C/2022 E3 (ZTF)

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Hi,

ich habe am 30.01.2023 auch auf den Komet gehalten. Leider war das Auslösekabel vom Mgen zur Kamera defekt. Somit kein dithering und ein schönes Walking Noise. Mehr ist da leider nicht heraus zu holen. Sind ja auch nur 35 Minuten gewesen bis die Wolken wieder da waren:

1675773324773.png


Gruß Markus
 
Frank, Du siehst doch aber in dem Bild oben deutlich, dass es Zonen von Aufhellung gibt, wo keine sein sollten. Der gesamte linke Rand zum Beispiel und erkennbar durch die gesamte Bildmitte. Ebenso zum rechten (nicht ganz sichtbaren) Rand hin. Das Feld ist alles andere als "eben", da gibt es große Unregelmäßigkeiten. Wenn man dann noch so ins Trübe fischt, wie das zur Zeit beim schwachen Schweif nötig ist, ziehst Du solche ungleichmäßigen Ausleuchtungen erheblichst mit hoch und sorgst für Aufhellung, wo an sich keine war...
Nochmals der Hinweis: Am 5. zeigt mir keine Aufnahme, die ich bislang von dem Tag gesehen habe, eine derarttige Schweifauffächerung. Alle haben nur den abgebogenen Staubschweif. Wie sollte der Unterschied zu erklären sein, zumal Du weder eine besonders exponierten Standort (Alpengipfel z.B.) noch eine besondere Ausrüstung benutzt hast?
Ich widerspreche dir doch auch gar nicht, ich hab nur einfach keine Erklärung dafür. Kann gern die Rohdaten irgendwo hochladen, falls du es dir anschauen möchtest. Soweit kann ich nur nutzen, was ich habe. Wenn ich anfange, das rauszuretuschieren und an andere Aufnahmen anzugleichen, verfälsche ich ja erst recht das Bild.

Was mich eben grübeln lässt - Aufhellungen gut und schön, aber die sind, wenn man das gesamte Bild betrachtet, flächig, organisch geformt und laufen aus. Dieser "Schweif" nach oben hat, zumindest links, eine recht harte Kante, hier mal etwas überstreckl:

Bildschirm­foto 2023-02-07 um 14.06.10.png
 
C/2022 E3 trifft C/2022 U2 (Atlas)

am 6.2.2023 konnte ich gegen 18:15 UTC beide Kometen mit dem 8 Zoll Lacerta Newton und der QHY268MC aufnehmen.
3*60 sec auf Sterne gestackt.

Gruß
Rainer


Kometenkonjunktion.jpg
 
Ich widerspreche dir doch auch gar nicht, ich hab nur einfach keine Erklärung dafür. Kann gern die Rohdaten irgendwo hochladen, falls du es dir anschauen möchtest. Soweit kann ich nur nutzen, was ich habe. Wenn ich anfange, das rauszuretuschieren und an andere Aufnahmen anzugleichen, verfälsche ich ja erst recht das Bild.

Was mich eben grübeln lässt - Aufhellungen gut und schön, aber die sind, wenn man das gesamte Bild betrachtet, flächig, organisch geformt und laufen aus. Dieser "Schweif" nach oben hat, zumindest links, eine recht harte Kante, hier mal etwas überstreckl:
Die Aufhellung entlang des linken Randes deutet auf nicht beseitigtes Verstärkerglühen hin. Insofern kann das Flat schon nicht wirklich gut gewesen sein. Auch durch die Mitte verläuft eine solche Zone, die sich mit Teilen des Schweifes deckt. Du sprichst von Masterflat. Ein richtiges, am Teleskop gewonnenes Flat, oder später softwaretechnisch errechnetes?
 
Die Aufhellung entlang des linken Randes deutet auf nicht beseitigtes Verstärkerglühen hin. Insofern kann das Flat schon nicht wirklich gut gewesen sein. Auch durch die Mitte verläuft eine solche Zone, die sich mit Teilen des Schweifes deckt. Du sprichst von Masterflat. Ein richtiges, am Teleskop gewonnenes Flat, oder später softwaretechnisch errechnetes?
Am Teleskop gewonnen, direkt nach den Lights und Darks. Wenn auch nicht besonders professionell - mit weißem Shirt und den Tablet als Lichtquelle.
 
Hallo in die Runde,

gestern am späten Abend des 06.02.2023 ergab sich auch für mich endlich einmal die Gelegenheit, mich zu denjenigen zu gesellen, die den Kometen C/2022 E 3 (ZTF) ablichten konnten. Es kamen allerdings lediglich bescheidene 24 Lights zusammen, die für die Bildbearbeitung herhalten mussten. Hier das Ergebnis meiner doch eher rudimentär anmutenden Bemühungen, selbstverständlich außerhalb jeder Konkurrenz. Ich muss mich doch wohl mehr mit der Bearbeitung von Kometenaufnahmen beschäftigen, hab´ mir schon jetzt "einen abgebrochen", sieht man z. B. an den deutlich vorhandenen Bildartefakten:(

ZTF-060223-final_2-kl.jpg


Daten: Skywatcher-Newton 130/650 PDS auf EQ 5, Canon EOS 250 D, astromodifiziert, HUTECH IDAS LPS D 1 EOS-Clipfilter, TS-Komakorrektor 4-Linser Superflat, 24 Lights zu jeweils 40 sec., 25 Flats, 25 Biasframes, kein aktives Guiding, Bearbeitung mit DSS 4.2.6 einmal auf die Sterne und einmal auf den Kometenkern gestackt, Weiterbearbeitung mit Fitswork 447 und Photoshop CC frei nach der Methode von Bernhard Hubl auf seiner Website "www.astrpophoton.com".

Gruß
Stefan
 
Moin Stefan,
Hauptsache erwischt würde ich sagen. :-)
Ich werde es heute Abend versuchen, läuft natürlich auch außer Konkurrenz.
Und vom Kometenstacken habe ich keine Ahnung bzw. Erfahrung.....

Mal sehen was mit 300 mm auf der SA geht, und hoffentlich kann ich ihn gut anpeilen. Steht doch ziemlich hoch und da muss ich mich mit dem Leuchtpunktsucher immer ganz schön verrenken.

lg
Wolfgang
 
Wo muss man denn heute Abend suchen? Die drei offenen Stenhaufen im Fuhrmann sind Referenz! Jemand eine Idee?
VG Frank
 
Danke Wolfgang,
habe alles vorbereitet, sah aus als würde es eine tolle klare Nacht werden. Upps....nun sind wunderschöne Schäfchen Wolken am nächtlichen Himmel zu sehen, alles voll damit. :mad::eek:o_O:cry::oops::(:sick::n::unsure:
LG Frank
 
Hallo Sternenfreunde,

wie bekommt ihr denn nur den Kometen ins Sichtfeld. Ich habe heut tolle freie sicht gehabt, aber es mir nicht gelungen den Kometen zwischen Kapella und Mars zu finden.
Vielleicht klappt es morgen...

MfG
 
Hallo Ole!
Hab den Komet im Fernglas gesucht, siehe Grafik von Wolfgang! War zu erkennen- erahnen und steht auf halbem Weg zwischen Zeta und Iota Aur. Zwischen beiden steht ein mittel heller Stern Omega Aur, dort findest du den Kometen.
VG Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

danke für die Tips. Der Versuch mit dem Teleskop dort hin zufahren blieb erfolglos. Ich habe in der Steuerung nicht diese Namen der Sterne. Ich habe denn versucht mit der Handbox über die RA DEC Koordinaten hin zufahren. Da fuhr das Teleskop wo anders hin.
Versuch über Synscan Pro 1.19 und 2.11 das Teleskop fuhr auch wo anders hin.
Bei der Syncan App über Laptop ist mir aufgefallen, dass das Aligment irgendwie nicht klappt.
Ich muss anmerken, dass ich der Schnelle halber das 130iger mit der ALZ AZ Montierung von meiner Tochter rausgeholt habe, um mir die Einnordung zu sparen.

MfG
 
Hallo,
ich hatte am Montag trotz Vollmond den Kometen nochmals versucht auszunehmen mikt der Canon 50D am Skytracker bei 300mm, ISO 1600 und 174x13 Sek Belichtung:
Screenshot 2023-02-07 180102.jpg
ZTF und Kapella_5.jpg

Hier eine Übersicht mit Kapella (war nur paar Min Belichtung, da Akku dann alle). Gestakkt hab ich die Bilder in Siril, da Deep Sky Stacker den Komet (im 1. Bild oben) nicht erkannt hat...
CS Tobias
 
Hallo zusammen,


konnte das schöne Stück ja schon am 19.01 ablichten. Heute wäre vor Mondaufgang für mich nochmal die Chance, allerdings zeigen viele der aktuellen Bilder nur noch einen sehr schwachen oder gar keinen Ionenschweif mehr. Ist E3 bereits zu weit von der Sonne entfernt und der Schweif ist mittlerweile wirklich so schwach?
Ohne Ionenschweif bin ich echt am überlegen ob ich ihm noch Zeit widme oder lieber das Setup für etwas anderes umbaue.


Gruß
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
allerdings zeigen viele der aktuellen Bilder nur noch einen sehr schwachen oder gar keinen Ionenschweif mehr
Ich habe gestern abend vor Mondaufgang kurz noch eine kleine LRGB Serie mit meinem normalen Deepsky Setup durchlaufen lassen, bevor ich auf mein eigentliches Ziel gewechselt habe. Auf den Einzelbildern sieht man vom Ionenschweif so gut wie gar nichts. Der Perihel ist nun schon einen Monat her. Kann mir nicht vorstellen, dass da nochmal was kommt.

Grüße
Joachim
 
Hallo Kometenfreunde,
gestern abend hat es endlich geklappt, den Kometen mit Teleskop abzulichten. Im FG war er nur indirekt erahnbar. Habe ungefähr eine halbe Stunde herumgefuhrwerkt bis er endlich im Sucher auftauchte. 1 Stunde laufen lassen und die Bilder sortiert. 40 min auf den Kern gesteckt. Ionen-Schweif ist zu erkennen. Da kann man nur Tschüss sagen.
VG Frank
r_pp_light_stacked SL.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
anbei eine Aufnahme von C/2022E3 mit einer PlayerOne Neptune mit Baader IR+UV-Filter und einem 35mm Fotoobjektiv auf 5,6 abgeblendet vom Flohmarkt ( Koma, etc. :-( ). Es ist ein Auschnitt aus einem Stack ohne Darks und ohne Biases von 72 Bildern mit je 30s Belichtungszeit. Aufnahmezeitpunkt/Ort 2023-02-06, 23:20 MEZ nördlich von Halle/Saale auf dem Land. Die Temperatur der ungekühlten Kamera betrug etwa 3 +/- 1 °C. Es wurden nur Kontrast und Helligkeit mit gimp so angepasst, dass der Hintergrund im wesentlichen dunkel erscheint.

2023-02-07T09.53.51_V2.png

Ich habe nachträglich gesehen, dass zu dem Zeitpunkt noch ein anderer Komet im Bildfeld war: C/2022U2.
Hier ein Screenshot aus Stellarium:

2023-02-07T09.53.51_2.png


Frage: In der Nähe von HIP23399 (der Stern rechts oben des Polygons) sollte der Komet lokalisiert werden können. Tatsächlich sehe ich in der Aufnahme (hier vergrößert) zwei schwache Flecken neben dem besagten Stern. Ist einer dieser Punkte vielleicht der 2. Komet? Seine Helligkeit beträgt allerdings laut Stellarium nur 16,2 mag. Kann eine solch schwache Optik das leisten? Die Position stimmt nicht ganz perfekt, sind das vielleicht nur andere Sterne?
Bildschirmfoto_2023-02-08_16-44-01_2.png


Bin auf eure Einschätzung gespannt...
 
Hallo und guten Abend,

ich habe ihn endlich auch. Dieses Mal hat es geklappt die Daten aus Stellarium in die Steuerung einzugeben.
Das Teleskop ist direkt dort hin gefahren.

Aber weiss Wer warum meine zwo 294 mc pro nur auf 100 kühlt bei - 10 Grad.
Man kann es nicht regeln.

MfG Olaf
 
Fehler mit der Kühlung gefunden. Kabel war am Akku defekt._jungeschlagen:
Hier noch 1 der Aufnahmen.
ZWO 294 MC Pro Gain 180 0 C°
MfG
 

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    C-2022 E3 ZTF.jpg
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Hallo an Alle,
so nun habe ich mir den Kometen auch mal angesehen, der es ja sogar bis in die Tagesschau geschafft hat. Visuell im 115mm Refraktor bei 18x naja, wie sagt man, nett halt. Beobachtet am Dienstag, 07.02.2023 um ca. 20:00. Aber dabei sein zählt ja auch. Wir waren acht vom Astroverein, ein paar schöne Großferngläser waren auch vor Ort. Mond störte dann ziemlich schnell.
Das Foto ist ein Einzelbild des Kometen mit dem Walimex Cine 2,2/135 bei Offenblende 2 und 60sec. Belichtungszeit bei ISO800 mit der Olympus OMD EM 10/II.
Gruß Olaf.
 

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Hallo,

ich habe mich auch endlich auch mal an C/2022 E3 (ZTF) rangetraut. Abends am 07.02.2023 kurz vor Aufgang des Vollmondes. Also eher suboptimale Bedingungen.

C2022E3ZTF.jpg


120 frames * 30 sec @ISO1600 mit einer Canon 600Da an einem 150/750 Newton. Inwiefern der Mond da noch mitgestpielt hat, keine Ahnung. Im Anbetracht der Umstände bin ich aber recht zufrieden mit dem Ergebnis.

CS

Ralph
 
Gestern Abend den Komet wieder angeschaut mit dem 150 mm f/5 Refraktor. Ich habe die letzte 3 Abende verschiedene Filter ausprobiert, aber den Neodymium (Baader Moon&Skyglow) gab das beste Bild von den Komet. Eine Skizze hierbei, mit Morpheus 12,5 mm (60x , 1,25gr FOV) rund 21.30h gemacht.
Der Kern zeigt eine kleine Schwellung.

Komeet C 2022-E3 8 feb 2023 2023 .jpg
 
Hallo Kometenfotografen,

ich hatte am 07.02.2023 noch einmal auf unseren Gast aus den Fernen des Sonnensystems gehalten, wobei natürlich immer noch der Mond störte und auch sonst die Beobachtungsbedingungen (nachbarliches Fremdlicht, ungünstiges Seeing) alles andere als optimal waren. Zudem gestaltete sich die Bildbearbeitung wieder allgemein als individuell sehr große Herausforderung, entsprechend sind noch etliche bearbeitungsbedingte Bildartefakte sichtbar . Trotzdem gilt für mich nach wie vor "Hauptsache erwischt".

ZTF-20230207-a-final-kl.jpg


Daten: Newton-Reflektor Skywatcher PDS 130/650 auf EQ 5 mit Sucherguiding via MGEN 2, Kamera Canon EOS 250 Da mit IDAS LPS D 1 EOS-Clipfilter und TS-Komakorrektor Superflat 4-Linser, 60 Lights zu jeweils 30 sec., 30 Flats, 20 Darks, 30 Biasframes, ISO 1600; Bildbeabeitung: DSS 4.2.6 (Stacking auf die Sterne und ergänzend auf den Kometenkern), Fitswork 447 und Photoshop CC 2022. Ansonsten grundsätzliche Anwendung der Bearbeitungsmethode nach Bernhard Hubl (s. letzter Post).

Gruß
Stefan
 
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