Motor-Focus an Skymax127

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Stimnt man hat keinerlei Feedback wo der fokuser gerade steht. Dann in die falsche Richtung gefahren und die Mechanik ist hin! Beim refi ist die Stellung des okularauszuges jederzeit sichtbar.
Das ist ein starkes Argument dagegen.
VG Frank
 
Das größte Problem sehe ich in der Spiegelverkippung die leider bei diesem System immer wieder auftritt. Wer den Skymax schon länger besitzt wird es schon festgestellt haben. Ich habe daher zusätzlich einen Helical Micro Focuser vor die Kamera gesetzt.

Ich drehe also erst den Hauptspiegel in eine nicht verkippte Position annähernd in Fokusposition und die Feineinstellung dann mit dem Micro F.ocuser.

Natürlich hätte ich auch gern einen EAF am MAK ist aber schwierig. Ich wünsche Jürgen viel Erfolg und vielleicht klappt das auch ganz gut.
ob so ein Motorfokus womöglich über die Grenze hinaus läuft
Da hätte ich weniger Sorgen. Der Fokusweg ist sehr lang und man kann die Position des Fokus eingestellt lassen, so dass nur kleine Korrekturen erforderlich sind.
 
Aber was würde im schlimmsten Fall passieren?

Ich hatte mir die Zahnstangen OAZ angesehen und hier 2 Versionen gesehen. Bei der einen Version rammt das Zahrad voll gegen das Metall am Ende der Zahnstange, weil die Zähne nicht bis zum Ende eingefräst sind. Die 2. Version hat die Zähne bis zu beiden Enden eingefräst. Dreht man man drüber, passiert nichts, kein Schaden, das hält einfach nur an. Natürlich brauch man bei der 2. Version eine Sicherung gegen Herausfallen (ich nehme ein Klettband).
Die 2. Version scheint mir die ideale für einen Motorfokus zu sein. Die ist z.B. am SV503 ED80.
Nun suche ich die nur noch für eine SCT Schnittstelle, also den MAK.
MfG
thomas314
 
Hallo zusammen,

so, mein Motorfokus am Skymax127 ist fertig und läuft perfekt.

Ich verwende dazu
1. den 2"-Adapter (TSSKM-2)
2. den Motor AUTOFOC.

Außerdem benötigt man noch diese Bauteile, die ich mir alle im Internet bestellt habe:

1668249692653.png


Außerdem den

Dann habe ich mir aus 1,5mm ALU-Blech einen Halter gebaut.
1668249810888.png


Das 51mm Loch habe ich mit einem Kreisschneider geschnitten,
das 30mm Loch mit einem Rekordlocher und
das 18mm Loch ist gebohrt.

Sieht dann am Skymax so aus:
1668249876027.png

(in meiner Halterung ist das mittlere Loch leider versetzt, musste daher etwas bearbeitet werden. in der Skizze ist es an der richtigen Stelle)

Gehalten wird das dann durch den aufgeschraubten 2"-Adapter (TSSKM-2) :
1668250248379.png


Damit man immer gut sehen kann, wo der Spiegel gerade steht, habe ich in der Antriebsachse der Spiegelverstellung die
darin zu sehende M3 Kreuzschlitzschraube herausgedreht und durch dieses Teil (s.u.) ersetzt, von denen ich mehrere in
meiner Schublade gefunden habe:
1668250758785.png

Ist 25mm lang hat an einem Ende eine M3-Schraube und am anderen eine M3-Gewindebohrung. Weiss leider nicht, wie diese Teile heißen (vielleicht M3 Abstandshalter ?) und wo man sie bekommt.
Das habe ich mit einer 25mm langen Skala beklebt und so kann ich immer gut erkennen, wo der Spiegel gerade steht.
Der Spiegelweg beträgt fast genau 20mm, was 30 Umdrehungen der Antriebsachse entspricht.
Sieht dann so aus, ganz eingefahren, mittig und ganz ausgefahren. Dieses Teil dreht sich übrigens nicht mit !
1668251062614.png


Hier nochmal ein Bild von der Seite :

1668251737169.png


Als Letztes vielleicht noch ein kurzes Video, wie das läuft.



Ich hatte das Skymax vor dem Umbau mit diversen Anbauten (mit Reducer, ohne Reducer, mit Barlow, ohne Barlow, mit ADC ohne ADC) ausprobiert.
Durch entsprechende Verlängerungen habe ich es eigentlich immer erreicht, daß der Fokus etwa in der Mitte des Verstellbereiches +/- 5 Knopfumdrehungen gelegen hat.
Wie gesagt, insgesamt kann man 30 Umdrehungen machen, was 20mm entspricht.
Der Motorantrieb benötigt etwa 20sek für eine Umdrehung. Die Verstelldauer kann also schonmal bei 1-2 min liegen.
Dafür ist die Verstellung aber sehr feinfühlig möglich.

Jetzt fehlt halt noch die praktische Erprobung. Werde gelegentlich davon berichten.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis :
Den Drehknopf der Fokusverstellung darf man keinesfalls lösen, wenn das Teleskop mit der Öffnung nach unten steht, da dann der Spiegel ganz nach
vorn rutscht und nur mit großer Fummellei wieder in seine Position zu bringen geht.

CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ahh, habe gerade gesehen, dass ich die Skizze nicht korrekt bearbeitet habe. Die Positionsangaben unten stimmen nicht. Der Abstand von der Mitte des 51mm Loches zum 30mm Loch muss 50mm sein.
 
Damit man immer gut sehen kann, wo der Spiegel gerade steht, habe ich in der Antriebsachse der Spiegelverstellung die
darin zu sehende M3 Kreuzschlitzschraube herausgedreht und durch dieses Teil (s.u.) ersetzt,
Super Idee Jürgen!
Ich hatte den Knopf auch gegen ein Zahnrad ausgetauscht, aber den Lösungsansatz mit dieser Schraube (da müsste ja auch eine Gewindestange reichen) der hat noch gefehlt.
Eine Frage habe ich immer noch: Wie merkt man, dass man an den Enden des Gewindes angekommen ist? Blockieren die Enden?
CS
thomas314
 
Hallo Thomas,

eine Gewindestange ist natürlich nicht so schön, weil man da schlecht eine Skala draufkleben kann.
Außerdem bin ich nicht sicher, ob man nicht vorn ein Ende des Gewindes benötigt. Die Original Schraube hat ja einen
Schraubenkopf, der dann beim Einschrauben nach ca 6mm das tiefere Einschrauben verhindert. Deshalb denke ich,
ist es wichtig, dass meine Verlängerung sich halt nach 6mm auch festzieht. Sicher ist sicher. Vielleicht täusche ich mich aber auch.
Also noch schicker wäre natürlich ein kleines Drehteil: 6mm runde Messingstange , 31mm lang und an einem Ende ein 6mm langes
M3 Gewinde aufgedreht, ist dann halt genauso lang wie meine 6-eckkige Verlängerung, 25mm+6mm Gewinde.

Wie merkt man, dass man an den Enden des Gewindes angekommen ist? Blockieren die Enden?

Ja, wenn Du mit dem Original-Drehknopf am äußeren oder inneren Ende des Verfahrweges ankommst, blockiert das doch.
Ich weiss aber nicht, wie viel Kraft das aushält, wenn man weiterdrehen würde.
Mit der Hand merkt man das ja deutlich, der Motor wird aber eventuell genügend Kraft haben, um da was kaputt zu machen.
Ich will das auch nicht ausprobieren.
Ich denke aber darüber nach, ob man das irgendwie absichern kann.
Die Anzeige hilft einem da schon gut weiter, um von den Enden in sicherer Entfernung zu bleiben.
Außerdem ist es echt schick, wenn man sehen kann, wo man sich im Verfahrweg gerade befindet.
Ich hatte mir vorher (ohne diesen Stift) halt aufgeschrieben, wie viele Umdrehungen vom linken Anschlag ich bei einem
bestimmten Setup nach rechts drehen muss, also etwa so (Werte sind fiktiv):
30mm Verlängerung+2,5xBarlow+ADC => 12 Umdrehungen
50mm Verlängerung+ ADC => 13,5 Umdrehungen.

Das hatte aber den Nachteil, dass man jedesmal erst wieder den linken Anschlag suchen musste um dann zählen zu können.

Jetzt kann ich halt notieren
30mm Verlängerung+2,5xBarlow+ADC => 9mm
50mm Verlängerung+ ADC => 10,5 mm.

Dann sollte man immerhin schon ganz gut in der Nähe des Fokus liegen, so dass man ihn halbwegs schnell findet.
CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jürgen,
ich finde Deine Lösung mit dem Stab sollte zur Grundausstattung dieser Telekope gehören!
Da ich in kalten Nächten gern über VNC von drinnen steuere, sitze ich nur am Anfang daneben. Mit dem Arduino Focuser Pro2 könnte ich eine Begrenzung einstellen und das einmal unter Beobachtung des Stabes durchgehen. Danach muss ich der Elektronik vertrauen. Das ist aber erheblich mehr als vorher möglich war um den Crash an den Enden zu verhindern.
CS
thomas314
 
Mit dem Arduino Focuser Pro2 könnte ich eine Begrenzung einstellen und das einmal unter Beobachtung des Stabes durchgehen.
Ich bin auch schon dabei, eine neue Handbox dafür zu basteln. Das mit der 9V Blockbatterie gefällt mir sowieso nicht.
Habe mir vorhin ein kleines PWM-Modul bestellt und ein kleines Timer-Modul.
Möchte mir daraus sowas basteln, mit dem ich mit zwei Tasten einen 20sek Lauf in beide Richtungen auslösen kann (das ist dann immer ziemlich genau eine Umdrehung des Knopfes) und dann halt noch zwei Tasten für manuellen links-Rechtslauf in Verbindung mit dem PWM-Steller. Mal sehen, was ich da so hinbekomme.
Toll wäre natürlich, wenn man die Position irgendwie "auslesen" könnte. Man bräuchte dafür sowas wie einen digitalen Wegemesser, der 0-20mm messen kann und das über USB ausgeben kann. Muss ja auch relativ klein sein, damit man ihn da irgendwie anbasteln kann. Habe schon wie verrückt gegoogelt, aber nix gefunden.

Vielleicht kann man ja was basteln um dort mit zwei Mikroswitchen (sowas) eine Endabschaltung zu machen, die jeweils nur die eine Laufrichtung abschaltet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Toll wäre natürlich, wenn man die Position irgendwie "auslesen" könnte.
Naja, beim Arduino Focuser wird vom PC aus die aktuelle Position einmal manuel eingeschrieben. Ich vermute die landet im Flash des Arduino und bleibt dort auch nach einem Stromausfall.
Beim Bewegen vom PC aus wird die jedesmal neu geschrieben. Ich habe diesen Motor Link. Der arbeitet mit der USB Versorgung des Arduino NANO, also keine extra Quelle. Bei einem normalen OAZ reicht die Kraft völlig, aber am MAK muss ich das erst testen.
Natürlich könnte man auch über ein Poti mit Hebel und Andruckfelder einen Ablesesensor für die Stange basteln, oder einen induktiven mit Spule und Eisenkern, aber die incrementelle elektronische Version mit Sofortspeicherung könnte reichen.
CS
thomas314
 
... und zudem waren die auch mal kostengünstig.
Wenn die Motorkraft auch für den MAK reichen sollte (das wird knapp), genügt ein Arduino (z.B. NANO o.ä.), 6 kleine Kabel zum Stecken (w/w), dieser Motor und ein USB Kabel. Die Software ist frei. Zusammen ca. 10€.
Wenn die Motorkraft nicht reicht, gehen Schritte verloren und damit die Genauigkeit. Dann braucht es einen größeren Schrittmotor mit anderem Vorverstärker und extra Stromversorgung (9-12V). Das kann je nach Modell auf ca. 20-40€ gehen. Es wäre aber immer noch günstiger als ein Fertiggerät.
MfG
thomas314
 
Toll wäre natürlich, wenn man die Position irgendwie "auslesen" könnte. Man bräuchte dafür sowas wie einen digitalen Wegemesser, der 0-20mm messen kann und das über USB ausgeben kann.
Oder man lässt bei dem Zahnriemen noch einen kleinen Eingabe-Encoder mitlaufen und hängt einen Arduino mit in die Handbox. Der lässt sich dann beliebig und einfach programmieren und kann auch auf einen kleinen Display Werte ausgeben... erspart eigentlich dann die kleinen Platinen, die Du schon bestellt hast. Zeitsteuerung und PWM kann nämlich der kleine Arduino auch, wenn man Will auch WiFi...

lg
Niki
 
Oder man lässt bei dem Zahnriemen noch einen kleinen Eingabe-Encoder mitlaufen und hängt einen Arduino mit in die Handbox. Der lässt sich dann beliebig und einfach programmieren und kann auch auf einen kleinen Display Werte ausgeben... erspart eigentlich dann die kleinen Platinen, die Du schon bestellt hast. Zeitsteuerung und PWM kann nämlich der kleine Arduino auch, wenn man Will auch WiFi...

lg
Niki
Hallo Niki, nicht "wenn man will" sondern "wenn man kann".
Ich sagte ja, Arduino kann ich einfach nicht .... :cry:
Hatte ich nicht neulich irgendwo gelesen, dass die unanständig teuer geworden sind ?
Viele Grüße
Jürgen
 
Hallo Niki,
ich glaube wer noch keine Erfahrung mit Arduinos hat, wird das nicht einfach finden. Aber grundsätzlich ist das natürlich machbar.
Das Focuserprojekt ist komplett fertig programmiert und für viele Motoren einstellbar. Statt Leiterplatte reicht notfalls auch eine fliegende oder gesteckte Verdrahung.

Ich hatte auch schon mal als Minimalversion einen Mikroservo am MAK127. Das kleine Teil hatte ausreichend Kraft und mit einem Servosteuermodul war die Fokussierung mit insgesamt 6€ schon komplett fertig ferngesteuert :) . Das Gewackel beim Fokussieren war damit vorbei.
Der Widerstand im Servo konnte zumindest für eine Umdrehung die Position messen, was i.a. reicht. Allerdings war der Nullpunkt nicht temperaturstabil, d.h. nach der Fokussierung musste ein extra Schalter die Stromversorgung kappen.
MfG
thomas314
 
Na, mal sehen. Vielleicht braucht man das alles gar nicht. Vielleicht reicht meine analoge Anzeige ja aus, um den Focus zu finden.
Aber über zwei Endabschalter denke ich nochmal nach........
Gehe in die Heia.
Vielen Dank für Eure Tipps.
Jürgen
 
So, die Endabschalter sind angebaut und funktionieren perfekt !
über den Ruhekontakten liegt jeweils eine 1N4007 Diode, die bei der Öffnung des Kontaktes nur noch die gegenläufige Richtung zulässt.
Das Ganze stoppt jetzt in beiden Richtungen ca 1 Umdrehung vor dem Anschlag.
Die kleine hochkant aufgeschraubte Alu-Platte ist 50x55m groß. Auf ihr sitzen die beiden Mikroswitche und die Buchse, für die Motorspannung.
CS Jürgen
 

Anhänge

  • Endabschalt1.JPG
    Endabschalt1.JPG
    115,1 KB · Aufrufe: 104
  • Endabschalt2.JPG
    Endabschalt2.JPG
    99,3 KB · Aufrufe: 115
  • Endabschalt3.JPG
    Endabschalt3.JPG
    73,6 KB · Aufrufe: 105
Hallo Jürgen,
ich bin gespannt auf deinen Praxistest und drücke dir die Daumen das der Spiegel nicht immer hin und her kippt. Aber vielleicht kannst du auch mit der Motorsteuerung entgegen wirken.
 
Schönes Projekt!

Ich hatte gestern schon an der kleinen Schraube im Fokusknopf rumgedreht, aber noch Bedenken, sie ganz rauszudrehen.
Der MAK lag dabei waagerecht, aber muss der Fokusknopf zusätzlich eine bestimmte Lage haben? (Oben .. unten... egal?)
Auf der Montierung ist er im Moment auf der linken Seite.

MfG
thomas314
 
Die kleine Kreuzschlitzschraube ist, soweit ich das sehe unkritisch. Ich würde aber auch dazu (zur Sicherheit) das Teleskop waagerecht legen.
Wenn man den Gummi vom Drehknopf nach hinten abgezogen hat, ist darunter ja diese schwarz lackierte Hülse, die mit zwei Inbus-Schrauben
auf der 10mm Messingachse befestigt ist.
Wenn man diese schwarze Hülse losschraubt, kann die ganze Spiegeleinheit im Teleskop ganz nach vorne rutschen, was halt genau dann passiert,
wenn das Teleskop mit der Öffnung nach unten geneigt ist. Also wenn man diese schwarze Hülse löst, muss das Teleskop waagerecht liegen.
CS
Jürgen
 
Hallo zusammen,

Das Projekt "Motorfocus an Skymax127" ist soweit abgeschlossen.

Die Endabschaltung (Fotos siehe weiter oben) ist bei jedem Lauf auf < 1/4 Umdrehung reproduzierbar.

Das Antriebsmodul am Skymax wurde kosmetisch noch etwas verbessert,
Ich habe vorn noch eine Abdeckung montiert, auf dieser habe ich jetzt noch eine recht präzise ablesbare Skala montiert.
Auf dem ALU-Hebel, der die Microswitche auslöst habe ich einen kleinen Zeiger aufgeklebt, der die Ablesung komfortabler und präziser macht
als die Skala, die direkt auf der Stange sitzt, die in das Antriebszahnrad eintaucht.

Der Zeiger (Oberkante) bewegt sich genau in dem weißen Bereich des Skala das sind 17mm, was ca 28 Umdrehungen des großen Zahnrades entspricht.
Der Fokus liegt etwa in Skalenmitte.

1668970389727.png


Für die Handbox , die mit dem Motor mitgeliefert wurde habe ich was Neues gebaut:

1668971006865.png


Die Box hat eine Größe von 97 x 137mm.

Wie man sieht, gibt es zwei Taster unten links, die den Motor manuell "IN" bzw "OUT" laufen lässt.
Der dazwischen befindliche Kippschalter hat eine neutrale Mittelstellung, in der nur die beiden Taster wirken.
Mit dem Kippschalter kann man aber einen Dauerlauf auslösen, so daß der Motor dann solange läuft,
bis er die Endabschaltung erreicht.

Die Geschwindigkeitsregelung habe ich durch eine echte PWM-Steuerung realisiert (oben Mitte).
Dies bewirkt, dass der Motor auch bei Langsamlauf nicht seine Kraft verliert.

Dann hatte ich allerdings noch den Wunsch, über einen Taster jeweils genau eine Umdrehung des großen Zanrades auszulösen.
Für eine Umdrehung des großen Zahnrades benötigt der Antrieb ziemlich genau 12,5 sek.
Also musste ein präzises Timermodul her. Nach längerer Suche fand ich dieses:
https://www.amazon.de/gp/product/B07JK5RX5Y/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o08_s00?ie=UTF8&psc=1
(Das leider viel zu hohe Relais habe ich allerdings durch ein flacheres ersetzen müssen, da man sonst die Platine nicht dicht
genug an die Frontplatte bekommen hätte, um die Anzeige gut zu sehen.)

Mit dem Kippschalter oben links kann ich nun zwischen manueller Steuerung über die Taster und den Kippschalter unten links
und der Timersteuerung wechseln. Drücke ich im Modus "Timer" oben auf den roten Taster, so wird der Motor für die programmierte
Zeit des Timers laufen gelassen (Die Richtung legt der Kippschalter unten links fest).
Ich habe jetzt mal 25sek eingestellt, das entspricht halt genau 2 Umdrehungen.
Die Zeit des Timers lässt sich aber ganz einfach umprogrammieren (geht über die 4 gelben Gummibobbels).
Muss im praktischen Betrieb mal sehen, welche Zeit hier optimal ist......

So sieht die neue "Handbox" innen aus:

1668971065647.png

Ist noch etwas provisorisch verdrahtet. Ich habe allerdings schon eine neuer Relaisplatte gebaut, die besser verdrahtet ist.
Außerdem habe ich noch eine andere Timerplatine gefunden, die nicht dieses sehr hohe Schaltrelais hat, sondern zwei
Halbleiterschalter. Muss mal sehen, ob ich die ohne Umbau verwenden kann.
Wird aber an der Funktion der Handbox nichts ändern.

CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben