Was Siril gut macht und AP leider nicht gut macht, ist die Farbkalibrierung
Ich habe vorher mit Siril gearbeitet und ich finde, AF hat ggü Siril einen Vorteil: Es funktioniert zuverlässig. Bei Siril habe ich immer wieder Schwierigkeiten mit der Fotometrie. Auch bei Bildern, bei denen es schon geklappt hat, funktioniert es auf einmal nicht mehr. Davon abgesehen sind die Sternfarben m.E. mit AF sehr gut (oder zumindest schön bunt) und bei Siril in der Regel nur entweder orange oder hellblau. Vielleicht liegt das auch
Zweiter Vorteil ist m.E. die einfache Bedienung von AF. Siril hatte mit den Bildern bei mir Probleme gemacht, sodass ich auch nach mehreren Anläufen kein vernünftiges Ergebnis bekommen habe, bei AF hatte ich nach ein paar Klicks ein ordentliches Bild.
Zu den Makros kann ich noch nicht viel sagen, erster Eindruck ist aber, dass sie besser sind als die Astromakros für PS.
Wenn die Sterne Orange und Blau sind vermute ich dass du irgendeinen Filter benutzt?
Nein, sie Bild.Mit grafischer Plott meinst du die Einstellungen für die Sternerkennung im Reiter Registrierung?
die Farbkalibrierung in AP ist sehr einfach und in weniger als einer Minute erledigt.
Moin Fank,Hi,
ja das ist allerdings nicht das, was ich unter einer Farbkalibrierung versteheAber vor allem dann, wenn man mit Filtern arbeitet ist es auch schon die einzige Möglichkeit die man hat. Bei Aufnahmen mit dem DuoNarrowband Filter mache ich das ähnlich wie du, wobei ich mich da nicht aufs Histo verlasse, sondern dieses Übereinander schieben der Kanäle berechnen lasse (das passiert bei der Background Neutralization). Bei ungefilterten Aufnahmen ist die photometrische Farbkalibrierung aber genauer. Richtet sich natürlich auch danach wie das Ausgangsmaterial ist. Ich hatte schon den Fall, das quasi kein Unterschied in den Methoden zu erkennen ist. Spricht dann wohl für die verwendeten Farbfilter.
Zur Not kann man auch noch das Histogrammfenster breit ziehen.
Ich verstehe nicht, warum es bei einer kostenlosen Software die Photometrie gibt, aber bei AF weigert man sich wohl. Ist vielleicht zu speziell für eine App für Tageslichtfotos?
Ja die gibt es und die nutze ich auch oft. Man kann auch mehrere Marker an verschiedenen Stellen setzen. Du kannst auch CMYK usw. auslesen.man kann auch die RGB Werte an einem beliebigen Punkt im Bild auslesen und dann mit dem Kanalmixer die Farben anpassen.
Das sehe ich so wie Frank.Ich verstehe nicht, warum es bei einer kostenlosen Software die Photometrie gibt, aber bei AF weigert man sich wohl. Ist vielleicht zu speziell für eine App für Tageslichtfotos?
Hallo Moritz,… und der Gradienten gefehlt, beides sehr astrospezifisch. Wobei ich Remove Background noch nicht ausprobiert habe.
Da ich Photometrie nicht nutze, wird dir hier wahrscheinlich Frank mehr sagen können. Photometrie wäre aber evtl. etwas was man über ein PlugIn lösen könnte. Affinity unterstützt zwar auch Photoshop PlugIns, aber da auch nur ein bestimmtes älteres Format. Besser wäre, wie schon länger von der Affinity Community gewünscht, eine eigene API.Beim Thema Grünstich wundere ich mich allerdings, nachdem was über Photometrie gesagt wurde, wie es dazu überhaupt kommen kann nach der Kalibration. Sicher, Grün überwiegt erstmal bei einer DSLR, aber sollte der Weißabgleich, egal ob am Stern oder an der Pappkarte, das nicht ausbügeln?
Das kann durchaus sein. Das Beispielbild ist aus meinem Workflow kurz nach dem Stack, dort wo ich die RGB Kanäle kalibriere. Das fertige Ergebnis sieht dann wie folgt aus. Da schlechtes Wetter im Moment überwiegt, habe ich da viel mit Farben und der Struktur experimentiert. Unten rechts gefällt mir mittlerweile am wenigsten.Carsten, wenn man bei deinem Beispielbild von Orion das Zentrum betrachtet, ist das auch noch etwas grünlich, oder?
Hallo Frank,…mit Farbkalibrierung meine ich einfach gesagt den Weißabgleich an Hand von bekannten Sternfarben. …
Hallo Carsten,Da schlechtes Wetter im Moment überwiegt, habe ich da viel mit Farben und der Struktur experimentiert. Unten rechts gefällt mir mittlerweile am wenigsten.
AstroBin
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Bedeutet für mich dann aber auch, das ich wohl auf B-V Kalibrierung verzichten muss. Bei mir steckt wegen Bortle 5/6 und Streulicht mindestens immer ein L-Pro im Strahlengang. Oder kann man es mit so breitbandig gefilterten Daten dennoch nutzen/probieren?
Eigentlich fehlt bei dem Video doch nur noch ein „und Siril“ich überlege ja ob ich bestimmte Themen regelmäßig wiederholen sollte !?
Hallo Carsten,Ich denke der L-Pro wird mit dem Profil dann auch nicht funktionieren.
Eigentlich fehlt bei dem Video doch nur noch ein „und Siril“
als AF Benutzer - der keine Astrofotos macht ! - kann ich dir nur sagen, der Weißabgleich verschiebt nur die Balance blau - gelborange.aber sollte der Weißabgleich, egal ob am Stern oder an der Pappkarte, das nicht ausbügeln?
so ist es. Das zeigt, das der Begriff " weiß " Definitionssache ist. Fotografisch ist 5000K, 5500K und 6500K üblich.Über den Weißabgleich habe ich auch schon viel gelesen, zT wird der auch mit der Wärme des Lichts in Verbindung gebracht. Kalt = viel Kelvin = blau.