Gravitationsleistung der Erde wurde als 200 W gemessen

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Hallo Melissa,
vielen Dank für Deine klärenden Worte.
"höherer Unsinn" und "erstmal Grundlagen lernen" ist natürlich völlig unangebracht und unsinnig, aber auch zu solchen Sätzen lässt man sich hier ab und zu hinreissen. Doch auch diejenigen, die so etwas schreiben, kommen schnell wieder runter......
Ich gehe davon aus, dass du da drüber stehst......

Ich lese: 5 Semester Physik und dann Medizin........alle Achtung!

Den Hut ziehend

Dietmar
 
jojo, ist schon manchmal ein Haifischbecken hier ... aber so lernt man/frau schneller schwimmen :devilish:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hehe ... tja, ein Haifischbecken ist auch für Haie kein Wellness-Whirlpool :LOL:
 
Liebe User,


Humor ist eine Eigenschaft, die wir hier im Forum sehr begrüßen und ohne die es, egal, wie es gerade in der Welt aussieht, meiner persönlichen Meinung nach nicht geht. Dass die Idee des 1.April-Scherzes sicherlich auch zum Humor gehört, welcher Qualität auch immer, ist sicher ebenso unbestritten.

Scherze am 1. April sind aber in diesem Thread vordergründig gar nicht das Thema, weder durch die Fragestellung noch durch die gegebenen Antworten.

Einige der, und in diesem Zusammenhang muss man das leider erwähnen, männlichen User scheinen den Thread als willkommene Gelegenheit anzusehen, ihre längst überholten sexistischen Ansichten zum Besten zu geben, die wir hier nicht im Detail wiederholen möchten.

Statt jedoch sein eigenes Verhalten zu reflektieren, werden User, die auf dieses aufmerksam machen, auch noch angegangen. Vermutlich wird auch nach diesem Post wieder nach mehr Toleranz gewissen Aussagen gegenüber verlangt. Toleranz ist jedoch keine Einbahnstraße.

Wir möchten daher erneut nicht nur an unsere Netiquette, sondern auch an unsere Nutzungsbedingungen, hier insbesondere §3, erinnern.

Abschließend möchten wir klarstellen, dass auf Fehler in Gedanken und Fragestellungen selbstverständlich aufmerksam gemacht werden soll. Ebenso selbstverständlich sollte der gebrauchte Ton sein, denn der macht ja bekanntlich die Musik.



Für die Moderation

Volker
 
Hallo!

Völlig unabhängig vom ersten April und der Absicht der Threadstarterin würde ich gerne das eigentliche Thema wieder aufgreifen. Graviationswellen interessieren mich persönlich nämlich sehr, ebenso wie die Messtechnik, die dafür notwendig ist. Ich versuche, mich diesbezüglich auch einigermaßen auf dem aktuellen Stand zu halten.
An die Kollegen, die ausser gehässigen Kommentaren („Oberblockwarte“) nichts sachliches zum Thema beizutragen haben, äußere ich hiermit die ernsthafte Bitte, den Thread und die ihnen so unangenehmen Teilnehmer doch einfach zu ignorieren, gerne per „Ignorieren“-Knopf für immer. Das ist nicht schwer! Ein Klick und weg sind die, die Oberblockwarte.

Bezug nehmen möchte ich jetzt den letzten Beitrag zum Thema, der hier zu finden ist:

Ich weiß sehr wohl was ein Quasar ist. Die Quasaremmission stammt aus einer stark leuchtenden Akkretionsscheibe, die ein supermassives schwarzes Loch im Zentrum einer Galaxie umgibt. Meine Frage bezog sich nicht auf die Gravitationsleistung der Erde bei der Sonnenumkreisung, sondern ich wollte die Quelle erfahren, in der durch Messung von Quasarstrahlung ein Wert für die Erdgravitationsleistung von 200 W erhoben wurde. Wieso auch 200 Watt ist Zufall. Der genaue Hergang des Experiments war nicht ausreichend beschrieben, oder ich habe ihn seit 2018, als der Artikel erschien, wohl vergessen. Vermutlich haben die Forscher die Spektralverschiebung der Quasarstrahlung durch die Gravitationsleistung der Erde im Vergleich zu Messungen im Weltall benutzt, um die Erdgravitationsleistung zu bestimmen. Auch Pound und Rebka haben ein ähnliches Experiment gemacht, indem sie die Frequenzverschiebung von Gammastrahlen durch die Gravitationswirkung unten in der Apparatur ggü. den Photonen oben bestimmt haben. Prof. Hänsch aus München, Nobelpreisträger, hat später ein sehr sensitiven Frequenzmessgerät hierfür gebaut. Die Gravitationsleistung der Erde mittels Quasarstrahlung würde man z.B. durch diese Frequenzdifferenz (delta f = f*ga/c^2, a ist die Ablenkung) berechnen können.
Da finden wir wieder neue Begriffe, vor allem die Gammastrahlung wird in den Ring geworfen, sowie einige Namen. Gestern Abend habe ich ausgiebig gesucht mit dem, was mir zuhause dazu zur Verfügung steht, also Google und Reseachgate. Mit verschiedenen Kombinationen aus Schlagworten und Namen, wobei ich die Ergebnisse teilweise noch auf das angegebene Jahr 2018 eingeschränkt habe. Viele der gefundenen Artikel habe ich weit genug quergelesen um feststellen zu können, dass der gesuchte bisher nicht dabei ist. Falls es ihn geben sollte, findet ihn vielleicht noch jemand.

An dem obigen Zitat irritiert mich aber folgender Ausschnitt, der unbedingt noch weiterer Klärung bedarf: „Meine Frage bezog sich nicht auf die Gravitationsleistung der Erde bei der Sonnenumkreisung, sondern ich wollte die Quelle erfahren, in der durch Messung von Quasarstrahlung ein Wert für die Erdgravitationsleistung von 200 W erhoben wurde.
Was für eine „Erdgravitationsleistung“ kann es ausser derjenigen geben, die in Form einer Gravitationswelle während des Umlaufs um die Sonne abgestrahlt wird? Das einzige was mir dazu einfällt ist die „Kelvin-Helmholtz-Kontraktion“, bei der die „Gravitationsenergie“, d.h. die potentielle Energie, bei der Bildung von Sternen und Planeten in Wärme umgewandelt wird. Es wird vermutet, dass ein Teil der Wärmestrahlung von Jupiter und Saturn heute noch dadurch verursacht wird. Im Fall der Erde soll dieser Prozess aber schon vor Milliarden Jahren einen Gleichgewichtszustand erreicht haben.

Worüber kann man sich sonst in diesem Zusammenhang Gedanken machen? Vielleicht die indirekte Bestimmung der von der Erde abgestrahlten Gravitationswellen durch Messung der Dopplerverschiebung im Gammastrahlenbereich an einem Quasar (alle diese Begriffe tauchen oben „irgendwie“ auf).
Grundsätzlich ist das möglich. Auf ihrer Bahn um die Sonne fliegt die Erde mal auf den Quasar zu, mal entfernt sie sich. Wir werden also zwei verschiedene Frequenzen empfangen, deren Dopplerverschiebung sich aus der Entfernung des Quasars vom Sonnensystem und der Bahgeschwindigkeit der Erde um die Sonne zusammensetzt. Durch die Abstrahlung von Gravitationswellen wird die Erde auf ihrer Bahn langsamer und der Erdbahnradius nimmt ab. Oben habe ich schon geschrieben, dass wir uns dabei in der Größenordnung von 10^-15m pro Jahr bewegen (alle 10.000 Jahre ein Atomdurchmesser). Zwischen Radius und Bahngeschwindigkeit herrscht ein linearer Zusammenhang, die Änderung der Bahngeschwindigkeit wird also auch im Bereich von 10^-15m/s liegen.
Wenn wir unsere Messung also regelmäßig, im Abstand von Jahren, wiederholen, wird die Verlangsamung der Erde auch in der gemessenen Dopplerfrequenz auftauchen. Weit hinten in den Nachkommastellen, aber der LIGO Gravitatioswellendetektor kann auch Längendifferenzen in Bruchteilen von Atomdurchmessern feststellen, physikalisch und technisch also nicht grundsätzlich unmöglich.
Mit welchen Geräten werden aber kosmische Gammastrahlen gemessen? Das sind derzeit vor allem die Satelliten „Integral“ (ESA) und „Fermi GST“ (NASA). Phantastische Meßgeräte, von denen man leider nicht viel hört, obwohl sie u.a. schon den Zusammenhang von Gammastrahlenausbrüchen und Gravitationswellen nachweisen konnten. Nur weit entfernt von der hier geforderten Genauigkeit. Die Papers mit Daten dieser Satelliten (zumindest die „Stichproben“, die ich mir angeschaut habe), geben Fehlerintervalle im Bereich von 3% des Meßwertes an. Sozusagen Lichtjahre von dem entfernt, was hier nötig wäre, um es trivialphysikalisch auszudrücken.

Deswegen würden mich weitere Informationen brennend interessieren!

Viele Grüße
Maximilian
 
Toleranz ist jedoch keine Einbahnstraße.
Nun, da ich einer der Angesprochenen bin, der hier "platinblond" empfohlen hatte, soviel dazu.

Ich halte das Eingangsposting ja mit für mindestens 95% Sicherheit für einen (weiteren ... ;)) purer Trolling-Thread. Dass dies eine Melissa sein soll, naja, gänzlich ausschliessen lässt sich das nicht, wie immer im Internet, wahrscheinlich ist es aber käumlich.

Die Problematik bei politischer Korrektheit, der sich der/die Moderator/ion meint hier mit Inbrunst widmen zu müssen, ist ja mitunter, dass bei Jenen durch diesen Fokus der Blick fürs Ganze bzw. das sozusagen Übergeordnete als allererstes stark leidet. Und dass man jenes für mich recht offensichtliches Trolling moderatorseitig auch noch meint "unterstützen" zu müssen, geradezu grotesk.

Ein Beitrag fürs Forum wird solcherlei nie werden, ausser die Datenbank zu füllen. Typisch für das Trolling hier (und woanders) ist m.E. das bedienen sämtlicher Aufmerksamkeit-Trigger, die da z.B. wären: Kinder, Armut, ja "Weiblichkeit", "Ungerechtigkeit", "verkanntes Genie" usw. usf.. Die Bedienung jener Klaviatur ist wirklich simpel. Und diesbezüglich scheint es mir, dass alle 1-2 Wochen hier 1. April ist.


Aber gut. Jene die glauben WOLLEN!, sind unvermeidlich. Ist ja eine etwas neuere, auffällige Erscheinung. Wie die Beteiligung am Thread hier eindrücklich beweist. Wie immer wünsche ich auch hier viel Glück damit.

Auf die (kleine) Gefahr hin, hier falsch zu liegen, mit Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

also für mich hat sowohl der Ausgangspost mit dem Stichworten Quasar statt mM Pulsar und Gravitationswelllen und auch der nachfolgende jetzt mit der Blau/Rotverschiebung durch ein Gravitationsfeld einen wenig sinnvollen Zusammenhang. Ich habe daraus und schließe es weiterhin, ausser es ist so abgehoben, dass ich auch nach einem abgeschlossenen Physik-Studium die Zusammenhänge nicht verstehe oder sie sind schlecht erklärt, dass hier gewisse Grundlagen fehlen.

Wenn es jetzt also im Gegensatz zum Anfangspost um Blau/Rotverschiebung von Photonen in einem Gravitationsfeld geht zB das Experiment von Pound und Rebka, dann gibt es da ja die ganz einfache klassische Herleitung, indem man einem Photon über E =mc^2 eine Masse zuordnet und diese Masse wie einen normalen Körper in einem Gravitationsfeld betrachtet.

Für die gewonnene/verlorene Energie eines Körpers m in einem konstanten homogenen Feld der Erde g aufgrund der Höhe H gilt die bekannte Formel:

E = g * m * H

Man kann das auch als Leistung des Gravitationsfelds an einem Körper betrachten:

dE/dt = g * m * dH/dt

für ein Photon gilt:
dH/dt = c
m= h * v / c^2

also ist die Leistung an einem Photon
dE/dt = g * m * c = g * h * v / c

(keine Gewähr für die Richtigkeit der Formeln ;) )

So eine klassische Betrachtung zur Leistung eines Gravitationsfelds habe ich aber nirgends gefunden. Wahrscheinlich ist es sehr unüblich das so zu sehen.
Ausserdem ist diese klassische Betrachtung eines Photons über eine Art Masse durch E = mc^2 sowieso völlig falsch, aber führt zum richtigen Ergebnis. ;)

Gruß
Peter
 
Nun, ich vermute mal, es handelt sich um eine Verwechslung. Einmal ist von einfallender Strahlung die Rede ist (wie z.B. Pound-Rebka), einmal von ausgehender (Gravitationswellen). In beiden Fällen spielt Gravitation eine Rolle, dadurch ist dann -evtl- 'was durcheinandergeraten.
Da von Messungen die Rede ist, liegt m.E. zumindest ersteres nahe. Die Gravitationswellen-Abstrahlung durch den Erdumlauf könnte man ja auf der Erde selbst nicht messen. (Bzw., Spitzfindigkeit, vielleicht doch, möglicherweise ist der gemeinsame Schwerpunkt von Erde und Sonne der Ursprung der Gravitationswellenstrahlung).
Hehe, je mehr man drüber nachdenkt, desto mehr verdreht es einem das Hirn. Dann lieber nochmal von vorne anfangen und genau bezeichnen, welcher Effekt gemeint ist.
-cb
 
Lieber Maximilian,

was du schreibst klingt sehr plausibel. Vielleicht haben ESA oder NASA mitgewirkt, um indirekt Erdgravitationswellen zu quantifizieren. Und der Faktor 10^-15 m taucht auch in meinen Nachrechnungen auf. Ich kann mich bei dem Artikel auch an die Erwähnung von ESA erinnern. Und 200 W Gravitationsleistung sind ebenfalls glaubhaft. Und sie haben das gemessen, das stand ganz sicher drin. Und es ging nicht um die Umkreisung der Sonne.

Die Frequenzverschiebung könnte man ja messen, wie du sagtest. Und wenn man ganz grob zusammenrechnet: mit der Masse der Erde kommt man tatsächlich auf eine Zahl der Größenordnung von 10^2. Also ist 200 W vielleicht richtig, ich kann mich sehr genau an diese Zahl erinnern, weil ich mich gewundert habe, dass keine Kommazahlen bei einer Messung angegeben waren. Aber 200 W war wahrscheinlich nicht die Messung, sondern eben Frequenzdifferenzen oder Ähnliches.

Herzlichen Dank und liebe Grüße

Melissa
 
P.S. Im Internet wird irgendwie viel gelöscht. Vor allem auch Berichte über Impfkomplikationen im ARD online.

LG Melissa
 
... Und 200 W wären ja schlüssig, weil die Hauptanziehungsquelle die Sonne ist, und die Umkreisung um die Sonne schon 196 W ausmacht....
 
Lieber Peter,

Bei deiner kurzen Rechnung stimmt alles bis auf dH/dt = c. Das stimmt nicht, denn H ist senkrecht zur Flugrichtung der Photonen (siehe Ablenkung Photonen durch große Massen). Statt /c lautet es dann: v/c^2. v ist die Ablenkungs- Geschwindigkeit.

LG Melissa
 
Hallo Melissa, hallo Peter, und die anderen, die sich offenbar in dem Thema auskennen,

möchte mal jemand von Euch in kurzen Worten erklären, was es mit dieser Gravitationsleistung auf sich hat?

Ihr sprecht hier von seeeeehr großen Körpern und von Kräften, die diese großen Körper zusammenhalten, und diskutiert über eine so relativ kleine Leistung von knapp 200W? .......ich würde es mir gern vorstellen können.....

Danke im Voraus.

CS

Dietmar
 
Im Internet wird irgendwie viel gelöscht. Vor allem auch...
Da steckt bestimmt die Gravitationswellenmafia dahinter ... :ROFLMAO:

möchte mal jemand von Euch in kurzen Worten erklären, was es mit dieser Gravitationsleistung auf sich hat?
Ich kann aktuell leider nur Westentaschenphysik beitragen, aber das reicht viell. für den Anfang. Die Experten können ja später übernehmen. Hilfreich ist da u.U: die Analogie zur Elektrodynamik. Geladene Körper erzeugen ein Feld. Das ist erstmal statisch. Da wirken die Anziehungskräfte, und wenn man Körper gegen die Anziehung auseinanderzieht, ist das quasi gespeicherte Energie. Genauso wie im Schwerefeld der Erde. Soweit so einfach. Wenn jetzt geladene Teilchen hin u- herfliegen, d.h. wechselnd beschleunigt werden, oder eben auf einer Kreisbahn um einen entgegengesetzt gepolten Kern fliegen (dort sind sie ja auch ständig einer Beschleunigung ausgesetzt, die permant zur Richtungsänderung führt im Vergleich dazu, einfach stur geradeaus zu fliegen), dann werden elektromagnetische Wellen ausgesandt. Also nix mehr statisches, sondern die Energie des Feldes bewegt sich raus in den Raum. Funk, Radio, etc. Warum das so ist, weiss der Geier.
Mit dem Gravitationsfeld ist das nun irgendwie ähnlich, da gibts auch das statische Feld, und wenn dann Massen umeinanderkreisen, sollten dann doch auch Wellen , also Energie, ausgestrahlt werden. Das war die schlaue Theorie von Einstein & Co. Nun ist die Gravitation von allen physikalischen Kräften die kleinste, da muss man eben mit viiieeel Masse ranklotzen, um wirklich 'was zu bewirken. Dann kommt natürlich noch dazu, dass die Wellenfront sich wie eine Kugelfläche ausbreitet, von einer Action mit 2 fetten schwarzen Löchern irgendwo im All kommt hier bei uns nicht mehr viel an. Zum Glück, würde uns nicht gut bekommen, ständig von durchziehenden Wellen 2 od. 3 fach in die Länge gezogen od. gestaucht zu werden. Und wenn die Erde hier so langsam um die Sonne öttelt, können beide natürlich mit schwarzen Löchern nicht wirklich mithalten. Kommen anscheinend wohl nur schlappe 200W raus ..
Wobei das schon reichen würde, seinen Akkupack für eine Astro-Photo-Nacht aufzuladen. Allerdings gibts 200 W für die gesamte Erde, die musst du dir mit all den anderen Astro-Kollegen teilen.
-cb
 
Hi Melissa,
Bei deiner kurzen Rechnung stimmt alles bis auf dH/dt = c. Das stimmt nicht, denn H ist senkrecht zur Flugrichtung der Photonen (siehe Ablenkung Photonen durch große Massen). Statt /c lautet es dann: v/c^2. v ist die Ablenkungs- Geschwindigkeit.
ich verstehe dich nicht.
Ich dachte es geht um Blau/Rotverschiebung von Photonen im Gravitationsfeld.
Das geht natürlich nur parallel zum Feld. Senkrecht zum Feld gibt es nur Ablenkung.
Keine Ahnung auf was du hinaus willst.

Zeig doch mal bitte deine Nachrechnung und was die überhaupt berechnen soll.

Gruß
Peter
 
Der 1. April ist dieses Jahr wohl besonders lang. Der geht jetzt schon seit 4 Tagen!

Viele Grüße
Johannes
 
Ich suche nach einem Wert von 200 W, der als reine Erdgravitationsleistung an Quasarstrahlung gemessen wurde. D.h. mit welcher Leistung die Strahlen des Quasars von der Erde angezogen (abgelenkt) wurden. Kennst du den Artikel?
Zu dem Wissenschaftlichem: für die Berechnung habe ich verwendet: die Masse eines Protons, den Protonenradius (nach Hänsch), die Gravitationskonstante G und den Trägheitsfaktor bei einer Kugel 5/2.
Mich haben die Worte wie "höherer Unsinn" und "erstmal Grundlagen lernen" geärgert. Natürlich verstehe ich auch Humor, vor allem am 1. April. Ich habe 5 Semester Physik studiert, dann mich doch für Medizin entschieden.

Hallo Melissa, dafür, dass du 5 Semester Physik studiert hast, lieferst du hier aber ein ziemlich grausliches Garbledegook ab. Wer soll denn das verstehen? Wobei du getrost davon ausgehen kannst, dass hier kollektiv einige wissenschaftliche Erfahrung versammelt ist.

Du erwähnst Ted Hänsch vom MPI für Quantenoptik im Zusammenhang mit "Quasarstrahlung". Bei seinen optischen Präzisionsmessungen ist er u.a. mal der Frage nachgegangen, ob gewisse Naturkonstanten wie die Feinstrukturkonstante α vielleicht gar nicht konstant, sondern zeitlich variabel sein könnten. Was sich dann möglicherweise in den Spektren von sehr weit entfernten Objekten, sprich Quasaren offenbaren könnte.

In seiner Nobel Lecture: Passion for precision weist er auf etwas seltsame Messergebnisse vom Keck Observatory hin, die so eine Variabilität von α möglicherweise nahelegen könnten, obgleich das sicher nicht allgemeiner Konsens ist, und eigene Untersuchungen dazu:

New Limits on the Drift of Fundamental Constants from Laboratory Measurements

Es wäre sicher hilfreich, wenn du deine Fragen etwas konkreter formulieren würdest, durchaus auch unter Angabe von Literaturquellen, anstelle sie wie die Prinzessin Turandot als kaum verständliches Rätsel zu verpacken.

Es sei denn, das Ganze sollte wirklich nur ein Aprilscherz sein ...

Nichts für ungut,
mit freundlichen Grüßen,
Peter
 
Lieber Maximilian,

könnte man mit diesem (Doppler)Verfahren, das Du beschrieben hast, auch die Frequenz der Gravitonen(strahlen) berechnen, die von der Erde abgestrahlt werden?

Liebe Grüße

Melissa
 
Mit der Frequenz könnte man aus der Stahlenleistung von 200 W delta N / delta t berechnen, also die Anzahl an Gravitonen, die pro Sekunde abgestrahlt werden. Das wäre auch sehr interessant für mich. Das entspräche in etwa einem Gravitonenstrom von 10^36/s .....
 
Äh, was ist denn ein Graviton? Das liest sich, als ginge es um ein Teilchen....?

CS

Dietmar
 
Hi,

Gravitonen sind nur eine theoretische Spekulation und sie sind nicht nachgewiesen und es wird wahrscheinlich auch nie möglich sein, da man dazu extrem hohe Energien benötigen würde.

Also ist das ganze etwas sinnfrei (vielleicht doch Aprilscherz ;) ).

Gruß
Peter
 
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