Scharfstellen mit einer DLSR Kamera durchs Teleskop

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Lappanlo

Neues Mitglied
Moin,
ich bin recht neu bei der genannten Weise zu fotografieren und bin mit der Schärfe meiner Bilder noch nicht so ganz zufrieden.
Nach einigem rumprobieren habe ich es dann doch geschafft ein halbwegs gutes Bild zu schießen und hab dann noch ein paar mehr mit der Einstellung gemacht um diese dann mit Affinity zu stacken.
Jedoch war bei einem Stack aus 10 Bildern keine wirkliche Verbesserung zu erkennen.
Scharfstellen ohne die Kamera ist kein Problem.

Das Bild im Anhang ist einer der einzelnen "Rohlinge" die ich dann zum stacken benutzt habe.
Bin im Voraus schonmal dankbar für jegliche Hilfe :)

Celestron StarSense Explorer DX 102 AZ
Canon Eos 600D
Svbony Teleskop Kamera Adapter mit Celestron 25mm Okular

RAW Format
ISO-800
Belichtungszeit 1/1600 Sek.
Manueller Modus mit Fernauslöser
 

Anhänge

  • IMG_0353 JPG.jpg
    IMG_0353 JPG.jpg
    63 KB · Aufrufe: 192
Moin,

das geht am besten im Live-View mit der Bildschirmlupe.

Alternativ hol die Magic Lantern, damit kriegst Du dann einen Fokushelfer, der Dir mit "kribbelnden Punkten" den Schärfepunkt in Deinem Bild anzeigt. Das geht sehr gut, da Du dann sofort siehst, wenn z.B. der Mondrand von den "Kribbelpunkten" bevölkert wird, dass der Fokus sitzt. Fokus-Peaking nennt sich die Funktion.

CS
Jörg
 
Moin Lappanlo
Ich benutze an meiner Canon 200Da einen Fernauslöser und zusätzlich den Selbstauslöser auf 2 Sekunden Verzögerung damit sich alles beruhigt. Beim Scharfstellen mache ich es wie Optikus über den Liveview mit Zoom oder neuerdings mit einer Bahtinow Maske . Wenn man bei EBay Kleinanzeigen “Astrofotografie „ eingibt , bekommt man für 15 € passende Masken aus dem 3D Drucker .
Ich hoffe es hilft Dir ?
 
Moin,

die Bahtinov-Maske ist für Sterne gut brauchbar, an flächigen Objekten gibt's sowas praktisches leider nicht. Wer noch eine Kamera hat ohne die Möglichkeit der Bildschirmlupe nimmt als Hilfe eine Okularlupe, auch die gibt's mit verschiedenen Vergrößerungen, da muss man sehen, was man am besten nutzen kann. Elektronische Okularkameras gab es mal, das ist aber m.W. Geschichte.

CS
Jörg
 
Moin,

die Bahtinov-Maske ist für Sterne gut brauchbar, an flächigen Objekten gibt's sowas praktisches leider nicht. Wer noch eine Kamera hat ohne die Möglichkeit der Bildschirmlupe nimmt als Hilfe eine Okularlupe, auch die gibt's mit verschiedenen Vergrößerungen, da muss man sehen, was man am besten nutzen kann. Elektronische Okularkameras gab es mal, das ist aber m.W. Geschichte.

CS
Jörg
Hallo Jörg
Ich habe vermutet das man z.B. mit der B- Maske am hellen Stern fokussiert und dann einfach umschwenkt auf das „ Flächenobjekt“??
 
Moin,

das geht selbstverständlich. Den Mond zum Beispiel kann man auch zu Zeiten aufnehmen, an denen die Sterne noch nicht so gut sichtbar sind, dann muss man ohne diese auskommen, was mit der Lupenfunktion auch möglich ist.

CS
Jörg
 
Moin,

das geht am besten im Live-View mit der Bildschirmlupe.

Alternativ hol die Magic Lantern, damit kriegst Du dann einen Fokushelfer, der Dir mit "kribbelnden Punkten" den Schärfepunkt in Deinem Bild anzeigt. Das geht sehr gut, da Du dann sofort siehst, wenn z.B. der Mondrand von den "Kribbelpunkten" bevölkert wird, dass der Fokus sitzt. Fokus-Peaking nennt sich die Funktion.

CS
Jörg
Hab ich auch immer so gemacht (Live View) und kann es nur empfehlen. Nur wenn ich die Brille vergessen hatte, war jede Mühe vergebens, daher danke ich Dir für den Tip mit Magic Lantern.
 
Ich habe mal einen Tip zum Fokusieren im www gefunden (cloudy nights?), wo der User empfohlen hat, erst auf den Mond scharf zu stellen und dann auf die Sterne. Einen kleinen Unterschied dürfte es also doch geben, vermute ich.
 
Moin,

das ist beides sowas von unendlich ... -> Frage an die Fachleute, macht das einen Unterschied?

CS
Jörg
Hallo,

hab' jetzt gerade nicht die Formel parat, aber der Unetrschied zwischen Fokus_Mond und Fokus_Stern (AKA Fokus_unendlich) ist zwar vorhanden, aber irgendwo im Sub-Millimeterbereich jenseits dessen, was man einstellen könnte.

Also: Theoretisch gibt es einen Unterschied. ob man auf den Mond oder auf einen Stern fixiert, praktisch macht es aber keinen Unterschied.

Gruß
Thomas
 
Hi!

Ich habe das spaßeshalber mal auf Schärfentiefe-Rechner [FotoClub Vogtland] in den Schärfentieferechner eingegeben. Wenn ich auf den Mond scharfstelle, sollte sogar bei f/2 alles ab einer Entfernung von gut 16 km scharf sein, bis in die aschgraue Unendlichkeit.

Mit Lichtjahren wollte ich den armen Rechner für die Portrait- und Landschaftsfotografie jetzt nicht quälen :)

Beste Grüße,
Alex
 
Das Problem mit Liveview an einer DSLR ohne Schwenkdisplay ist, dass man sich den Hals verrenkt beim Einstellen auf einen hellen Stern. Ohne EAF mit Bahtinov Maske nutzte ich Asiair Plus im Preview Mode bei z.B. 2sec und zoome dann auf dem iPhone auf einen geeigneten Stern. Das Bild kann ja so verschoben werden, dass ein Stern vom Rand oder von der Mitte verwendet wird. Bei jeder Folgeaufnahme kann dann die Fokussierung optimiert werden. Geht schnell und perfekt ohne Bahtinov auch am Mond. Und natürlich völlig ohne Berührung der Kamera.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben