Gerd_Duering
Aktives Mitglied
Hallo Stefan,
na ja Ferngläser und Spektive werden ja auch in wesentlich größeren Stückzahlen hergestellt und sie sind sehr verbreitet.
Das ist also nicht so eine kleine exotische Nische wie sie Amateurteleskope darstellen.
Außerdem werden Ferngläser und Spektive ja auch im professionellen Bereich eingesetzt und müssen da dann eben auch bestimmte Anforderungsprofile erfüllen.
Bei Amateurteleskope ist das nicht so.
Die sind fürs Hobby gedacht und nicht für den professionellen Astronomen zu Forschungszwecken bestimmt.
Sie müssen daher auch kein Anforderungsprofil für den professionellen Einsatz erfüllen.
So exotisch finde ich das gar nicht aber vor allem finden Nachtsichtkameras auf schnellen Seeschiffen ja auch im professionellen Bereich Verwendung und sie sind obendrein auch noch sicherheitsrelevant.
Das ein sicherheitsrelevantes Gerät auf schnellen Seeschiffen eine ISO Norm erfüllen muss wundert mich nicht.
Amateurteleskope sind nicht sicherheitsrelevant und nur fürs Hobby und damit etwas völlig anderes.
Na Na das klingt ja so als hätte ich behauptet das es Normen nur in Deutschland gibt.
Das ist selbstverständlich nicht so!!!
Was ich angesprochen habe ist der hang der Deutschen selbst die unbedeutendste Sache noch mit Normen und Vorschriften regeln zu wollen und das kann dann schon mal derart ausarten das es albern wird und an Schildbürgertum erinnert.
In anderen Ländern würde man derartige Übertreibungen eher für entbehrlich halten.
Ja das mag sein nur ist es mir ziemlich egal wie man das dann nennt oder nennen darf.
Was für mich zählt ist das was unterm Strich dabei rauskommt und wenn sich da unter Fachleuten ein Verfahren etabliert hat das gut und zuverlässig funktioniert dann reicht mir das.
Egal ob das nun irgendeine Kommission amtlich zur Norm erhoben hat oder nicht.
Und genau das ist ja bei der Prüfung von Amateurteleskopen der Fall.
Es gibt hier ja durchaus zuverlässige Verfahren und Methoden nur wurden sie nie zur Norm erhoben.
Bis auf Messungen mit professionellem Zygo zu dem es dann vom Hersteller natürlich auch ein Handbuch zu dessen Anwendung gibt sehe ich hier kein anderes Verfahren mit professionellem Hintergrund.
Alles andere sind reine Amateurgeschichten die keinerlei amtlicher Norm oder Zertifizierung unterliegen.
Das ist alles Hobby und es wäre ehrlich gesagt auch recht traurig wenn einem im Hobby exakt vorgeschrieben wird wie man es gefälligst Normgerecht zu betreiben hat
Ich gehe mal davon auch das auch die 4 Prüfer die du erwähnst kein professionelles Zygo verwendet haben.
Die werden alle mit Amateurmitteln getestet haben und die sind selber gebaut und weder amtlich Zertifiziert noch vom Eichamt abgenommen oder nach irgendeiner amtlichen Norm gebaut.
Auch wenn der ein oder Andere Prüfer seine Leistungen kommerziell anbietet bleibt es dennoch eine Prüfung mit Amateurmitteln.
Und die unterliegt keiner Amtlichen Norm.
Grüße Gerd
In der Tat, ist mir auch nicht gelungen. Es gibt zwar Industrienormen für Ferngläser und Spektive (dort werden auch Teleskope erwähnt), aber auf die Fernoptiken, wie sie Sternfreunde verwenden, bin ich da nicht gestoßen.
na ja Ferngläser und Spektive werden ja auch in wesentlich größeren Stückzahlen hergestellt und sie sind sehr verbreitet.
Das ist also nicht so eine kleine exotische Nische wie sie Amateurteleskope darstellen.
Außerdem werden Ferngläser und Spektive ja auch im professionellen Bereich eingesetzt und müssen da dann eben auch bestimmte Anforderungsprofile erfüllen.
Bei Amateurteleskope ist das nicht so.
Die sind fürs Hobby gedacht und nicht für den professionellen Astronomen zu Forschungszwecken bestimmt.
Sie müssen daher auch kein Anforderungsprofil für den professionellen Einsatz erfüllen.
Es gibt weitaus exotischere Industrienormen, ich selber hatte über vier Jahre das Vergnügen, an der Erstellung einer ISO-Norm zur Reichweitenbestimmung von Nachtsichtkameras auf schnellen Seeschiffen mitzuwirken.
So exotisch finde ich das gar nicht aber vor allem finden Nachtsichtkameras auf schnellen Seeschiffen ja auch im professionellen Bereich Verwendung und sie sind obendrein auch noch sicherheitsrelevant.
Das ein sicherheitsrelevantes Gerät auf schnellen Seeschiffen eine ISO Norm erfüllen muss wundert mich nicht.
Amateurteleskope sind nicht sicherheitsrelevant und nur fürs Hobby und damit etwas völlig anderes.
Nein, ist es nicht, ISO-Normen werden aus allen Himmelsrichtungen angestoßen und durchlaufen in ihrem Genehmigungsprozess auch global verteilte Gremien. Angeregt werden die Normen sehr oft von der Industrie, einerseits um eben gewisse Fertigungsstandards hochzuhalten (und sich von anderen abzugrenzen), andererseits aber auch, um Vergleichbarkeit und Mess-/Prüfmittel festzulegen.
Na Na das klingt ja so als hätte ich behauptet das es Normen nur in Deutschland gibt.
Das ist selbstverständlich nicht so!!!
Was ich angesprochen habe ist der hang der Deutschen selbst die unbedeutendste Sache noch mit Normen und Vorschriften regeln zu wollen und das kann dann schon mal derart ausarten das es albern wird und an Schildbürgertum erinnert.
In anderen Ländern würde man derartige Übertreibungen eher für entbehrlich halten.
Dann darf es sich nicht "Norm" nennen.
Ja das mag sein nur ist es mir ziemlich egal wie man das dann nennt oder nennen darf.
Was für mich zählt ist das was unterm Strich dabei rauskommt und wenn sich da unter Fachleuten ein Verfahren etabliert hat das gut und zuverlässig funktioniert dann reicht mir das.
Egal ob das nun irgendeine Kommission amtlich zur Norm erhoben hat oder nicht.
Und genau das ist ja bei der Prüfung von Amateurteleskopen der Fall.
Es gibt hier ja durchaus zuverlässige Verfahren und Methoden nur wurden sie nie zur Norm erhoben.
, Das Prüfen von Amateurteleskopen ist für mich nur bedingt eine Wissenschaft, sondern in erster Linie Messtechnik. Klar, es gibt auch Prüfmethoden, die ohne direkte Messungen auskommen, aber das Messen von Auflösungsvermögen, Sternabbildung und Farbfehlern erfolgt reproduzierbar mit Messtechnik (die im übrigen - so sie denn professionelle Ansprüche erfüllt - auch Industrienormen unterliegt). Wobei deren Verwendung dann natürlich auch fachgerecht erfolgen muss, ich kann mich noch an einen Fall erinnern, wobei ein Celestron 14 einmal von vier Prüfern mit vier deutlich unterschiedlichen Prüfberichten vor mir lag. Aber das ist eine andere Geschichte...
Bis auf Messungen mit professionellem Zygo zu dem es dann vom Hersteller natürlich auch ein Handbuch zu dessen Anwendung gibt sehe ich hier kein anderes Verfahren mit professionellem Hintergrund.
Alles andere sind reine Amateurgeschichten die keinerlei amtlicher Norm oder Zertifizierung unterliegen.
Das ist alles Hobby und es wäre ehrlich gesagt auch recht traurig wenn einem im Hobby exakt vorgeschrieben wird wie man es gefälligst Normgerecht zu betreiben hat
Ich gehe mal davon auch das auch die 4 Prüfer die du erwähnst kein professionelles Zygo verwendet haben.
Die werden alle mit Amateurmitteln getestet haben und die sind selber gebaut und weder amtlich Zertifiziert noch vom Eichamt abgenommen oder nach irgendeiner amtlichen Norm gebaut.
Auch wenn der ein oder Andere Prüfer seine Leistungen kommerziell anbietet bleibt es dennoch eine Prüfung mit Amateurmitteln.
Und die unterliegt keiner Amtlichen Norm.
Grüße Gerd