StarXTerminator - Neue Software zum Sterne entfernen

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StarnetV2 Löscht bei mir alle HA Nebel in Galaxien.
Sehr kritisch, kann somit kein Kontinium extrahieren!
 
StarnetV2 Löscht bei mir alle HA Nebel in Galaxien.
Sehr kritisch, kann somit kein Kontinium extrahieren!
interessant. Danke für den Hinweis.

.. habe soeben meine Ha Aufnahme entsternt um das zu untersuchen.
Habe keinen Ha Verlust feststellen können, was mich vermuten lässt, es könnte ein PI Problem sein.
(habe die stand-alone Starnet Version benutzt)
VG, Daniel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, hab das GUI benutzt..
Also die Standalone
Hasterne.png
Starnetv2.png

wird einfach an der zu kurzen belichtungszeit liegen?
 
wird einfach an der zu kurzen belichtungszeit liegen?

Das liegt daran, dass bei solchen Bildern die kleinen Details nicht von Sternen unterschieden werden können. Das betrifft prinzipiell alle Bilder mehr oder weniger stark (je nach Software, je nach Objekt, je nach PSF). Dem auf Handy-Fotos konditionierten Betrachter fällt es aber nicht auf, wenn Details fehlen ;-)

Bei Schmalbandaufnahmen kann man die Information, wo ein Stern liegt auch auch aus Kontinuum-Aufnahmen extrahieren. Das reduziert die fälschlicherweise entfernten Details.

Sterne würde ich nur dann reduzieren (/ nur soweit) wenn diese stören (/ dass diese nicht mehr stören). Bei Galaxie lasse ich es.
 
Habe die neue Version 8 des StarXTerminators testen können (PS-Plugin in Affinity) und sie macht scheinbar einen sehr guten Job.
Gruß
Stefan
 

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  • M42_LRGB_starxterm NIK.JPG
    M42_LRGB_starxterm NIK.JPG
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Hallo,

warum rechnet StarXTerminator die Sterne nicht bis zum Rand heraus?

Habe ich eine falsche Einstellung gewählt? ( Viele Einstellmöglichkeiten
gibt es bei dem Tool ja nicht )

Oder habe ich im Vorfeld bei einem Schritt schon etwas falsch gemacht?

starless.JPG


Grüße
Jürgen
 
Man kann es in der kleinen Abbildung zwar nicht so gut erkennen, aber genau dies wird der Grund dafür sein. Man kann gut den kreisförmigen Bereich um die Bildmitte herum sehen, in dem die Sternabbildungen noch gut waren und vom StarXTerminator auch als Solche erkannt wurden.

CS Dietmar
 
Hallo Ronald, halo Dietmar,

Danke für eure raschen Antworten und Einschätzungen.
Ist wahrscheinlich tatsächlich der Grund dafür.

Für eine problemlose Bildbearbeitung sind eben noch immer
"saubere" Rohdaten das Wichtigste.

Nochmals vielen Dank.

Grüße und cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen!
Abhilfe könnte hier der BlurExterminator schaffen. Der macht Sterne am Rand normalerweise schön rund und man kann seine Wirkung auf die Sterne beschränken.
Stellt sich natürlich die Frage, ob dessen KI die Sterne als solche erkennt.
Wenn es klappt, dürfte der StarExterminator danach alle Sterne erwischen.
Alternativ würde vielleicht auch eine sorgfältig erstellte Sternenmaske den Zweck erfüllen. Die Sternentfernung ist zwar ungeheuer beliebt, aber nicht immer das beste Vorgehen.
Gruß
Sebastian
 
Da stimme ich Peter zu! So wie es aussieht, verwendest Du einen Newton mit ordentlich Koma. Ich würde Dir die Nutzung eines Korrektors empfehlen.

CS Dietmar
 
Bei so massiven Verzerrungen wäre mein Rat, die Krankheit zu beseitigen statt an den Symptomen herumzuwerkeln
Für die Zukunft auf jeden Fall. Mein Tipp war nicht als Dauerlösung gedacht.
Aber diesmal hat er das Bild nunmal so vorliegen. Da das Kind im Brunnen liegt, muss man sehen, was man tun kann. Ich bin mir auch nicht sicher, ob BXT das schafft.
Gruß
Sebastian
 
Hallo,

danke für eure zahlreichen und hilfreichen Anmerkungen/Vorschläge.

Die Aufnahmen sind mit einem TS60/360 Refri ohne Flattener mit DSLR entstanden.

War auch nur als Test für Aufnahmen "Komet und heller Stern" gedacht, da ja
heute Abend der Komet C/2022 E3 ( ZTF ) nahe Mars vorbeifliegt. ( Leider
spielt das Wetter wieder einmal nicht mit! )

Ich könnte doch die Sterne manuell mit CloneStamp entfernen?

Grüße
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

bei einem einzelnen Foto geht es schnell mit der Bildbearbeitung - Restaurieren. Ansonsten nehme ich StarNetV2 was für meine Bedürfnisse gut funktioniert.

starless.jpg
 
bei einem einzelnen Foto geht es schnell mit der Bildbearbeitung - Restaurieren. Ansonsten nehme ich StarNetV2 was für meine Bedürfnisse gut funktioniert.
Hallo Harald,
geht mir genauso, seit StarNet++ herauskam (fuer lau ...) habe Ich den StarXterminator nicht wieder verwendet.

Der kommt sowohl mit Jürgen kleinen Kometen klar, wie auch mit anderen (leichten) Aberrationen. Ich hoffe man darf das in einem XYZXTerminator Thread ganz vorsichtig und sachlich sagen: StarNet++ hat meiner Erfahrung nach beim derzeitigen Stand der Dinge eine deutlich bessere Performance.
Gruss & CS
 
Hallo Harald,
geht mir genauso, seit StarNet++ herauskam (fuer lau ...) habe Ich den StarXterminator nicht wieder verwendet.

Der kommt sowohl mit Jürgen kleinen Kometen klar, wie auch mit anderen (leichten) Aberrationen. Ich hoffe man darf das in einem XYZXTerminator Thread ganz vorsichtig und sachlich sagen: StarNet++ hat meiner Erfahrung nach beim derzeitigen Stand der Dinge eine deutlich bessere Performance.
Gruss & CS
Hi Defunct,

das ist bei mir ganz anders herum :ROFLMAO:.

Ich muss vorausschicken, dass ich Starnet-Fan der ersten Stunde bin und ich damals Nikita Misiura gern die Füße geküsst hätte, für sein Programm. Aber mit meinen Daten hat SXT eine viel bessere Performance als Starnet. Es geht z. B. wesentlich schonender und präzider mit kleinen Galaxien und Nebelknötchen und anderen kleinen Objekten um, die keine Sterne sind. Und es hinterlässt viel weniger Reste größerer Sterne mit Halos, die man wegstempeln müsste. Aber das mag mit anderen Daten von anderen Leuten anders sein.

Es gibt aber noch andere objektivere Unterschiede. Starnet arbeitet nicht oder zumindest nicht gut mit linearen Daten. Das ist eine Rieseneinschränkung für Leute, die in ihren Workflows sternlose lineare Daten am Anfang der Bildbearbeitung benötigen, z. B. wenn sie saubere Kometenfotos stacken wollen oder aus vielfältigen anderen Gründen. Und StarXterminator arbeitet, anders als Starnet soweit ich weiß, im Batch-Modus und erzeugt sternlose Dateien und Sternmasken am Fließband. Das ist ein großer Vorteil, wenn man eine größere Anzahl von Bildern entsternen will, sei es für Kometen oder auch bei der Vorbereitung des Postprocessing bei Projekten mit vielen Einzelkanälen. Dankbar ist man dafür insbesondere, wenn man die CUDA Beschleunigung nicht nutzen kann.

CS Peter
 
StarNet++ hat meiner Erfahrung nach beim derzeitigen Stand der Dinge eine deutlich bessere Performance.
Ich bin nicht sicher, ob sich die Aussage so noch halten lässt. Wenn du den StarExterminator wirklich nicht mehr angefasst hast, dann ist dir da vielleicht ein Entwicklungsschritt entgangen? Mittlerweile liegt SXT in der Version 2.0.5 mit der AI Version 11 vor. Hast du den mal getestet?
Starnet++ in der Version 2 funktioniert bei mir nicht bei linearen Bildern. SXT ist das egal. Wenn ich beide mal gegenüberstelle kommt zumindest bei meinem Bildmaterial Starnet++ überhaupt nicht mit:
1676134934987.png

Links Starnet v2 (gestrecktes Bild), rechts SXT (linear). Schlecht sind beide nicht, aber SXT hat in meinem Bild überhaupt keine Artefakte mehr zurückgelassen und schlägt Starnet mit Leichtigkeit. Oder habe ich meinerseits eine neue Version von Starnet übesehen?
Die Tatsache, dass Starnet kostenlos ist, ist bei dem akzeptablen Leistungsunterschied allerdings ein Argument.

Gruß
Sebastian
 
Ich hab mal ein Einzelbild ( linear ) durch SXT und Starnet2 ( Stride128 und 256 ) laufen lassen.

Hier das Resultat:

StarXTerminator Starnet2 - Stride 158
StarXTerminator.JPG
Starnet2_Stride128.JPG



Starnet2 - Stride 256
Starnet2_Stride256.JPG


Bei meinen Aufnahmen/Daten hat Starnet2 die Nase vorn.
Auf den ersten Blick scheint es bei Starnet2 zwischen der Version Stride128 und Stride256 keinen Unterschied zu geben.

Aber bei hoher Vergrößerung gibt es zwischen beiden Schritten doch Uunterschiede.

Stride128 Stride256
Stride128.JPG
Stride256.JPG


Bei Stride128 ist der Kometenkern deutlich ausgebrannt.

Ich pflichte aber Peter uns Sebastian bei, dass es sicherlich darauf ankommt, für "was" und bei welchen Objekten man die Sterne entfernt.

Für Kometenaufnahmen dürfte sicherlich Starnet2 genügen; bei Deepskyaufnahmen und "Projekten" wird SXT wahrscheinlich die
bessere Wahl sein.
Ein gravierender Vorteil von SXT ist, wie Peter bereits erwähnt hat, dass damit eine größere Anzahl von Bildern "entsternt" werden kann.

Das Problem habe nun ich. Starnet2 liefert ein besseres Ergebnis, aber ich habe 40 Lights zu "entsternen" und jedes Einzelne mit Stride256
zu bearbeiten wird äußerst mühselig.
Die 40 Aufnahmen mit SXT zu bearbeiten dauerte bei meinem Rechner mehr als 3 Stunden, konnte aber den PC vor sich hinarbeiten lassen.


Wie in vielen Bereichen der Astrofotografie gibt es auch hier nicht die "eierlegende Wollmilchsau" :D


Vielleicht stacke ich mal die Kometenbilder und lasse Starnet2 über das Summenbild laufen.


Grüße
Jürgen
 
Es gibt aber noch andere objektivere Unterschiede. Starnet arbeitet nicht oder zumindest nicht gut mit linearen Daten. Das ist eine Rieseneinschränkung für Leute, die in ihren Workflows sternlose lineare Daten am Anfang der Bildbearbeitung benötigen, z. B. wenn sie saubere Kometenfotos stacken wollen oder aus vielfältigen anderen Gründen. Und StarXterminator arbeitet, anders als Starnet soweit ich weiß, im Batch-Modus und erzeugt sternlose Dateien und Sternmasken am Fließband. Das ist ein großer Vorteil, wenn man eine größere Anzahl von Bildern entsternen will, sei es für Kometen oder auch bei der Vorbereitung des Postprocessing bei Projekten mit vielen Einzelkanälen.
Beides sind behebbare Probleme... Die aktuelle Entwicklungsversion von Siril macht einrn Stretch, entsternt und macht den Stretch dann wieder rückgängig. Man bekommt also lineare Ergebnisse obwohl Starnet auf gestreckten Daten arbeitet.
Und auch auf Sequncen kann man Starnet++ damit arbeiten lassen.

Ciao, Udo
 
Hallo Jürgen,

dass Starnet die verformten, flächigen Sterne aus deinem Bild entfernt und SXT nicht, ist in diesem speziellen Fall wohl ein Vorteil. Aber das zeigt auch, dass in anderen Aufnahmen eben auch kleine Objekte und Strukturen die keine Sterne sind, Gefahr laufen, von Starnet eliminiert werden. Und das ist ein genereller Nachteil.

CS Peter
 
Andere Leute andere Erfahrungen, da sieht man's mal wieder...

Aber mit meinen Daten hat SXT eine viel bessere Performance als Starnet. Es geht z. B. wesentlich schonender und präzider mit kleinen Galaxien und Nebelknötchen und anderen kleinen Objekten um, die keine Sterne sind.
Tja, Ich vermute das duerfte der Preis dafuer sein, dass SXT beim Juergen am Rand nicht funktioniert. Sterne mit kleinen Aberrationen werden meiner Erfahrung nach bei Startnet++ ohne Probleme entfernt. Ist halt praktisch wenn das Guiding mal nicht so doll war und man "Eiersterne" rausnehmen und durch eine Nachbelichtung ersetzen will (oder aehnliches). Da ging es mir mit SXT wie dem Juergen, mal ging's, mal ging's nicht.

Es gibt aber noch andere objektivere Unterschiede. Starnet arbeitet nicht oder zumindest nicht gut mit linearen Daten.
Starnet++ in der Version 2 funktioniert bei mir nicht bei linearen Bildern.
Da habe Ich tatsaechlich ganz andere Erfahrungen als ihr beide(?). Ich ziehe mal spontan ein Bild aus meinem Kometenstack von Vorgestern, nur debayert und kallibriert (linearer geht's nicht, keine Generalprobe / ausgesuchte Daten und ohne Netz und doppeltem Boden ;) ):

starnet2.PNG

starnet1.PNG


... und das klappt mit StartNet++ und linearen Daten bei mir ohne Probleme (wie eigentlich schon immer) und schaut doch eigentlich schoen sauber aus.
Tipp/Hinweis meinerseits dazu vielleicht: Was solche Algorithmen meiner Erfahrung nach bei linearen Daten allgemein nicht so moegen, ist ein "doofer" Offsetwert der Kamera (und dann abgeschnittene Pixel mit Intensitaet Null) und speziell bei SN++ brutalst ausgebrannte Sterne. Dann geht das bei mir auch (teilweise) schief.

Das ist eine Rieseneinschränkung für Leute, die in ihren Workflows sternlose lineare Daten am Anfang der Bildbearbeitung benötigen, z. B. wenn sie saubere Kometenfotos stacken wollen oder aus vielfältigen anderen Gründen.
Ja das stimmt, es gibt da einen Bug: Setzt man Starnet++ in einem PI Prozesscontainer ein, dann funktioniert die "lineare Option" nicht. Das liegt nach kurzer Recherche (muesste Ich jetzt im PI-Forum wiederfinden, habe Ich mal vor ein paar Wochen recherchiert) aber wohl nicht an Starnet++, sondern da laeuft in PI was aus der Spur: Der ein oder andere Algorithmus hat das auch, es werden im Batchmode Teile der Parametrisierung (in dem Fall die SN++ Option "linear") vom Processcontainer nicht weitergereicht wird.
Das gehoert mal repariert, das ist schon richtig.

Kann man aber auch fuer Kometen gut 'drumherumarbeiten, dieses Bild hier

starnet6.PNG

waren z.B. 150 Bilder und Starnet++ hatte vor dem "Kometenstacken" die Sterne mit dem Process Container 1A herausgezogen. Das hab' Ich auch nicht per Hand gemacht :eek:

Zum Thema CUDA: Mein PI-Rechner hat 24-Kerne (und nur eine Nvidia 1080 GPU), da ist StarNet++ in etwa doppelt so schnell wie SXT.

Schlecht sind beide nicht, aber SXT hat in meinem Bild überhaupt keine Artefakte mehr zurückgelassen und schlägt Starnet mit Leichtigkeit.

Hier ein Beispiel mit "linearem SN++ Entsternen" (oben) und bei aufgesteiltem Kontrast (unten). Da gibt's keine besonders grossen (in diesem nicht explizit sondern komplett willkuerlich ausgewaehlten Beispiel sogar gar keine) gruseligen Artefakte und eine ziemlich konsistente Performance zwischen linear/aufgesteiltem "Entsternen".

starnet3.PNG


Das schaut doch sehr ordentlich aus.

Mittlerweile liegt SXT in der Version 2.0.5 mit der AI Version 11 vor. Hast du den mal getestet?
Hier zum Vegleich das Ergebnis mit der letzten Version von SXT frisch von der Webseite:

starnet4.PNG


Unterschiede muss man schon mit der Lupe suchen. Aber natuerlich gibt es die, man sieht's wenn man die "entsternten" Bilder voneinander abzieht:
starnet5.PNG


Gruss & CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das stimmt, es gibt da einen Bug: Setzt man Starnet++ in einem PI Prozesscontainer ein, dann funktioniert die "lineare Option" nicht. Das liegt nach kurzer Recherche (muesste Ich jetzt im PI-Forum wiederfinden, habe Ich mal vor ein paar Wochen recherchiert) aber wohl nicht an Starnet++, sondern da laeuft in PI was aus der Spur: Der ein oder andere Algorithmus hat das auch, es werden im Batchmode Teile der Parametrisierung (in dem Fall die SN++ Option "linear") vom Processcontainer nicht weitergereicht wird.
Das gehoert mal repariert, das ist schon richtig.
Hallo,
ich sehr gerade, das es für StarNet++ ein Update vom 10.02.23 gibt.

Zitat:

"Small PI plugin update​

StarNet’s image container previously was bugged and only had mask option. This is now corrected and all options are showing correctly, which should help to run StarNet on batches of images"

CS Dietmar
 
Hi Dietmar,
Danke fuer den Hinweis !
Hallo,
ich sehr gerade, das es für StarNet++ ein Update vom 10.02.23 gibt.
Zitat:

"Small PI plugin update​

StarNet’s image container previously was bugged and only had mask option. This is now corrected and all options are showing correctly, which should help to run StarNet on batches of images"
CS Dietmar

Da ist wohl bei C/2022e3 nicht nur einer in Juergens Problem gestolpert ... ;)

Ich hab's mit einem PI "Process Container" geloest und wie der Udo halt kurz angesteilt, Sterne 'raus und zurueck zu linear.
War jetzt auch kein Drama, aber so isses sauber geloest.
Gruss & CS
 
Das Problem habe nun ich. Starnet2 liefert ein besseres Ergebnis, aber ich habe 40 Lights zu "entsternen" und jedes Einzelne mit Stride256
zu bearbeiten wird äußerst mühselig.
Die 40 Aufnahmen mit SXT zu bearbeiten dauerte bei meinem Rechner mehr als 3 Stunden, konnte aber den PC vor sich hinarbeiten lassen.
Kurze Frage Juergen:
Wenn wir hier vom "Process Container" in PI reden, dann bist Du im Bilde, was das Ding macht?
Man kann damit Listen von Bildverarbeitungsschritten zu einem "Skript" zusammenfassen und dann mit einem zweiten kleinen Helferlein, dem "Image Container" einen Kuebel Bilder da hineinkippen. Damit kann man automatisch mehrere Arbeitsschritte ueber mehrere Bilder laufen lassen, ohne das per Hand klicken zu muessen.
Das erlaubt dir deine Kometendaten automatisch durchzumangeln...
Wenn Ich hier Eulen nach Athen trage, dann nix fuer ungut, falls das gerade wie "Chicago, Aegypten, gelbes Fahrrad" klang, dann frag' halt kurz, dann wird's erklaert...

Viel Spass beim Kometen-Stacken....

Gruss & CS
 
Guten Morgen @Defunct,

ich habe das von @DietSky gefundene Update für PI installiert und an meinem letzten Bild von Barnard 39 und Umgebung ausprobiert. Dein Beispiel war für eine Sternentfernung eine eher einfache Aufgabe. Wenn es komplizierter wird, werden die Unterschiede größer.

Folgendes habe ich gesehen:

Auf meinem Rechner (ENVY mit 20 Kernen, 64 GB RAM, CUDA) ist Starnet deutlich langsamer:

1676189708504.png


Starnet hat nicht mit der linearen Datei funktioniert. Ein Ausschnitt:

1676189519597.png


An der mit STF gestreckten Datei hat Starnet an den hellen großen Sternen und den Sternen im Reflexionsnebel Reste übrig gelassen und Artefakte produziert. Hier das ganze Bild:

Orig.jpg


SN.jpg


SXT.jpg


In der 300% Vergrößerung des Reflexionsnebels:

Orig_kl.jpg


SN_kl.jpg


SXT_kl.jpg


Die von dir beschriebene Technik mit der Serienverarbeitung von Bildstapeln mit Starnet und "Process Container" habe ich leider nicht verstanden.

Wie schon gesagt. Ich mag Starnet und will es nicht schlecht machen, habe es lange und mit viel Spaß eingesetzt. Der Wechsel zu SXT erfolgte damals nach einer Menge Vergleichstests. Neben der Performance spielte es auch eine große Rolle, dass SXT auch als Plugin für PS funktioniert und dort flexibel in den Workflow eingebunden werden kann.

CS Peter
 
Servus Pete,

was mir an deinen Versuchen oben direkt negativ auffällt ist, du lässt das Programm über ein Bild mit Stacking Rändern laufen. Für mich nur logisch dass dann schlechte Ergebnisse heraus kommen. Ich kenne und nutze jetzt nur Starnet V2, allerdings steht zumindest dort in der "ReadMe" Datei, dass sämtliche Ränder vom Stacken etc. vor der Bearbeitung entfernt werden müssen. ;)

VG&CS
Matthias
 
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