Hi zusammen,
tja was soll ich sagen.... Inzwischen bin ich dazu gekommen das gute Stück auch mal zu testen und leider war die Ernüchterung groß. Erst dachte ich noch es liegt generell am einlinsigen Konzept aber inzwischen fürchte ich das die Linsen an sich einfach nicht als Teleskop geeignet sind. Am Mond war das Bild total unscharf bzw. es sah nach extrem viel Streulicht aus. Weiter auf den Mars geschwenkt konnte man dann sehen das dieser ein extremes Oval ergibt. Je nach dem ob ich Intra- oder Extrafokal bin dreht das Oval um 90°.
Am Okular liegt es nicht. Das Oval dreht schön mit wenn ich die Linse drehe.
Mir fehlt da die richtige Erfahrung aber vom Fehler her dacht ich da an extremen Astigmatismus. Daher war der nächste Schritt die Linse mal aus der Fassung zu nehmen, und möglichst ohne mechanische Spannung zu verbauen. Leider kein Unterschied
Da Linsen mit 2m Brennweite eher selten sind war der nächste Versuch ein Brillenglas-Rohling mit +0.5 Dioptrin = 2m Brennweite. Lustigerweise war das Glas nicht zu Unterschieden vom Glas der Nahlinse vorher. Gleiche Bauform, Dicke und Durchmesser.... Und leider genau der gleiche Fehler
Nun weiß ich tatsächlich nicht mehr weiter....
Also falls jemand mal eine Linse mit 2m Brennweite sieht gerne Bescheid geben. Im Netz hatte ich mal einen Achromaten mit 2m gesehen aber irgendwie scheint es den nicht mehr zu geben. Als Plan B würde ich ja das mit dem Einlinser zur Not aufgeben....
Plan C ist eine Linse mit viel Brennweite als Okular zu nehmen (Aktuell habe ich ein Huygens mit 50mm) um auf nur 10x Vergrößerung zu kommen. Vielleicht kann man das Brillenglas so zumindest ein wenig zum Spaß verwenden...
Naja manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen...
VG und CS
Olli