Prof_Farnsworth
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier. Lese aber schon eine Weile mit.
Ich habe bisher keine Teleskop-Erfahrung. Ich bin zwar schon immer Astro-interessiert gewesen und als ich ein Kind war hatten wir so ein kleines Fernrohr mit dem wir ohne Stativ versucht haben den Mond näher zu inspizieren. Und gerne gucken wir auch im Urlaub am Strand nach Sternschnuppen, wenn die Perseiden in den Sommerferien ihre Streifen an den Himmel zeichnen.
Letztes Jahr im Dezember kam dann Jupiter dem Saturn sehr nahe und ich dachte mir, dass es ja vielleicht ganz schön wäre, wenn man mal ein Teleskop hätte um sich das näher anzuschauen. Seitdem spukt mir das Thema Teleskop im Kopf herum und ich habe mich immer mehr in das Thema eingelesen. Als Erstes habe ich kurz nach Weihnachten mal bei E-Bay Kleinanzeigen reingeschaut und habe haufenweise 8" Dobsons und andere kleinere Teleskope gesehen. Meine Schlussfolgerung warum diese Dinge sehr häufig in den Kleinanzeigen zu finden sind: a) die Leute bekommen es geschenkt und haben da eigentlich kein Interesse dran. b) die Teleskope sind zu klein und man verliert den Spaß daran oder c) es macht einem prinzipiell Spaß, aber man möchte dann doch was Größeres.
Da ich wohl eher der c) Typ bin überspringe ich mal direkt den Kauf von etwas, was ich dann nach kurzer Zeit sowieso durch etwas Besseres ersetzen möchte. Ich habe überlegt was für mich in Frage käme. Erste Erkenntnis: Viel Öffnung hilft viel. Also war die erste Idee ein Skywatcher Skyliner 400P mit Goto. Großer Spiegel, Goto um schnell ans Ziel zu kommen, etwas höhere Kosten, aber dafür im Prinzip rundum sorglos. Gerne auch gebraucht, aber so etwas findet man dann doch eher selten oder wenn meist nicht da wo man wohnt. A propos: Ich wohne im Ruhrpott und lightpollutionmap zeigt hier eine Bortle-Klasse von 5 an. Da wäre es doch eigentlich ganz schön, wenn man das Teil auch mal irgendwohin mitnehmen könnte. Da ich gerade einen e-Up fahre ist so ein riesiger 75kg Trümmer wohl eher das Gegenteil von portabel. Und beim näheren Überlegen: Die Vorstellung jedesmal wenn man die Sterne beobachten möchte diese massive Rockerbox in den Garten zu schleppen und danach den auch nicht so leichten Tubus einzusetzen ist nicht ganz so überzeugend. Zumal ich auch gelesen habe, dass die Rockerbox mit 85 cm Breite nicht durch gängige Türen passen soll, spricht gegen eine Aufbewahrung in der Gartenhütte.
Also vielleicht doch eine Nummer kleiner. Ein 12 Zoll Dobson hat eigentlich auch immer noch eine recht große Öffnung. Das N305 Flextube ohne Goto ist mit 36kg schon eine ganze Ecke leichter und auch kleiner. In den Kleinanzeigen gibt es solche Geräte auch schon ab und an unter 900€. Damit könnte ich wahrscheinlich zumindest alleine mal raus aus der Stadt fahren und mir ein dunkles Fleckchen suchen. Aber mit Famile in den Urlaub und das Teil mitnehmen, dass könnte ich auf jeden Fall vergessen. Mein Frau meinte, dass es doch ganz schön wäre, wenn man sich schon sowas anschafft, das dann auch dahin mitnehmen kann, wo es richtig dunkel ist. In unserem Lieblingsferienort gibt es Orte die liegen in Bortle-Klasse 3. Daher habe ich mich als Nächstes in Richtung Reise-Dobson umgeschaut.
Ich bin auf z.B. auf das Explore Scientific Ultra Light Dobsonian 12" gestoßen. Das ist dann leider nicht ganz so schnell einsatzbereit wie ein Flextube, aber dafür deutlich kleiner und transportabler. Dadurch ist es natürlich auch viel besser zu Hause zu lagern. Aber für einen Up auf Urlaubsreise immer noch ein wenig groß(108l).
Das eleganteste Teleskop finde ich das 12Zoll von Hofheim Instruments. Es hat beeindruckende Packmaße und ist mit 15kg auch ein Fliegengewicht. Klar, hier bezahlt man hier hauptsächlich das außergewöhnlich leichte und kleine Design. Mit den zwei Mini-Köfferchen(58l!) ist alles auf das nötigste reduziert, aber eben auch perfekt um es zu verstauen und mitzunehmen.
Jetzt die Frage an Euch Experten: Ist so ein Leichtbau-Dobson auch etwas für den dauerhaften Einsatz zu Hause geeignet oder hat es zu viele Nachteile (Steifigkeit, häufiger nötige Kollimation (muss ich mich auch noch einlesen), ständiger Auf- und abbau). Ich bin echt hin und hergerissen. Ich könnte mir gut vorstellen mit einem 12" Flextube aus der Bucht zu starten, aber das kann ich halt nicht so leicht mitnehmen. Ich weiß, Ihr behauptet gleich, dass ich in 5 Jahren sowieso mindestens 3 Teleskope da stehen haben werde ;-)
Das Explore Scientific kostet ca. nur halb so viel, wie das Hofheim, allerdings nimmt das letztere auch nur fast die Hälfte des Volumens weg und da sind sogar schon die Stangen in den Koffern enthalten.
Schwierige Entscheidung.
Farnsworth
ich bin neu hier. Lese aber schon eine Weile mit.
Ich habe bisher keine Teleskop-Erfahrung. Ich bin zwar schon immer Astro-interessiert gewesen und als ich ein Kind war hatten wir so ein kleines Fernrohr mit dem wir ohne Stativ versucht haben den Mond näher zu inspizieren. Und gerne gucken wir auch im Urlaub am Strand nach Sternschnuppen, wenn die Perseiden in den Sommerferien ihre Streifen an den Himmel zeichnen.
Letztes Jahr im Dezember kam dann Jupiter dem Saturn sehr nahe und ich dachte mir, dass es ja vielleicht ganz schön wäre, wenn man mal ein Teleskop hätte um sich das näher anzuschauen. Seitdem spukt mir das Thema Teleskop im Kopf herum und ich habe mich immer mehr in das Thema eingelesen. Als Erstes habe ich kurz nach Weihnachten mal bei E-Bay Kleinanzeigen reingeschaut und habe haufenweise 8" Dobsons und andere kleinere Teleskope gesehen. Meine Schlussfolgerung warum diese Dinge sehr häufig in den Kleinanzeigen zu finden sind: a) die Leute bekommen es geschenkt und haben da eigentlich kein Interesse dran. b) die Teleskope sind zu klein und man verliert den Spaß daran oder c) es macht einem prinzipiell Spaß, aber man möchte dann doch was Größeres.
Da ich wohl eher der c) Typ bin überspringe ich mal direkt den Kauf von etwas, was ich dann nach kurzer Zeit sowieso durch etwas Besseres ersetzen möchte. Ich habe überlegt was für mich in Frage käme. Erste Erkenntnis: Viel Öffnung hilft viel. Also war die erste Idee ein Skywatcher Skyliner 400P mit Goto. Großer Spiegel, Goto um schnell ans Ziel zu kommen, etwas höhere Kosten, aber dafür im Prinzip rundum sorglos. Gerne auch gebraucht, aber so etwas findet man dann doch eher selten oder wenn meist nicht da wo man wohnt. A propos: Ich wohne im Ruhrpott und lightpollutionmap zeigt hier eine Bortle-Klasse von 5 an. Da wäre es doch eigentlich ganz schön, wenn man das Teil auch mal irgendwohin mitnehmen könnte. Da ich gerade einen e-Up fahre ist so ein riesiger 75kg Trümmer wohl eher das Gegenteil von portabel. Und beim näheren Überlegen: Die Vorstellung jedesmal wenn man die Sterne beobachten möchte diese massive Rockerbox in den Garten zu schleppen und danach den auch nicht so leichten Tubus einzusetzen ist nicht ganz so überzeugend. Zumal ich auch gelesen habe, dass die Rockerbox mit 85 cm Breite nicht durch gängige Türen passen soll, spricht gegen eine Aufbewahrung in der Gartenhütte.
Also vielleicht doch eine Nummer kleiner. Ein 12 Zoll Dobson hat eigentlich auch immer noch eine recht große Öffnung. Das N305 Flextube ohne Goto ist mit 36kg schon eine ganze Ecke leichter und auch kleiner. In den Kleinanzeigen gibt es solche Geräte auch schon ab und an unter 900€. Damit könnte ich wahrscheinlich zumindest alleine mal raus aus der Stadt fahren und mir ein dunkles Fleckchen suchen. Aber mit Famile in den Urlaub und das Teil mitnehmen, dass könnte ich auf jeden Fall vergessen. Mein Frau meinte, dass es doch ganz schön wäre, wenn man sich schon sowas anschafft, das dann auch dahin mitnehmen kann, wo es richtig dunkel ist. In unserem Lieblingsferienort gibt es Orte die liegen in Bortle-Klasse 3. Daher habe ich mich als Nächstes in Richtung Reise-Dobson umgeschaut.
Ich bin auf z.B. auf das Explore Scientific Ultra Light Dobsonian 12" gestoßen. Das ist dann leider nicht ganz so schnell einsatzbereit wie ein Flextube, aber dafür deutlich kleiner und transportabler. Dadurch ist es natürlich auch viel besser zu Hause zu lagern. Aber für einen Up auf Urlaubsreise immer noch ein wenig groß(108l).
Das eleganteste Teleskop finde ich das 12Zoll von Hofheim Instruments. Es hat beeindruckende Packmaße und ist mit 15kg auch ein Fliegengewicht. Klar, hier bezahlt man hier hauptsächlich das außergewöhnlich leichte und kleine Design. Mit den zwei Mini-Köfferchen(58l!) ist alles auf das nötigste reduziert, aber eben auch perfekt um es zu verstauen und mitzunehmen.
Jetzt die Frage an Euch Experten: Ist so ein Leichtbau-Dobson auch etwas für den dauerhaften Einsatz zu Hause geeignet oder hat es zu viele Nachteile (Steifigkeit, häufiger nötige Kollimation (muss ich mich auch noch einlesen), ständiger Auf- und abbau). Ich bin echt hin und hergerissen. Ich könnte mir gut vorstellen mit einem 12" Flextube aus der Bucht zu starten, aber das kann ich halt nicht so leicht mitnehmen. Ich weiß, Ihr behauptet gleich, dass ich in 5 Jahren sowieso mindestens 3 Teleskope da stehen haben werde ;-)
Das Explore Scientific kostet ca. nur halb so viel, wie das Hofheim, allerdings nimmt das letztere auch nur fast die Hälfte des Volumens weg und da sind sogar schon die Stangen in den Koffern enthalten.
Schwierige Entscheidung.
Farnsworth