Danke jedenfalls für die konkreten Angaben.1. Die Lebensdauer von virtuellen Zuständen ist extrem kurz. Für ein virtuelles Elektron/Positron-Paar hat man eine Lebensdauer von ~ 6,6 x 10^-22 s:
ΔE Δt ~ ℏ ~ 6,6 x 10^-16 eV s
mit ΔE ~ 1 MeV ~ 10^6 eV
Δt ~ 6,6 x 10^-22 s
2. Reale Elektronen und Positronen haben eine unbegrenzte Lebensdauer, solange sie sich aus dem Wege gehen.
3. Sie können aber gebundene Systeme (Positronium) von begrenzter Lebensdauer bilden, die dann unter Emission von Gammastrahlung annihilieren:
(a) Parapositronium mit antiparallelen Spins: Lebensdauer ~ 0,12 ns
(b) Orthopositronium mit parallelen Spins: Lebensdauer ~ 142 ns
(c) Metastabiles Positronium im 2S-Zustand: Lebensdauer ~ 1100 ns
Elektronen und Positronen wurden schon seit vielen Jahrzehnten weltweit zur Forschung in zahlreichen Beschleunigern und Speicherringen eingesetzt.Zu 2.: können sie sich aus dem Weg gehen wenn sie künstlich als Paar erzeugt werden, bzw. läßt sich das betreffende Experiment so moderieren dass es möglich ist , dass die Teilchen länger als einen Sekundenbruchteil existieren können?
Aber gerne doch.Danke, hab gut gelacht!
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Aber mal was anderes:
Wie erklärst du dir eigentlich die Veränderung der Tonhöhe wenn ein Krankenwagen an dir vorbei fährt? Oder ist das nur ein Messfehler in unserem Ohr?
Aha, also sendet der Krankenwagen während dem Fahren plötzlich eine andere Frequenz aus. Und die ist dann auch noch abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters. Wie war das mit widerspruchsfreien Erklärungen?Die Tonhöhe, sprich Signalfrequenz, wird nicht verändert, sie kommt so an wie sie gesendet wurde.
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Für spezielle Forschungen werden aber auch spin-polarisierte Elektronen und Positronen eingesetzt.
Wie kommst du denn darauf?Aha, also sendet der Krankenwagen während dem Fahren plötzlich eine andere Frequenz aus. Und die ist dann auch noch abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters. Wie war das mit widerspruchsfreien Erklärungen?![]()
Es werden also gar keine zusätzlichen Teilchen beobachtet/erzeugt, sondern nur Wirkungen gemessen.![]()
QFT für alle: Was sind virtuelle Teilchen?
Der Begriff “virtuelle Teilchen” fällt ja ziemlich oft, wenn man über Quanteneffekte redet. Irgendwie sind solche Teilchen nicht so richtig da, haben aber doch einen Effekt – das jedenfalls ist der Eindruck, den man oft bekommt. Manchmal wird auch mit der Unschärferelation argumentiert – für...scienceblogs.de
Genau, die Frequenz des Sendesignals wird bei dessen Herstellung festgelegt.Das ist nur zum Teil korrekt: Die Sendefrequenz (wenn gemessen im lokalen Ruhesystem des Senders) ändert sich nie, denn sie beruht auf einem wohl definierten physikalischen Prozess (z.B. einem bestimmten elektronischen Übergang im Atom).
Genau, die Frequenz des Sendesignals wird bei dessen Herstellung festgelegt.
Es gibt keine Möglichkeit diese nachträglich zu verändern.
Wer dennoch eine andere misst der hats entweder mit "Doppler" zu tun oder er misst falsch.
Kurt
danke, der Blog ist super, aber schwere Kost.Zum Thema virtuelle Teilchen ist dieser Blog mE durchaus lesenswert (zwar nicht mehr ganz taufrisch und auch keine ganz leichte Lesekost, dafür aber ziemlich informativ und recht amüsant geschrieben):
![]()
QFT für alle: Was sind virtuelle Teilchen?
Der Begriff “virtuelle Teilchen” fällt ja ziemlich oft, wenn man über Quanteneffekte redet. Irgendwie sind solche Teilchen nicht so richtig da, haben aber doch einen Effekt – das jedenfalls ist der Eindruck, den man oft bekommt. Manchmal wird auch mit der Unschärferelation argumentiert – für...scienceblogs.de
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Kurt, Du irrst: Das Sendersignal kann ja nur im lokalen Ruhesystem des Senders gemessen werden. Das ist eher langweilig und macht man höchstens mal zur Eichung der Messverfahren. In den allermeisten (und interessantesten) Fällen befindet sich der Empfänger nicht im lokalen Ruhesystem des Senders, und dann misst man das Sendersignal auch nicht. Man misst dann das Empfängersignal, das vom Sendersignal abweichen kann, wegen Doppler und anderen Gründen (siehe oben).
Grüße,
Holger
Kurt, Du irrst: Das Sendersignal kann ja nur im lokalen Ruhesystem des Senders gemessen werden.
Die Aussage ist das sich die Signalfrequenz ändert, auch wenn kein Doppler vorhanden ist.
und das ist physikalisch unmöglich.
Wer sowas behautet der misst entweder falsch oder er behauptet physikalisch unmögliches.
Wie sonst soll dieses Bild zustande kommen und als, wohl offizielle, Erklärung öffentlich gestellt werden?
Für mich ist sowas eine Verdummung/Irreführung der Leute.
Kurt
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Die Physiker haben seit Jahrzehnten gezeigt, dass das sehr wohl möglich ist, und wenden diese Methoden seither täglich an, um etwas über die Welt zu lernen. Als Physiker muss ich daher leider sagen, dass die Verdummung/Irreführung der Leute eher von Dir ausgeht. Behaupte bitte nicht, dass etwas, das Du als unmöglich betrachtest, physikalisch unmöglich ist, denn Deine Denkweise deckt sich eben nicht mit der naturwissenschaftlichen Methodik.
Jetzt bin ich auch raus
Holger
Kurt, du tust mir einfach nur leid.Warum fliehst du?
Es ist halt so das es physikalisch unmöglich ist das sich die Signafrequenz unterwegs ändert, dessen Erzeugung war ja in der Vergangenheit.
Wer es trotzdem behauptet der hat entweder keinen Sinn für die Realität, macht es vorsätzlich oder hat nicht nachgedacht/bedacht/hinterfragt was man ihm vorgesetzt hat.
Es gibt zwei Möglichkeiten, nein es sind drei, wenn jemand als Empfänger eine andere Signalfrequenz als die gesendete feststellt.
Doppler, dynamische Streckenveränderung wärend das Signal läuft, Falschmessung.
Kurt
Warum fliehst du?
Es ist halt so das es physikalisch unmöglich ist das sich die Signafrequenz unterwegs ändert, dessen Erzeugung war ja in der Vergangenheit.
Wer es trotzdem behauptet der hat entweder keinen Sinn für die Realität, macht es vorsätzlich oder hat nicht nachgedacht/bedacht/hinterfragt was man ihm vorgesetzt hat.
Es gibt zwei Möglichkeiten, nein es sind drei, wenn jemand als Empfänger eine andere Signalfrequenz als die gesendete feststellt.
Doppler, dynamische Streckenveränderung wärend das Signal läuft, Falschmessung.
Kurt
die Potential Erklärung mit Photonen ist klar. Da kann man die Rotverschiebung sogar sehr einfach klassisch ausrechnen. Hatte ich auch schon gezeigt.Eine andere Erklärungsweise ist etwas subtiler und beruht auf der Welleneigenschaft des Lichts und dem unterschiedlichen Gang der Uhren in einem Gravitationsfeld. Ich habe keine Zeit, den Beweis hier in der Kürze zu führen, aber er führt ebenfalls zu derselben Rotverschiebung wie das obige Argument mit den Photonen.
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Kurt, du tust mir einfach nur leid.
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Hi Holger,
die Potential Erklärung mit Photonen ist klar. Da kann man die Rotverschiebung sogar sehr einfach klassisch ausrechnen. Hatte ich auch schon gezeigt.
Beitrag wurde von der Moderation entfernt, da er außerhalb des in diesem Forum von den Usern erwarteten Rahmens der anerkannten wissenschaftliche Standards liegt.Aha, die 'dynamische Streckenveränderung' wurde jetzt also in Deinen Pool der möglichen Ursachen für Frequenzverschiebungen aufgenommen. Somit ist es einzig die Gravitationsrotverschiebung, die Du für unplausibel hältst?
https://de.wikipedia.org/wiki/FrequenzverdopplungEs ist halt nunmal so, nichts und niemand kann ein Signal im Nachhinein in seiner frequenz verändern.
Hi Holger,
die Potential Erklärung mit Photonen ist klar. Da kann man die Rotverschiebung sogar sehr einfach klassisch ausrechnen. Hatte ich auch schon gezeigt.
Aber im Teilchen/Wellenbild war ich mir unsicher, ob es auch eine Erklärung im Wellenbild gibt.
Aber eigentlich ist es klar, die 2 Bilder sind komplett komplementär.
Es kann nur sein, dass etwas in einem Bild sehr schwer zu erklären ist.
Gruß
Peter
PS: Ich bin prophetisch veranlagt. Es wird jemand kommen, der sagt, es gibt keine Photonen.![]()
Keine Sorge ;-)Hat Kurti ein neues Opfer gefunden? ;-)
das mit der verlangsamten Zeit ist ja die gravitative Zeitdilatation.im Wellenbild geht es über die Uhren: Für einen Beobachter 'weiter oben' im Schwerkraftfeld gehen die Uhren, die sich 'weiter unten' befinden, langsamer, und somit auch jeder andere zyklische Prozess - daher die Rotverschiebung des Signals. Zu zeigen, dass die Uhren wirklich unterschiedlich schnell gehen, ist etwas komplizierter - man verwendet einen frei fallenden Beobachter, der die Messungen in seinem Inertialsystem ausführt. Da er relativ zu den fest installierten Uhren schneller und schneller wird, liest er immer langsamere Takte ab, je tiefer er in das Schwerkraftfeld fällt.
Kann man das so verstehen dass Du einer der Autoren dieser wissenschaftlicher Arbeit bist bzw. an dieser mitgewirkt hast?