Erste Nacht mit diesem Equipment

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RedCat51

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Hallo Forum,

ich bin absolut neu in der Astrofotografie und in der Fotografie generell, und ich habe momentan dieses Equipment zur Verfügung:

SkyWatcher Star Adventurer
Canon EOS 6D
William Optics RedCat51

Ich möchte nun demnächst das erste mal rausgehen und das alles ausprobieren, ich dachte da an den Herznebel. Habt ihr eventuell irgendwelche Tipps, worauf ich achten sollte, und auf was ich verzichten sollte? Vielleicht ist es hilfreich am Anfang gewisse Dinge wegzulassen, weil sich das positiv auf den Lerneffekt auswirkt. Ich bin mir zum Beispiel nicht sicher, ob ich die Darkframes hinbekomme, weil sie ja bei gleicher Temperatur gemacht werden sollten. Ebenfalls hätte ich noch die Canon 18-55mm Kit Lens zur Verfügung.

Ich hoffe, das ist das richtige Subforum - habe sonst nichts mit "Anfänger" gefunden.

Liebe Grüße,
RedCat51
 
Hi,

schwer einzuschätzen, wie Dein Wissensstand ist. Ist auch die Astronomie für Dich neu oder nur die Fotografie?
Das gewünschte Objekt zu finden ist kein Problem für Dich? Du hast ja keine GoTo Montierung.

Darks sind meiner Meinung nach die einfachste Sache. EInfach einen Deckel vorne auf die Optik vor oder nach Deiner Foto-Session und bei gleichen Parametern 10-30 Bilder machen, fertig. Flats sind da schon aufwendiger, vor allem darf dazu nicht die Kamera abgeommen worden und alles muß mechanisch so bleiben wie in der Nacht. Die brauchst Du zum Beispiel für den Fall, dass Du Abschattungen oder Staubkörner im Lichtweg, insbesondere nahe dem Aufnahme-Chip hast. Darüber schon Gedanken gemacht?

Kannst auch die ganzen Flats, Darks und Bias beim ersten mal weglassen. Dann mal schauen, was rauskommt und Ergebnisse und Fragen hier posten.
Das ganze dann als Übung ansehen und sich Stück für STück bzw. Nacht für Nacht an immer bessere Ergebnisse herantasten.

Generell, wenn es Deine erste Astro-Fotografienacht ist, dann erst mal tagsüber das Handling mit dem Equipment üben und die Kameraeinstellungen vorbereiten (alles auf manuell). Alles mal im Wohnzimmer aufbauen und durchspielen. Im Dunklen ist das alles ungewohnt.

Vielleicht ist eine große Galaxie oder ein Sternhaufen besser für ein erstes Ziel... Da sieht man schon was auf der ersten Aufnahme :)

Grüße und viele Erfolg
Hartmut
 
Ist es eine astromodifizierte Canon 6D?
Falls nein, wäre es in der Tat für den Anfang evtl. besser auf M31 zu gehen. Wie Hartmut bereits sagte, besser zu finden und nach kurzer Belichtungszeit auf dem Display zu sehen (wichtig für die richtige Platzierung).
„Rote Nebel“ sind für eine Tageslicht DSLR schwierig da sie im Roten nicht wirklich empfindlich ist. M31, M33 und den Schleier Nebel würde ich dir daher empfehlen.

Über Darks, Flats und Bias würd ich mir am Anfang und vorallem im Sommer nicht so grosse Gedanken machen.

Je mehr Bilder du machst, desto besser wird das Ergebnis am Ende; auch ohne Darks….
 
Hi RedCat51,

der Herz-Nebel, IC1805 steht aber ziemlich tief im Moment. Nicht gut.

Gruß
Peter
 
Hallo RedCat51,

ein Blick in Stellarium und die Berücksichtigung Deiner örtlichen freien Sicht ermöglicht Dir die Planung der interessanten Objekte.
Mach Dir vorher Gedanken, wie Du scharf stellen kannst, also welche Hilfsmittel im Dunkeln Erfolg haben könnten (Barlow?).
Für den Anfang empfehle ich erst mal helle Sterne. Teste verschiedene Belichtungszeiten im Stand um die Wirkung der Erdbewegung zu sehen.
Dann versuche eine Polausrichtung und teste den Erfolg, bzw. wie lange Du maximal belichten kannst ohne strichförmige Sterne. Bis Dir punktförmige Sterne bei langer Belichtung gelingen, wird vielleicht schon die erste, derzeit ja kurze Nacht, herum sein.
Beachte, dass Wasserstoffnebel (eher rot) mit einer nicht astromodifizierten Kamera deutlich schwächer sind. Du könntest es aber derzeit mit M27 versuchen.
Von der Farbe unabhängig wäre evtl. noch M13 als Kugelsternhaufen erreichbar.
Zur Nachbearbeitung wäre ein Astroprogramm wie Fitswork gut für den Anfang.
Die tollen Bilder die Du hier manchmal siehst, benötigten evtl.: einen hohen+dunklen Standort, super Wetter, optische Filter, eine teure Nachführung incl. Guiding, eine gekühlte Astrokamera und/oder starke elektronische Filter.
Ohne das alles gehts aber auch, denn mit Fototechnik ist nun mal am Himmel viel mehr zu finden, als beim gleichen Teleskop ohne.

Viel Spaß
thomas314
 
Hallo RedCat.

Da es hier um machbar und einfach geht.
Ich würde dir empfehlen Bias auf jeden Fall zu machen.
Denn die sind wirklich Pille palle.
Nach den Lights einfach Deckel drauf, alles andere so lassen, BIS AUF DIE VERSCHLUSSZEIT.
Die stellst du auf kürzeste Zeit ein und machst dann auch so 30-50 Aufnahmen.
Bias sind temperaturunabhängig.
Und die einfachsten Kalibrierunsframes.

Ansonsten die üblichen Anfängertipps.
- alle automatiken der kamera ausschalten. (High ISO tauschen, Dunkelbildabzug usw)
- Fernauslöser benutzen (Kabel/infrarot, Apps, programmierbarer)
- penibel einnorden
- wenn möglich, eine bathinovmaske zum fokussieren nutzen
- auch sinnvoll, ein Leuchtpunktsucher
- eine kostenlose App für den Sternenhimmel zur Orientierung
Stellarium mobile ist kostenpflichtig als Handy app
- im Stellarium (PC Freeware) deine kameradaten und Teleskopdaten eingeben und schauen was objekttechnisch möglich ist
- ich vermute ISO 800 oder 1600 ist n guter Startwert bei der Canon.
- momentan ist Hauptbelichtungszeit so ca. 0-3 Uhr.
Hellere Objekte evtl. 23:30-3:30
Und Objekte über min. 30° Höhenwinkel wären sinnvoll.

Wie erwähnt, wenn nicht astromodifiziert, wird herz oder Selennebel schwer.

Filament dürfte tatsächlich lohnender sein.

Oder Sternenhaufen.

Das kitobjektiv taugt nicht wirklich viel.

Gruß Markus
 
Hi,

schwer einzuschätzen, wie Dein Wissensstand ist. Ist auch die Astronomie für Dich neu oder nur die Fotografie?
Ja die Astronomie ist neu für mich, also damit meine ich den Sternenhimmel und alle Objekte die darin zu finden sind. Habe so eine App auf dem IPad (glaube die heißt Stellarium) auf welcher ich dann bestimmte Objekte eingeben kann und der zeigt mir dann in 3d an wo im Himmel und wann ich dieses Objekt finden kann. So habe ich mir dann vorgenommen es zu finden, sobald ich weiß was ich denn fotografieren möchte. Ansonsten habe ich noch so eine runde manuelle Sternenkarte, aber keine Ahnung wie diese wirklich funktioniert.

Ich habe mir die letzten 2 Jahre immer mal wieder Videos angeschaut zu der ganzen Thematik, darunter einiges von Frank (astrophotocologne) und vieles im englischsprachigen Raum. Da hat sich über diese Zeit einiges an Theorie angesammelt, aber ich möchte jetzt nun doch einfach mal anfangen. Ich lerne besser aus der Praxis.

Flats sind da schon aufwendiger, vor allem darf dazu nicht die Kamera abgeommen worden und alles muß mechanisch so bleiben wie in der Nacht. Die brauchst Du zum Beispiel für den Fall, dass Du Abschattungen oder Staubkörner im Lichtweg, insbesondere nahe dem Aufnahme-Chip has
Ja ich weiß, nur dachte ich mir dass das im Gegensatz zu den Darks einfacher sein würde, da diese unabhängig von der Temperatur sind. Habe mir einige Beispiele dazu angeschaut, also wie man die machen kann. Wie gesagt, mein Problem ist immer nur wenn ich an die Temperatur der Darks denke.
Kannst auch die ganzen Flats, Darks und Bias beim ersten mal weglassen. Dann mal schauen, was rauskommt und Ergebnisse und Fragen hier posten.
Das habe ich mir auch schon gedacht, nur wusste ich nicht ob da überhaupt was rauskommen würde. Also in Deepskystacker zum Beispiel kann ich auch einfach nur die Lights stacken und fertig? Vielleicht ist das für den Anfang wirklich besser.
Alles mal im Wohnzimmer aufbauen und durchspielen.
Das ist eine gute Idee und natürlich habe ich das auch schon ein paar Mal gemacht. Werde ich dann aber auch noch ein bis zwei Mal tun bevor ich einen festen Plan habe was die erste Nacht betrifft. Ich glaube ich werde das alles auch schriftlich machen damit ich nichts vergesse.
Vielleicht ist eine große Galaxie oder ein Sternhaufen besser für ein erstes Ziel... Da sieht man schon was auf der ersten Aufnahme
Gibt's denn irgendeine Seite auf der ich sehen kann welche Objekte gerade gut zu fotografieren sind? Oder auch einfach irgendwelche persönlichen Tipps, ein paar wurden ja schon gepostet, danke dafür!

Aber die Kit Lens ist für jegliche Objekte unbrauchbar, richtig? Oder kann ich auch damit irgendwelche Nebel oder so aufs Bild kriegen? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.


Ja, das ist sie tatsächlich.
Wie Hartmut bereits sagte, besser zu finden und nach kurzer Belichtungszeit auf dem Display zu sehen (wichtig für die richtige Platzierung).
Wie gesagt, wenn der Herznebel schlecht ist, wäre ich für andere Optionen dankbar. Oder eben eine Website oder einen Katalog oder so, wo ich denn sehen kann, welches Objekte gerade gut zu fotografieren ist. Aber für den Anfang sind persönliche Tipps wohl besser, weil ich sonst überfordert werde mit den ganzen Möglichkeiten.
Über Darks, Flats und Bias würd ich mir am Anfang und vorallem im Sommer nicht so grosse Gedanken machen.

Also einfach weglassen? Aber mal nebenbei, was hat das mit dem Sommer zu tun?
Hi RedCat51,

der Herz-Nebel, IC1805 steht aber ziemlich tief im Moment. Nicht gut.

Danke für die Info, das habe ich nicht gewusst.
 
Mach dich erstmal Vertraut mit den Grundlagen der Astronomie. Du musst lernen, die Objekte und Sternbilder am Nachthimmel zu finden und nicht nur am Bildschirm.
Deine drehbare Sternenkarte hat eine ganz einfache Benutzungsanleitung auf der Rückseite.
Wenn man aber die Grundkentnisse wie Erddrehung, Polausrichtung usw nicht kennt, hilft sie auch nicht.
 
oder so, wo ich denn sehen kann, welches Objekte gerade gut zu fotografieren ist
Stellarium am PC.

Oben rechts kannst du kameradaten und Teleskopdaten eingeben.
Dann siehst du direkt was auf den Chip passt und was nicht.

Du kannst alles mögliche einblenden.
Höhenwinkel (AZ Modus oder EQ Modus)
Meridian usw.

Bei den angeklickten Objekten auf die Helligkeit achten.
Je kleiner die mag Zahl (auch Flächenhelligkeit) desto besser.
Denn es wird die benötigte Helligkeitsfähigkeit deiner Ausrüstung angegeben.

Gruß Markus
 
Moin,

welche "Kit-Lens" hast Du denn zur 6D - im Vollformat gab's da eigentlich zur Zeit der 6D keinen Schrott mehr. Für Widefields der Milchstraße geht da auf jeden Fall was. Andromeda dürfte da auch gehen. Das 18-55-Teil ist ein EF-S Objektiv, das geht nur an den "kleinen", läßt sich an die "große" wegen des anderen Bajonetts auch nicht ansetzen. Es erzeugt auch nur einen Bildkreis für APS-C.

Als Standard-Zoom für kleines Geld kann man das nehmen: Nahe Mint Canon Ef 28-105mm F/3.5-4.5 USM Standard Zoom Objektiv Aus Japan | eBay

Die "L"-Objektive sind viel teurer, allerdings auch besser. An die 6D gehen nur "EF" - keine "EF-S"-Objektive!

Ich würde Dir erstmal empfehlen, die Kamera auf die Montierung zu schnallen und mit Fotoobjektiven die ersten Schritte zu machen. Besorg Dir für kleines Geld z.B. ein manuelles Pentax 3.5/135 und teste Dich aus. Die manuellen Pentaxe sind, Weitwinkel wie Tele, sehr gut für ihre Zeit, damit kann man was anstellen, besser als die noch älteren M42-Sachen. Und es gibt passgenaue Adapter P-K -> EF.

Dann gehst Du, wenn Du mit Hilfe der Sternkarte oder PC Objekte einstellen kannst, ans den RedCat. Ich sage Dir vorher dass Du ohne Erfahrung außer den hellsten Sachen NICHTS finden wirst, Du mußt erstmal lernen, Dich da zu orientieren, entweder mit der Drehbaren Sternkarte oder dem PC und Planetariumsprogramm.

Grundsatz - je kürzer die Brennweite um so einfacher, um so ungenauer kann die Einnordung sein, um so mehr werden andere Fehler verziehen. Irgendwelche komplizierten DeepSky-Objekte würde ich mir erstmal aus dem Kopf schlagen! Nutz die angenehmen Nächte um so viel wie möglich zu üben, das ist wie mit einem G3 - irgendwann baut man es im Schlaf auseinander und wieder zusammen, das ist nix als Übung.

CS
Jörg
 
Hi RedCat,

ich habe ebenfalls einen kleinen Redcat-Refraktor; der macht viel Spaß :-)

Wie Klaus oben schon schrieb, mach dich bitte erstmal mit den Grundlagen vertraut; zuvorderst mit dem Polaralignment. Und das setzt voraus, dass du a) den Polarstern findest) und b) diesen vernünftig im Polsucher positionieren kannst. Ansonsten kannst du nicht nachführen und damit ist die ganze Fotografie hinfällig.

Grundsätzlich hab ich auch ein paar Bedenken wegen der Kombi Star Adventurer-Redcat. Ganz einfach wird das nicht und die Belichtungszeiten werden da vermutlich nicht besonders lang sein. Wegen der Kalibrierungsbilder empfehle ich Flats und Bias. Darks würde ich bei einer DSLR weglassen.

CS,
Ulrike
 
Ulrike,

ich denke RedCat hat andere Probleme als Kalibrierbilder, er muss erstmal den Polarstern finden, dann begreifen wie man einnordet, dann überhaupt was finden, er hat wie er sagt, ja Null Erfahrung. Da wäre er mit ner kleinen Goto-Montierung besser bedient gewesen.

Wenn das klappt kann er sich im 2. Schritt mit Kalibrieren befassen. Am einfachsten wie ich oben schrieb, Standard-Zoom an die 6D, am Weitwinkelende anfangen - zur langen Brennweite hintasten bis er die Nachführung hinkriegt, dann vllt. etwas längeres, 135 / 200mm, und wenn DAS klappt, den RedCat, wobei mir der für den SA zu groß wäre, aber das geht wenn er den Rest richtig drauf hat auch, wie Du schriebs halt mit nicht sooo langen einzel-Frames, dafür dann eben mehr...

CS
Jörg
 
Grundsätzlich hab ich auch ein paar Bedenken wegen der Kombi Star Adventurer-Redcat.
Hallo Ulrike und danke für die Antwort.
Aber kannst du mir vielleicht erklären, warum du bei dieser "Kombi" Bedenken hast?

Den Polarstern kann ich finden, das mache ich immer über den Großen Wagen. Also ich kenne den Polarstern, den Wagen und Kassiopeia, deswegen wollte ich anfangs ja auch den Herznebel fotografieren - weil er (wenn ich mich richtig erinnere) in oder an der Kassiopeia ist.
 
Hallo Ulrike und danke für die Antwort.
Aber kannst du mir vielleicht erklären, warum du bei dieser "Kombi" Bedenken hast?

Den Polarstern kann ich finden, das mache ich immer über den Großen Wagen. Also ich kenne den Polarstern, den Wagen und Kassiopeia, deswegen wollte ich anfangs ja auch den Herznebel fotografieren - weil er (wenn ich mich richtig erinnere) in oder an der Kassiopeia ist.
Die Star Adventurer ist eigentlich nur ein kleiner Startracker und für eine Kamera + Objektiv ausgelegt. Laut Datenblatt trägt die Monti 5 kg - die aber nicht unbedingt fotografisch. Man sollte für Fotografie die Montierung mit maximal 2/3 der angegebenen Tragkraft belasten. Der Redcat ist nicht schwer, aber die Kamera hängt ja auch noch dran. Ich habe momentan noch die Star Adventurer Az Gti hier rumstehen. Die trägt ebenfalls 5 kg und ich konnte damit und dem Redcat Fotos machen. Es geht also, aber ich hatte auch noch die Unterstützung vom Guiding, die du erstmal nicht hast. Also um es kurz zu machen: Selbst für den Redcat wäre eine stabilere Montierung von Vorteil.

Wie Jörg vorgeschlagen hat, würde ich es erstmal mit Kamera und Objektiv probieren. Je nach dem wie kurz die Brennweite ist, ist dann das Feld so groß, dass man kaum an irgendwelchen Nebeln vorbeifotografieren kann, wenn man auf die Milchstraße hält :). Der Redcat hat 250 mm Brennweite. Das ist nicht viel, aber du wirst als Anfänger auch damit den Herznebel nicht finden (und unter uns Pastorentöchtern: Ich würde ihn genauso wenig finden). Das Problem ist nämlich, dass du nichts siehst. Alles, was du machen kannst, ist in die ungefähre Gegend zu halten und eine Aufnahme zu machen und zu hoffen, dass du dann was vom Herznebel auf dem Display sehen wirst. Und das klappt ohnehin nur, wenn die Kamera astromodifiziert ist. Und du musst für die Testaufnahmen auch ordentlich die ISO hochdrehen. Also mache für den Anfang ein bisschen Widefield (Milchstraße) und wenn du mit den Grundlagen vertraut bist, kaufen dir eine kleine GoTo-Montierung für den Redcat und dann findet die Monti die Objekte für dich :cool:
 
Je nachdem was Du an Objektiven für's Vollformat hast, siehe mein Link...

CS Jörg
 

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Also einfach weglassen? Aber mal nebenbei, was hat das mit dem Sommer zu tun?
Darks sollten nahezu die gleiche Temperatur haben wie deine Fotos. Das ist im Sommer nochmal schwieriger. Im Winter kann man die Kamera in den Kühlschrank oder tagsüber rauslegen.
Je wärmer es wird desto stärker rauscht dein Bild. Das rettest du dann als Beginner auch nicht durch Darks.
Falsche Kalibrierungsframes (Darks, Bias, Flats) können einen in den Wahnsinn treiben.

Im Winter hast du es dann einfacher. Dein Foto rauscht weniger wegen der niedrigen Temperaturen und die dann erstellten Darks passen besser und zeigen dir den Zugewinn während der Bearbeitung.
 
Ach sorry, ich meinte die Canon 80D. Weiß nicht wie ich auf die 6D gekommen bin.

Das ist die Kamera mit Linse:
Das dürfte das IS STM oder die Version ohne IS sein. Die hab ich auch, ist brauchbar.

Dann empfehle ich Dir dazu am kurzen Ende das hier
IMG_20220623_222308_176.jpg

Tokina 12-24 f4 SD IF DX hier an meiner M(a), nicht zu groß, opt. bin ich zufrieden, trotz f4 was feines für Meteornächte und weite Felder.

CS Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Aber für Deep Sky Objekte nicht, oder? Wahrscheinlich nur für die Milchstraße und sowas, oder für was kann man so eine Linse noch gut benutzen in der Astrofotografie?

Und ja so eine ähnliche Linse wie deine wurde mir auch schon empfohlen, aber ich glaube die Marke war von Rokinon wenn ich mich richtig erinnere. Anscheinend irgendein guter Kompromiss zwischen Teleskop und normaler Linse.
 
Na ja, mit 55mm Brennweite ist das nix. Für einzelne DeepSky Objekte geht das schon in Richtung > 500mm, das hängt von der Größe ab. Schau Dir Mal Astrobin an, das kannst Du als Sammlung von Beispielen ansehen, da stehen die Aufnahmedaten exakt und detailliert bei.

CS Jörg
 
Also ich glaube ich lasse die RedCat erstmal zu Hause und spiele ein wenig mit der Kit Lens und dem Star Adventurer, um etwas reinzukommen. Ist wohl einfacher. Auch die Kamera muss ich erstmal kennenlernen.

Sollte ich dafür schon in RAW schießen, oder reichen da normale Bilddateien? Ich werde wohl erstmal probieren den Star Adventurer richtig auszurichten und einfach mal in den blanken Himmel reinhalten, und dann schauen was geht. Oder gibt's hierfür auch günstige Objekte? Wie gesagt, 55er Brennweite.

Und welche Kamera Einstellungen sollte ich hierfür beachten?

LG, RedCat
 
Speichere L+RAW. Dann kannst Du mit den jpg's rumspielen, hast aber immer noch die "Negative".

CS Jörg
 
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