svenk123
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe mir vor einigen Monaten eine Allsky-Kamera gebaut. Hier wollte ich Euch mal zum Nachbauen meine Bauanleitung zur Verfügung stellen.

Die Gehäuseteile könnt ihr mit einem 3D-Drucker herstellen. Ich habe PLA+-Filiament verwendet, da es gegenüber normalem PLA stabiler und wetterbeständiger ist.
Nur den inneren Puffering habe ich aus flexiblem TPU gedruckt. Das ganze kann dann entweder über einen Halter, so wie auf dem Bild verschraubt werden,
alternativ hat das Gehäuse an der Unterseite einen Kragen, so dass man es auch auf ein 49mm-Rohr (Zahnpfal, Besenstiel, etc.) gesteckt werden kann.
Ein großes Problem für die Elektronik ist ja die kondensierende Feuchtigkeit, vorallem innerhalb des Gehäuses. Da es sehr aufwendig ist ein Gehäuse so extrem Luftdicht zu bekommen, habe ich bewusst auf die Möglichkeit eines Luftaustauschs geachtet. Innerhalb der Kuppel befindet sich eine kleine Tropfrinne, so dass kondensierendes Schwitzwasser innerhalb der Kuppel aufgefangen und nach aussen geleitet werden kann. Damit von aussen keine zu feuchte Luft eindringen kann, habe ich eine kleine Membran eingesetzt. Das funktioniert im Prinzip wie ein GORE-Ventil. In meinem Fall habe ich einfach ein kleines Stück Stoff aus einer alten Outdoor-Jacke verwendet.
Zusätzlich empfehle ich noch 1-2 kleine Silikagel-Beutel mit unter die Kuppel zu legen.
Auf eine elektrische Tauheizung habe ich wegen des Energieverbrauchs erstmal verzichtet.
Um das ganze relativ kostengünstig zu halten habe ich mich für einen Raspberry Pi Zero W und der Raspberry Pi HQ-Kamera entschieden. Der Pi Zero ist sehr schön klein uns für die Aufgabe mehr als ausreichend. Hinzu kommt, dass es für die Pi HQ-Kamera passende Weitwinkelobjektive zu günstigen Preisen gibt.
Als Software kam die bekannte AllskyCamera-Software von Thomas Jacquin zum Einsatz.
github.com
Folgende Teile werden benötigt:
Die STL-Dateien der 3D-Druckteile findet Ihr übrigends hier: AllSky Camera by svenk123
Für die 5V Stromversorgung des Raspberry muss das USB-C-Kabel wie folgt angelötet werden:
Die Raspberry HQ-Kamera wird einfach mit 4 M3 Schrauben auf der Basisplatte verschraubt. Hier sieht man auch die umlaufende Tropfrinne für das Schwitzwasser.
Die Fokussierung ist so eine Sache. Damit man auch im zusammengebauten Zustand einfach fokussieren kann, habe ich eine kleine Fokussierachse mit einem Zahnrad vorgesehen.
Um die Acrylkuppel möglichst dicht mit der Basisplatte zu verbinden, muss dieser Ring aus einem flexiblen Filiament gedruckt werden. Ich habe hier TPU verwendet.
Anschliessend wird das ganze verschraubt.
ich habe mir vor einigen Monaten eine Allsky-Kamera gebaut. Hier wollte ich Euch mal zum Nachbauen meine Bauanleitung zur Verfügung stellen.

Die Gehäuseteile könnt ihr mit einem 3D-Drucker herstellen. Ich habe PLA+-Filiament verwendet, da es gegenüber normalem PLA stabiler und wetterbeständiger ist.
Nur den inneren Puffering habe ich aus flexiblem TPU gedruckt. Das ganze kann dann entweder über einen Halter, so wie auf dem Bild verschraubt werden,
alternativ hat das Gehäuse an der Unterseite einen Kragen, so dass man es auch auf ein 49mm-Rohr (Zahnpfal, Besenstiel, etc.) gesteckt werden kann.
Ein großes Problem für die Elektronik ist ja die kondensierende Feuchtigkeit, vorallem innerhalb des Gehäuses. Da es sehr aufwendig ist ein Gehäuse so extrem Luftdicht zu bekommen, habe ich bewusst auf die Möglichkeit eines Luftaustauschs geachtet. Innerhalb der Kuppel befindet sich eine kleine Tropfrinne, so dass kondensierendes Schwitzwasser innerhalb der Kuppel aufgefangen und nach aussen geleitet werden kann. Damit von aussen keine zu feuchte Luft eindringen kann, habe ich eine kleine Membran eingesetzt. Das funktioniert im Prinzip wie ein GORE-Ventil. In meinem Fall habe ich einfach ein kleines Stück Stoff aus einer alten Outdoor-Jacke verwendet.
Zusätzlich empfehle ich noch 1-2 kleine Silikagel-Beutel mit unter die Kuppel zu legen.
Auf eine elektrische Tauheizung habe ich wegen des Energieverbrauchs erstmal verzichtet.
Um das ganze relativ kostengünstig zu halten habe ich mich für einen Raspberry Pi Zero W und der Raspberry Pi HQ-Kamera entschieden. Der Pi Zero ist sehr schön klein uns für die Aufgabe mehr als ausreichend. Hinzu kommt, dass es für die Pi HQ-Kamera passende Weitwinkelobjektive zu günstigen Preisen gibt.
Als Software kam die bekannte AllskyCamera-Software von Thomas Jacquin zum Einsatz.
GitHub - AllskyTeam/allsky: A Raspberry Pi operated allsky camera
A Raspberry Pi operated allsky camera. Contribute to AllskyTeam/allsky development by creating an account on GitHub.
Folgende Teile werden benötigt:
- 1 x 100mm Acrylickuppel
https://www.ebay.de/itm/162235277237 - 1 x StarDot 1.55mm Kameraobjektiv
https://www.amazon.de/dp/B01CX4U7DK oder ähnlich - 1 x Raspberry Pi HQ Kamera
https://www.raspberrypi.org/products/raspberry-pi-high-quality-camera/ - 1 x Raspberry Pi Zero W
- 1 x Micro SD-Karte
- 1 x PI zero Kamera-Anschlusskabel
https://www.ebay.de/itm/123401418535 - 1 x USB-C Anschlussbuchse
https://www.sparkfun.com/products/15455 - 1 x Power Adapter 5V 1A
- 1 x USB-C Ladekabel
- 1 x M3x10 Nylonschraube
- 4 x DIN 954 M4 Mutter
- 4 x M4x45 Kreuzschraube
- 12 x M3x10 Schraube
- 4 x DIN 125 M5 washers
- 4 x DIN 934 M5 Mutter
- 4 x DIN 912 M5x25 Imbusschrauben
- 2 x 6801 Kugellager
- 1 x Eisenstab 5mm Durchmesser, ca. 15cm lang
- 2 x Silikagelbeutel
Die STL-Dateien der 3D-Druckteile findet Ihr übrigends hier: AllSky Camera by svenk123
Für die 5V Stromversorgung des Raspberry muss das USB-C-Kabel wie folgt angelötet werden:
Die Raspberry HQ-Kamera wird einfach mit 4 M3 Schrauben auf der Basisplatte verschraubt. Hier sieht man auch die umlaufende Tropfrinne für das Schwitzwasser.
Die Fokussierung ist so eine Sache. Damit man auch im zusammengebauten Zustand einfach fokussieren kann, habe ich eine kleine Fokussierachse mit einem Zahnrad vorgesehen.
Um die Acrylkuppel möglichst dicht mit der Basisplatte zu verbinden, muss dieser Ring aus einem flexiblen Filiament gedruckt werden. Ich habe hier TPU verwendet.
Anschliessend wird das ganze verschraubt.