Einlinser

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Hi zusammen,

so nun geht es tatsächlich weiter. Ich habe Starkfunier bekommen um daraus einen Blendschutz zu bauen. Im ersten Schritt wurde dafür immer zwei Hölzer verleimt um auf ca. 5mm Wandstärke zu kommen. Sobald das trocken ist wird gesägt...

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Parallel dazu habe ich am Tubus noch ein paar Macken ausgebessert und angefangen zu lackieren.

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Da ich in nächster Zeit wohl nicht dazu komme eine hübsche Montierung dafür zu bauen, werde ich eine art Sockel anbringen. Auf den kann ich dann für den Anfang ne Prisemschiene Schrauben...

Vg und CS
Olli
 
Hi Olli,

das ist ja krass... und hoch infektiös!
Da bekommt man ja echt Lust, sowas auch selber mal zu bauen.
Klasse Arbeit!

LG & CS,
Reinhard
 
Hallo Olli, sehr gelungener Baubericht, danke dafür!
Mein allererstes Teleskop war ein 60mm f/10 Refraktor aus dem Kurfürst Katalog.Das war 1982.
Dies entpuppte sich beim Auseinanderbauen als reinrassiger Einlinser mit 25mm großer Blende. Also in Wirklichkeit ein Einzöller.
Trotzdem konnte ich damit die Mondoberfläche kennenlernen und auch mittels Projektion violette Sonnenflecken zeichnen, die Relativzahl errechnen und die Sonnenrotation ermitteln. Sonst ging aber nichts. Mars war eine orange diffuse Scheibe mit einem riesigen grünen Halo rundherum. Seither habe ich beschlossen, nur mehr Spiegelteleskope, meist selbstgebaute zu verwenden.
CS Mike
 
Hi in die Runde,

schön das es wieder weitergeht und gleich mit guten Nachrichten, die brauche ich grade wirklich, bin bei meinem Projekt am verzweifeln da nun schon die 2. Linse Probleme bereitet.
Der Tubus (gibt es für eine 6 eckige Röhre eigentlich auch ein Wort?) sieht echt top aus, meinen Respekt für die präzise und optisch perfekte Arbeit.

Falls das nicht bereits im Chat vorkam, wie wäre es mit einer Montierung wie damals?
also son komischen Pfosten und irgendwelche Halteseile während man den Oaz irgendwo auf einer verstellbaren Bank abparkt und damit im kleinen Raum verstellen kann.
Alternativ einfach Luftteleskop googlen, vermutlich kommt irgendwo auch ein Bild raus von dem was ich meine ?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Danke danke :)

Tatsächlich bin ich erstaunt das der Tubus immer noch recht gerade ist. Beim lackieren sind jetzt tatsächlich nur 2 kleine Blasen im Furnier entstanden, mal schauen ob ich die noch wieder flach bekomme...

Bei der Montierung bin ich leider noch nicht weiter. Ich denke es wird ein 'Pfosten' werden der unten auf eine Art Drehteller kommt (ähnlich wie beim Dobson) und oben dann die Möglichkeit den Winkel zu ändern. Letztendlich eine Alt/Az Montierung.

Luftteleskope waren doch eher bei deutlich größeren Brennweiten im Einsatz. Hätte ich zwar auch mal Bock drauf das zu probieren, aber da stellt sich die Frage wo ich ne Linse mit ~100mm Durchmesser und 20m Brennweite her bekomme o_O

Naja erstmal das hier fertig bekommen. Und dann erstmal auf der EQ6 testen....

Nebenbei baue ich gerade einen 90mm F5.7 Guidescope aus der Frontlinse eines 90mm Spektivs. Natürlich mit Holztubus...

Und mein 60mmF15 BOB/Bresser Refraktor wird gerade vorbereitet um auch mal Fotos zu machen :) :) Es wird daher nie langweilig....

@Mike: Ja Spiegel steht auch noch auf der Liste. Eine 12.5" Scherbe wartet hier schon aufs Schleifen.... Aber das braucht noch etwas...

@Florian: Oh was klappt nicht?

VG und CS
Olli
 
glaube hat sich inzwischen gelöst, gab keinen Schärfepunkt, entweder war ich zu doof, die Umstände zu schlecht oder tatsächlich die Linse nicht gut, hab glücklicherweise 2 bestellt, mit der anderen gabs schonmal ein deutlich besseres Bild.


glaube das wird sehr wackelanfällig, hatte mal sowas wie einen höhergelegten dob probiert, das ding hat trotz äußerst robuster Bauweise nur gezittert,
auf den kopf gestellt sollte es allerdings passen, also drehteller oben.
Über verschiedenste Designs kann man sich im Forum gut belesen, für ausgefallene designs könnte ich mal meine Desktop Ordner durchsuchen, hab einige interessante montierungskonzepte in den letzten Jahren zusammengesammelt die man garnicht so leicht irgendwo findet, dann aber über PN da ich kein plan habe wer jetzt der Urheber ist oder wo ich den Link zum bild noch finde.
Bei mir ist's zur Zeit übrigens ein Fenster Sims wo ich das Teleskop drauflege, mit der richtigen Technik tatsächlich praktikabel.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hiho,

so wieder ein kleines Update. Der Blendschutz ist soweit fertig und muss nur noch von innen mattschwarz lackiert werden.

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Das vordere Ende ist mit Filzband umwickelt, so das sich der Blendschutz nun sauber aufschieben lässt und ohne Schrauben etc. hält.

Die Linse habe ich mittels Laser und Adapter so ausgerichtet das sie halbwegs zum OAZ ausgerichtet ist. Der Adapter wird auf die Linse aufgelegt und dann wird 3x um 120° versetzt geschaut ob der Laserpunkt halbwegs mittig ist bzw., da der Laser selbst im Adapter nicht perfekt ausgerichtet ist, einen um die Mitte ausgerichteten Kreis beschreibt.

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Nächster Schritt ist nun eine Platte um wahlweise eine Prismenschiene oder die noch zu bauende Montierung anbringen zu können.

VG und CS
Olli
 
So da momentan im Norden immer nur Wolken am Himmel sind hatte ich Zeit hier etwas weiter zu kommen. Die Tubus-Schellen sind fertig :)

Gebaut ist das Ganze aus einem Reststück Buche Leimholz. Leider hat die Beize einen deutlich rötlichern Farbton ergeben als der Tubus selbst. Aber das ist dann leider so...

Und um auf der normalen Montierung testen zu können gibt es auch ne Prismenschiene aus Holz und Edelstahl.

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Messing Schrauben muss ich noch besorgen...

Vg und Cs
Olli
 
Das ist eine so schöne Arbeit und dan die Länge auf der Montierung zu sehen ein Treumchen
 
Hi zusammen,

tja was soll ich sagen.... Inzwischen bin ich dazu gekommen das gute Stück auch mal zu testen und leider war die Ernüchterung groß. Erst dachte ich noch es liegt generell am einlinsigen Konzept aber inzwischen fürchte ich das die Linsen an sich einfach nicht als Teleskop geeignet sind. Am Mond war das Bild total unscharf bzw. es sah nach extrem viel Streulicht aus. Weiter auf den Mars geschwenkt konnte man dann sehen das dieser ein extremes Oval ergibt. Je nach dem ob ich Intra- oder Extrafokal bin dreht das Oval um 90°.

Am Okular liegt es nicht. Das Oval dreht schön mit wenn ich die Linse drehe.

Mir fehlt da die richtige Erfahrung aber vom Fehler her dacht ich da an extremen Astigmatismus. Daher war der nächste Schritt die Linse mal aus der Fassung zu nehmen, und möglichst ohne mechanische Spannung zu verbauen. Leider kein Unterschied :(

Da Linsen mit 2m Brennweite eher selten sind war der nächste Versuch ein Brillenglas-Rohling mit +0.5 Dioptrin = 2m Brennweite. Lustigerweise war das Glas nicht zu Unterschieden vom Glas der Nahlinse vorher. Gleiche Bauform, Dicke und Durchmesser.... Und leider genau der gleiche Fehler :( :(

Nun weiß ich tatsächlich nicht mehr weiter....

Also falls jemand mal eine Linse mit 2m Brennweite sieht gerne Bescheid geben. Im Netz hatte ich mal einen Achromaten mit 2m gesehen aber irgendwie scheint es den nicht mehr zu geben. Als Plan B würde ich ja das mit dem Einlinser zur Not aufgeben....

Plan C ist eine Linse mit viel Brennweite als Okular zu nehmen (Aktuell habe ich ein Huygens mit 50mm) um auf nur 10x Vergrößerung zu kommen. Vielleicht kann man das Brillenglas so zumindest ein wenig zum Spaß verwenden...

Naja manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen... :)

VG und CS
Olli
 
Hi Olli,

nicht ans aufgeben denken!
hatte auch erst probleme, erst hatte die Linse nicht die angegebene Brennweite, später hatte ich die fassung zu groß fürs rohr designt.

Sieh mal ob du bei Edmund optics villeicht was richtiges auftreiben kannst, bei eBay hab ich meine mit 1000mm her und scheinen ganz passabel zu arbeiten,
andere kennen da bestimmt auch noch Seiten.
Und es gibt immer noch die Möglichkeit beim Lokalen optiker ein brillenglasrohling auf die parameter schleifen zu lassen, wird zwar villeicht kein lambda/8 sondern wesentlich drunter, sollte aber allemal besser als das jetzige sein.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo Olli, auf "Cloudy Nights" gibt es von einem Catalin Ovidu einen ausführlichen thread zum Thema "17.century and modern single lens refractor". Der wird dir weiterhelfen.
CS Mike
 
@Mike. Vielen Dank für den Tipp. Bin dort auf eine Firma aus Frankreich gestoßen die eine Plankonvexe Linse mit 50mm Dia. und 2000mm FL haben :)

Bestellung ist raus, mal schauen wir lange das braucht....

Die haben auch eine mit 5000mm Brennweite o_O


Niemals nicht :)

Sieh mal ob du bei Edmund optics villeicht was richtiges auftreiben kannst, bei eBay hab ich meine mit 1000mm her und scheinen ganz passabel zu arbeiten,
andere kennen da bestimmt auch noch Seiten.
Bei denen hatte ich auch schon geschaut aber da hatte ich nix passendes gefunden.


Und es gibt immer noch die Möglichkeit beim Lokalen optiker ein brillenglasrohling auf die parameter schleifen zu lassen, wird zwar villeicht kein lambda/8 sondern wesentlich drunter, sollte aber allemal besser als das jetzige sein.
Der zweite Versuch war ja ein Brillenglas. Aber anscheinend arbeiten die überwiegend mit fertigen Rohlingen und nur die äußere Form wird angepasst. Spannend war dabei ja wirklich das der Rohling vom Glas, Durchmesser, Dicke und auch Fehler 1:1 identisch war zur Nahlinse von Zeiss Ikon.




Sobald die neue Linse da ist wird wieder getestet und berichtet :)

VG und CS
Olli
 
Hallo Olli und die Runde,

ich habe ja weiter oben schon mal angemerkt, dass Du da einen sehr infektiösen Beitrag abgeliefert hast. Der hat bei mir seine Wirkung nicht verfehlt. Hier das Resultat (ok, noch nicht ganz fertig):

30.jpg


Details unter: https://skyviewer.de/selbstbau/refraktor-2/refraktor-holz.htm

Das ist zwar kein Einlinser, aber der Bau hat trotzdem Spaß gemacht :).

Viele Grüße, CS und ein schönes Rest-Weihnachten,
Reinhard
 
@Reinhard: Ein sehr schönes DIY Projekt mit diversen Details-Lösungen die ich mal im Hinterkopf für Zukünftige Projekte behalten Werde :) Ich glaube einen Refraktor als Tisch-Dobson könnte ich mir auch mal bauen.

Da ich selbst noch auf den Versand meiner 50mm F2000 Linse warte habe ich noch mal mit den Brillengläsen experimentiert. Basierend auf der Annahme, dass ein Brillenglas von der Auslegung ja gar nicht die komplette Fläche auf einen Punkt bringen muss, sondern vielmehr eine ähnliche gute Korrektur bei ganz unterschiedlichen Blickwinkeln der Augen bringen soll, habe ich mal versucht das ganze Abzublenden um nur die Mitte zu nutzen. Zu dem viel mir dann wieder ein, dass ich das auch in Büchern zum Thema historische Teleskope gelesen hatte (nicht meine Theorie aber der Hinweis das auch damals die Brillengläser gerne mal abgeblendet wurden).

Also fix per 3D-Druck eine neue Zelle mit sportlich auf 30mm verringerter Öffnung (das Glas selbst hat 64mm Durchmesser). Heute Abend dann mal eine extrem seltene Erscheinung im Norden: Eine Wolkenlücke :) Freundlicherweise boten sich Mond, Mars und Jupiter zum Testen an. Und siehe da das Bild war schon deutlich besser. Beim Mond (so hoch wie er am Himmel stand lag ich bei dem langen teil fast ganz am Boden) konnte man die Krater nun recht passabel erkennen. Beim Jupiter konnte ich zumindest mal die Galiläischen Monde erkennen, für die Wolkenbänder hat es aber noch nicht gereicht. Mars hab ich leider nicht geschafft ohne Sucher etc. in Bodennaher Haltung anzupeilen.

Nun bin ich auf jeden Fall mal sehr gespannt wie es mit der besseren Linse wird :)

Vg und CS
Olli
 
Ein sehr schönes DIY Projekt mit diversen Details-Lösungen die ich mal im Hinterkopf für Zukünftige Projekte behalten Werde :) Ich glaube einen Refraktor als Tisch-Dobson könnte ich mir auch mal bauen.

Hi Olli,

dann interessieren Dich bestimmt auch die weiteren Features, die ich dem Refraktörchen noch hinzu gefügt habe:

Features.jpg

Näheres wieder unter dem Link: https://skyviewer.de/selbstbau/refraktor-2/refraktor-holz.htm (nach unten scrollen).

Für Dein Einlinser-Projekt wünsche ich Dir viel Erfolg, ich bin gespannt wie es weiter geht!


Viele Grüße & CS,
Reinhard
 
Hallo zusammen,

so heute ist endlich die 50F2000 Linse angekommen :) :) :) Ich musste erstmal ein Lineal anlegen um zu erkennen auf welcher Seite die Wölbung ist, so gering ist die.

Nun läuft gerade der Drucker (ja ich weiß das passt gar nicht dazu, aber zum Testen geht's so am schnellsten) für die Fassung und ich hoffe das es morgen zumindest etwas trocken für einen Test bei Tageslicht ist. Von klarem Himmel wage ich im Norden ja gar nicht mehr zu träumen....

VG und CS
Olli

20230113_155020.jpg
 
Heureka, das ist mal ein deutlicher Unterschied. Zugegeben der Test am Stern steht ja noch aus aber mein Tageslicht-Testobjekt sah schon mal ganz brauchbar aus dafür das es nur eine Linse ist.

Hier die neue Linse in der vorerst noch gedruckten Fassung:

20230113_203611.jpg


Links das abgeblendete Brillenglas und rechts die neue Linse:

20230113_201700.jpg


Hier mein Testobjekt mit dem Handy durchs Okular fotografiert. leider nicht ganz einfach da durch zu peilen... Visuell sieht es definitiv besser aus.

Vergrößerung dürfte ca. 40x gewesen sein.

20230114_110432.jpg




Nun muss ich mal schauen ob ich noch ein Okular für eine geringere Vergrößerung bekomme das von der Bauweise zu einem Einlinser passt. D.h. entweder baue ich mir noch mal ein eigenes Huygens Okular (wobei ich da dann wieder in Frankreich bestellen müsste wenn ich nicht hier vor Ort einen günstigen Händler finde um genau die passenden Linsen zu bekommen). Oder ich teste mal ein einfach Bikonvexe Linse wie beim Keppler Fernrohr. Da müsste ich vielleich was haben mit ~100mm.

Vg und CS
Olli
 
Hi Gerhard,

ein Huygens braucht ja 2 Linsen wobei die eine die 3-Fache Brennweite der anderen haben muss. F2 = 3 x F1. Die Brennweite vom Okular ist dann 3/2 x F1.

Ziel wären so ca. 100mm Brennweite. D.h. eine mit 60 und die andere mit 180mm. Alternativ würden aber auch 70/210 oder auch 50/150 gehen.

Falls Du da was findest würde ich mich natürlich Mega freuen :) :)

VG und Danke
Olli
 
Hallo Olli,

gerade muss ich noch einem meiner Nebenjobs nachgehen. Ich werde morgen früh mal nach den Brennweiten schauen.

VG Gerhard
 
Hallo zusammen,

so gestern habe ich den Himmel noch einmal genutzt um in wenig länger mit dem Einlinser zu experimentieren. Um der großen Helligkeit des Mondes zu begegnen und Gleichzeit die Bildqualität zu erhöhen habe ich die Frontlinse mit schwarzer Pappe mal auf ca. 30mm abgeblendet. Und mal abgesehen vom etwas schwierigen Einblickverhalten des Okulars war die Bildqualität durchaus akzeptabel :)

Für den spätere Linsenhalter werde ich da auf jeden Fall 1 oder 2 verschiedene Blenden einplanen die man nach Bedarf vorsetzen kann.

Rein zum Spaß habe ich auch mal versucht eine Astrokamera anzuhängen und ein Bild zu machen. Hier war dann aber meine händische Nachführung und Fokussierung bei 2m Brennweite ein wenig überfordert aber immerhin für einen 'Schnappschuss' hat es gereicht. 1000 Bilder mit der 178C, 25% gestackt.

45_Mond_Einlinser_178C.png

1000 Bilder mit der 178C, 25% gestackt.

Als zweites Objekt habe ich trotz des Mondes mal Orion angepeilt. Hier dann ohne die Blende im so viel Licht wie möglich zu bekommen. Und wenn auch nur schwach so war er doch recht eindeutig zu erkennen. :) :)

VG und CS
Olli
 
Hi zusammen,

So und es geht wieder weiter. Heute sind 2 Plan-Konvexe Linsen mit 1 Zoll Durchmesser und 100mm Brennweite angekommen. Daraus werde ich ein Ramsden Okular mit 75mm Brennweite bauen. Da Ramsden 2 identische Linsen verwendet war es deutlich einfacher etwas zu finden als bei Huygens mit 1 zu 3.

Die Linsen kamen mit zwei passenden Haltern zum provisorischen Montieren. Das Ganze habe ich erstmal mit Pappe und Klebeband montiert und werden damit nachher mal im Tageslicht testen.

20230213_132836.jpg


20230213_133309.jpg


20230213_134212.jpg


Vg und CS
Olli
 
Hi Kay,

das ist eine vereinfachte Darstellung die zwei Linsen ohne Abstand dazwischen annimmt.

Vollständig lautet die Formel:
1/F = 1/f1 + 1/f2 - D/f1f2

Damit kommt man dann auf 75mm bei einem Abstand der Linsen von 66mm.

Vg
Olli
 
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