Heliklaus
Aktives Mitglied
Ein Hunderter?Mein Gott! Ein Hunderter mehr oder weniger, was soll's ich kann das Geld eh nicht ........
Ist doch ganz einfach, oder?
Es geht um 1000 (Tausend)
Ein Hunderter?Mein Gott! Ein Hunderter mehr oder weniger, was soll's ich kann das Geld eh nicht ........
Ist doch ganz einfach, oder?
Hallo,es lebe die Marktwirtschaft. Man kann nicht immer nur die Vorteile genießen...
Man kann.der Marktwirtschaft kann man die Schuld nicht zuschieben.
Auch das. Betonung auf "auch".Die Probleme entstehen ja durch Eingriffe in die Marktwirtschaft.
Darüber wurden hunderte Bücher geschrieben...Glaubst Du denn, dass die Alternative zur Marktschaft (= Planwirtschaft) die Mangelprobleme besser lösen könnte?
So war es seit tausenden von Jahren.Alle Beteiligten leiden darunter. Außer die, die an den Hebeln der Macht sitzen und bestimmen können, wer was bekommt.
Die Marktwirtschaft kann auch ohne Regulierungen funktionieren. Sie wurde und wird überall wo Menschen sind (auch in Planwirtschaften) auch immer eingestzt. Ob bewußt oder unbewußt. Eine unregulierte MW kann aber zu Abhängigkeiten führen, die nicht erwünscht sind.Eine Marktwirtschaft ohne Regulierungen (Thatcherismus) und soziale Absicherung, Kollektiv-Verträge und und und... würde überhaupt nicht funktionieren. Sonst bräuchten wir nicht Tonnen an Abmachungen und Gesetzen damit sie halbwegs funktioniert.
Und was ist die Alternative?Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Funktionen der Markwirtschaft uns nicht nur Wohlstand und Reichtum bescheren, sondern durch dieselben Gesetze auch das, was wir jetzt haben und noch bekommen werden.
Und was ist die Alternative?
Planwirtschaft? Oder mehr Regulierung?
Eine Änderung des Gesamtplans der Menschheit.Und was ist die Alternative?
Genau das wird hier beschrieben:Eine Änderung des Gesamtplans der Menschheit.
Das, was wir derzeit machen, geht in die Hose.
Die Wirtschaft sollte ein Teil unseres kollektiven Lebenssinns sein.
Und nicht der Wichtigste.
Träumen darf jeder was er möchte. Wenn aber die Gesellschaft sich ändern soll, muss es schon konkreter sein. UND mehrheitsfähig. Zumindest in der Demokratie.Eine Änderung des Gesamtplans der Menschheit.
Das, was wir derzeit machen, geht in die Hose.
Die Wirtschaft sollte ein Teil unseres kollektiven Lebenssinns sein.
Und nicht der Wichtigste.
Die Antwort liegt also außerhalb Deiner Frage.
lg
Niki
Das zählt jedenfalls auch zu den Träumen... und deswegen bleibt alles, wie es ist.Wenn aber die Gesellschaft sich ändern soll, muss es schon konkreter sein. UND mehrheitsfähig.
Ich hoffe, dass es keinen solchen Plan gibt. Und falls doch, hoffe ich, dass niemand in der Lage ist, einen solchen Plan umzusetzen!Eine Änderung des Gesamtplans der Menschheit.
Die Gesellschaft ändert sich fortlaufend. Das kann man auch nicht durchDas zählt jedenfalls auch zu den Träumen... und deswegen bleibt alles, wie es ist.![]()
Genau das wird hier beschrieben:
Plan B | Wissensmanufaktur
www.wissensmanufaktur.net
Ich hoffe natürlich das Gegenteil.Ich hoffe, dass es keinen solchen Plan gibt. Und falls doch, hoffe ich, dass niemand in der Lage ist, einen solchen Plan umzusetzen!
Wen meinst Du jetzt genau mitDas kann man auch nicht durchignorieren.
So hatte ich das verstanden, meine Fanasie ist ausreichend vorhanden.Dir fehlt vielleicht ein wenig Fantasie, was damit gemeint sein könnte.
Ich meine keinen 5-Jahres-Plan.
Ich meine Philosophie, Würde und Zusammenarbeit, statt im Wettbewerb und Gier zu ersaufen.
Nicht wen, sondern was. Gemeint war: Etwas nicht sehen wollen, sich die Augen zuhalten und dann glauben, dass es das nicht gibt (weil man es nicht sieht).Wen meinst Du jetzt genau mit?
Das tun sie sowieso die ganze Zeit. Die Frage ist nur, welchem Plan.Man sogar sagen, ich hatte genau das befürchtet! Denn Philosophie und Würde dürfen nicht einem Plan folgen.
Ich habe Dich nicht missverstanden. Ich habe aber eine andere Sichtweise als Du.Man muss mich nicht vorsätzlich missverstehen, Christian, auch wenn es oft so verlockend einfach ist.
Ja, das weiß ich. Und es macht mir keine Angst. Diese Menschen verfolgen ihre eigenen Interessen, die miteinander konkurrieren. Mehr Sorge hätte ich, wenn all die Mächtigen EIN Ziel und EINEN Plan haben.Das tun sie sowieso die ganze Zeit. Die Frage ist nur, welchem Plan.
Denen von Generaldirektoren, Diktatoren, Milliardären... Trump, Outin, Berlusconi, Xi, Scholz (ok, der hat weniger Plan), Börsenspekulanten, ... kurz, allen, die Macht haben, IHRE Pläne umzusetzen. Aber das weißt Du.
Das liegt auch an jedem selbst. Mich nervt Werbung oft sehr. Unter Umständen ist genau diese Werbung aber eine, die von vielen gefeiert wird. Das nervt mich noch mehr. Ich kann das kritisieren und darüber sprechen (wenn es jemanden interessiert). Das ist nicht viel, aber besser als nichts tun.Eine Sensibilisierung, nicht in der Marktwirtschaft und ihrer Werbung zu ersticken, wäre fein.
Jede Feststellung, der Status Quo wäre eigentlich nicht mehr verbesserungswürdig, ist natürlich Unsinn.
Alles Dinge, die die Menschen miteinander verhandeln müssen. Das kann man nicht erzwingen. Die Menschen sind so unterschiedlich (Alter, Kultur, Geschlecht). DAS Gute und den EINEN richtigen Weg gibt es nicht. Man muss es akzeptieren, dass die eigenen Vorstellungen abgelehnt werden. Aber vielleicht nimmt man selbst auch Dinge an, die man zuvor abgelehnt hat. Kurzum: Alles ändert sich, nichts bleibt.Philosophie und Würde kann man mehr in den Mittelpunkt rücken. Eine globale Anäherung, nicht allzuviel Unnötiges zu produzieren, Dinge, die länger halten und reparierbar sind, ein Ende der Werbung, die nur das stets brandneue Zeug gut heißt, Regierungen, die nicht auf ihren Sessel, sondern das Volk schauen... Du weißt was ich meine. Ohne Vision einer sinnvolleren Ausgestaltung der vorrangigen Zuwendungsmöglichkeiten, also eine Priorisierung der Ausrichtung von Produktionen und Notwendigkeiten gehen wir halt den Bach runter.
Nein, das sehe ich anders. Die Marktwirtschaft ist nicht schuld. Es sind die Markteilnehmer. Und die wären in einer (ineffizienteren) Planwirtschaft auch da. Und vermutlich können sie da noch schlimmeren Schaden anrichten (Korruption, Fehlverteilung und Fehlproduktion, Resourcenverschwendung etc.). Die Marktwiretschaft ist natürlich, entspricht unserem Wesen und sie ist normalerweise produktiv.Trotz und wegen der Marktwirtschaft, die nicht mehr vorrangig dem Menschen, seinem Wohl und Sinn dient, wie Du weißt.
Man kann ja eventuell auch lernen, ohne dabei eine Pistole imNacken zu haben...Ich glaube, dazu müßten Dinge geschehen, deren Eintreten wir uns besser nicht vorstellen, damit die Menschen lernen, dass andere Dinge wichtiger sind als den größten Smart-TV der Straße zu besitzen.
Diese Sorge ist dann also bereits jetzt gegeben, finde ich. Denn sie haben ein Ziel und einen Plan. Sich selbst an der Macht zu halten und diese zu mehren. Ein wenig generell ausgedrückt. Die Wege mögen differieren, die Ziele sind jedoch gleich. Oder?Mehr Sorge hätte ich, wenn all die Mächtigen EIN Ziel und EINEN Plan haben.
Da sind wir uns einig. Medien sind falsche Freunde, aber das merken die Menschen kaum.Unter Umständen ist genau diese Werbung aber eine, die von vielen gefeiert wird. Das nervt mich noch mehr.
Nein, das gibt es so nicht. Die Frage ist aber, wenn der Weg das Ziel wäre, gibt es einen richtigen? Wenn das Ziel aber der Weg ist zu einem erfüllteren Leben, dann wäre der Weg dorthin egal.DAS Gute und den EINEN richtigen Weg gibt es nicht.
Wenn sie sich aber den Botschaften nicht entziehen können, sind sie die Herde, und das Marketing mit seinen tausend Kanälen ist der Hirte... wer erzieht sie denn, die Marktteilnehmer? Millardenschwere Konzerne mit Bannern, Testimonials, Influencern, Plakaten, TV-Botschaften, Printwerbungen... was steht dem gegenüber?Nein, das sehe ich anders. Die Marktwirtschaft ist nicht schuld. Es sind die Markteilnehmer.
Naja, wenn Putin UND Erdogan UND Biden in Europa bestimmen wollen, wird es wohl keinem gelingen. Sie haben (vielleicht) dasselbe Ziel, spielen aber gegeneinander (total unrealistisches Bsp.).Denn sie haben ein Ziel und einen Plan. Sich selbst an der Macht zu halten und diese zu mehren. Ein wenig generell ausgedrückt. Die Wege mögen differieren, die Ziele sind jedoch gleich. Oder?
Ja, aber jeder geht einen anderen Weg. Und womöglich ist man alleine unterwegs...Wenn das Ziel aber der Weg ist zu einem erfüllteren Leben, dann wäre der Weg dorthin egal.
Die Bildung sollte nicht von der Werbung bestimmt werden. Ich setzte auf die Kritikfähigkeit. Vielleicht bin ich zu optimistisch...Wie weise können "Marktteilnehmer" heute überhaupt noch werden?
Ich kann mich irren... Aber bist Du nicht begeisterter Motorradfahrer. Und ist das nicht ein sündhaft teures amerikanisches Modell mit hohem Spritverbrauch?Erinnert mich an Ford und die ersten Autos... ein kompletter Lifestyle wurde rund ums Öl hochgezogen, einfach, weil es das gab. Und wozu ein Auto? Um in die Arbeit zu pendeln... also wohnen im Speckgürtel oder noch weiter, arbeiten in der City oder der Nachbarstadt... Öl fördern und verbrennen... Träume aussähen... Haus im Grünen... schicker Wagen... Flugreisen auf irgendwelche Inseln. Importe und Exporte mit tausenden Schiffen über alle Weltmeere... die billigen Sachen kaufen aus China...
Das Petroloikum.
Das Erdgasiozän.
Das ist der Unsinn.
Samt all seinen energiefressenden Wegen...
Das würde ich durchaus attestieren.Ich setzte auf die Kritikfähigkeit. Vielleicht bin ich zu optimistisch...
Nein, die Harley hab ich verkauft zugunsten der 1100er Honda. Doppelkupplungsgetriebe und 200 kg weniger. Mein Beitrag, die Welt zu vernichten, scheint marginal, wenn ich nur einen von Putins Panzern und ein chinesisches Jagdflugzeug hernehme - was die so in einer Stunde verbrauchen...Aber bist Du nicht begeisterter Motorradfahrer. Und ist das nicht ein sündhaft teures amerikanisches Modell mit hohem Spritverbrauch?![]()
Absolut. Seit ich es durchschaut habe ist es Masochismus. Nicht wegen den Motorrädern, sondern wegen der Taks.Bist Du also auch ein Opfer der Marktwirtschaft?
Das ist würdig und recht.Nun fahre ich mit dem Auto zum BK-Drive-In, weil ich sonst verhungere. Es geht nicht anders.![]()
Ok, dann kaufe ich morgen doch den Mustang Mach 1, den meine Frau mir aus Umweltgründen versucht auszuredenMein Beitrag, die Welt zu vernichten, scheint marginal, wenn ich nur einen von Putins Panzern und ein chinesisches Jagdflugzeug hernehme - was die so in einer Stunde verbrauchen...
lg
Niki
Absolut.Ok, dann kaufe ich morgen doch den Mustang Mach 1, den meine Frau mir aus Umweltgründen versucht auszureden![]()
Das ist im Grunde genau die Einstellung, die wir als Gesellschaft nicht brauchen. Aber ich verstehe Deinen Egoismus, man versucht irgendwie klarzukommen, koste es was es wolle.Die Welt zu retten hänge ich denen da oben um. Meine Möglichkeiten sind begrenzt und haben jedweden Wahnsinn im Großen nicht stoppen können. Keinen Krieg, keine Verschwendung, kein Unrecht, keine Schmerzen, nichts. Ich war's schlicht nicht.
Das ist die einzige Einstellung, die uns retten kann.Das ist im Grunde genau die Einstellung, die wir als Gesellschaft nicht brauchen.
Interessanter Weise funktioniert Wirtschaft tatsächlich umgekehrt. Beim Öl hieß es: und was machen wir jetzt damit? Wie kann man damit jetzt Geld verdienen?Die Markt- und Weltwirtschaft fährt keine hunderttausend Frachter über die Ozeane weil es den Reichen und Mächtigen Spaß macht sondern weil "das Volk" es so will.
Das ist der Punkt.Auch wenn ein paar Luxusyachten und Privatjets den Braten nicht fett machen - wenn es "Denen da oben" ernst wäre, könnten sie einfach mit gutem Beispiel voran gehen. Machen sie (zumindest die Meisten) aber nicht. Und das wird dann wohl unser Untergang.
Hallo Niki,Man kann ja eventuell auch lernen, ohne dabei eine Pistole imNacken zu haben...oder ohne mit einem globalen Nuklearschlag alles auf Anfang zu setzen. Das Traurige ist, dass die Weisen Bücher schreiben und viel Nachdenken über gute Wege, die offen stehen, aber ganz andere Leute die globalen Pläne machen und regieren.
Die Systeme von Wirtschaft, Politik, Geld und Gesetz sind natürlich ineinander verwoben. Keines davon kann man isolieren und optimieren, um es dann wieder einzusetzen...
lg
Niki