Erfahrungen zu Maksutovs

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Moin,

ich hatte mal Gelegenheit durch einen 7'' Bosma zu schauen, schon eindrucksvoll, gegenüber meinem früheren C8 ein ganz anderer Seheindruck. Heute habe ich nur noch einen 90/500 von Soligor, aber auch der macht am Mond Freude, ich kämpfe momentan nur an der verd... Fokussierung und fürchte, dass ich das Teil auseinanderbauen darf, wozu ich überhaupt keine Lust habe.

CS
Jörg
 
Yepp! Den hab ich auch, nur wenn man da ein größeres 2" Okular verwendet, besteht fast Verwechslungsgefahr, welches Rohr der Tubus ist... :D :eek:

IMG_0674 kl.jpg


lg
Niki
 
Das ist aber ein 127 auf deinem Bild, kein 102, bei dem sieht das dann noch lustiger aus.

LG
 
Hallo, ich hatte den sechszölligen Maksutov. Die Qualität ist ok, aber ich finde ihn für die EQ5 etwas zu schwer.
Einen Maksutov für Planeten zu benutzen, visuell oder fotografisch, ist ok. Für alles andere gibt es bessere Lösungen. Ich bin bei Deep Sky gelandet und verwende nur noch kleine Apos. Die sind schnell aufgebaut, brauchen keine Auskühlzeit und haben höchste Qualität. Hätte ich eine Sternwarte, würde ich einen großen Newton vorziehen, da reden wir aber über ein anderes Budget.
CS Harald
 
Moin,

was ich damals an dem großen Mak ggü. dem C8 toll fand war die "Klarheit" des Bildes und den wie ich fand guten Kontrast, ich meine wir hätten damals die großen Planeten beobachtet, mein verbliebener kleiner Soligor mit f 5.6 ist meistens terrestrisch im Einsatz weil klein, handlich und Dank Umkehrprisma sehr praktisch als Spektiv. Viele sagen die Teile wären flau, kann ich nicht bestätigen. Wir haben viele Kleintiere im Garten, vom Singvogel bis zum Dachs, das geht damit selbst in der Dämmerung. Am Himmel nutze ich ihn selten, wenn für den Mond, nur der nervige Fokussierer ist ein echtes Ärgernis, da muss ich mal ran damit der leichtgängiger wird. Aber aus dem Haus geht der definitiv nicht.

CS
Jörg
 
Servus,

in meinem Bestand ist ein Skymax 127, gut isoliert und wohlwissend, dass er in Wirklichkeit nur ~120 mm Öffnung hat bei entsprechender Obstruktion liefert der trotzdem ein richtig gutes Bild und macht wirklich Spaß am Himmel. Ich nutze ihn als Grab & Go auf meiner Vixen Porta an Mond, Planeten und Doppelsternen, er ergänzt meinen 80 mm ED hier perfekt.

CS, Heiko
 
Hallo zusammen,

ich kann Euch die Maks von Intes bzw. STF sehr empfehlen- unten mal ein älterer Bericht vom STF Mirage 7 Deluxe.


In einer klaren Nacht im August hat mich der Saturn im STF Mirage 7 i.V.m. Baader Eudiaskopischen Okularen und Baader Gebuine Orthos einfach umgehauen.

CS Thomas
 
Hallo Felix,

in Nr. 38 schreibst du kurz über den Bresser 6" Mak. Was gibts daran auszusetzen außer zu kurzem Fokussierer und zu hohem Gewicht?
Wie ist er optisch?

Mich würde interessieren:

die echte Öffnung
die echte CO
und der Abstand beider Spiegel.

Dieselbe Brennweite wie beim 5er ist etwas auffällig. Auch fällt mir auf, dass Bresser für den nur ne Auflösung von 0,9" angibt. Andere 6-Zöller werden mit 0,76" angegeben, auch von Bresser.

Gruß
Stephan

PS: ich hab den 5er und bin davon ziemlich angetan, optisch. Mechanisch eher weniger.
 
Ja, das hatten wir schon mal.
Soll man das wirklich glauben, dass ein Hersteller für seine Produkte einmal das eine, dann das andere Kriterium verwendet?
Ich kanns eigentlich nicht glauben. Fürs 5er geben sie 1 Bogensekunde an. Passt nicht so ganz.

Gruß
Stephan
 
Ja, das hatten wir schon mal.
Soll man das wirklich glauben, dass ein Hersteller für seine Produkte einmal das eine, dann das andere Kriterium verwendet?
Ich kanns eigentlich nicht glauben.
Bin mir an dieser Stelle eigentlich ziemlich sicher.
Dawes ist 4,56/D (in Zoll), macht bei 6" 0,76"
Rayleigh ist 138/D (in mm), macht bei 152mm 0,908" wenn man nach der ersten Kommastelle einfach abschneidet 0,9

5", also 138/127 ergäbe 1,08", wenn die wieder stumpf nach der ersten Kommastelle abschneiden also 1".

LG
Olli
 
Du hast recht, das könnte die Erklärung sein kann man aber sehen wie inkonsistent-schlampig die sind. einmal runden sie auf einmal ab.

in der Branche üblich ist das Dawes. Astroshop gibt fürs 5er 0,9 an und wenn man da fragt, wo sie das her haben, verweisen sie auf Bresser.
GSO gibt z.B. für ihren 6" RC 0,76 und fürs CC 0,9 an, noch inkonsistenter. Und bei dem CC mit nur 138 mm Öffnung kommt man da schon ans Denken, ist das Schlampigkeit oder echt?

Genauso beim Bresser 6er Mak, über welchen es auffallend wenig Erfahrungsberichte gibt. Immerhin hat der ja mit dem Hexafoc ein Alleinstellungsmerkmal.


Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast recht, das könnte die Erklärung sein kann man aber sehen wie inkonsistent-schlampig die sind. einmal runden sie auf einmal ab.
Mit dem runden hat aber nur der Erbsenzähler ein Problem.
Man sollte auch wissen das die Auflösung von der Wellenlänge abhängig ist und jee nach Wellenlänge ergeben sich andere Werte.
Üblich ist mit 555nm zu arbeiten, darauf beruht auch 138/D für Rayleigh und 115/D für Daves.
Früher hatte man auch öfter mit 500nm gerechnet und kommt so natürlich zu einem Wert der nur bei 500/555 = 0,9 der Angabe für 555nm liegt.

Wir haben also gleich 2 Variablen die Ansichtssache sind, einmal das Kriterium und einmal die Wellenlänge.
Es ist daher unsinnig über eine Rundung in der 2. Nachkommastelle zu feilschen, wenn man weiß das das Ergebnis eh von 2 Variablen die Ansichtssache sind abhängt.
Das hier gerundet wird ist angesichts der möglichen Variabilität von Wellenlänge und Kriterium gut und richtig so.

Ich verstehe ohnehin nicht wie man sich an einer Abgabe zur Auflösung so hochziehen kann.
Die Zusammenhänge zwischen Öffnung, Wellenlängen und Auflösungsvermögen sind mir bekannt.
Es reicht mir daher völlig, wenn der Händler mir die korrekte Öffnung angibt.
Dann weiß ich selbstverständlich auch die Auflösung.

Die Angabe der Auflösung vom Händler ist daher schlicht überflüssig und es interessiert mich absolut nicht was der da reinschreibt, weil ich weiß das diese Angabe eh Ansichtssache ist.
Und die jeweilige Ansicht des Händlers ist mir egal, mich interessiert hier meine Sichtweise und die ist visuell Daves bei 555nm also 115/D bzw. bei hochauflösender Planetenfotografie die Grenzfrequenz der MTF bei 555nm das sind 113/D.

Die Auflösungsgrenze ist dann erreicht wenn der Kontrast verloren geht und das ist bei der Grenzfrequenz der MTF der Fall.
Bei Daves besteht noch ein Restkontrast von 5%.
Ein Detail wäre hier also noch mit 5% seines Ursprünglichen Kontrastes erkennbar.
Da das Menschliche Auge aber eine Kontrastschwelle hat und einen Mindestkontrast benötigt passt visuell Daves besser.
Daves wurde ja auch Empirisch ermittelt.
Rayleigh interessiert mich als Planetenbeobachter überhaupt nicht da das nur ein Spezialfall ist der einen bestimmten grad der Trennung von für Doppelsternen beschreibt.

Grüße Gerd
 
Ja und das tut er oft nicht. Die korrekte Öffnung angeben. Und deshalb die Tendenz zum Kaffeesatzlesen in zusätzlichen Infos und die Suche nach Konsistenz insgesamt. Auch wenn du es nicht verstehst. Hat nichts mit Erbsenzählerei zu tun. Daran sieht man, wie viel Mühe sich die Händler mit den Specs. machen. Also schon zwei Gründe, auch die Angabe der Auflösung zu hinterfragen. Dieser Nebenaspekt ist wie du sagst nicht so viel Worte wert.
Wichtiger ist mir die Frage nach echter Öffnung und CO..

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich weiß das auch die Abgaben zur Öffnung nicht immer zuverlässig sind und im Gegensatz zur Auflösung ist die Angabe der Öffnung oder genauer der Apertur nicht Ansichtssache und sollte vom Händler natürlich korrekt erfolgen.
Da lege ich auch Wert drauf.

Ein Fallstrick ist hier allerdings das antiquierte Imperiale Maßsystem also im hier relevanten Fall die veraltete Zollangabe.
Das Imperiale Maßsystem gibt es nur noch in 3 Länder auf der Welt, das sind die USA und die beiden Entwicklungsländer Myanmar und Liberia.
Im Rest der Welt einschließlich Großbritannien gilt der internationale ISO Standard und das wäre bei Längenmaßen das metrische System.
Es ist daher unverständlich das bei Angaben zur Teleskopöffnung sich immer noch nicht alle an das Internationale ISO System halten und noch mit veralteten Zoll arbeiten.

Da man bei Angaben zur Teleskopöffnung ja eher runde Zahlen verwendet also zb. 150mm oder 6“ ergibt sich in dem Fall natürlich eine Diskrepanz von 2,4 mm da 6“ ja eigentlich 152,4mm sind.
Nun kommt es natürlich darauf an welche Öffnung nun tatsächlich realisiert wurde, 150mm oder 6“
Die Chinesen halten sich meist an die ISO so dass ein 150mm Telerskop auch 150mm hat also 5,9“.
Meist wird dann aber trotzdem 6“ geschrieben.
Der eine schreibt also 150mm der Andere rundet auf 6“ auf, der Nächste denkt es wären exakt 6“ und rechnet exakt in mm um und kommt auf 152,4mm.
Am Ende weiß keiner mehr welche Abgabe nun wirklich stimmt.
Nicht nur der Kunde auch die Händler stecken diesem Dilemma.

Schöner wäre es natürlich es würden sich endlich mal alle an den Internationalen ISO Standard halten und nicht wegen 2 Entwicklungsländern und den USA noch teilweise mit Zoll arbeiten.
Dann gäbe es die beschriebene Problematik gar nicht.

Grüße Gerd
 
Das trifft nicht den Punkt. Mit Zoll (auch bei Fahrrädern und allen Wasserschläuchen und -leitungen) komm ich klar. 7 Zoll oder 180 mm, das sind zwei mm Unterschied, das zu bemängeln wäre Erbsenzählerei.
Wenn aber 154 mm! angegeben werden, der Spiegel aber nur 150 physikalisch hat und nur 138mm davon beleuchtet sind, kann man das nicht auf Zoll schieben.
Einige Teleskope sind nicht mm sondern cm unter den Specs. Noch schlimmer sieht das bei der Obstruktion aus, da sind (ganz ohne Zoll) die Angaben fast immer falsch.
Aber das ist alles bekannt und oft schon widergekäut. Deshalb die Frage nach den echten Daten an die, die es wissen können.

Gruß
Stephan
 
Hallo Jörg,

Das Bild erzeugt der Spiegel, der Meniskus vorn ist dessen Korrektor.

das stimmt zwar aber dennoch liegt die Aperturblende bei der Meniskuslinse und nicht beim Spiegel.
Die Aussage oben das der HS nur sekundär wäre stimmt zwar nicht.
Das bezügliche Apertur der Durchmesser der Meniskuslinse zählt stimmt allerdings schon.

Weil die Aperturblende bei der Meniskuslinse liegt muss der HS größer sein, wenn es im Feld nicht zu Vignettierung kommen soll.
Und darum ist in der Regel der HS beim Mak etwas größer als die Apertur.

Mak1.jpg


Das ein MAK mit 150mm Apertur (Öffnung) einen HS mit 154mm hat kann also durchaus sein.
Wer da etwas durcheinander bringt und denk der Durchmesser des HS wäre hier entscheiden kann schnell mal die falsche Apertur angeben.

Grüße Gerd
 
Und was viele vergessen, inklusive der Händler und teils offenbar sogar der Hersteller, ist neben der Aufweitung des Strahlenganges nach dem Meniskus, die Aufweitung des Strahlenganges bereits IM Meniskus.
Wenn der Meniskus auf Vorder- UND Rückseite die selben 150mm freien Durchmesser hat, so sind die 150mm die hinten aus ihm heraus kommen eben nur die inneren 140mm dessen gewesen, was vorn rein ging.
Man nutzt also effektiv nur 140mm Öffnung.

LG
Olli
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben