Erstes Teleskop (1000€) samt Zubehör Kaufberatung

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Ich will aber so ein Erfolgserlebnis, nämlich selber (bzw. zusammen) einen Stern, Planeten, Galaxie usw finden, ohne einen Computer der alles für einen macht.

Diese Einstellung finde ich klasse. So lernst du den Himmel auch viel besser kennen.

Stellarium solltest du schon einmal runterladen. Die Frewware nutze ich zur Planung und zum Aufsuchen.
Wenn ich ein Deepsky Objekt finden möchte, starte ich bei einem hellen Stern in der Nähe und arbeite mich über die weiteren Sterne zum Zielobjekt vor.
Prinzip: Starhopping

Auch gut, etwas größerer Durchmesser aber ähnliche Länge wie der 8er. Sollte auch noch auf den Rücksitz passen.

Das Angebot mit dem GSO200c ist halt schon sehr gut und mit dem Händler bin ich seit Jahren zufrieden.

Gruß,
Holger
 
Der Threadersteller hat bereits begründet, warum er kein Goto möchte. Trotzdem werden weiterhin Missionierungsversuche unternommen. Ist es wirklich so schwer zu akzeptieren, wenn sich ein Mensch gegen Goto entscheidet?
Du weißt schon, dass man eine GOTO Montierung auch ohne Stromanschluss betreiben kann - rein manuell mit oder ohne Nutzung der meist auch verbauten Teilkreise? Durch Schubsen, wie beim klassischen Dobson.

Ein mit angeschafftes GOTO ist nur ein weiterer Freiheitsgrad der Nutzung.

Wahrscheinlich nur Masochisten planen bei zunehmender Lichtverschmutzung und weiterhin kürzer werdenden Beobachtungsfenstern (zwischen Corona-Ausgangssperen, Wetterkapriolen, Beruf und Familie) dauerhaft auf GOTO zu verzichten.

Gruß,
Peter

PS: Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei dieser immer wieder aufflammenden GOTO-Diskussion inzwischen auch die Erwartungen mancher Teilnehmer bzgl. der Wertstabilität ihrer existierenden non-GOTO Setups für den Wiederverkauf eine Rolle spielen.
 
Eigentlich drehen wir uns hier seit geraumer Zeit im Kreise. Das liegt daran, dass eignene Praxis nur durch eigenne Praxis zu ersetzen ist. Du must Deine eigenen Erfahrungen an einem leibhaftigen Teleskop machen, um die Vorschläge hier bewerten zu können.

Deine Lernkurve wird in den ersten 2-3 Nächten so steil sein, dass Du in der Lage sein wirst, Dir selbst ein Bild vom nächsten Wunschteleskop machen zu können.

Daher mein neuer Ratschlag, kaufe Dir zuerst ein preiswertes Teleskop (manueller EQ-Mount+ Newton?) und mache es später zu Deinem Zweitteleskop.
Die von mir vorgeschlagene Kombi sollte Dir den maximalen Erkenntisgrad bringen und Du wirst feststellen, was alles ggf. besser sein könnte, sollte, müßte…

Grüße
Hartmut
 
Hatte mir bis jetzt die App Stellarium aus dem Google Playstore installiert und mich ein wenig umgesehen
 
Du weißt schon, dass man eine GOTO Montierung auch ohne Stromanschluss betreiben kann
na so richtig ist das aber nicht.
Meine EQ6-R ohne Strom :unsure:. Ja, die Achsklemmung kann ich lösen und dann Dec und RA "drehen" aber mit genauem einstellen ist da nichts. OK, über die Teilkreise wäre das möglich, aber wenn ich mir so die Skalierung anschaue, habe ich so meine Bedenken. Nachführen ohne biegsame Wellen, wie bei einer EQ-5 oder EQ3-2,, ist auch nicht so prickelnd.
Ebenso bei meiner Alt/AZ iOptron.
Azimuth ohne Srom, kein tun. Altitude ja, aber auch nur bei Lösung der Klemmung.
Also bei beiden nix "mit ohne Strom" ;).
Das gleiche gilt auch für meine kleine SkyWatcher Alt/AZ S GoTo. Azimuth manuell kein tun, Höhe ja.

Und, nun ja, ich kauf mir doch kein teures GoTo um es dann nicht zu nutzen :unsure:.
Und wenn es schon mal da ist, wird es auch genutzt. Die Versuchung ist halt viel zu groß.
Manuelle parallaktische Montierung besteht die Versuchung erst gar nicht.

Der Threadersteller hat bereits begründet, warum er kein Goto möchte. Trotzdem werden weiterhin Missionierungsversuche unternommen. Ist es wirklich so schwer zu akzeptieren, wenn sich ein Mensch gegen Goto entscheidet?
scheint so.
Es ist begründet worden und gut ist.

Daher mein neuer Ratschlag, kaufe Dir zuerst ein preiswertes Teleskop (manueller EQ-Mount+ Newton?)
hatte ich schon vorher vorgeschlagen. EQ-5 mit 150/750 Newton ;).
Alternativ mit einem Refraktor FH.
 
hatte ich schon vorher vorgeschlagen. EQ-5 mit 150/750 Newton ;).
Ich meinte was viel preiswerteres. eine Spielwiese...
Etwas, was preislich nicht so weh tut; zum ausprobieren und zum erkennen von Schwachstellen, zum nachvollziehen der hier getätigten Vorschläge und geeignet zum manuellen suchen von Objekten, so wie gewünscht. Das entspricht dann auch dem Wunsch nach einem einfachen Zweitgerät, zu dem es später mutiert.

Grüße
Hartmut
 
...zum besseren Verständnis.... wenn Dir 1000 Leute was von Kupplung, Gas und Bremse erzählen, lernst Du auch auch nicht Autofahren.
Also rein in de Käfer mit 34PS und schon geht Dir ein Licht auf, wovon die alle sprechen. Dein nächstes Auto sieht dann ganz aus.
 
Hallo casati,
was nützt dir GoTo, wenn du das Objekt zwar finden lassen kannst, aber im Lichtsiff gar nicht siehst?
Zur Fotografie nutze ich GoTo, da ist das eine gute Aufsuchhilfe, zumal man nicht jedes Objekt sieht (z.B. in Probeaufnahmen) Visuell, und darum geht es hier, kommt man auch sehr gut mit Telrad & Co hin. Die helleren Sterne sollte man schon sehen, wenn nicht ist die Erkennarkeit des gesuchten Objekts ohnehin schwierig..dann lieber einen dunkleren Stanort wählen.
Schubsen kann man nur eine Alt/Az Montierung, bei einer paralaktischen wird das nur Murks.
Wahrscheinlich nur Masochisten planen bei zunehmender Lichtverschmutzung und weiterhin kürzer werdenden Beobachtungsfenstern...dauerhaft auf GOTO zu verzichten.
Niemand spricht hier von dauerhaft. Als Einsteiger (und manch einer auch im Fortgeschrittenen Stadium) hat man Freude am "Erobern" des Himmels. Und wie gesagt, das ist keine Raketenwissenschaft...
Als Einsteiger will man was sehen, und im Deepskybereich brauchts da Öffnung. Sollte da das Geld doch nicht lieber in die Optik fliessen?
manchmal habe ich den Eindruck, dass bei dieser immer wieder aufflammenden GOTO-Diskussion inzwischen auch die Erwartungen mancher Teilnehmer bzgl. der Wertstabilität ihrer existierenden non-GOTO Setups für den Wiederverkauf eine Rolle spielen.
Manchmal habe ich den Eindruck du bist auf der Suche nach einem GoTo/EAA System, und hoffst von Aussteigern günstig an neuwertige ranzukommen.

So ist das mit der Wahrnehmung...jeder sieht das auf seine Weise.

Grüße Rainer
 
Hoffentlich ufert das jetzt nicht aus ...

Wenn genug Platz vorhanden ist, würde ich den 8" F6 Dobson für 400 Euro oder einen vom Gebrauchtmarkt nehmen und damit loslegen.

Ein Einstieg mit kleiner Optik auf Wackelmontierung kann auch gleich der Ausstieg sein.
Aber 8" zeigt dir in allen Bereichen was möglich ist und wenn dich dann das Astrofieber packt, kommt später eh noch ein zweites Teleskop dazu.

Falls es euch aber doch nicht packt, sind es nur 400 Euro Lehrgeld bzw. lässt sich der Pott auch gut wieder verkaufen.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber welchen 8" Dobson? Da gibt es unterschiedliche Hersteller




Zudem wollten wir ja noch ein kleines Zweit Teleskop (Refraktor vielleicht) dazu, sodass keinem langweilig wird wenn der eine ewig am suchen ist. + ein kleineres leichtes Zweitteleskop kann man auch mal allein mitnehmen
 
Hallo zusammen,

Hoffentlich ufert das jetzt nicht aus ...
hoffe ich auch. Bitte keine Grundsatzdiskussionen über Sinn und Unsinn von GoTo.
Nils hat sich da sehr eindeutig geäußert.

Wenn eh ein zweites Teleskop angedacht ist, dann würde ich auch zum Dobson greifen.
Sonst wird das Budget, auch wenn noch Luft nach oben ist, arg über strapaziert.
Da Nils ja auch schon gesagt hat das er an einen Refraktor auf parallaktisch denkt, könnte ich mir einen 120/600 FH auf der EQ3-2 gut vorstellen.
Leicht und transportabel und mE. ein schönes Weitfeld Instrument.

Was ich aber zu bedenken gebe, Okulare müssen dann doppelt angeschafft werden, zumal wenn gemeinsam beobachtet wird.
Für den Anfang kann man sicherlich mit den beigefügten arbeiten.
 
Aber welchen 8" Dobson? Da gibt es unterschiedliche Hersteller



Alle drei sind von der Optik wahrscheinlich sehr gleich und haben einen 2" OAZ.

Unterschiede:
Omegon: 8x50 Sucher +, Okular 25mm
Skywatcher: 26kg -, 9x50 Sucher +, Okular 25mm und 10mm
GSO: 6x30 Sucher -, Okular 25mm

Schwierige Entscheidung, aber nicht sehr wichtig, sind sehr ähnlich. Skywatcher ist schwerer. Beigelegte Okulare sind nicht sehr wichtig, da sowieso nur mittlere Qualität.
Alle haben keine grossen Sichelräder, daher Azimut Bewegung nicht optimal

Wenn es lieferbar wäre, würde ich euch das hier vorschlagen:

Schön leicht, anständige Öffnungsgrösse 250mm und kleine Öffnungszahl 1/5. Leuchtpunktsucher.

Gruß
Peter
 
Bin mir jetzt nicht mehr sicher ob 200 oder 250mm
Der 200er wird doch nur vorgeschlagen weil das meistens der günstigste Einstieg ist.

Umso mehr Öffnung umso besser, aber halt auch grösser, schwerer, teuerer.

Warum haben wohl manche einen 500mm Dobson (wie ich ;) )?
Mit der Leiter zum OAZ hoch klettern ist allerdings etwas "sportlich". ;)

Gruß
Peter
 
*entfernt*,
Peter hatte den Explore Scientific vorgeschlagen, weil der große Sichelräder (für die Höhenverstellung) hat. Die großen Räder sind wesentlich angenehmer, wenn Du das Teil rumschubsen ;) (nachführen) willst, die "ruckeln" nicht so.

Ob 200 oder 250mm: Schau Dir die Größe und das Gewicht an, ob das für Dich ok ist. Wenn für Dich die 300€ Mehrkosten ok sind, würde ich das 250er nehmen. Ist mit F5 denke ich noch gut zu justieren (die 200mm-Teile haben ja F6)
 
hoffe ich auch. Bitte keine Grundsatzdiskussionen über Sinn und Unsinn von GoTo.
Nils hat sich da sehr eindeutig geäußert.
Genau, hoffe ich auch.
Ich habe ja die letzten Jahrzehnte alle Objekt ohne GoTo gefunden. ;)
Aber man muss es halt lernen.

Und für Astrofotografie ist dann GoTo, bzw. es geht eigentlich um die motorische Steuerung der Montierung, dann fast ein Muss.
"fast" deswegen weil es so Leute gibt wie @komposer . Die machen tolle AF auch ohne GoTo, stattdessen mit einem Dobson auf EQ-Plattform (ich übrigens auch, aber nicht so toll).

Was ich aber zu bedenken gebe, Okulare müssen dann doppelt angeschafft werden, zumal wenn gemeinsam beobachtet wird.
Für den Anfang kann man sicherlich mit den beigefügten arbeiten.
Wenn man nebeneinander beobachtet, kann man die doch gegenseitig austauschen und man sieht dann direkt den Vergleich.
Ist sicher lehrreich. ;)

Gruß
Peter
 
Hallo *entfernt*,

ich lerne hier auch ständig dazu, aber vielleicht hilft auch die Perspektive eines Einsteigers bei der Suche.

Für jedes astronomische Ziel und die Art der Beobachtung gibt es eine zugeschnittene Ausrüstung und für die Beobachtung anderen Objekte dann meist teure Modifikationen.

Beginnt man z.B. mit Planeten, Mond und Kamerabeobachtung, könnte man z.B. wegen der bereits vorhandenen hohen Brennweite mit einem kleinen MAK anfangen (5" oder 6") und einer günstigen Kamera (z.B. SV305). Bei der Chipgröße und Brennweite benötigt man noch keinen teuren Flattener, noch nicht mal ein Okular oder Filter. Peter hat Dir dazu auch einen Newton (statt MAK) vorgeschlagen, dessen kleinere Brennweite leicht mit einer günstigen Barlow aufgebohrt werden kann. Manche Newtons haben einen zu kurzen Backfokus, also nicht gleich den günstigsten nehmen.
Auf einem unmotorisierten Stativ nervt bei hohen Vergrößerungen aber schnell die Erddrehung.
Die andere Hälfte von 1000€ bleibt noch als Geldreserve für eine USB gesteuerte motorisierte Montierung und die Jagd nach Deep Sky Objekten (Galaxien und Kugelsternhaufen). Die sind aber so dunkel, dass ich ohne Platesolving nur noch am Rumsuchen war. Also warum nicht gleich die Kamera und die Montierung an einem vorhandenen kleinen (gebrauchten) Laptop anstöpseln und die Kosten für das GOTO Steuergerät sparen. Im Winter könnte man diese Kombination aus der warme Stube fernsteuern. Platesolving hilft nun, braucht aber auch Geduld.
Was mit dem MAK oder Newton auch noch geht, ist die visuelle Beobachtung von Planeten und Mond, dann aber nicht bei den Okularen sparen, das wäre sprichwörtlich am falschen Ende des Teleskops gespart.

Wegen der hohen Brennweite gehen große Nebel aber nicht auf den kleinen Chip. Dafür benötigt man teure Reducer+Flattener und zusätzlich teure Kameras mit großen Chips als Erweiterung.
Aber selbst die reichen meist nicht.
Oder man schaut eben gleich nach einem 2. Teleskop mit deutlich kürzerer Brennweite und dann meist viel kleinerer Öffnung. Bei der Fotografie kann Öffnung auch durch Belichtungszeit ersetzt werden. Deshalb ist (natürlich nur nach meiner bescheidenen Ansicht) ein kleiner ED Refraktor mit kurzer Brennweite sinnvoller, als der Versuch das wegen der Planeten langbrennweitige 1. Teleskop zu "verkürzen". Schraubt man den Refraktor mit einer 2. Kamera auf das erste Teleskop, können sich beide gegenseitig über PHD2 guiden. Egal wie, das wird dann die 2. Ausbaustufe über den 1000€ und man könnte dabei gleich einen größeren Kamerachip (etl. mit Flatterner) anstreben.

Für die visuelle Beobachtung von Deep Sky, ist Öffnung alles, wie z.B. beim Dobson möglich. Nach meiner Erfahrung bleiben diese Objekte aber auch bei 10" Öffnung noch farblos, also grau, da unserer Augen bei schwachem Licht keine Farben erkennen kann (ganz anders bei den farbigen Kameraaufnahmen).
Die direkte Beobachtung von lichtschwachen Objekten hat dafür ihr eigenes Feeling und daher auch viele Anhänger (mich eingeschlossen). Auf einem Dobson kann man natürlich auch Fotografie für Planeten und Mond machen, da die ultrakurz als Videos belichtet werden fällt die Erddrehung nicht so sehr ins Gewicht. Inzwischen gibt es auch da motorisierte Plattformen. Wie es da aber mit Deep Sky Fotografie aussieht, kann ich nicht sagen, vielleicht mit 1s Aufnahmeserien.

So oder so, man muss vor allem viel Zeit und Geduld mitbringen, für die Theorie und auch die Praxis. Dann lohnt es sich auch.

Gruß
thomas314
 
Hallo Peter (casati),

erneut empfiehlst du dieses Setup

Hallo Nils,

schaut Euch bitte auch meine Empfehlung an (ich habe zwei dieser Montierungen und das Newton-Bundle), die in meinen Augen der "eierlegenden Wollmilchsau" am nächsten kommt:

[https://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Teleskope/Newton/150mm-6-Zoll/SKYWATCHER-STAR-DISCOVERY-P150I-MIT-WIFI-AZ-GOTO-MONTIERUNG::3749.html]

Ist die Fangspiegelspinne aus Kunststoff? Verfügt die Optik zwischenzeitlich über einen 2"-Okularauszug und ist die Optik nun endlich justierbar? Wäre bei dem Öffnungsverhältnis f/5 durchaus angebracht.

Andernfalls kann ich persönlich deine Empfehlung kaum nachvollziehen und hoffe, Nils und stille Mitleser mit Interesse an einem Equipment unter 1000€ hinterfragen dies gleichfalls...

Hier der 2016er-Thread zu einem ähnlichen, aber hoffentlich völlig anderen Produkt (https://forum.astronomie.de/threads/newtonhorror-von-skywatcher.231456/).

Viele Grüsse

Markus
 
In wie weit würdest du das als Tipp für einen Anfänger einstufen im Bezug auf Handhabbarkeit?

Und wenn der Orion den du da postest baugleich sein sollte mit diesem unsäglichen Skywatcher Ding mit eingeklebtem unjustierbaren Hauptspiegel und Plastiktubus mit Plastikfangspinne und Plastik 1,25" OAZ? Das würde ich niemals irgendwem empfehlen. Ich vermute jetzt mal, die sind baugleich.
 

Das Problem ist nicht das Goto, sondern dass die (größeren) Montierungen mit Goto keine mechanische, händische Feinbedienung der Achsen mehr vorsehen. Da sie motorisiert sind kann man das über die Controller-Tasten machen, aber eben nicht ohne Strom.

Das Argument ist, dass man Goto-Montierungen MIT Goto nutzt und daher tunlichst weder Achsklemmen öffnet noch an Rändelrädern herumdreht. Also lässt man all das weg. Somit gibt es diese hybriden Köpfe eigentlich nicht mehr, die man machanisch auch noch bedienen kann, wenn sie Goto haben. Was schade ist.

Man kann natürlich eine EQ5 & Co mit beidem betreiben, auch eine HEQ hat mal jemand mit Knöpfen ausgestattet. Aber sonst teilen sich die Köpfe in 2 Lager. Und händisch schwenken mit offenen Achsen ist der Weisheit letzter Schluss wohl nicht. ;):coffee:

lg
Niki
 
Und händisch schwenken mit offenen Achsen ist der Weisheit letzter Schluss wohl nicht.
das ist ja mit unter ein Kritikpunkt beim Dobson, das manuelle Nachführen (gemeinhin "schubsen" genannt).
ME. muss die Montierun/Teleskop auch extrem gut ausbalanciert sein, sonst läuft mir das Teil ständig weg.
Ja, ich kann die Achsen wieder klemmen nach einem Schwenk, aber dann nachführen (schieben/drücken) von Hand in RA :unsure:.
Da sind die Feinedienungswellen (z.B. an meiner EQ3-2) schon sehr hilfreich ;).

Und nach wie vor stellt sich mir die Frage warum dann GoTo, wenn ich vor habe manuell rum zu hantieren.
Spar ich mir lieber das Geld und stecks in die Optik, Okulare... ... ...
 
Hallo Niki (und Simon),

die StarDiscovery (und die baugleiche Starseeker IV) sind bewusst so konstruiert, dass man nach Lösung der Kupplungen (deren Losrückmoment wie beim Dobson einstellbar ist) händisch den Tubus ausrichten kann - und wenn vorher ein Alignment gemacht wurde und sie "unter Strom steht", sogar die Orientierung am Himmel nicht verliert (Freedom-Find™ Doppel Encoder Technologie)!

Deshalb ja das ORION-Video, das die Leitgängigkeit zeigt.

Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
die StarDiscovery (und die baugleiche Starseeker IV) sind bewusst so konstruiert, dass man nach Lösung der Kupplungen (deren Losrückmoment wie beim Dobson einstellbar ist) händisch den Tubus ausrichten kann - und wenn vorher ein Alignment gemacht wurde und sie "unter Strom steht", sogar die Orientierung am Himmel nicht verliert (Freedom-Find™ Doppel Encoder Technologie)
das ging aber aus Deiner ersten Aussage
Du weißt schon, dass man eine GOTO Montierung auch ohne Stromanschluss betreiben kann - rein manuell mit oder ohne Nutzung der meist auch verbauten Teilkreise? Durch Schubsen, wie beim klassischen Dobson.
nicht hervor.
Da sprichst Du allgemein von GoTo.
Da sollte man schon erwähnen, dass eine dafür ausgelegte Montierung und auch Alt/AZ gemeint ist.

Wie vorher schon erwähnt, bei meiner iOptron Alt/AZ GoTo ist das, so wie von Dir beschrieben, nicht möglich.
 
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