentür fotografiert.

Wetter trüb und diesig, leichter Nieselregen. Vergleich FH 100 F10 mit FH 100 F10 S&H
FH1000.jpg
SH1000.jpg

Einzelfotos (Ausschnitt), nicht bearbeitet.

Gruß *entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das sind interessante Beiträge, danke. Ich würden gern mehr auch über die Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken erfahren. Unsere Produkte sind hochpreisig, kommt da bei den Arbeitern in den Fabriken auch was an? Oder werden die einfach nur ausgebeutet? Heutzutage ja auch in vielen anderen Branchen ein wichtiger Aspoekt...
Ich denke mal, wenn dort die gleichen Arbeitsbedingungen herrschten wie bei uns, dann würden die Röhren mind. um den Faktor 2-3 mehr kosten.
Und so wie China Gas gibt werden wir wohl, in 20 Jahren, für sie die Röhren zusammenbauen.
 
Hallo Bernd,
... aber wenn man das 25 Jahre beruflich gemacht hat, weiß man, worüber man spricht.
ich habe mir das Video jetzt nochmal angesehen. Beim ersten mal dachte ich das wird eine Ölfügung, aber man sieht die Abstandsplättchen...
Dann ist es wohl doch eine Reinigung? Das ist doch nicht so verkehrt? Mit einem Tuch oder Handschuhen spürt man das Sandkorn erst wenn es zu spät ist...
Kläre mich doch bitte auf.

Grüße Rainer
 
Mit einem Tuch oder Handschuhen spürt man das Sandkorn erst wenn es zu spät ist...
Kläre mich doch bitte auf.
Hallo Rainer,

wo soll denn das "Sandkorn" herkommen?
Ich beschreibe mal so eine Optik-Montage (wie ich sie kenne). Das saßen meist Frauen in einem ca. 4m breiten und ca. 6m langen Raum. In den Raum wurde gereinigte Luft geführt, sodass ein geringer Überdruck herrschte. Die Räume konnte man durch eine Luftschleuse betreten. Die Frauen saßen jede vor einer Cleanbench. In die Cleanbench wurde ebenfalls gereinigte Luft geblasen. Wenn die Optiken aus der Ultraschallreinigung kamen wurden sie durch eine spezielle Schleuse in den Montageraum gegeben. Ich kann mich nur erinnern, dass es in den Cleanbench eine spezielle Beleuchtung gab (Natriumdampflampe?). Jedenfalls konnte man damit auch noch so kleine Partikel auf der Oberfläche erkennen.
Ich habe übrigends in meinem Optikraum auch eine Cleanbench (für Arme :D) selbstgebaut. An den Seiten und oben Sperrholz (lackiert) und vorne, im Arbeitsbereich, eine etwas abgewinkelte Plexiglasscheibe. Die Plexiglasscheibe hört so ungefähr 20cm vor der Tischplatte auf, damit man mit den Armen bequem in der Cleanbensch arbeiten kann.
Mit 2 Ventilatoren, Kunststoffrohr und als Filter Atemschutzmasken wird gereinigte Luft in die Cleanbench geblasen. Ist alles kein Hexenwerk, muss ja auch alles nicht so groß sein.

Gruß *entfernt*
 
Ich vermute, die Spezialisten in der Glasproduktion haben in diesem Industriezweig mehr Erfahrung und Wissen, was sie warum wie tun, als Du... ;)
Aber Augen und Ohren wirst du mir hoffentlich nicht absprechen wollen?
Wenn sie mehr Erfahrung und Wissen haben, dann sollten sie es auch anwenden..

Das ist ja keine Chip-Produktion - da werden die Linsen eingesetzt und - wie man sieht - endgereinigt. Wer braucht da einen Reinstraum?
Wer wird denn so kleinlich sein? Ich meinte auch eher "Cleanbench". Mein Fehler, habe mich missverständlich ausgedrückt.
Cleanbench würde ich schon erwarten..
CS
 
Zufällig ist gerade im Marktplatz ein TAK aufgetaucht...
Hoffentlich kein Frustverkauf, weil unter so schmutzigen Bedingungen entstanden...
;)
 
Hallo Bernd,
meine Frage hast du leider immer noch nicht beantwortet...
Wie du selbst schon angemerkt hast, Arbeiten die offensichtlich nicht in einem Reinraum.
Der Fertigungsprozess, den du aus deinem Arbeitsumfeld kennst, ist sicher nicht vergleichbar? Immerhin hast du an empfindlicheren Optiken gearbeitet als einem Consumerprodukt. Das stelle ich nicht in Frage. Und habe da auch Respekt davor.
Aber um nochmal auf meine eigentliche Frage zurückzukommen:
Ich Reinige z.B. meine Optiken entweder berührungslos, oder mit sauberen,mit Reinigungsflüssigkeit angefeuchteten Fingern, bzw im Reinigungsmittel eingetaucht.
So kann man mit Gefühl agieren.

Grüße Rainer
 
Hast Du schon einmal gesehen, was Qualität ist?
sehr gut!
Gut das es hier wirklich ausgewiesene Produktionsexperten gibt. Das Video ist aus 2006 und mit Sicherheit hat sich da einiges getan. Wie es auch besser geht, oder wie es in einer modernen Produktion aussieht kann man bei ASA sehen, auch wenn das in einer anderen Preisliega stattfindet.
Die Vixen Optik, hergestellt unter vorchristlichen und unmöglichen Produktionsbedingungen, war für mich damals bezahlbar und hat mir eine Menge Beobachtungsfreude geschenkt. Auch die Dreistigkeit keine Cleanbench zu nutzen, hat den Beobachtungsgenuss nicht geschmälert.
Irgendwann werde auch ich , mit 30 Jahren Erfahrung im Maschinenbau und vielen internationalen Geschäftsreisen, auf richtige Qualität stoßen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Gruß Thomas
 
Aber Augen und Ohren wirst du mir hoffentlich nicht absprechen wollen?
Die Augen und Ohren sind ja kein Problem, das Problem ist, was Dein Gehirn aus dem Gesehenen und Gehören macht.

Wenn sie mehr Erfahrung und Wissen haben, dann sollten sie es auch anwenden..
Und das hieße? Den Glasteppich mit Spitzhacken zerschlagen? Oder mit einem Bosch Bohrhammer? Oder mit Hochfrequenz-Körperschall? Gerundetes Hartholz ist offenbart vorsintflutlich, und offenbar haben sie weniger Wissen und Erfahrung, als Du und der Rest der heutigen Glashersteller... :unsure:

Nachdem sie also offenbar nicht mehr Wissen als Du, welches Werkzeug heute bei diesem Vorgang Up to Date wäre, also sei sei gut und lass uns teilhaben, wie man es richtig macht, und was die falsch machen und warum.

lg
Niki
 
Ich habe übrigends in meinem Optikraum auch eine Cleanbench (für Arme :D) selbstgebaut. An den Seiten und oben Sperrholz (lackiert) und vorne, im Arbeitsbereich, eine etwas abgewinkelte Plexiglasscheibe. Die Plexiglasscheibe hört so ungefähr 20cm vor der Tischplatte auf, damit man mit den Armen bequem in der Cleanbensch arbeiten kann.
Mit 2 Ventilatoren, Kunststoffrohr und als Filter Atemschutzmasken wird gereinigte Luft in die Cleanbench geblasen. Ist alles kein Hexenwerk, muss ja auch alles nicht so groß sein.

Würdest Du das Teil vielleicht in einem Thread mal vorstellen? Ich denke, das würde noch mehr Leute interessieren und es bauen sicher ein paar nach. Wer schon mal ein Okular zerlegen musste oder einen Sensor reinigte, kennt das Theater und das klingt mir nach einem sehr nützlichen Werkzeug.

Michael
 
- Mit Besenstielen in Fluoridkristallen herunstochern? (min. 3:20)
Das ist kein Calziumfluorid das ist Glas, die Schmelze wäre sonst nach Erstarrung nicht so transparent sondern bei so schneller Abkühlung polykristalin und trüb. Auch das Bruchbild (Spat würde in Würfelform brechen) und die Herstellung - der große Mischer und das Abkühlen und Zerbrechen sprechen für Glas.
Holzstiele geben wohl keine Metalle ab die die Schmelze beeinflussen könnten.

Grüße Andreas
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben